{"id":1010258,"date":"2026-05-11T06:34:12","date_gmt":"2026-05-11T06:34:12","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1010258\/"},"modified":"2026-05-11T06:34:12","modified_gmt":"2026-05-11T06:34:12","slug":"vier-deutsche-hanta-virus-kontakte-in-frankfurt-angekommen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1010258\/","title":{"rendered":"Vier Deutsche Hanta-Virus-Kontakte in Frankfurt angekommen"},"content":{"rendered":"<p>Die Evakuierung der Menschen an <a href=\"https:\/\/www.br.de\/nachrichten\/deutschland-welt\/hantavirus-an-bord-passagiere-bald-an-land-br24-um-16-uhr,VIvAGqW\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Bord des von einem Hantavirus-Ausbruch betroffenen Kreuzfahrtschiffs<\/a> ist auf Teneriffa unter strengsten Sicherheitsvorkehrungen und ohne Probleme angelaufen. Erste Passagiere und Crewangeh\u00f6rige wurden bereits wenige Stunden nach der Einfahrt der &#8222;Hondius&#8220; in den Hafen Granadilla im S\u00fcden der Urlaubsinsel in kleineren Gruppen in Booten an Land gebracht, anschlie\u00dfend in Bussen zum nahe gelegenen Flughafen Tenerife Sur gefahren und ausgeflogen.<\/p>\n<p>Deutsche &#8222;Hondius&#8220;-Passagiere in Frankfurt angekommen<\/p>\n<p>Der erste Evakuierungstag der MV Hondius, an deren Bord es zu acht mutma\u00dflichen Infektionen mit dem Hantavirus kam, ist erfolgreich verlaufen. Die vier ausgeflogenen deutschen Passagiere des betroffenen Kreuzfahrtschiffs sind am sp\u00e4ten Abend von Eindhoven in den Niederlanden aus nach Hessen gebracht worden. Der Sonderisoliertransport ist also \u00fcber 300 Kilometer nach Frankfurt in die Uniklinik gefahren und kurz nach 2 Uhr angekommen. Jetzt werden die vier auf das Virus untersucht.<\/p>\n<p>F\u00fcr den Transport wurden Einsatzkr\u00e4fte der Feuerwehr Essen und der Feuerwehr Frankfurt angefordert. Eine Person soll sp\u00e4ter zur \u00dcberwachung in die Berliner Charit\u00e9 gebracht werden.<\/p>\n<p>Hantavirus: Evakuierter Franzose hat Symptome <\/p>\n<p>Zuvor waren im Rahmen der Evakuierungsaktion auf der spanischen Urlaubsinsel drei Flugzeuge jeweils mit Spaniern, Franzosen und Kanadiern gestartet. Weitere Maschinen aus Gro\u00dfbritannien, Irland, der T\u00fcrkei und den USA sollen bis zum Abend folgen. Am Montag sollen eine weitere Maschine aus den Niederlanden sowie ein Flugzeug aus Australien zum Einsatz kommen.<\/p>\n<p>Vor Beginn der Ausschiffung waren \u00c4rzte an Bord gegangen, um eine epidemiologische Untersuchung durchzuf\u00fchren. Zun\u00e4chst hie\u00df es, dass niemand Krankheitssymptome zeige. Allerdings traten bei einem Franzosen w\u00e4hrend des Flugs Symptome auf. Laut Frankreichs Premier S\u00e9bastien Lecornu wurden der Patient und andere Passagiere direkt nach der Landung bis auf Weiteres unter strenge Quarant\u00e4ne gestellt und isoliert.<\/p>\n<p>Auf dem Kreuzfahrtschiff waren zuletzt insgesamt 140 bis 150 Reiseg\u00e4ste, Besatzungsmitglieder und begleitende Experten aus 23 L\u00e4ndern.<\/p>\n<p>US-Passagier positiv getestet<\/p>\n<p>Einer von 17 evakuierten US-Passagieren wurde positiv auf das Hantavirus getestet. Die Person zeige jedoch keine Symptome, teilten US-Gesundheitsbeh\u00f6rden am sp\u00e4ten Sonntagabend mit. Das Flugzeug soll am fr\u00fchen Montagmorgen in Omaha im US-Bundesstaat Nebraska landen.