{"id":1008840,"date":"2026-05-10T15:53:16","date_gmt":"2026-05-10T15:53:16","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1008840\/"},"modified":"2026-05-10T15:53:16","modified_gmt":"2026-05-10T15:53:16","slug":"tod-in-den-bergen-film-rezensionen-de","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1008840\/","title":{"rendered":"Tod in den Bergen | Film-Rezensionen.de"},"content":{"rendered":"<p><b>Inhalt \/ Kritik<\/b><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Eigentlich wollten Clara Lang (<strong>Ursula Strauss<\/strong>) und ihr Freund David Tanner\u00a0(<strong>Felix Eitner<\/strong>) eine sch\u00f6ne Zeit haben, als sie gemeinsam zu einer Bergtour aufbrechen. Doch das ist vorbei, als sie hoch oben die Leiche eines Mannes entdecken. Wer dieser ist und wie er gestorben ist, wissen sie nicht. F\u00fcr David, der eine Lokalzeitung leitet, ist das jedoch ein gefundenes Fressen und er macht sich gleich auf die Suche nach Antworten \u2013 sehr zum Missfallen des B\u00fcrgermeisters, der um den Ruf als Touristenort besorgt ist. Einen Tag sp\u00e4ter macht sich der Journalist noch einmal auf den Weg zum Fundort und wird sp\u00e4ter ebenfalls tot gefunden. F\u00fcr Clara bricht eine Welt zusammen, zumal sie nicht an einen Zufall glaubt. Da die Polizei nicht gro\u00df ermitteln will, liegt es an Clara und Davids Vater Jan (<strong>Robert Atzorn<\/strong>), die Wahrheit ans Tageslicht zu bringen \u2026<\/p>\n<p>Generischer Fernsehthriller<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Fernsehkrimis und -thriller Made in Germany gibt es bekanntlich zuhauf, da vergeht eigentlich kein Tag, an dem nicht irgendeiner ausgestrahlt wird \u2013 und sei es als Wiederholung. Aber auch bei unserem s\u00fcdlichen Nachbarn \u00d6sterreich werden flei\u00dfig Titel produziert. Neben dem Wiener Tatort Team, diversen Coproduktionen wie Die Toten vom Bodensee\u00a0und Alpentod \u2013 Ein Bergland-Krimi und der fortlaufenden Reihe Landkrimi werden auch immer mal wieder Einzeltitel gedreht. Ein solcher ist Tod in den Bergen. Der Thriller wurde hierzulande 2013 das erste Mal im <strong>ZDF<\/strong> ausgestrahlt, wird seither immer mal wieder gezeigt. Und das aus gutem Grund, da die einzelnen Bestandteile sehr zeitlos sind und mehr als ein Jahrzehnt sp\u00e4ter nicht weniger aktuell sind.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">So beginnt der Film wie so viele in diesem Segment damit, dass eine Leiche gefunden wird. Im Anschluss gilt es herauszufinden, wer denn f\u00fcr diesen Tod verantwortlich ist. Anfangs steht zwar gar nicht fest, dass es ein Mord ist. Aber nat\u00fcrlich muss da irgendwas nicht mit rechten Dingen vorgegangen sein, das wei\u00df das Publikum. Sonst g\u00e4be es den Film ja nicht. Auch sonst h\u00e4lt sich Tod in den Bergen an die Erwartungen, wenn der in ein Wespennest stechende Journalist kurze Zeit sp\u00e4ter selbst tot ist. Das passiert in solchen F\u00e4llen gern mal, damit die Zuschauer und Zuschauerinnen wissen, dass das alles richtig gro\u00df und gef\u00e4hrlich ist. Auch sonst spart man hier nicht unbedingt an Klischees, wozu auch die etwas eint\u00f6nigen Feindbilder geh\u00f6ren, die mit der Zeit offensichtlich werden. Das ist alles schon recht generisch.<\/p>\n<p>Idylle trifft Abgrund<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Gleichzeitig sollte man keine hohen Erwartungen an die Glaubw\u00fcrdigkeit haben. Manches davon ist vom Prinzip her nat\u00fcrlich schon denkbar. Dass in Unternehmen manchmal gemauschelt wird und das eine oder andere vertuscht wird, damit niemand davon mitbekommt, das ist schon verst\u00e4ndlich. Die Wahrheit kann durchaus l\u00e4stig sein, vor allem, wenn dies mit finanziellen Einbu\u00dfen verbunden ist. Bei Tod in den Bergen wird das aber alles ziemlich \u00fcberzogen. Hinzu kommen die diversen Verwicklungen bei den Figuren sowie die Zuf\u00e4lle, wie man sie gern in Drehb\u00fccher einbaut, um sich nichts einfallen lassen zu m\u00fcssen. Es ist also nicht so, dass das hier wirklich aus dem Rahmen f\u00e4llt. \u00c4rgern darf man sich trotzdem, dass dem Publikum keine bessere Geschichte vorgesetzt wird.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Auf der Plusseite steht die Optik. Wie so oft, wenn Krimis in den Bergen spielen, darf man sich auf ansprechende Aufnahmen freuen. Da liegen dann Idylle und Abgrund nah beieinander, als Kombination geht das immer. Hauptdarstellerin Ursula Strauss (<a href=\"https:\/\/www.film-rezensionen.de\/2025\/07\/altweibersommer\/\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Altweibersommer<\/a>) \u00fcberzeugt ebenfalls in der Rolle der trauernden Partnerin, die alles auf sich nimmt, um der Wahrheit auf den Grund zu gehen. F\u00fcr manche wird das reichen, gerade wenn sie eine Vorliebe f\u00fcr Verschw\u00f6rungselemente haben. Letzten Endes ist Tod in den Bergen aber nur ein mittelpr\u00e4chtiger Genrebeitrag geworden, der zwar nach wie vor seinen Zweck erf\u00fcllt \u2013 aber eben nicht mehr als das.<\/p>\n<p><b>Credits<\/b><\/p>\n<p><strong>OT:<\/strong>\u00a0\u201eTod in den Bergen\u201c<br \/><strong>Land:<\/strong> \u00d6sterreich<br \/><strong>Jahr:<\/strong>\u00a02013<br \/><strong>Regie:<\/strong>\u00a0Nils Willbrandt<br \/><strong>Drehbuch:<\/strong> Wolfgang Brandstetter, Maja Brandstetter<br \/><strong>Musik:<\/strong> J\u00fcrgen Ecke<br \/><strong>Kamera:<\/strong> Michael Schreitel<br \/><strong>Besetzung:<\/strong> Ursula Strauss, Robert Atzorn, Fritz Karl, Felix Eitner, Wolfram Berger, Andreas Lust<\/p>\n<p><b>Kaufen \/ Streamen<\/b><\/p>\n<p>Bei diesen Links handelt es sich um sogenannte Affiliate-Links. 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