{"id":1009333,"date":"2026-05-10T20:44:40","date_gmt":"2026-05-10T20:44:40","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1009333\/"},"modified":"2026-05-10T20:44:40","modified_gmt":"2026-05-10T20:44:40","slug":"ukraine-news-bundesregierung-weist-putins-schroeder-vorschlag-als-scheinangebot-zurueck-politik","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1009333\/","title":{"rendered":"Ukraine News: Bundesregierung weist Putins Schr\u00f6der-Vorschlag als \u201eScheinangebot\u201c zur\u00fcck &#8211; Politik"},"content":{"rendered":"<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1eosz7k\">Viele Angaben \u00fcber den Kriegsverlauf wie Opferzahlen oder Details zu K\u00e4mpfen stammen von ukrainischen oder russischen Beh\u00f6rden und lassen sich nicht unabh\u00e4ngig \u00fcberpr\u00fcfen. F\u00fcr unseren Liveblog verwenden wir neben eigenen Recherchen Material der Nachrichtenagenturen dpa, Reuters, epd, KNA und Bloomberg.<\/p>\n<p>Wichtige Updates<\/p>\n<p>Nach Waffenruhe: Moskau erwartet US-Vermittler \u201ebald\u201c<\/p>\n<p>Ukraine und Russland werfen sich Bruch der Waffenruhe vor<\/p>\n<p>Putin erneuert Gespr\u00e4chsangebot und bringt Schr\u00f6der als Vermittler ins Spiel<\/p>\n<p>Parade in Moskau ohne Panzer \u2013 Putin siegessicher trotz festgefahrener Lage an der Front<\/p>\n<p>Moskau reagiert auf Selenskijs \u201eGenehmigung\u201c der russischen Milit\u00e4rparade \u2013 Waffenruhe h\u00e4lt bisher<\/p>\n<p><a class=\"tik4-author__wrapper\" href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/autoren\/julia-bergmann-1.4893599\" target=\"_blank\" rel=\"noopener nofollow\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/profilepic-60a2451d2a1a51699f87a662-60eff0ad425b2caa8cb5ef57.webp\"  alt=\"Julia Bergmann\" width=\"64\" height=\"64\" class=\"tik4-author__thumb__img\"\/><\/a>Bundesregierung weist Putins Schr\u00f6der-Vorschlag als &#8222;Scheinangebot&#8220; zur\u00fcck\u00a0Die Bundesregierung hat einen Vorschlag \u200bdes russischen Pr\u00e4sidenten Wladimir Putin f\u00fcr eine Vermittlerrolle von Altkanzler Gerhard Schr\u00f6der im Ukraine-Krieg zur\u00fcckgewiesen. Das Angebot reihe sich in eine Serie von Scheinangeboten ein und sei Teil der bekannten hybriden Strategie Russlands, \u200bverlautete am Sonntag aus Regierungskreisen in Berlin. Deutschland und Europa lie\u00dfen sich dadurch nicht spalten. Die Verhandlungsoption \u2060sei nicht glaubw\u00fcrdig, da Russland seine Bedingungen nicht ge\u00e4ndert habe. Ein erster Test f\u00fcr die Glaubw\u00fcrdigkeit w\u00e4re demnach eine Verl\u00e4ngerung der Waffenruhe durch Russland.<\/p>\n<p>In Deutschland steht Schr\u00f6der wegen seiner \u200cN\u00e4he zu Putin und seiner T\u00e4tigkeit f\u00fcr russische Energiekonzerne seit Jahren in der Kritik. Diese versch\u00e4rfte sich \u200cnach dem russischen Einmarsch in \u200cdie Ukraine im Februar 2022. Mehrere Antr\u00e4ge auf einen Ausschluss \u200baus der SPD scheiterten jedoch. Der heute 82-J\u00e4hrige war von 1998 bis 2005 Kanzler einer \u200bKoalition aus SPD und Gr\u00fcnen und pflegt seitdem eine pers\u00f6nliche Freundschaft \u200cmit Putin.