{"id":1010673,"date":"2026-05-11T10:27:23","date_gmt":"2026-05-11T10:27:23","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1010673\/"},"modified":"2026-05-11T10:27:23","modified_gmt":"2026-05-11T10:27:23","slug":"kai-wegner-fehler-nach-stromnetzanschlag","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1010673\/","title":{"rendered":"Kai Wegner: Fehler nach Stromnetzanschlag"},"content":{"rendered":"<p><strong>Herr Regierender B\u00fcrgermeister, Berlin galt einmal als Metropole des Aufbruchs und kultureller Vielfalt. Heute dominieren Schmutz und Krisenchaos die Berichterstattung, Touristen bleiben weg. Was haben Sie getan, um das Stadtbild zu verbessern?<\/strong><\/p>\n<p class=\"p1 sm:p1-medium items-start pb-[20px]\" data-selector=\"body-paragraph\" data-external-selector=\"body-elements-paragraph\" data-v-e6712ff7=\"\" data-v-308ce35d=\"\">Es ist das Schicksal dieser Stadt, dass die Menschen auf Berlin schauen\u00a0\u2013 alles, was in Berlin passiert, bekommt Aufmerksamkeit. Auch das, was noch nicht funktioniert. Aber die Berlinerinnen und Berliner m\u00f6gen es nicht, wenn man ihre Stadt schlechtredet. Berlin ist eine stark wachsende Stadt, wir sind die internationale Metropole in Deutschland. Wir haben im Tourismus fast 30 Millionen \u00dcbernachtungen pro Jahr und liegen damit weit vorn in Europa. Dazu kommt ein Wirtschaftswachstum, das deutlich \u00fcber dem Bundesdurchschnitt liegt.<\/p>\n<p><strong>Den Kampf gegen Schmutz und Verwahrlosung im \u00f6ffentlichen Raum haben Sie aber zun\u00e4chst wohl verloren. Da muss doch was getan werden?<\/strong><\/p>\n<p class=\"p1 sm:p1-medium items-start pb-[20px]\" data-selector=\"body-paragraph\" data-external-selector=\"body-elements-paragraph\" data-v-e6712ff7=\"\" data-v-308ce35d=\"\">Viele Berlinerinnen und Berliner nervt das M\u00fcllproblem \u2013 mich auch. Das ist ein Metropolenproblem, das nicht nur Berlin betrifft. Aber klar: In der Vergangenheit ist zu wenig passiert.  Als erste Ma\u00dfnahme haben wir die Auftr\u00e4ge f\u00fcr unsere Stadtreinigung erweitert, die auch Gr\u00fcnanlagen, Parks und Kinderspielpl\u00e4tze sauber machen. Es gibt viele private Initiativen, wo B\u00fcrger sich bei Aufr\u00e4umaktionen engagieren. Die Bu\u00dfgelder f\u00fcr M\u00fclls\u00fcnder wurden zudem stark erh\u00f6ht, beispielsweise werden 250 Euro f\u00fcr eine weggeworfene Kippe f\u00e4llig. Alle Bezirke haben f\u00fcr Kontrollen neue Stellen bekommen, und sie d\u00fcrfen die Einnahmen aus solchen Bu\u00dfgeldern behalten. Das muss jetzt wirken \u2013 und dieser Weg muss konsequent fortgesetzt werden.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" alt=\"Kai Wegner, Regierender B\u00fcrgermeister von Berlin, in seinem B\u00fcro in der Amtsstube im Roten Rathaus in Berlin\" height=\"4335\" loading=\"lazy\"   src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/kai-wegner-regierender.webp\" width=\"6500\" class=\"sm:w-content-sm w-full\" tabindex=\"0\"\/>Kai Wegner, Regierender B\u00fcrgermeister von Berlin, in seinem B\u00fcro in der Amtsstube im Roten Rathaus in BerlinJens Gyarmaty<\/p>\n<p><strong>Berlin ist nie fertig, sondern immer im Werden. Kurz und knapp: Welches Berlin soll es mit Kai Wegner in den kommenden Jahren werden?