{"id":1009986,"date":"2026-05-11T03:47:22","date_gmt":"2026-05-11T03:47:22","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1009986\/"},"modified":"2026-05-11T03:47:22","modified_gmt":"2026-05-11T03:47:22","slug":"hilfe-die-schnell-vor-ort-ist-stadt-aachen-plant-mobile-schutzelemente","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1009986\/","title":{"rendered":"Hilfe, die schnell vor Ort ist: Stadt Aachen plant mobile Schutzelemente"},"content":{"rendered":"<p>\n\t10.05.2026 um 19:54 Uhr |\t<\/p>\n<p>Lesedauer: 2 min<\/p>\n<p>F\u00fcnf Jahre nach der Flutkatastrophe vom Juli 2021 will die Stadt Aachen den Hochwasserschutz im S\u00fcdraum weiter ausbauen. Geplant ist die Anschaffung eines mobilen Hochwasserschutzsystems, das vor allem in den Ortsteilen Hahn, Friesenrath und Sief eingesetzt werden soll. Die Stadt setzt dabei auf leichte, modulare Kunststoffelemente, die bei Starkregen schnell aufgebaut werden k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Das System soll nicht nur haupt- und ehrenamtlichen Einsatzkr\u00e4ften helfen, sondern ausdr\u00fccklich auch von der \u00f6rtlichen Bev\u00f6lkerung selbst genutzt werden k\u00f6nnen. Damit will die Stadt die Hilfe zur Selbsthilfe st\u00e4rken. Oberb\u00fcrgermeister Dr. Michael Ziemons \u00fcberzeugte sich vor Ort gemeinsam mit Anwohnern und Fachleuten der Verwaltung von der Funktionsweise des Systems. Die freistehenden Elemente werden durch den Druck des aufgestauten Wassers stabilisiert.<\/p>\n<p> Das neue Schutzsystem l\u00e4sst sich leichter handhaben als Sands\u00e4cke.<\/p>\n<p>\u201eWir k\u00f6nnen Extremwetter nicht verhindern \u2013 aber wir k\u00f6nnen uns besser darauf vorbereiten\u201c, sagte Ziemons. Das mobile System sei ein wirksames Werkzeug, mit dem sich die Menschen im S\u00fcden der Stadt besser sch\u00fctzen k\u00f6nnten. Er sprach von gemeinschaftlicher Vorsorge und einem wichtigen Schritt zu mehr Sicherheit in Zeiten des Klimawandels.<\/p>\n<\/p>\n<p>Nach Angaben der Stadt liegen die Vorteile gegen\u00fcber Sands\u00e4cken vor allem im Gewicht und in der Handhabung. Ein Meter des 50 Zentimeter hohen Systems wiegt rund 13 Kilogramm und kann damit von einer Person getragen und aufgestellt werden. F\u00fcr einen vergleichbaren Sandsackdamm w\u00e4ren etwa 45 S\u00e4cke n\u00f6tig \u2013 insgesamt rund 900 Kilogramm Sand.<\/p>\n<p>F\u00fcr die drei Ortsteile sollen Module mit einer Gesamtl\u00e4nge von etwa einem Kilometer beschafft werden. Gelagert werden sollen sie m\u00f6glichst nah an den Einsatzorten, damit sie bei steigenden Pegeln schnell verf\u00fcgbar sind. Bei einer Ortsbegehung in Friesenrath wurden bereits praktische Fragen wie ben\u00f6tigte Mengen, m\u00f6gliche Lagerorte und die sp\u00e4tere Ausbildung der Helferinnen und Helfer besprochen.<\/p>\n<p>Eine Projektgruppe soll die weiteren Details kl\u00e4ren. Die ehrenamtliche Koordination vor Ort \u00fcbernimmt Frank Wagemann. Eingebunden sind auf st\u00e4dtischer Seite unter anderem die neue Stabsstelle f\u00fcr Sicherheit und strategische Gefahrenabwehr, das Dezernat Klima und Umwelt, die Untere Wasserbeh\u00f6rde sowie der st\u00e4dtische Klimaschutzmanager. Zudem arbeitet die Stadt mit der B\u00fcrgerinitiative \u201eHSI\u201c \u2013 der Hochwasser-Schutz-Initiative Friesenrath-Hahn-Sief-Kornelim\u00fcnster \u2013 zusammen. Ziel ist, dass das mobile Hochwasserschutzsystem im Sommer 2026 im Aachener S\u00fcdraum bereitsteht. (red\/jj)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"10.05.2026 um 19:54 Uhr | Lesedauer: 2 min F\u00fcnf Jahre nach der Flutkatastrophe vom Juli 2021 will die&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":1009987,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1853],"tags":[1424,3364,29,548,663,3934,30,13,2917,40074,14,15,1209,14200,12,45150,217507,3041],"class_list":{"0":"post-1009986","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-aachen","8":"tag-aachen","9":"tag-de","10":"tag-deutschland","11":"tag-eu","12":"tag-europa","13":"tag-europe","14":"tag-germany","15":"tag-headlines","16":"tag-hilfe","17":"tag-mobile","18":"tag-nachrichten","19":"tag-news","20":"tag-nordrhein-westfalen","21":"tag-plant","22":"tag-schlagzeilen","23":"tag-schnell","24":"tag-schutzelemente","25":"tag-stadt"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/116553898045815572","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1009986","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=1009986"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1009986\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/1009987"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=1009986"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=1009986"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=1009986"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}