<\/p>\n<p>Die US-B\u00fcrger sollen zun\u00e4chst an die Universit\u00e4t von Nebraska gebracht werden, die \u00fcber eine staatlich finanzierte Quarant\u00e4neeinrichtung verf\u00fcgt, um zu pr\u00fcfen, ob sie engen Kontakt zu symptomatischen Personen hatten und welches Risiko f\u00fcr die Verbreitung des Virus besteht.<\/p>\n<p>Australien schickte ebenfalls ein Flugzeug nach Teneriffa, dessen Ankunft f\u00fcr Montag erwartet wurde. Damit sollten eigene Staatsb\u00fcrger sowie B\u00fcrger aus benachbarten L\u00e4ndern wie Neuseeland abgeholt werden.<\/p>\n<p>Nach Verdachtsf\u00e4llen wird weiter gesucht<\/p>\n<p>Das Schiff war am 1. April in Ushuaia in Argentinien zu einer Atlantik-Kreuzfahrt aufgebrochen. Ein erster Passagier aus den Niederlanden starb laut Oceanwide Expeditions am 11. April an Bord. Seine Frau ging am 24. April mit anderen Passagieren auf der Insel St. Helena im S\u00fcdatlantik von Bord, flog nach Johannesburg und starb dort am 26. April in einem Krankenhaus. Anfang Mai starb auf dem Schiff eine Frau aus Passau.<\/p>\n<p>Die WHO vermutet, dass sich der Niederl\u00e4nder mit dem Hantavirus infizierte, bevor er an Bord ging. Das Virus wird in der Regel von Nagetieren \u00fcbertragen, kann bei engem Kontakt aber auch von Mensch zu Mensch \u00fcberspringen. Da bei Zwischenstopps des Schiffes insgesamt mehr als 30 Passagiere und Besatzungsmitglieder ausgestiegen sind, <a href=\"https:\/\/www.br.de\/nachrichten\/deutschland-welt\/hantavirus-auf-kreuzfahrtschiff-suche-nach-kontaktpersonen,VIvdEvQ\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">wird nun weltweit nach potenziellen Verdachtsf\u00e4llen gesucht.<\/a><\/p>\n<p>Hantavirus vergleichbar mit Corona? <\/p>\n<p>Der jetzige Fall ist anders gelagert als der Beginn der Corona-Pandemie vor mehr als sechs Jahren. Selbst wenn es zu einer \u00dcbertragung des Andesvirus durch evakuierte Schiffspassagiere k\u00e4me, w\u00e4re das Virus laut der EU-Gesundheitsbeh\u00f6rde ECDC nicht leicht weiter \u00fcbertragbar, sodass es unwahrscheinlich ist, dass es zu vielen Infektionsf\u00e4llen oder einem gro\u00dffl\u00e4chigen Ausbruch in der Bev\u00f6lkerung k\u00e4me. <\/p>\n<p>Mit Informationen von dpa<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Die Evakuierung der Menschen an Bord des von einem Hantavirus-Ausbruch betroffenen Kreuzfahrtschiffs ist auf Teneriffa unter strengsten Sicherheitsvorkehrungen&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":1010259,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[3],"tags":[6308,141,214594,13,14,15,12,4026,10,8,9,11,103,104],"class_list":{"0":"post-1010258","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-welt","8":"tag-evakuierung","9":"tag-gesundheit","10":"tag-hantavirus","11":"tag-headlines","12":"tag-nachrichten","13":"tag-news","14":"tag-schlagzeilen","15":"tag-spanien","16":"tag-top-news","17":"tag-top-meldungen","18":"tag-topmeldungen","19":"tag-topnews","20":"tag-welt","21":"tag-world"},"share_on_mastodon":{"url":"","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1010258","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=1010258"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1010258\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/1010259"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=1010258"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=1010258"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=1010258"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}