<\/strong><\/p>\n<p class=\"p1 sm:p1-medium items-start pb-[20px]\" data-selector=\"body-paragraph\" data-external-selector=\"body-elements-paragraph\" data-v-e6712ff7=\"\" data-v-308ce35d=\"\">Es gibt nicht die eine Vision f\u00fcr Berlin. Die Vielfalt der Ideen und die Internationalit\u00e4t, das macht Berlin aus. Berlin ist Stadt der Freiheit: Hier kann man sich ausprobieren, etwas wagen, etwas erreichen. In dieser Stadt kannst du sein, wie du bist. Das soll so bleiben: Wir bieten den Menschen M\u00f6glichkeiten und Chancen.<\/p>\n<p><strong>Im September steht die Abgeordnetenhauswahl an. Die CDU lag in der j\u00fcngsten Umfrage bei 19 Prozent, neun Punkte hinter dem Wahlergebnis von 2023. Woran liegt es?<\/strong><\/p>\n<p class=\"p1 sm:p1-medium items-start pb-[20px]\" data-selector=\"body-paragraph\" data-external-selector=\"body-elements-paragraph\" data-v-e6712ff7=\"\" data-v-308ce35d=\"\">Bei 19 Prozent bin ich auch in den Wahlkampf der letzten Abgeordnetenhauswahl gestartet. Der Wahlkampf hat f\u00fcr mich noch nicht begonnen. Als Regierender B\u00fcrgermeister will ich mit der Koalition noch einiges umsetzen. Im Wahlkampf werden wir dann \u00fcber unsere positive Bilanz sprechen und \u00fcber das, was wir in den n\u00e4chsten Jahren vorhaben. Und wir werden deutlich machen, was die Alternative zu unserem erfolgreichen Kurs der Mitte ist: ein rot-gr\u00fcn-rotes B\u00fcndnis unter F\u00fchrung der extrem radikalisierten Linken.<\/p>\n<p><strong>Mit 17 Prozent Zustimmung sind Sie der unbeliebteste Ministerpr\u00e4sident Deutschlands. Warum?<\/strong><\/p>\n<p class=\"p1 sm:p1-medium items-start pb-[20px]\" data-selector=\"body-paragraph\" data-external-selector=\"body-elements-paragraph\" data-v-e6712ff7=\"\" data-v-308ce35d=\"\">Der Start in dieses Jahr, Stichwort Stromausfall, und die Fehler, die ich in der Kommunikation gemacht habe, waren mit Sicherheit nicht hilfreich.<\/p>\n<p><strong>Was w\u00fcrde heute anders laufen, wenn es in Berlin abermals zu einem solchen Anschlag k\u00e4me?<\/strong><\/p>\n<p class=\"p1 sm:p1-medium items-start pb-[20px]\" data-selector=\"body-paragraph\" data-external-selector=\"body-elements-paragraph\" data-v-e6712ff7=\"\" data-v-308ce35d=\"\">Nach dem ersten Anschlag auf unser Stromnetz im September 2025, ebenfalls mutma\u00dflich linksextremistisch motiviert, haben wir reagiert, aber die Umsetzung dauerte zu lang. Jetzt haben wir rasch Konsequenzen gezogen und 66 Ma\u00dfnahmen beschlossen, um die Krisenresilienz zu verbessern. So wird es jetzt etwa erlaubt, die kritische Infrastruktur an neuralgischen Punkten per Video zu \u00fcberwachen. Wir arbeiten auch an der besseren Aufstellung des Katastrophen- und Zivilschutzes. Wir m\u00fcssen die Bezirke st\u00e4rken, brauchen aber auch eine gesamtst\u00e4dtische Steuerung bei Gro\u00dfschadenslagen und etwa gemeinsame \u00dcbungen. Auch die Berliner selbst sind gefragt, f\u00fcr den Krisenfall vorzusorgen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" alt=\"Ein Fahndungsaufruf zu dem Anschlag auf das Stromnetz im S\u00fcdwestens Berlins Anfang Januar\" height=\"2000\" loading=\"lazy\"   src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/ein-fahndungsaufruf-zu-dem.webp\" width=\"3000\" class=\"sm:w-content-sm w-full\" tabindex=\"0\"\/>Ein Fahndungsaufruf zu dem Anschlag auf das Stromnetz im S\u00fcdwestens Berlins Anfang Januardpa<\/p>\n<p><strong>Welche Rolle spielt im R\u00fcckblick Ihr eigenes Handeln, Stichwort Tennismatch, am Tag des Anschlags?