<\/p>\n<p><a class=\"tik4-author__wrapper\" href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/autoren\/lilith-volkert-1.1409167\" target=\"_blank\" rel=\"noopener nofollow\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/profilepic-5b56e2ece4b0cd4484fe2148-60ba784277a6963784599ef2.webp\"  alt=\"Lilith Volkert\" width=\"64\" height=\"64\" class=\"tik4-author__thumb__img\"\/><\/a>Selenskij kritisiert russische Missachtung der FeuerpauseTrotz einer aktuell geltenden Feuerpause setzen russische Truppen nach den Worten des ukrainischen Pr\u00e4sidenten Wolodimir Selenskij Angriffe \u201ein den f\u00fcr sie entscheidenden Richtungen\u201c fort. In seiner abendlichen Videoansprache sagte Selenskij, dass Russland in den vergangenen 24 Stunden rund 150 Angriffsaktionen gestartet habe. \u201eDas hei\u00dft, an der Front h\u00e4lt sich die russische Armee nicht an die Waffenruhe und versucht es auch nicht besonders.\u201c Auch das russische Milit\u00e4r wirft der Gegenseite fortw\u00e4hrende Provokationen und Angriffe vor.\u00a0<\/p>\n<p>Nach Vermittlung von US-Pr\u00e4sident Donald Trump hatten sich Russland und die Ukraine auf eine dreit\u00e4gige Feuerpause aus Anlass der Feierlichkeiten in Russland zum Jahrestag des Sieges im Zweiten Weltkrieg geeinigt. Die Vereinbarung gilt bis einschlie\u00dflich Montag. Sollte Russland dann beschlie\u00dfen, \u201ezu einem umfassenden Krieg zur\u00fcckzukehren\u201c, werde die Ukraine umgehend reagieren und in gleicher Weise antworten, sagte Selenskij.<\/p>\n<p><a class=\"tik4-author__wrapper\" href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/autoren\/tobias-bug-1.5505768\" target=\"_blank\" rel=\"noopener nofollow\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/profilepic-6237424b4f90b2e88280e7df-64525a14796424148ab2f6a7.webp\"  alt=\"Tobias Bug\" width=\"64\" height=\"64\" class=\"tik4-author__thumb__img\"\/><\/a>Nach Waffenruhe: Moskau erwartet US-Vermittler \u201ebald\u201cDer Kreml erwartet nach der US-Vermittlung einer dreit\u00e4gigen Waffenruhe nun auch eine baldige Wiederaufnahme der Verhandlungen \u00fcber eine Beendigung des Krieges in der Ukraine. \u201eSchon ziemlich bald\u201c k\u00e4men der US-Unterh\u00e4ndler Steve Witkoff und Pr\u00e4sident Donald Trumps Schwiegersohn Jared Kushner zu Gespr\u00e4chen wieder nach Moskau, sagte der f\u00fcr die Verhandlungen zust\u00e4ndige Kremlbeauftragte Juri Uschakow dem russischen Staatsfernsehen. Ein Datum nannte er nicht.<\/p>\n<p>Uschakow erkl\u00e4rte, dass durch zweit\u00e4gige und \u201enicht einfache\u201c telefonische Kontakte mit der US-Seite die noch bis Montag laufende Waffenruhe zwischen Moskau und Kiew erreicht worden sei. Witkoff und Kushner hatten mehrfach die Verhandlungen zwischen den Kriegsparteien gef\u00fchrt. Ein Durchbruch blieb aus.<\/p>\n<p>Die US-Vermittler seien zudem mit dem Krieg im Nahen Osten besch\u00e4ftigt gewesen, sagte Uschakow. Er machte einmal mehr deutlich, dass Russland zur Beendigung des Krieges bereit sei, wenn die Ukraine ihre Streitkr\u00e4fte aus dem Donbass abziehe. \u201eSie wissen in der Ukraine, dass sie das tun m\u00fcssen \u2013 und sie werden es fr\u00fcher oder sp\u00e4ter ohnehin machen\u201c, meinte Uschakow.<\/p>\n<p>Der ukrainische Pr\u00e4sident Wolodimir Selenskij hatte diese Bedingung Moskaus stets kategorisch abgelehnt. Dabei geht es vor allem um das Gebiet Donezk, das Russland gr\u00f6\u00dftenteils besetzt hat. Moskaus Truppen gelingt es bisher nicht, in die f\u00fcr Kiew strategisch wichtigen St\u00e4dte wie Kramatorsk und Slowjansk vorzudringen. Selenskij weist die Kreml-Forderung zur\u00fcck, die St\u00e4dte kampflos aufzugeben.