{"id":1010188,"date":"2026-05-11T05:54:33","date_gmt":"2026-05-11T05:54:33","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1010188\/"},"modified":"2026-05-11T05:54:33","modified_gmt":"2026-05-11T05:54:33","slug":"globalfoundries-dresden-spannt-anti-spionage-schutzschirm-in-chipfabrik-auf","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1010188\/","title":{"rendered":"Globalfoundries Dresden spannt Anti-Spionage-Schutzschirm in Chipfabrik auf"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/KI-Collage-Globalfoundries-Dresden.webp\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-197442\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/KI-Collage-Globalfoundries-Dresden.webp\" alt=\"Die KI-Collage zeigt die Globalfoundries-Chipfabrik in Dresden mit einem gedachten digitalen Schutzschirm. Foto: Globalfoundries, Collage: KI ChatGPT, Prompt: hw\" width=\"1200\" height=\"675\"  \/><\/a>Die KI-Collage zeigt die Globalfoundries-Chipfabrik in Dresden mit einem gedachten digitalen Schutzschirm. Foto: Globalfoundries, Collage: KI ChatGPT, Prompt: hw<\/p>\n<p>Kunden aus R\u00fcstungsindustrie, Luftfahrt &amp; Co. sollen sicher sein, dass ihre Chipdesigns und digitalen Geheimnisse Europa nicht verlassen<\/p>\n<p><strong>Dresden<\/strong>, 06.05.26. Um Unternehmen aus der R\u00fcstungsindustrie, Luft- und Raumfahrt besser gegen Industriespione zu sch\u00fctzen, kn\u00fcpft <a href=\"https:\/\/gf.com\/de\/newsroom\/globalfoundries-press-releases\/\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Globalfoundries<\/a> (Glofo) gemeinsam mit der<a href=\"https:\/\/www.telekom.com\/de\/medien\/medieninformationen\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\"> Deutschen Telekom<\/a> an europ\u00e4ischen Datenpfaden in der Mikroelektronik-Produktion. Das hat Globalfoundries Dresden heute angek\u00fcndigt. Das Konzept dahinter: Die Kunden des Chip-Auftragsfertigers sollen sicher sein, dass ihre Schaltkreisentw\u00fcrfe und Technologiekonzepte weder von den \u201eFreunden\u201c in Amerika noch von Staatshackern aus Fernost ausgesp\u00e4ht werden k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>\u201eSchaffen neuen Goldstandard f\u00fcr digitale Souver\u00e4nit\u00e4t in der Halbleiterfertigung\u201c<\/p>\n<p>\u201eMit dem Projekt schaffen wir einen neuen Goldstandard f\u00fcr digitale Souver\u00e4nit\u00e4t in der Halbleiterfertigung\u201c, verspricht Glofo-Standortchef und Vizedirektor Manfred Horstmann. \u201eUnsere Kunden aus Aerospace &amp; Defense sowie kritischen Infrastrukturen erhalten damit eine belastbare Antwort auf die Frage, wie sie ihre zentralen Systeme unabh\u00e4ngig von au\u00dfereurop\u00e4ischen Lieferketten planen k\u00f6nnen, von denen sie aktuell noch abh\u00e4ngig sind.\u201c<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/Manfred-Horstmann_Globalfoundries-Dresden-e1778067539977.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-177717\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/Manfred-Horstmann_Globalfoundries-Dresden-e1778067539977.jpg\" alt=\"Manfred Horstmann ist seit Oktober 2020 Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer von Globalfoundries Dresden. Foto: GF Dresden\" width=\"1000\" height=\"580\"  \/><\/a>Manfred Horstmann. Foto: GF Dresden<\/p>\n<p>\u201eMade in Europe\u201c-Konzept flankiert Glofo-Einstieg in die Sicherheitsindustrie<\/p>\n<p align=\"left\">Hintergrund: Anfangs war die Glofo-Fab in Dresden ganz auf die Prozessor-Produktion f\u00fcr die einstige Mutter AMD spezialisiert. Dieser Fokus hat sich inzwischen gewandelt: Inzwischen stellt das Werk Heimelektronik-Chips genauso her wie Automobilelektronik, Funkschaltkreise, k\u00fcnstliche Neuronen oder Chip-Kleinserien f\u00fcr Institute und Mittelst\u00e4ndler. Nun plant Globalfoundries einen <a href=\"https:\/\/oiger.de\/2025\/10\/28\/globalfoundries-verkuendet-milliardeninvestition-in-dresden\/195570\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">milliardenteuren