{"id":1010145,"date":"2026-05-11T05:24:25","date_gmt":"2026-05-11T05:24:25","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1010145\/"},"modified":"2026-05-11T05:24:25","modified_gmt":"2026-05-11T05:24:25","slug":"kongress-gesundheitswirtschaft-managen-in-muenster-beleuchtet-aktuelle-herausforderungen-und-loesungsansaetze","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1010145\/","title":{"rendered":"Kongress \u201eGesundheitswirtschaft managen\u201c in M\u00fcnster beleuchtet aktuelle Herausforderungen und L\u00f6sungsans\u00e4tze"},"content":{"rendered":"<p>Im Fokus standen zudem Best-Practice-Beispiele f\u00fcr erfolgreiche Fusionen und Verbundstrukturen. Die Kongressleitung lag erneut bei Dr. Nils Br\u00fcggemann (St. Franziskus-Stiftung M\u00fcnster), <a href=\"https:\/\/www.linkedin.com\/in\/dr-christian-heitmann-65560b\/\" data-type=\"link\" data-id=\"https:\/\/www.linkedin.com\/in\/dr-christian-heitmann-65560b\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener nofollow\">Dr. Christian Heitmann<\/a> (Curacon GmbH) und <a href=\"https:\/\/www.linkedin.com\/in\/prof-dr-peter-wigge-b671a665\/\" data-type=\"link\" data-id=\"https:\/\/www.linkedin.com\/in\/prof-dr-peter-wigge-b671a665\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener nofollow\">Prof. Dr. Peter Wigge<\/a> (Rechtsanw\u00e4lte Wigge GbR).<\/p>\n<p><a class=\"overlay fancybox\" href=\"https:\/\/www.st-franziskus-stiftung.de\/fileadmin\/_processed_\/c\/e\/csm_2026050_Gesundheitswirtschaft_Managen_2026_Pressefoto_LQ_99ff38f240.jpg\" target=\"_blank\" rel=\"noopener nofollow\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/csm_2026050_Gesundheitswirtschaft_Managen_2026_Pressefoto_LQ_860fe99e4e.jpg\" alt=\"\"\/><\/a><\/p>\n<p>(Fotonachweis: \u201eGesundheitswirtschaft managen\u201c): Die Kongressleitung und die Hauptredner beim Kongress \u201eGesundheitswirtschaft managen\u201c in M\u00fcnster (von links): Prof. Dr. Peter Wigge, Prof. Dr. Gregor Th\u00fcsing, Dr. Gerald Ga\u00df, Dr. Nils Br\u00fcggemann und Dr. Christian Heitmann.<\/p>\n<p>Zentraler Aufh\u00e4nger am Auftaktstag waren die aktuell auf Bundesebene geplanten GKV-Sparma\u00dfnahmen. Der Vorstandsvorsitzende der Deutschen Krankenhausgesellschaft, Dr. Gerald Ga\u00df, richtete einen dringenden Appell an die Bundesregierung: \u201eMit diesem K\u00fcrzungsgesetz entziehen Sie den Krankenh\u00e4usern die Existenzgrundlage. Kehren Sie um und lassen Sie uns \u00fcber Ma\u00dfnahmen zur Effizienzsteigerung reden, die allen zugutekommen. Die fl\u00e4chendeckende und qualitativ hochwertige Krankenhausversorgung darf nicht gef\u00e4hrdet werden. Und \u00fcbernehmen Sie auch dort Verantwortung, wo Sie selbst als Bund bei der fairen Refinanzierung der B\u00fcrgergeldbezieher in der Pflicht stehen.\u201c<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.linkedin.com\/in\/gregor-thuesing\/\" data-type=\"link\" data-id=\"https:\/\/www.linkedin.com\/in\/gregor-thuesing\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener nofollow\">Prof. Dr. Gregor Th\u00fcsing<\/a>, Mitglied der Finanzkommission Gesundheit der Bundesgesundheitsministerin, betonte: \u201eAlle sind sich einig: Es braucht mutige gesetzliche Schritte zur Verhinderung eines ungebremsten Beitragsanstiegs in der Gesetzlichen Krankenversicherung. Das kann nur gelingen, wenn alle Bereiche dazu beitragen. Die Finanzkommission Gesundheit hat sozial ausgewogene Vorschl\u00e4ge gemacht. Die Politik hat die meisten davon aufgegriffen. Der Aufschlag darf im Gesetzgebungsprozess nicht zerredet werden. Systemverantwortung muss vor Klientelpolitik gehen!\u201c<\/p>\n<p><strong>Blick auf die Landeskrankenhausplanungen \u2013 NRW eine gute Blaupause?