<\/p>\n<p><a class=\"tik4-author__wrapper\" href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/autoren\/tobias-bug-1.5505768\" target=\"_blank\" rel=\"noopener nofollow\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/profilepic-6237424b4f90b2e88280e7df-64525a14796424148ab2f6a7.webp\"  alt=\"Tobias Bug\" width=\"64\" height=\"64\" class=\"tik4-author__thumb__img\"\/><\/a>Ukraine und Russland werfen sich Bruch der Waffenruhe vorRussland und die Ukraine haben sich gegenseitig den Bruch der von den USA vermittelten Feuerpause vorgeworfen. Der ukrainische Generalstab teilte mit, in den vergangenen 24 Stunden \u200bhabe es 147 Gefechte an der Front gegeben. Regionale Gouverneure berichteten von Toten und Verletzten nach Drohnenangriffen. Die ukrainische Luftwaffe teilte mit, Russland habe in \u200bder Nacht \u200bmit 27 Langstreckendrohnen angegriffen. Dies sei eine geringere Zahl als \u00fcblich. Die \u200cLuftabwehr habe alle Drohnen abgefangen.<\/p>\n<p>Das russische Verteidigungsministerium warf \u200cder Ukraine vor, die Waffenruhe durch Drohnen- und Artillerieangriffe auf russische Truppen verletzt zu haben, wie die Nachrichtenagentur Interfax meldete. Die russischen Streitkr\u00e4fte h\u00e4tten in den vergangenen 24 Stunden 57 ukrainische \u200bDrohnen abgeschossen. Das Ministerium teilte \u200bweiter mit, Moskau halte sich an die Feuerpause. \u200bDie russischen Truppen h\u00e4tten jedoch auf die ukrainischen Aktionen in gleicher Weise reagiert und Angriffe mit Mehrfachraketenwerfern und M\u00f6rsern ausgef\u00fchrt.<\/p>\n<p>Russland und die Ukraine hatten einer von den USA vermittelten Waffenruhe \u00fcber drei Tage von Samstag \u200cbis Montag zugestimmt. Die Vereinbarung sollte zudem den Austausch von jeweils 1000 Kriegsgefangenen umfassen.<\/p>\n<p><strong>Russischer LNG-Tanker l\u00e4dt offenbar sanktioniertes Gas<\/strong><\/p>\n<p>Ein Fl\u00fcssigerdgas-Tanker unter russischer Flagge hat offenbar Gas aus dem von den USA sanktionierten Projekt Arctic LNG 2 geladen. Die Merkuriy, die erst k\u00fcrzlich auf Russland umgeflaggt und an eine unbekannte Firma \u00fcbertragen wurde, legte laut Schiffsdaten neben der sanktionierten schwimmenden Speichereinheit Saam nahe Murmansk an.<\/p>\n<p>Der Vorgang deutet darauf hin, dass Moskau seine Schattenflotte ausbaut, um westliche Sanktionen zu umgehen und mehr LNG nach Asien zu exportieren. Die Nachfrage dort ist hoch, auch weil die Schlie\u00dfung der Stra\u00dfe von Hormus die globalen Lieferungen belastet und die Preise steigen l\u00e4sst. Drei weitere fr\u00fchere omanische Tanker unter russischer Flagge sind den Daten zufolge ebenfalls auf dem Weg in die Arktis.<\/p>\n<p>Lesen Sie hier mehr \u00fcber die Hintergr\u00fcnde zur russischen Schattenflotte:<\/p>\n<p><strong>Waldbrand in Tschernobyl-Sperrzone\u00a0<\/strong>In der radioaktiv belasteten Sperrzone um das ehemalige AKW Tschernobyl hat ein Waldbrand mehr als 1200 Hektar erfasst. Ausgel\u00f6st wurde das Feuer nach ukrainischen Angaben durch zwei russische Drohnen. Hunderte Feuerwehrleute sind im Einsatz.<\/p>\n<p>Das deutsche Bundesamt f\u00fcr Strahlenschutz warnt, bei Waldbr\u00e4nden k\u00f6nnten radioaktive Stoffe mit Rauch in die Atmosph\u00e4re gelangen und verbreitet werden. Der ukrainische Zivilschutz erkl\u00e4rt, die Lage sei vollst\u00e4ndig unter Kontrolle, es bestehe keine radioaktive Gefahr.