{"id":1008314,"date":"2026-05-10T10:37:17","date_gmt":"2026-05-10T10:37:17","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1008314\/"},"modified":"2026-05-10T10:37:17","modified_gmt":"2026-05-10T10:37:17","slug":"lage-im-ueberblick-putin-bringt-altkanzler-schroeder-als-vermittler-ins-gespraech-3","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1008314\/","title":{"rendered":"Lage im \u00dcberblick: Putin bringt Altkanzler Schr\u00f6der als Vermittler ins Gespr\u00e4ch"},"content":{"rendered":"<p class=\"paragraph article__item\">Kremlchef <a class=\"rtr-entity\" href=\"https:\/\/www.zeit.de\/thema\/wladimir-putin\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Wladimir Putin<\/a> hat den seit langem mit ihm befreundeten Altkanzler Gerhard Schr\u00f6der als Vermittler im Krieg zwischen Russland und der Ukraine ins Spiel gebracht. Obwohl sich die USA um Vermittlung bem\u00fcht h\u00e4tten, k\u00f6nne er sich von europ\u00e4ischer Seite den fr\u00fcheren SPD-Chef als Vermittler vorstellen, sagte Putin am Abend bei einer au\u00dferordentlichen Pressekonferenz nach der Siegesparade zum Ende des Zweiten Weltkriegs in Moskau. \u00abVon allen europ\u00e4ischen Politikern w\u00fcrde ich Gespr\u00e4che mit Schr\u00f6der bevorzugen.\u00bb\n<\/p>\n<p>Aktuelles<\/p>\n<p>                <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/politik\/ausland\/2026-05\/wladimir-putin-krieg-ukraine-pressekonferenz-ende-wolodymyr-selenskyj\" data-ct-label=\"Krieg in der Ukraine: Putin sieht Krieg \u00bbzu einem Ende\u00ab kommen\" data-uuid=\"c9cd3509-bf90-4b6b-a4c4-5d164c1de440\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\"><\/p>\n<p>                        Krieg in der Ukraine:<br \/>\n                        Putin sieht Krieg \u00bbzu einem Ende\u00ab kommen<\/p>\n<p>                <\/a><\/p>\n<p>                <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/politik\/ausland\/2026-05\/wladimir-putin-robert-fico-besuch-moskau-jahrestag-sieg-nazideutschland\" data-ct-label=\"Jahrestag zum Ende des Zweiten Weltkriegs: Slowakischer Regierungschef Robert Fico reist nach Moskau\" data-uuid=\"6a4faf0e-8e14-4342-8d8a-8376a917d4b4\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\"><\/p>\n<p>                        Jahrestag zum Ende des Zweiten Weltkriegs:<br \/>\n                        Slowakischer Regierungschef Robert Fico reist nach Moskau<\/p>\n<p>                <\/a><\/p>\n<p>                <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/politik\/ausland\/2026-05\/russland-ukraine-vorschlaege-feuerpause\" data-ct-label=\"Krieg gegen die Ukraine: Russland und Ukraine verk\u00fcnden jeweils einseitige Feuerpausen\" data-uuid=\"e62ac4e0-a479-4976-a9e0-ccff53ffeab0\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\"><\/p>\n<p>                        Krieg gegen die Ukraine:<br \/>\n                        Russland und Ukraine verk\u00fcnden jeweils einseitige Feuerpausen<\/p>\n<p>                <\/a><\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">In der Bundesregierung sto\u00dfen Putins \u00c4u\u00dferungen auf deutliche Skepsis. Aus Regierungskreisen in Berlin hie\u00df es, man habe die \u00c4u\u00dferungen zur Kenntnis genommen. Sie reihten sich ein in eine Serie von Scheinangeboten und seien Teil der bekannten hybriden Strategie <a class=\"rtr-entity\" href=\"https:\/\/www.zeit.de\/thema\/russland\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Russlands<\/a>. \u00abDeutschland und Europa lassen sich dadurch aber nicht spalten\u00bb, hie\u00df es weiter.\u00a0\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Russland habe seine Bedingungen nicht ge\u00e4ndert. Deswegen sei die Verhandlungsoption nicht glaubw\u00fcrdig. \u00abEin erster Test der Glaubw\u00fcrdigkeit w\u00e4re es, wenn Russland die Waffenruhe verl\u00e4ngert.\u00bb Beide Seiten hatten sich unter Vermittlung von US-Pr\u00e4sident Donald Trump auf eine Waffenruhe bis Montag (11. Mai) geeinigt.\u00a0\n<\/p>\n<p>                \u00abEuropa muss mit am Tisch sitzen\u00bb        <\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Europa und die USA h\u00e4tten eingespielte Verhandlungsteams, hie\u00df es in Regierungskreisen weiter. Die <a class=\"rtr-entity\" href=\"https:\/\/www.zeit.de\/thema\/krieg-in-ukraine\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Ukraine<\/a> stehe gemeinsam mit der Gruppe der E3 &#8211; das sind Deutschland, Frankreich und Gro\u00dfbritannien &#8211; f\u00fcr Gespr\u00e4che stets zur Verf\u00fcgung. \u00abEuropa muss mit am Tisch sitzen. Daf\u00fcr m\u00fcssen aber die Bedingungen stimmen.