Ausbau seiner Dresdner Fab<\/a> und will in diesem Zuge neue Kundenkreise erschlie\u00dfen. Dazu geh\u00f6ren <a href=\"https:\/\/oiger.de\/2025\/10\/22\/globalfoundries-dresden-will-auch-vom-ruestungs-boom-profitieren\/195519\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">R\u00fcstungsunternehmen, Satellitenhersteller, Flugzeugwerften, Ausr\u00fcster f\u00fcr sicherheitsrelevante Infrastrukturen und dergleichen mehr<\/a>. \u00c4hnlich wie beim Einstieg in die Autochipproduktion, die erst zahlreiche Zertifizierungen erforderte, brauchen auch diese nun anvisierten neuen Gesch\u00e4ftsfelder einigen Vorlauf \u2013 nicht nur technologisch, sondern eben auch mit Blick auf Datensicherheit und Geheimnisschutz.<\/p>\n<blockquote>\n<p><a href=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/Klaus-Werner.webp\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-197443\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/Klaus-Werner.webp\" alt=\"Klaus Werner. Foto: Deutsche Telekom\/Globalfoundries\" width=\"1200\" height=\"675\"  \/><\/a>Klaus Werner. Foto: Deutsche Telekom\/Globalfoundries<\/p>\n<p><strong>\u201eWir zeigen, wie sich hochsensible Daten- und Lieferkettenstr\u00f6me innerhalb Europas absichern lassen.\u201c<br \/><\/strong>Klaus Werner, Telekom-Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer f\u00fcr Gesch\u00e4ftskunden<\/p>\n<\/blockquote>\n<p>Daher zielt die nun verk\u00fcndete Kooperation von Glofo und Telekom darauf, sensible Kundendaten ausschlie\u00dflich in europ\u00e4ischen Netzen, Datenzentren und Rechnerwolken (\u201eClouds\u201c) zu senden, verarbeiten und speichern \u2013 verschl\u00fcsselt und abgeschirmt. \u201eDigitale Resilienz entscheidet \u00fcber Europas Wettbewerbsf\u00e4higkeit\u201c, meint Telekom-Manager Klaus Werner. Daf\u00fcr braucht es hochsichere Netze, Cloud-Infrastrukturen und Security Schutzschirme.<\/p>\n<p>Auch Mittelstand und Uni-Ausgr\u00fcndungen sollen geh\u00e4rtete Digitalketten bekommen<\/p>\n<p>Dabei denken die Manager und Ingenieure indes nicht nur an R\u00fcstungsriesen oder Raumfahrtkonzerne, sondern auch an Mittelst\u00e4ndler, Uni-Ausgr\u00fcndungen und andere regionale Kunden: Die teilen sich f\u00fcr ihre Kleinserien-Auftr\u00e4ge oft in sogenannte \u201e<a href=\"https:\/\/oiger.de\/2025\/11\/18\/mittelstand-und-forscher-teilen-sich-die-grossen-chipwaffeln\/195739\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Multi-Projekt-Wafer<\/a>\u201c hinein. Und sie sollen sich dann eben sicher sein, dass ihre Gesch\u00e4ftsgeheimnisse mindestens ebenso gut gesch\u00fctzt sind wie die der Gro\u00dfkunde. Und dass der Produktionsauftrag von Globalfoundries nach all jenen Sicherheitsstandards erledigt wird, die die T\u00fcren zu manch besonderem Staatsauftrag \u00f6ffnen. \u201eSo k\u00f6nnen vor allem Start-ups in der Fr\u00fchphase und hochspezialisierte Player sichere ,Made in Europe\u2019-L\u00f6sungen entwickeln, um ihre Lieferketten innerhalb Europas aufzubauen\u201c, betont der Chip-Auftragsfertiger.<\/p>\n<p>Autor: <a href=\"https:\/\/oiger.de\/heiko-weckbrodt\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Heiko Weckbrodt<\/a><\/p>\n<p>Quellen:Globalfoundries, Oiger-Archiv<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"285\" height=\"284\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/04\/Oiger-001.jpg\" alt=\"Repro: Oiger, Original: Madeleine Arndt\" class=\"wp-image-80160\" style=\"width:130px;height:auto\"  \/><\/p>\n<p class=\"has-text-color has-link-color has-medium-font-size wp-elements-e7a7d44989b57757e168b6fff7193e32\" style=\"color:#185c84\"><strong>Ihre Unterst\u00fctzung f\u00fcr Oiger.de!<\/strong><\/p>\n<p class=\"has-text-color has-link-color wp-elements-918b69199ff2c1183b359612d6a15f37\" style=\"color:#154966\"><strong>Ohne hinreichende Finanzierung ist unabh\u00e4ngiger Journalismus nach professionellen Ma\u00dfst\u00e4ben nicht dauerhaft m\u00f6glich. 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