\u00a0<\/p>\n<p><a class=\"tik4-author__wrapper\" href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/autoren\/christian-helten-1.1534007\" target=\"_blank\" rel=\"noopener nofollow\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/profilepic-621a553c1d90ca273ebc603d-65c93a8067ac8e81ad78aac6.webp\"  alt=\"Christian Helten\" width=\"64\" height=\"64\" class=\"tik4-author__thumb__img\"\/><\/a>Putin erneuert Gespr\u00e4chsangebot und bringt Schr\u00f6der als Vermittler ins Spiel<\/p>\n<p>Kremlchef Wladimir Putin ist bereit zu direkten Gespr\u00e4chen mit dem ukrainischen Pr\u00e4sidenten Wolodimir Selenskij, aber nur in der russischen Hauptstadt. \u201eWer sich mit mir treffen will, muss nach Moskau kommen\u201c, sagte Putin bei einer au\u00dferordentlichen Pressekonferenz nach der Siegesparade zum Ende des Zweiten Weltkriegs in Moskau.<\/p>\n<p>&#8222;Ich glaube, dass die Angelegenheit sich dem Ende zuneigt&#8220;, sagte Putin vor Reportern mit Blick auf den Ukraine-Krieg. Er erkl\u00e4rte zudem, der slowakische Ministerpr\u00e4sident Robert Fico habe ihm gesagt, dass Selenskij zu einem pers\u00f6nlichen Treffen bereit sei. Man k\u00f6nne sich auch in einem Drittland treffen, sagte Putin. Voraussetzung sei aber, dass vorher eine belastbare Friedensvereinbarung getroffen wurde. Selenskij schlie\u00dft eine Reise nach Moskau aus.<\/p>\n<p>Putin brachte am Samstag in Moskau zudem den ehemaligen Bundeskanzler Gerhard Schr\u00f6der als m\u00f6glichen Vermittler f\u00fcr Gespr\u00e4che zwischen Russland und der Europ\u00e4ischen Union ins Gespr\u00e4ch. Auf die Frage, ob er zu Gespr\u00e4chen mit den Europ\u00e4ern bereit sei, sagte Putin, Schr\u00f6der sei die f\u00fcr ihn bevorzugte Person eines Vermittlers: \u201eVon allen europ\u00e4ischen Politikern w\u00fcrde ich Gespr\u00e4che mit Schr\u00f6der bevorzugen.\u201c Schr\u00f6der und Putin gelten als enge Freunde.<\/p>\n<p><a class=\"tik4-author__wrapper\" href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/autoren\/christian-helten-1.1534007\" target=\"_blank\" rel=\"noopener nofollow\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/profilepic-621a553c1d90ca273ebc603d-65c93a8067ac8e81ad78aac6.webp\"  alt=\"Christian Helten\" width=\"64\" height=\"64\" class=\"tik4-author__thumb__img\"\/><\/a>Polnische Polizei findet Milit\u00e4rdrohne an russischer Grenze<\/p>\n<p>Auf einem Feld nahe der Grenze zur russischen Exklave Kaliningrad (K\u00f6nigsberg) haben die polnischen Beh\u00f6rden eine abgest\u00fcrzte Drohne sichergestellt. Polizei und Milit\u00e4rpolizei h\u00e4tten am Sonntagmorgen den Hinweis erhalten, nahe der Stadt Bartoszyce sei ein unbekanntes Flugobjekt gefunden worden, teilte die Milit\u00e4rpolizei auf Facebook mit. &#8222;Erste Untersuchungen vor Ort deuten darauf hin, dass es sich wahrscheinlich um eine Milit\u00e4rdrohne handelt, die zu \u00dcberwachungszwecken eingesetzt wird, jedoch nicht kampff\u00e4hig ist&#8220;, hie\u00df es in der Mitteilung. Die Milit\u00e4rpolizei habe Ermittlungen unter Aufsicht der Staatsanwaltschaft eingeleitet.<\/p>\n<p>Nach Informationen des privaten Radiosenders RMF soll die Drohne eine Aufschrift mit kyrillischen Buchstaben getragen haben. Das k\u00f6nnte auf einen russischen oder auch ukrainischen Ursprung hindeuten. Nach von der Polizei zun\u00e4chst ebenfalls noch nicht best\u00e4tigten Angaben soll die abgest\u00fcrzte Drohne RMF zufolge mit mehreren Kameras ausgestattet sein.