\u00bb Zwischen Kiew und Moskau gab es Verhandlungen \u00fcber ein Ende des russischen Angriffskriegs bisher unter Vermittlung der USA, die Europ\u00e4er sa\u00dfen nicht mit am Tisch &#8211; auch weil der Kreml das ablehnte.\u00a0\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Das B\u00fcro des Altkanzlers teilte auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur mit, <a class=\"rtr-entity\" href=\"https:\/\/www.zeit.de\/thema\/gerhard-schroeder\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Schr\u00f6der<\/a> werde sich zu dieser Frage nicht \u00e4u\u00dfern. Putin hatte auch gesagt, es brauche jemanden als Vermittler, der bisher nicht mit Gemeinheiten gegen\u00fcber Russland aufgefallen sei.\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Putin betonte, dass eine friedliche L\u00f6sung des Konflikts Sache der Ukraine und Russlands sei. \u00abAber wenn jemand helfen m\u00f6chte, sind wir daf\u00fcr dankbar.\u00bb Er sagte auch, er glaube, dass sich der Krieg dem Ende zuneige. Der russische Pr\u00e4sident hatte die gro\u00dfangelegte Invasion in der Ukraine am 24. Februar 2022 befohlen &#8211; und seine Kriegsziele bisher nicht erreicht.\n<\/p>\n<p>                        Schr\u00f6der ist gegen Isolierung Russlands        <\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Der mittlerweile 82 Jahre alte Sozialdemokrat Schr\u00f6der, der von 1998 bis 2005 Kanzler war, steht seit Jahren wegen seiner Freundschaft zu Putin und T\u00e4tigkeiten f\u00fcr russische \u00d6l- und Gaskonzerne in der Kritik &#8211; auch innerhalb seiner eigenen Partei. Zuletzt hatte er Russlands Angriffskrieg gegen die Ukraine Ende Januar in einem Gastbeitrag f\u00fcr die \u00abBerliner Zeitung\u00bb\u00a0als v\u00f6lkerrechtswidrig bezeichnet und zugleich nachgeschoben: \u00abIch bin aber auch gegen die D\u00e4monisierung Russlands als ewiger Feind.\u00bb Auch\u00a0pl\u00e4dierte Schr\u00f6der f\u00fcr die Wiederaufnahme von Energielieferungen aus Russland.\u00a0\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Schr\u00f6der war nach seinem Ausscheiden aus der Politik lange Jahre f\u00fcr russische Energiekonzerne aktiv, unter anderem als Pr\u00e4sident des Verwaltungsrats der Nord Stream 2 AG, einer Tochtergesellschaft des russischen Energiekonzerns Gazprom. Die Pipeline wurde Ende 2021 fertiggestellt, ging aber wegen des russischen Angriffs auf die Ukraine im Februar 2022 nicht in Betrieb &#8211; die Bundesregierung unter dem damaligen Kanzler Olaf Scholz (SPD) versagte die Betriebsgenehmigung.\u00a0\n<\/p>\n<p>                        Putin zu direkten Gespr\u00e4chen mit Selenskyj bereit &#8211; in Moskau        <\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Putin machte in der Pressekonferenz erneut deutlich, er sei auch bereit zu direkten Gespr\u00e4chen mit dem ukrainischen Pr\u00e4sidenten Wolodymyr Selenskyj. \u00abWer sich mit mir treffen will, muss nach <a class=\"rtr-entity\" href=\"https:\/\/www.zeit.de\/thema\/moskau\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Moskau<\/a> kommen\u00bb, sagte Putin allerdings. Ein Treffen an einem anderen Ort sei auch m\u00f6glich, \u00ababer nur wenn zuvor eine langfristige Friedensvereinbarung getroffen wurde\u00bb. Selenskyj schlie\u00dft eine Reise nach Moskau aus.\n<\/p>\n<p>        Siegesparade verl\u00e4uft st\u00f6rungsfrei        <\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Angesichts einer von US-Pr\u00e4sident Donald Trump vermittelten dreit\u00e4gigen Waffenruhe konnte Putin seine Milit\u00e4rparade am Samstag st\u00f6rungsfrei durchziehen. Die bef\u00fcrchteten Drohnenangriffe von ukrainischer Seite blieben aus. In seiner Rede vor Tausenden Soldaten und einigen internationalen G\u00e4sten zeigte sich Putin sicher, dass Russlands Armee den Angriffskrieg gegen die Ukraine gewinnen werde.\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Russland feiert am 9. Mai traditionell den Tag des Sieges der Sowjetunion \u00fcber Nazi-Deutschland. Wegen der gespannten Sicherheitslage &#8211; und m\u00f6glicherweise auch wegen des kriegsbedingt reduzierten Arsenals &#8211; gab es diesmal nicht die \u00fcbliche Waffenschau mit Panzern, Raketen und anderer Milit\u00e4rtechnik.