{"id":1010575,"date":"2026-05-11T09:35:20","date_gmt":"2026-05-11T09:35:20","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1010575\/"},"modified":"2026-05-11T09:35:20","modified_gmt":"2026-05-11T09:35:20","slug":"und-leben-de-bischof-zu-queeren-menschen-in-muenster-bleibt-ungeduldig-hoffend","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1010575\/","title":{"rendered":"und-Leben.de &#8211; Bischof zu queeren Menschen in M\u00fcnster: Bleibt ungeduldig hoffend!"},"content":{"rendered":"<p>Ludger Schepers, Beauftragter der Bischofskonferenz, predigte im Gottesdienst der Queergemeinde \u2013 und rief zum Glauben ohne Ausgrenzung auf.<\/p>\n<p>Der Queer-Beauftragte der Deutschen Bischofskonferenz, Weihbischof Ludger Schepers, hat betont, dass \u201ewir gemeinsam ungeduldig darauf bestehen, dass Glaube nicht gegen Menschen eingesetzt wird, sondern sie aufrichtet\u201c. Schepers predigte am Sonntagabend, 10. Mai, im Gottesdienst der Queergemeinde in M\u00fcnster.<\/p>\n<p>Hoffnung sei kein passives Warten, sondern \u201eder brennende Wunsch, dass die Welt endlich so wird, wie Gott sie gemeint hat\u201c, so der Weihbischof aus Essen. Vielleicht sei \u201equeere Hoffnung deshalb zutiefst ungeduldig. Sie sagt Nein zum ewigen Vertr\u00f6sten. Sie ist das Wissen: Unsere W\u00fcrde ist jetzt, unsere Liebe ist jetzt, unsere Sichtbarkeit ist jetzt.\u201c<\/p>\n<p>Schepers: Wer hofft, wird ungeduldig<\/p>\n<p>Queeren Menschen werde oft gesagt: \u201eHabt Geduld. Die Kirche braucht Zeit. Die Gesellschaft ist noch nicht so weit.\u201c Doch wer Hoffnung in sich trage, werde irgendwann ungeduldig.<\/p>\n<p>            <a href=\"https:\/\/www.kirche-und-leben.de\/abos\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\"><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"image-embed-item\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/stoerer_artikel_1130x200.jpg.pagespeed.ce.876-5P2ruy.jpg\" width=\"1130\" height=\"200\" loading=\"lazy\" alt=\"\"\/><\/p>\n<p>            <\/a><\/p>\n<p>Hoffnung zeige sich, wo \u201eniemand erkl\u00e4ren muss, warum die eigene Existenz kein ,Diskussionsthema\u2018 ist\u201c, sagte Schepers. Dort, wo Kirche nicht Kontrolle bedeute, sondern Schutz. Gerade Gemeinschaften queerer Menschen h\u00e4tten eine St\u00e4rke entwickelt, \u201eR\u00e4ume zu schaffen, in denen die Zukunft schon heute beginnt. Wo wir nicht mehr fragen, ob wir d\u00fcrfen, sondern wo wir einfach sind.\u201c<\/p>\n<p>\u201eWir m\u00fcssen unsere W\u00fcrde nicht verdienen\u201c<\/p>\n<p>\u201eKein Mensch muss Gott beweisen, dass das eigene Leben wertvoll ist\u201c, f\u00fchrte der Weihbischof aus. \u201eKeine Liebe muss erst eine jahrzehntelange Pr\u00fcfung bestehen, um legitim zu sein. Als Menschen m\u00fcssen wir unsere W\u00fcrde nicht verdienen. Und wir m\u00fcssen nicht darauf warten, dass Menschen sie uns offiziell zugestehen.\u201c<\/p>\n<p>Schepers zitierte aus dem ersten Petrusbrief: \u201eSeid stets bereit, jedem Rede und Antwort zu stehen, der von euch Rechenschaft fordert \u00fcber die Hoffnung, die euch erf\u00fcllt.\u201c (3,15) Petrus rufe auf, dies mit Sanftmut zu tun, mit der \u201eRuhe derer, die wissen, dass sie im Recht sind\u201c.<\/p>\n<p>\u201eEs reicht. Wir warten nicht mehr\u201c<\/p>\n<p>Sanftmut k\u00f6nne bedeuten, \u201esich nicht vom Hass verbittern zu lassen, aber der Ungerechtigkeit den Gehorsam zu k\u00fcndigen. Die eigene W\u00fcrde zu bewahren, w\u00e4hrend man gleichzeitig sagt: ,Es reicht. Wir warten nicht mehr.\u2018\u201c Ein Zeugnis der Hoffnung k\u00f6nne sein, dass \u201ewir den Mut haben, die Welt daran zu erinnern, dass Gerechtigkeit keinen Aufschub duldet\u201c.<\/p>\n<p>Als queer bezeichnen sich Menschen, die nicht heterosexuell sind oder deren geschlechtliche Identit\u00e4t nicht mit gesellschaftlichen Rollenbildern \u00fcbereinstimmt. Unter ihnen sind Personen gleichgeschlechtlicher Orientierung die wohl gr\u00f6\u00dfte Gruppe.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Ludger Schepers, Beauftragter der Bischofskonferenz, predigte im Gottesdienst der Queergemeinde \u2013 und rief zum Glauben ohne Ausgrenzung auf.&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":1010576,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1843],"tags":[3364,29,30,16393,8970,1209],"class_list":{"0":"post-1010575","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-muenster","8":"tag-de","9":"tag-deutschland","10":"tag-germany","11":"tag-kirche-und-leben-netz","12":"tag-muenster","13":"tag-nordrhein-westfalen"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/116555267722275155","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1010575","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=1010575"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1010575\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/1010576"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=1010575"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=1010575"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=1010575"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}