{"id":1008323,"date":"2026-05-10T10:44:21","date_gmt":"2026-05-10T10:44:21","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1008323\/"},"modified":"2026-05-10T10:44:21","modified_gmt":"2026-05-10T10:44:21","slug":"multimillionaer-brzoska-polen-ist-fuer-europa-bereits-heute-ein-vorbild","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1008323\/","title":{"rendered":"Multimillion\u00e4r Brzoska: Polen ist f\u00fcr Europa bereits heute ein Vorbild"},"content":{"rendered":"<p>\n         Zuerst ver\u00f6ffentlicht am<br \/>\n            10\/05\/2026 &#8211; 12:25 MESZ\n            <\/p>\n<p>Der Abbau von Regulierung in der polnischen Wirtschaft gewinnt an Fahrt. Polen wird nach Ansicht von Rafa\u0142 Brzoska, dem Chef von InPost, einem polnischen Logistik- und Paketdienstunternehmen, zum Vorbild f\u00fcr andere EU-Staaten. Im Euronews-Studio beim Europ\u00e4ischen Wirtschaftskongress sagte er, in den vergangenen 14 Monaten seien fast 200 konkrete \u00c4nderungen in Kraft getreten, die Unternehmern und B\u00fcrgern den Alltag erleichtern. Nach seiner Einsch\u00e4tzung ist das aber erst der Anfang tiefergreifender Reformen.<\/p>\n<p>          <img decoding=\"async\" class=\"c-ad__placeholder__logo\" src=\"https:\/\/static.euronews.com\/website\/images\/logos\/logo-euronews-stacked-outlined-72x72-grey-9.svg\" width=\"72\" height=\"72\" alt=\"\" loading=\"lazy\"\/><br \/>\n          WERBUNG<\/p>\n<p>          <img decoding=\"async\" class=\"c-ad__placeholder__logo\" src=\"https:\/\/static.euronews.com\/website\/images\/logos\/logo-euronews-stacked-outlined-72x72-grey-9.svg\" width=\"72\" height=\"72\" alt=\"\" loading=\"lazy\"\/><br \/>\n          WERBUNG<\/p>\n<p>&#8222;Zum Tango geh\u00f6ren immer zwei&#8220;, sagte Brzoska und spielte damit auf die Zusammenarbeit von Wirtschaft und Politik beim Deregulierungspaket an. Sowohl Regierung als auch Opposition h\u00e4tten den Prozess positiv aufgenommen, betonte er.<\/p>\n<p>Von den 500 Vorschl\u00e4gen, die das Deregulierungsteam in den ersten 100 Tagen ausgearbeitet hat, hat die Regierung rund 350 f\u00fcr das weitere Verfahren gebilligt. Knapp 200 \u00c4nderungen gelten bereits. <\/p>\n<p>Zu den wichtigsten Neuerungen nannte Brzoska unter anderem die Unschuldsvermutung f\u00fcr Steuerpflichtige sowie die M\u00f6glichkeit, sich mit den Finanz\u00e4mtern auf steuerliche Einigungen zu verst\u00e4ndigen.<\/p>\n<p>Immer mehr \u00c4nderungen betreffen inzwischen auch ganz normale B\u00fcrger. Ein Beispiel ist die automatisierte Auszahlung der Familienleistung 800 plus, die ab Juni gelten soll. Dann m\u00fcssen Eltern keinen zus\u00e4tzlichen Antrag mehr stellen.<\/p>\n<p>&#8222;Sie machen das Leben deutlich leichter&#8220;, unterstrich der Unternehmer.<\/p>\n<p>Rafa\u0142 Brzoska: B\u00fcrokratie das gr\u00f6\u00dfte Problem Br\u00fcssels<\/p>\n<p>Brzoska ist \u00fcberzeugt, dass das polnische Deregulierungsmodell in Europa bereits auf Interesse st\u00f6\u00dft. Nach eigenen Angaben hat er die Grundz\u00fcge des Projekts in Br\u00fcssel schon mehrfach Experten vorgestellt.<\/p>\n<p>Er f\u00fcgte hinzu, er habe dar\u00fcber auch mit Frankreichs Pr\u00e4sident Emmanuel Macron bei dessen Besuch in Danzig gesprochen. Der franz\u00f6sische Staatschef habe um eine detaillierte Pr\u00e4sentation der polnischen L\u00f6sungen gebeten.<\/p>\n<p>&#8222;Diese ganz konkreten Beispiele sind auch in Frankreich ein Problem&#8220;, sagte Brzoska.<\/p>\n<p>Nach seiner Ansicht bleibt die \u00fcberm\u00e4\u00dfige B\u00fcrokratie der Europ\u00e4ischen Kommission das gr\u00f6\u00dfte Problem der EU. Chancen auf Verbesserungen f\u00fcr Unternehmen sieht er in der Entschlossenheit nationaler F\u00fchrungspers\u00f6nlichkeiten. Er betonte, er habe Macron gebeten, sich auf EU-Ebene f\u00fcr entsprechende Schritte einzusetzen.<\/p>\n<p>&#8222;Die Beamten der EU-Kommission werden sich nicht von selbst entr\u00fcmpeln. Europ\u00e4ische F\u00fchrungspers\u00f6nlichkeiten m\u00fcssen diese Ver\u00e4nderungen erzwingen&#8220;, sagte er.<\/p>\n<p>InPost treibt Europa-Expansion voran<\/p>\n<p>In dem Gespr\u00e4ch ging es auch um den weiteren Ausbau von InPost in Europa. Das aus Polen stammende Paketunternehmen ist derzeit in neun L\u00e4ndern aktiv, die Ziele reichen jedoch deutlich weiter.<\/p>\n<p>Brzoska k\u00fcndigte an, dass die Dienste von InPost bis Ende des kommenden Jahres in fast der gesamten Europ\u00e4ischen Union verf\u00fcgbar sein sollen \u2013 sowohl f\u00fcr Sendungen aus Polen ins Ausland als auch f\u00fcr Lieferungen aus anderen Staaten nach Polen. Das Wachstum will das Unternehmen vor allem \u00fcber Kooperationen mit lokalen Logistikpartnern organisieren.<\/p>\n<p>Der InPost-Chef betonte zudem, dass die <a href=\"https:\/\/de.euronews.com\/2026\/02\/10\/fedex-steigt-bei-inpost-in-polen-ein-was-der-deal-fur-europas-paketmarkt-bedeutet\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">viel beachtete Vereinbarung mit FedEx<\/a> das Tempo der Europa-Expansion deutlich erh\u00f6hen k\u00f6nnte.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Zuerst ver\u00f6ffentlicht am 10\/05\/2026 &#8211; 12:25 MESZ Der Abbau von Regulierung in der polnischen Wirtschaft gewinnt an Fahrt.&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":1008324,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[3933],"tags":[331,332,548,663,158,3934,3935,854,13,14,15,12,173],"class_list":{"0":"post-1008323","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-eu","8":"tag-aktuelle-nachrichten","9":"tag-aktuelle-news","10":"tag-eu","11":"tag-europa","12":"tag-europaeische-union","13":"tag-europe","14":"tag-european-union","15":"tag-gesetz","16":"tag-headlines","17":"tag-nachrichten","18":"tag-news","19":"tag-schlagzeilen","20":"tag-unternehmen"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/116549875757861153","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1008323","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=1008323"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1008323\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/1008324"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=1008323"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=1008323"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=1008323"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}