<\/strong><br \/>Das Land Nordrhein-Westfalen hat mit der Entwicklung und Durchf\u00fchrung der Krankenhausplanung Pionierarbeit geleistet. Zum 01. Januar 2026 ist die Krankenhausplanung vollst\u00e4ndig umgesetzt. Moderator <a href=\"https:\/\/www.linkedin.com\/in\/dr-nils-br%C3%BCggemann-8a8120\/\" data-type=\"link\" data-id=\"https:\/\/www.linkedin.com\/in\/dr-nils-br%C3%BCggemann-8a8120\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener nofollow\">Dr. Nils Br\u00fcggemann<\/a> diskutierten mit den Teilnehmenden, ob der Ansatz vor dem Hintergrund der angespannten Finanzlage der gesetzlichen Krankenversicherungen ausreichend ist und welche Verbesserungsans\u00e4tze sich aus den Erfahrungen in Nordrhein-Westfalen ableiten lassen. Die Landeskrankenhausplanung wurde als m\u00f6gliches Vorbild f\u00fcr andere Bundesl\u00e4nder betrachtet, wobei insbesondere die Flexibilit\u00e4t und die regionale Vernetzung als St\u00e4rken hervorgehoben wurden.<\/p>\n<p><strong>Wie die Bundesgesundheitsreform die Gesundheitsversorgung ver\u00e4ndert<\/strong><br \/>Die Bundesgesundheitsreform hat unmittelbare Auswirkungen auf die Krankenhausversorgung. Die Konsequenzen f\u00fcr Krankenhaustr\u00e4ger \u2013 sowohl in st\u00e4dtischen Ballungsgebieten als auch in l\u00e4ndlichen Fl\u00e4chenregionen \u2013 wurden intensiv diskutiert. Die Perspektive der Krankenkassen, insbesondere hinsichtlich Kosten und Qualit\u00e4t der Versorgung, wurde ebenfalls einbezogen.<\/p>\n<p><strong>Zivilschutz und Verteidigungsf\u00e4higkeit \u2013 was bedeutet das f\u00fcr die Krankenh\u00e4user?<\/strong><br \/>Angesichts einer zunehmend realen Kriegsbedrohung gewinnen der Zivilschutz und die Verteidigungsf\u00e4higkeit im Gesundheitswesen an Bedeutung. Das Panel beleuchtete, welche Anforderungen Bundeswehr, L\u00e4nder und Politik im Verteidigungsfall an Krankenh\u00e4user stellen und welche organisatorischen und strukturellen Vorbereitungen bereits heute erforderlich sind. Am Beispiel der Experimentierklausel des Landes Schleswig-Holstein wurde ein konkretes Neubauvorhaben eines krisenresilienten Krankenhauses in Husum vorgestellt. Wie Krankenh\u00e4user sich auf Krisenszenarien vorbereiten und welche Rolle dabei Kooperationen mit Beh\u00f6rden und anderen Einrichtungen spielen, wurde anschlie\u00dfend auch von den Teilnehmenden lebendig diskutiert.<\/p>\n<p><strong>KHAG \u2013 durch bessere Kooperation von Einrichtungen zur verst\u00e4rkten Ambulantisierung?<\/strong><br \/>Mit dem Krankenhausreformanpassungsgesetz (KHAG) soll die Krankenhausreform z\u00fcgig umgesetzt werden. Ziel sind eine st\u00e4rkere Ambulantisierung sowie kooperative Strukturen zwischen Krankenh\u00e4usern und niedergelassenen \u00c4rzten zur Sicherung von Leistungsgruppen. Moderiert von Prof. Peter Wigge wurden die erwarteten kurz-, mittel- und langfristigen Effekte von KHVVG und KHAG diskutiert und dann er\u00f6rtert, ob damit Konzentration, bessere Arbeitsteilung, Kooperation und ein Ausstieg aus der station\u00e4ren Mengendynamik erreicht werden k\u00f6nnen. Die Teilnehmenden waren sich einig, dass die Ambulantisierung ein zentraler Baustein f\u00fcr die Zukunftsf\u00e4higkeit der Krankenhausversorgung ist.<\/p>\n<p><strong>Best Practice Post Merger<\/strong><br \/>Die wirtschaftlich angespannte Lage der Krankenh\u00e4user sowie die anstehenden Landeskrankenhausplanungen treiben Fusions- und Verbundbestrebungen in Deutschland voran. Das Panel unter Moderatio von Dr. Christian Heitmann beleuchtete, was einen Krankenhausverbund erfolgreich macht und wie der Post-Merger-Prozess gestaltet werden sollte. Die Diskussion zeigte, dass klare Zielsetzungen, transparente Kommunikation und die Einbindung aller Beteiligten entscheidend f\u00fcr den Erfolg von Fusionen und Verb\u00fcnden sind.<\/p>\n<p>Seit mehr als zehn Jahren ist der Kongress \u201eGesundheitswirtschaft managen\u201c in M\u00fcnster eine etablierte Plattform zum \u00fcberregionalen Austausch \u00fcber aktuelle Themen im Krankenhaussektor in Nordrhein-Westfalen und bundesweit. Die Veranstalter Dr. Nils Br\u00fcggemann, Vorstandsvorsitzender der Franziskus Stiftung, Prof. Peter Wigge, Fachanwalt f\u00fcr Medizinrecht und Dr. Christian Heitmann, Partner und Leiter des Gesch\u00e4ftsbereichs Unternehmensberatung bei Curacon, pr\u00e4sentierten den Managementkongress erneut mit ihrer Branchenexpertise und sorgten f\u00fcr einen lebendigen Austausch zwischen den Teilnehmenden.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Im Fokus standen zudem Best-Practice-Beispiele f\u00fcr erfolgreiche Fusionen und Verbundstrukturen. 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