{"id":1008271,"date":"2026-05-10T10:13:16","date_gmt":"2026-05-10T10:13:16","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1008271\/"},"modified":"2026-05-10T10:13:16","modified_gmt":"2026-05-10T10:13:16","slug":"putin-bringt-altkanzler-schroeder-als-vermittler-ins-gespraech","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1008271\/","title":{"rendered":"Putin bringt Altkanzler Schr\u00f6der als Vermittler ins Gespr\u00e4ch"},"content":{"rendered":"<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Putin betonte, dass eine friedliche L\u00f6sung des Konflikts Sache der Ukraine und Russlands sei. \u201eAber wenn jemand helfen m\u00f6chte, sind wir daf\u00fcr dankbar.\u201c<\/p>\n<p>Bundesregierung nennt Vorschlag Scheinangebot      <\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Die <a href=\"https:\/\/rp-online.de\/thema\/bundesregierung\/\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Bundesregierung<\/a> hat den Vorschlag Putins zur\u00fcckgewiesen. Das Angebot reihe sich in eine Serie von Scheinangeboten ein und sei Teil der bekannten hybriden Strategie Russlands, verlautete am Sonntag aus Regierungskreisen in Berlin. Deutschland und Europa lie\u00dfen sich dadurch nicht spalten. Die Verhandlungsoption sei nicht glaubw\u00fcrdig, da Russland seine Bedingungen nicht ge\u00e4ndert habe. Ein erster Test f\u00fcr die Glaubw\u00fcrdigkeit w\u00e4re demnach eine Verl\u00e4ngerung der Waffenruhe durch Russland.<\/p>\n<p>Schr\u00f6der ist gegen Isolierung Russlands      <\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Der mittlerweile 82 Jahre alte Sozialdemokrat Schr\u00f6der, der von 1998 bis 2005 Kanzler war, steht seit Jahren wegen seiner Freundschaft zu Putin und T\u00e4tigkeiten f\u00fcr russische \u00d6l- und Gaskonzerne in der Kritik &#8211; auch innerhalb seiner eigenen Partei. Zuletzt hatte er Russlands Angriffskrieg gegen die Ukraine Ende Januar in einem Gastbeitrag f\u00fcr die \u201eBerliner Zeitung\u201c als v\u00f6lkerrechtswidrig bezeichnet und zugleich nachgeschoben: \u201eIch bin aber auch gegen die D\u00e4monisierung Russlands als ewiger Feind.\u201c Auch pl\u00e4dierte Schr\u00f6der f\u00fcr die Wiederaufnahme von Energielieferungen aus Russland.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Schr\u00f6der war nach seinem Ausscheiden aus der Politik lange Jahre f\u00fcr russische Energiekonzerne aktiv, unter anderem als Pr\u00e4sident des Verwaltungsrats der <a href=\"https:\/\/rp-online.de\/thema\/nord-stream\/\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Nord Stream<\/a> 2 AG, einer Tochtergesellschaft des russischen Energiekonzerns Gazprom. Die Pipeline wurde Ende 2021 fertiggestellt, ging aber wegen des russischen \u00dcberfalls auf die Ukraine im Februar 2022 nicht in Betrieb &#8211; die Bundesregierung unter dem damaligen Kanzler <a href=\"https:\/\/rp-online.de\/thema\/olaf-scholz\/\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Olaf Scholz<\/a> (SPD) versagte die Betriebsgenehmigung.<\/p>\n<p>Putin zu direkten Gespr\u00e4chen mit Selenskyj bereit &#8211; in Moskau      <\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Putin machte in der Pressekonferenz weiter deutlich, er sei auch bereit zu direkten Gespr\u00e4chen mit dem ukrainischen Pr\u00e4sidenten <a href=\"https:\/\/rp-online.de\/thema\/wolodymyr-selenskyj\/\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Wolodymyr Selenskyj<\/a>. \u201eWer sich mit mir treffen will, muss nach <a href=\"https:\/\/rp-online.de\/thema\/moskau\/\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Moskau<\/a> kommen\u201c, sagte Putin allerdings. Ein Treffen an einem anderen Ort sei auch m\u00f6glich, \u201eaber nur wenn zuvor eine langfristige Friedensvereinbarung getroffen wurde\u201c. Selenskyj schlie\u00dft eine Reise nach Moskau aus.<\/p>\n<p>Siegesparade verl\u00e4uft st\u00f6rungsfrei      <\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Angesichts einer von US-Pr\u00e4sident <a href=\"https:\/\/rp-online.de\/thema\/donald-trump\/\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Donald Trump<\/a> vermittelten dreit\u00e4gigen Waffenruhe konnte Putin seine Milit\u00e4rparade am Samstag st\u00f6rungsfrei durchziehen. Die bef\u00fcrchteten Drohnenangriffe von ukrainischer Seite blieben aus. In seiner Rede vor Tausenden Soldaten und einigen internationalen G\u00e4sten zeigte sich Putin sicher, dass Russlands Armee den Angriffskrieg gegen die Ukraine gewinnen wird.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Russland feiert am 9. Mai traditionell den Tag des Sieges der Sowjetunion \u00fcber Nazi-Deutschland. Wegen der gespannten Sicherheitslage &#8211; und m\u00f6glicherweise auch wegen des kriegsbedingt reduzierten Arsenals &#8211; gab es diesmal nicht die \u00fcbliche Waffenschau mit Panzern, Raketen und anderer Milit\u00e4rtechnik.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Bisher ist auch im f\u00fcnften Jahr der Invasion nicht erkennbar, wie Putin seine Kriegsziele in der Ukraine erreichen will. Die abgespeckte Milit\u00e4rparade gilt als Spiegelbild der Lage in seinem Krieg. Die russischen Truppen sind durch die Gegenwehr der vom Westen unterst\u00fctzten Ukraine zunehmend unter Druck.