<\/p>\n<p><a class=\"tik4-author__wrapper\" href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/autoren\/christian-helten-1.1534007\" target=\"_blank\" rel=\"noopener nofollow\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/profilepic-621a553c1d90ca273ebc603d-65c93a8067ac8e81ad78aac6.webp\"  alt=\"Christian Helten\" width=\"64\" height=\"64\" class=\"tik4-author__thumb__img\"\/><\/a>Ukraine und Russland nutzen Feuerpause zur Truppenrotation<\/p>\n<p>Die Waffen schweigen vorerst an den Fronten in der Ukraine, doch die Kriegsparteien bereiten sich auf eine baldige Fortsetzung ihrer K\u00e4mpfe vor: Sowohl die russischen als auch die ukrainischen Streitkr\u00e4fte nutzen nach Angaben aus Kiew die aktuelle Feuerpause, um Verst\u00e4rkung heranzuf\u00fchren und die Truppen zu rotieren. Daneben w\u00fcrden auch neue Waffen und Munition an die Frontlinien gebracht, sagte der ukrainische Armee-Pressesprecher Viktor Trehubow im Fernsehen.\u00a0<\/p>\n<p>Die Lage an den Fronten sei vorerst ruhig. \u201eIm Moment ist alles normal\u201c, sagte Trehubow. Zwar gebe es noch einzelne K\u00e4mpfe, doch seien diese deutlich weniger intensiv. Es sei \u201eeine Art Ruhetag\u201c eingetreten. Vermutlich wollten die russischen Milit\u00e4rs w\u00e4hrend der Siegesparade zum Ende des Zweiten Weltkriegs in Moskau keine Zwischenf\u00e4lle provozieren.<\/p>\n<p>Merz kritisiert Ficos Moskau-ReiseBundeskanzler Friedrich Merz hat die Reise des slowakischen Regierungschefs Robert Fico zu den Feiern zum Tag des Sieges in Moskau kritisiert. \u201eRobert Fico wei\u00df, dass wir da nicht einer Meinung sind. Ich bedaure das zutiefst und wir werden mit ihm \u00fcber diesen Tag in Moskau sprechen\u201c, sagte Merz bei einer gemeinsamen Pressekonferenz mit dem schwedischen Ministerpr\u00e4sidenten Ulf Kristersson in Stockholm.<\/p>\n<p>Fico war als einziger Gast aus der Europ\u00e4ischen Union in die russische Hauptstadt gereist. An der Parade wollte Fico nicht teilnehmen, hatte aber am Freitag einen Kranz am Grabmal des unbekannten Soldaten an der Kremlmauer niedergelegt. Ficos Besuch in Moskau war im eigenen Land wie in der EU auf Kritik gesto\u00dfen.<\/p>\n<p>Russland: Frieden in der Ukraine noch in weiter FerneEin Friedensabkommen mit der \u200bUkraine ist nach Angaben der russischen F\u00fchrung noch in weiter Ferne. \u2060Die Details seien zu komplex, sagte Kremlsprecher Dmitrij Peskow im Staatsfernsehen. Auch wenn es verst\u00e4ndlich sei, \u200bdass die \u200bUSA es eilig h\u00e4tten.\u00a0<\/p>\n<p>Russland und \u200cdie Ukraine hatten sich auf \u200ceine von den USA vermittelte dreit\u00e4gige Feuerpause von Samstag bis Montag geeinigt. US-Pr\u00e4sident Donald Trump \u200bhatte Hoffnungen \u200bauf eine Verl\u00e4ngerung der Waffenruhe ge\u00e4u\u00dfert. \u200bKremlberater Juri Uschakow stellte jedoch klar, dass die Feuerpause auf drei Tage angelegt sei und nicht l\u00e4nger \u200cdauern solle.<\/p>\n<p>Parade in Moskau ohne Panzer \u2013 Putin siegessicher trotz festgefahrener Lage an der FrontRussland hat an diesem Samstag mit seiner traditionellen Milit\u00e4rparade auf dem Roten Platz in Moskau den Sieg \u00fcber Nazi-Deutschland im Zweiten Weltkrieg gefeiert. Aus Furcht vor ukrainischen \u200bDrohnenangriffen war es allerdings die kleinste Parade zum \u201eTag des Sieges\u201c seit Jahren, begleitet von erh\u00f6hten Sicherheitsvorkehrungen. \u2060\u00dcber den Roten Platz rollten diesmal keine Panzer und auch kein anderes schweres Milit\u00e4rger\u00e4t. Stattdessen wurden Waffensysteme wie die Interkontinentalrakete Jars, \u200bdas neue \u200bAtom-U-Boot Archangelsk sowie Kampfflugzeuge und Drohnen auf riesigen \u200cBildschirmen pr\u00e4sentiert.