\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Bisher ist auch im f\u00fcnften Jahr der Invasion nicht erkennbar, wie Putin seine Kriegsziele in der Ukraine erreichen will. Die abgespeckte Milit\u00e4rparade gilt als Spiegelbild der Lage in seinem Krieg. Die russischen Truppen sind durch die Gegenwehr der vom Westen unterst\u00fctzten Ukraine zunehmend unter Druck.\n<\/p>\n<p>        Beide Seiten werfen sich Verst\u00f6\u00dfe gegen Waffenruhe vor        <\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Beide Seiten warfen sich Verst\u00f6\u00dfe gegen die bis 11. Mai dauernde Waffenruhe vor. Das russische Verteidigungsministerium warf den ukrainischen Streitkr\u00e4ften vor, diese h\u00e4tten mit Drohnen und Artillerie russische Positionen und auch zivile Objekte angegriffen. Auch der ukrainische Generalstab beklagte nach Beginn der Waffenruhe Angriffe von russischer Seite vor allem in den umk\u00e4mpften Regionen im Donbass.\u00a0\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">\u00dcberpr\u00fcfbar sind die Angaben der Kriegsparteien von unabh\u00e4ngiger Seite nicht. Auch bei allen bisherigen Waffenruhen haben sich Kiew und Moskau immer wieder massenhaft Verst\u00f6\u00dfe vorgeworfen.\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Sowohl die russischen als auch die ukrainischen Streitkr\u00e4fte nutzen nach Angaben aus Kiew die aktuelle Feuerpause zum Heranf\u00fchren von Verst\u00e4rkungen sowie zur Rotation ihrer Truppen. Daneben bringe der Feind auch neue Waffen und Munition an die Frontlinien heran, sagte der ukrainische Armee-Pressesprecher Viktor Trehubow im Fernsehen. \u00c4hnliches geschehe auch auf ukrainischer Seite.\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Die Lage an der Front sei derzeit ruhig, sagte Trehubow. Zwar gebe es noch einzelne K\u00e4mpfe, doch seien diese deutlich weniger intensiv. Es sei \u00abeine Art Ruhetag\u00bb eingetreten.\u00a0\n<\/p>\n<p>        Fico verteidigt Teilnahme an Weltkriegsgedenken in Moskau        <\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Derweil verteidigte der slowakische Ministerpr\u00e4sident Robert Fico seine von anderen EU-L\u00e4ndern kritisierte Teilnahme am Weltkriegsgedenken in Moskau und rief zur neuerlichen Zusammenarbeit Europas mit Russland auf. \u00abIch lehne einen neuen Eisernen Vorhang zwischen der EU und Russland ab\u00bb, sagte der Linksnationalist in einem Facebook-Video auf dem R\u00fcckflug aus Moskau nach Bratislava. Er und seine Regierung h\u00e4tten \u00abInteresse an normalen freundschaftlichen und gegenseitig vorteilhaften Beziehungen\u00bb zur Gro\u00dfmacht Russland ebenso wie zu allen anderen L\u00e4ndern, die daran interessiert seien.\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Fico war der einzige Gast aus der Europ\u00e4ischen Union, der am Tag des Weltkriegsgedenkens im Kreml empfangen wurde. Putin sicherte ihm zu, dass Russland alles tun werde, um den Energiebedarf der Slowakei zu erf\u00fcllen.\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">\u00a9 dpa-infocom, dpa:260510-930-58860\/3<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Kremlchef Wladimir Putin hat den seit langem mit ihm befreundeten Altkanzler Gerhard Schr\u00f6der als Vermittler im Krieg zwischen&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":1008315,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[4013],"tags":[331,332,22535,12843,13,13872,308,14,15,21839,43635,4043,4044,850,307,12,184,64,306,107],"class_list":{"0":"post-1008314","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-russland","8":"tag-aktuelle-nachrichten","9":"tag-aktuelle-news","10":"tag-berliner-zeitung","11":"tag-gerhard-schroeder","12":"tag-headlines","13":"tag-lage-im-ueberblick","14":"tag-moskau","15":"tag-nachrichten","16":"tag-news","17":"tag-oao-gazprom","18":"tag-robert-fico","19":"tag-russia","20":"tag-russian-federation","21":"tag-russische-foederation","22":"tag-russland","23":"tag-schlagzeilen","24":"tag-spd","25":"tag-usa","26":"tag-wladimir-putin","27":"tag-wolodymyr-selenskyj"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/116549848005388188","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1008314","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=1008314"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1008314\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/1008315"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=1008314"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=1008314"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=1008314"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}