<\/p>\n<p>Beide Seiten werfen sich Verst\u00f6\u00dfe gegen Waffenruhe vor      <\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Beide Seiten warfen sich Verst\u00f6\u00dfe gegen die bis 11. Mai dauernde Waffenruhe vor. Das russische Verteidigungsministerium warf den ukrainischen Streitkr\u00e4ften vor, diese h\u00e4tten mit Drohnen und Artillerie russische Positionen und auch zivile Objekte angegriffen. Betroffen gewesen seien unter anderem die Gebiete Kaluga, Tula, Smolensk, Kursk, Brjansk und Belgorod sowie im S\u00fcden die Teilrepublik Tschetschenien und die Regionen Stawropol und Krasnodar.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Auch der ukrainische Generalstab beklagte nach Beginn der Waffenruhe Angriffe von russischer Seite vor allem in den umk\u00e4mpften Regionen im Donbass. \u00dcberpr\u00fcfbar sind die Angaben der Kriegsparteien von unabh\u00e4ngiger Seite nicht. Auch bei allen bisherigen Waffenruhen haben sich <a href=\"https:\/\/rp-online.de\/thema\/kiew\/\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Kiew<\/a> und Moskau immer wieder massenhaft Verst\u00f6\u00dfe vorgeworfen.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Sowohl die russischen als auch die ukrainischen Streitkr\u00e4fte nutzen nach Angaben aus Kiew die aktuelle Feuerpause zum Heranf\u00fchren von Verst\u00e4rkungen sowie zur Rotation ihrer Truppen. Daneben bringe der Feind auch neue Waffen und Munition an die Frontlinien herangebracht, sagte der ukrainische Armee-Pressesprecher Viktor Trehubow im Fernsehen. \u00c4hnliches geschehe auch auf ukrainischer Seite.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Die Lage an der Front sei derzeit ruhig, sagte Trehubow. Zwar gebe es noch einzelne K\u00e4mpfe, doch seien diese deutlich weniger intensiv. Es sei \u201eeine Art Ruhetag\u201c eingetreten.<\/p>\n<p>Fico verteidigt Teilnahme an Weltkriegsgedenken in Moskau      <\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Derweil verteidigte der slowakische Ministerpr\u00e4sident Robert Fico seine von anderen EU-L\u00e4ndern kritisierte Teilnahme am Weltkriegsgedenken in Moskau und rief zur neuerlichen Zusammenarbeit Europas mit Russland auf. \u201eIch lehne einen neuen Eisernen Vorhang zwischen der EU und Russland ab\u201c, sagte der Linksnationalist in einem Facebook-Video auf dem R\u00fcckflug aus Moskau nach Bratislava. Er und seine Regierung h\u00e4tten \u201eInteresse an normalen freundschaftlichen und gegenseitig vorteilhaften Beziehungen\u201c zur Gro\u00dfmacht Russland ebenso wie zu allen anderen L\u00e4ndern, die daran interessiert seien.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Die Slowakei ist noch immer weitgehend von russischen \u00d6llieferungen abh\u00e4ngig. F\u00fcr die wirtschaftlichen Probleme des Landes macht Ficos Regierung die Ukraine mitverantwortlich, weil sie zum Jahresbeginn 2025 die Durchleitung von russischem Gas \u00fcber ihr Territorium stoppte.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Fico war der einzige Gast aus der Europ\u00e4ischen Union, der am Tag des Weltkriegsgedenkens im Kreml empfangen wurde. Putin sicherte ihm zu, dass Russland alles tun werde, um den Energiebedarf der Slowakei zu erf\u00fcllen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Putin betonte, dass eine friedliche L\u00f6sung des Konflikts Sache der Ukraine und Russlands sei. \u201eAber wenn jemand helfen&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":1008272,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[3],"tags":[217167,217166,14003,18983,6162,13,50,5020,11810,4046,217170,217171,217169,308,14,15,2403,22066,12217,38521,307,12,36941,10,8,9,11,317,73525,103,28835,217168,77345,104],"class_list":{"0":"post-1008271","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-welt","8":"tag-20moskau","9":"tag-20weltkriegs","10":"tag-altkanzler","11":"tag-angriffskrieg","12":"tag-chef","13":"tag-headlines","14":"tag-kanzler","15":"tag-kreml","16":"tag-kremlchef","17":"tag-krieg","18":"tag-kriegsbedingt","19":"tag-kriegsparteien","20":"tag-kriegsziele","21":"tag-moskau","22":"tag-nachrichten","23":"tag-news","24":"tag-partei","25":"tag-russische","26":"tag-russischem","27":"tag-russischer","28":"tag-russland","29":"tag-schlagzeilen","30":"tag-schroeder","31":"tag-top-news","32":"tag-top-meldungen","33":"tag-topmeldungen","34":"tag-topnews","35":"tag-ukraine","36":"tag-vermittler","37":"tag-welt","38":"tag-weltkriegsgedenken","39":"tag-weltkriegsgedenkens","40":"tag-wladimir-wladimirowitsch-putin","41":"tag-world"},"share_on_mastodon":{"url":"","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1008271","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=1008271"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1008271\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/1008272"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=1008271"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=1008271"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=1008271"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}