<\/p>\n<p>In einer achtmin\u00fctigen Rede versprach Kremlchef Wladimir Putin \u200bden Sieg in \u200bder Ukraine. Die Heldentaten der sowjetischen Siegergeneration \u200baus dem Zweiten Weltkrieg inspirierten die Soldaten, die heute die Aufgaben der milit\u00e4rischen Spezialoperation erf\u00fcllten, sagte Putin mit Verweis auf die russische Bezeichnung des Krieges \u200cgegen die Ukraine. Trotz der westlichen Unterst\u00fctzung \u201emarschieren unsere Helden vorw\u00e4rts\u201c, behauptete er. Allerdings ist die Lage entlang der Front in der Ukraine seit Langem festgefahren. Die russische Armee <a href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/projekte\/artikel\/politik\/ukraine-krieg-wende-drohnen-russland-e594996\/\" rel=\"noopener nofollow\" target=\"_blank\">hat die Initiative \u00fcber weite Abschnitte in den vergangenen Monaten verloren<\/a>. Zudem bleiben die Verluste Russlands hoch.<\/p>\n<p>In seiner Ansprache erkl\u00e4rte Putin: \u201eDer Schl\u00fcssel zum Erfolg ist unsere moralische, ethische St\u00e4rke, unser Mut und unsere Tapferkeit, unser Zusammenhalt, unsere F\u00e4higkeit, alles durchzustehen und jede Pr\u00fcfung zu bestehen.\u201c W\u00e4hrend der Parade wurden Videoeinspieler von den Kampfeins\u00e4tzen der russischen Streitkr\u00e4fte in der Ukraine gezeigt.<\/p>\n<p>Auf dem Roten Platz gab es eine Schweigeminute, nachdem Putin in seiner Rede ausf\u00fchrlich an den Sieg der Roten Armee im Gro\u00dfen Vaterl\u00e4ndischen Krieg erinnert hatte. Er gratulierte im Anschluss an die Parade, die mit einer Kampffliegerstaffel und den Farben der russischen Flagge am Moskauer Himmel endete, einzelnen Veteranen pers\u00f6nlich mit H\u00e4ndesch\u00fctteln zum 81. Jahrestag des Endes des Zweiten Weltkrieges.<\/p>\n<p>Lesen Sie hier den Bericht \u00fcber die Siegesparade in Moskau von SZ-Korrespondentin Silke Bigalke (SZ Plus):\u00a0<\/p>\n<p>Milit\u00e4rparade in Moskau hat begonnenAuf dem Roten Platz in Moskau hat die gro\u00dfe Milit\u00e4rparade zum Tag des Sieges der Sowjetunion \u00fcber Nazi-Deutschland mit Tausenden Soldaten begonnen.\u00a0Kremlchef Wladimir Putin h\u00e4lt eine Rede zum 81. Jahrestag des Sieges im Gro\u00dfen Vaterl\u00e4ndischen Krieg, wie der sowjetische Teil des Zweiten Weltkriegs offiziell hei\u00dft. Gesch\u00fctzt wird der Pr\u00e4sident bei dem \u00f6ffentlichen Auftritt vor internationalen G\u00e4sten durch ein extremes Sicherheitsaufgebot. Auch das mobile Internet ist abgeschaltet.<\/p>\n<p>An der Parade nehmen auch Soldaten der russischen Invasion in der Ukraine teil. Nordkoreanische Soldaten sind ebenfalls vertreten. Sie hatten in der russischen Region Kursk gegen ukrainische Einheiten gek\u00e4mpft.<\/p>\n<p>Die Kapitulation der deutschen Wehrmacht am 8. Mai 1945 in Berlin fiel in Moskau schon in die fr\u00fchen Morgenstunden des 9. Mai. Deshalb begeht Russland immer an diesem Datum den Tag des Sieges.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/profilepic-5b164663e4b0c7201d72cd82-5b64684fe4b06fd8e11ba910.webp\"  alt=\"Newsdesk\" width=\"64\" height=\"64\" class=\"tik4-author__thumb__img\"\/>Moskau reagiert auf Selenskijs \u201eGenehmigung\u201c der russischen Milit\u00e4rparade \u2013 Waffenruhe h\u00e4lt bisherDer ukrainische Pr\u00e4sident Wolodimir Selenskij ist in Russland f\u00fcr sein Dekret mit einer \u201eGenehmigung\u201c der russischen Milit\u00e4rparade auf dem Roten Platz in Moskau kritisiert worden. \u201eWir brauchen von niemandem eine Erlaubnis\u201c, sagte Kremlsprecher Dmitrij Peskow dem russischen Staatsfernsehen. \u201eWehe dem, der versucht, sich \u00fcber den Tag des Sieges lustig zu machen und solche dummen Witze zu rei\u00dfen\u201c.