{"id":1008867,"date":"2026-05-10T16:08:13","date_gmt":"2026-05-10T16:08:13","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1008867\/"},"modified":"2026-05-10T16:08:13","modified_gmt":"2026-05-10T16:08:13","slug":"handball-regionalliga-borussia-schlaegt-tvk-und-bleibt-in-der-liga","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1008867\/","title":{"rendered":"Handball-Regionalliga: Borussia schl\u00e4gt TVK und bleibt in der Liga"},"content":{"rendered":"<p class=\"text_ohne_einzug richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\"> Es ist geschafft und Borussia M\u00f6nchengladbach kann den Nimbus einer Fahrstuhlmannschaft zun\u00e4chst zu den Akten legen. Nach dem vorigen Aufstieg in die Regionalliga folgten der direkte Wiederabstieg und dann der Wiederaufstieg. Jetzt k\u00f6nnen die Verantwortlichen nach dem 35:32 (21:12)-Erfolg am Samstagabend vor 400 Zuschauern im Lokalderby gegen den TV <a href=\"https:\/\/rp-online.de\/thema\/korschenbroich\/\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Korschenbroich<\/a> f\u00fcr ein weiteres Jahr in der Regionalliga planen. Der Klassenerhalt ist den Borussen nicht mehr zu nehmen.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Dementsprechend gro\u00df war nach dem Schlusspfiff auch der Jubel der Mannschaft, die ausgelassen im Kreis tanzte und den Verbleib in der Liga feierte. Nach der Partie blieb das Team noch lange an der Sporthalle, wo der Verein einen Getr\u00e4nkewagen aufgebaut hatte, wo dann gemeinsam mit den Fans gefeiert wurde. Anschlie\u00dfend ging es noch in eine Borussia-Fankneipe.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Sportlich gesehen war zumindest der erste Spielabschnitt \u00fcberraschend, denn das Kellerkind Borussia lag gegen das Spitzenteam TVK nach wenigen Minuten mit 5:0 in Front. Der TVK spielte keinesfalls schlecht, erarbeitete sich auch einige gute M\u00f6glichkeiten, wusste diese jedoch nicht zu nutzen. Das wurde dann auch prompt bestraft, denn mit schnellem Umschaltspiel nutzten die Gastgeber den Ballgewinn und kamen \u00fcber Tempo zum Erfolg. So wohl vorne wie hinten lief es bei der Borussia wie am Schn\u00fcrchen. \u201eDas war schon eine wirklich ph\u00e4nomenale erste H\u00e4lfte. Dazu hatten wir mit unserem Torh\u00fcter Jonah Erkes heute meines Erachtens den besten Akteur auf unserer Seite\u201c, freute sich Borussia-Trainer Ronny Rogawska.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Beim Pausenpfiff sah es nach einem entspannten Tag f\u00fcr alle Borussen aus, denn ein Neun-Tore-Vorsprung war schon eine deutliche Ansage. \u201eMir war aber auch klar, dass wir es kaum schaffen w\u00fcrden, zwei so starke Halbzeiten auf das Parkett zu zaubern, deshalb mussten wir zumindest unsere Konzentration hochhalten und uns nicht bereits feiern lassen\u201c, warnte Rogawksa in der Pause. Deutliche Worte kamen dann auch von seinem Gegen\u00fcber. \u201eDas war sicherlich unsere schw\u00e4chste Halbzeit in dieser Saison\u201c, \u00e4rgerte sich der Korschenbroicher Trainer Frank Berblinger. \u201eDas habe ich in der Halbzeit auch ziemlich deutlich angesprochen. Nicht in der Form, dass ich die Jungs rund gemacht h\u00e4tte. Aber wir haben nochmals alles besprochen und dann habe ich Courage, Kampf und Engagement gefordert, denn so durften wir keinesfalls weiter machen\u201c, f\u00fchrte er aus.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Die G\u00e4ste aus Korschenbroich nahmen eine taktische \u00c4nderung vor und stellten auf 5:1-Deckungsformation um, was ihnen ein wenig mehr Sicherheit gab. Die Trefferquote wurde nicht viel besser, aber immerhin gelangen den Borussen nicht mehr so die sogenannten einfachen Toren. In der 38. Minute musste der TVK einen weiteren Nackenschlag einstecken, denn nach einer Rangelei mit einem Gegenspieler wurde Steffen Brinkhues mit einer Roten Karte vorzeitig unter die Dusche geschickt, w\u00e4hrend sein Kontrahent straffrei blieb. Dennoch gelang es dem TVK, nach und nach zu verk\u00fcrzen, er kam 90 Sekunden vor dem Abpfiff noch auf drei Tore heran. Die verbleibende Zeit reichte aber nicht mehr zu einem Punktgewinn aus.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">\u201eIch g\u00f6nne Borussia den Klassenerhalt, aber den h\u00e4tten sie auch n\u00e4chste Woche klar machen k\u00f6nnen, ich h\u00e4tte lieber unsere Serie weiter ausgebaut\u201c, sagte ein frustrierter Berblinger nach dem Schlusspfiff. \u201eVor dem Spiel hatte ich der Mannschaft gesagt, dass sie bei einem Sieg nur eine Trainingseinheit in der n\u00e4chsten Woche h\u00e4tte, so m\u00fcssen sie halt zwei Mal ran\u201c, verriet er.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Freude pur herrschte dagegen bei den M\u00f6nchengladbachern.\u201eHeute ist eine riesige Anspannung von uns abgefallen und wir freuen uns riesig, auch n\u00e4chste Saison wieder das Derby spielen zu k\u00f6nnen. Nach dem Spiel habe ich dann mit Jordi Weisz und Thomas Prinz gesprochen und gesagt, sie sollen mich anrufen, was sie n\u00e4chste Woche im Training machen m\u00f6chten. Die Mannschaft hat sich eine freie Auswahl nach dem Klassenerhalt mehr als verdient\u201c, sagte ein erleichterter Ronny Rogawska.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\"><strong class=\"font-bold dark:text-white-solid\">Die Torsch\u00fctzen von Borussia M\u00f6nchengladbach<\/strong>: Weis (9\/5), Bremges (6), Weisz (6\/2), Lipok (4), Berner, Roth (je 3), Erkes, Jennes, Nix und Markovic; des TV Korschenbroich: Zimmermann (11\/2), Hartz (10), K\u00f6nig (3\/1), Franz, Bitzel (je 2), Krantzen, Eugler, Brinkhues und B\u00fcscher.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Es ist geschafft und Borussia M\u00f6nchengladbach kann den Nimbus einer Fahrstuhlmannschaft zun\u00e4chst zu den Akten legen. 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