<\/p>\n<p>Selenskij hatte am Freitag einen Erlass \u201e\u00dcber die Ausf\u00fchrung einer Parade in Moskau\u201c mit den Koordinaten des Roten Platzes ver\u00f6ffentlicht, die von ukrainischen Angriffen ausgenommen werden sollen. Das Dekret ging einher mit der von US-Pr\u00e4sident Donald Trump vermittelten Waffenruhe, die bis 11. Mai gelten soll. Bis zum Morgen gab es keine offiziellen Berichte \u00fcber Verst\u00f6\u00dfe gegen diese Vereinbarung.<\/p>\n<p><a class=\"tik4-author__wrapper\" href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/autoren\/juri-auel-1.3339432\" target=\"_blank\" rel=\"noopener nofollow\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/profilepic-5b3f3bbde4b0da57da555eea-62473c7a0003730f2cb8ec07.webp\"  alt=\"Juri Auel\" width=\"64\" height=\"64\" class=\"tik4-author__thumb__img\"\/><\/a>Selenskij &#8222;erlaubt&#8220; Milit\u00e4rparade auf Rotem Platz in Moskau\u00a0<\/p>\n<p>Der ukrainische Pr\u00e4sident Wolodimir Selenskij &#8222;erlaubt&#8220; per Dekret die russische Milit\u00e4rparade zum Tag des Sieges \u00fcber Nazi-Deutschland in Moskau. Zudem sichert er zu, dass keine Waffen auf den Roten Platz gerichtet werden. &#8222;Ich ordne hiermit an: die Abhaltung einer Parade in der Stadt Moskau am 9. Mai 2026 zu gestatten&#8220;, hei\u00dft es in dem Erlass. Der Rote Platz werde vom geplanten Einsatz ukrainischer Waffen ausgenommen.\u00a0<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Viele Angaben \u00fcber den Kriegsverlauf wie Opferzahlen oder Details zu K\u00e4mpfen stammen von ukrainischen oder russischen Beh\u00f6rden und&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":1009334,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[4013],"tags":[331,332,147,106,13,6471,1435,148,14,1159,15,16,6472,4043,4044,850,307,12,6473,149,317,6474,306,6475,107],"class_list":{"0":"post-1009333","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-russland","8":"tag-aktuelle-nachrichten","9":"tag-aktuelle-news","10":"tag-ausland","11":"tag-donald-trump","12":"tag-headlines","13":"tag-hilfe-fuer-die-ukraine","14":"tag-krieg-in-der-ukraine","15":"tag-leserdiskussion","16":"tag-nachrichten","17":"tag-nato","18":"tag-news","19":"tag-politik","20":"tag-politik-russland","21":"tag-russia","22":"tag-russian-federation","23":"tag-russische-foederation","24":"tag-russland","25":"tag-schlagzeilen","26":"tag-sicherheitspolitik","27":"tag-sueddeutsche-zeitung","28":"tag-ukraine","29":"tag-waffenlieferungen","30":"tag-wladimir-putin","31":"tag-wolodimir-selenskij","32":"tag-wolodymyr-selenskyj"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/116552236831876625","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1009333","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=1009333"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1009333\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/1009334"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=1009333"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=1009333"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=1009333"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}