<\/strong><\/p>\n<p class=\"p1 sm:p1-medium items-start pb-[20px]\" data-selector=\"body-paragraph\" data-external-selector=\"body-elements-paragraph\" data-v-e6712ff7=\"\" data-v-308ce35d=\"\">Ich habe Fehler in der Kommunikation gemacht. Mein Blick geht nach vorne: Wie sch\u00fctze ich die Berlinerinnen und Berliner davor, dass es einen solchen Anschlag auf unser Stromnetz abermals gibt? Die Berliner wissen, dass ich f\u00fcr eine l\u00f6sungsorientierte Politik stehe. Das steht im September zur Wahl.<\/p>\n<p class=\"p1 sm:p1-medium items-start pb-[20px]\" data-selector=\"body-paragraph\" data-external-selector=\"body-elements-paragraph\" data-v-e6712ff7=\"\" data-v-308ce35d=\"\">In der Sache ist es notwendiger denn je, Mittel f\u00fcr die Bek\u00e4mpfung von Antisemitismus auf die Stra\u00dfe zu bringen. Diese Mittel m\u00fcssen rechtssicher vergeben werden. Mir war es wichtig, dass der Landesrechnungshof die Mittelvergabe \u00fcberpr\u00fcft. Nach der Ver\u00f6ffentlichung des Rechnungshofberichts habe ich dann mit Senatorin Wedl-Wilson ein l\u00e4ngeres Gespr\u00e4ch gef\u00fchrt. Einen Tag sp\u00e4ter hat sie die Konsequenzen gezogen und um ihre Entlassung gebeten, daf\u00fcr hat sie meinen gro\u00dfen Respekt. Sie war eine gro\u00dfartige Kultursenatorin, die enorm geholfen hat, das Vertrauen der Berliner Kulturszene zur\u00fcckzugewinnen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" alt=\"Will nach vorn schauen: Kai Wegner in seinem Amtszimmer im Rothen Rathaus.\" height=\"4335\" loading=\"lazy\"   src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/will-nach-vorn-schauen-kai.webp\" width=\"6500\" class=\"sm:w-content-sm w-full\" tabindex=\"0\"\/>Will nach vorn schauen: Kai Wegner in seinem Amtszimmer im Rothen Rathaus.Jens Gyarmaty<\/p>\n<p><strong>Etliche Kulturschaffende sind irritiert, weil Sie jetzt ausgerechnet den Finanzsenator mit dem Kulturressort betraut haben. Der muss sparen.<\/strong><\/p>\n<p class=\"p1 sm:p1-medium items-start pb-[20px]\" data-selector=\"body-paragraph\" data-external-selector=\"body-elements-paragraph\" data-v-e6712ff7=\"\" data-v-308ce35d=\"\">F\u00fcr mich war entscheidend, bis zur Abgeordnetenhauswahl jemanden mit dem Kulturressort zu beauftragen, der sich nicht einarbeiten muss. Das ist bei Stefan Evers der Fall. Bis zur Wahl werden wir keinen Haushalt mehr aufstellen. F\u00fcr den Kulturbereich ist in den kommenden Monaten vor allem der Hauptstadtfinanzierungsvertrag wichtig. Stefan Evers verhandelt diesen bereits. Er ist deshalb der Richtige f\u00fcr diese Aufgabe.<\/p>\n<p><strong>Haben Sie \u00fcberlegt, selbst das Kulturressort zu \u00fcbernehmen? Ihr Vorg\u00e4nger Klaus Wowereit hat das getan.<\/strong><\/p>\n<p class=\"p1 sm:p1-medium items-start pb-[20px]\" data-selector=\"body-paragraph\" data-external-selector=\"body-elements-paragraph\" data-v-e6712ff7=\"\" data-v-308ce35d=\"\">Das habe ich. Die Verhandlungsf\u00fchrung f\u00fcr den Hauptstadtfinanzierungsvertrag liegt aber derzeit beim Finanzsenator. Das ist f\u00fcr die kommenden Monate entscheidend.<\/p>\n<p><strong>Hat Sarah Wedl-Wilson auch deshalb Fehler gemacht, weil ihr die politische Erfahrung fehlte? Werden Sie k\u00fcnftig keine Quereinsteiger mehr zu Senatoren machen?<\/strong><\/p>\n<p class=\"p1 sm:p1-medium items-start pb-[20px]\" data-selector=\"body-paragraph\" data-external-selector=\"body-elements-paragraph\" data-v-e6712ff7=\"\" data-v-308ce35d=\"\">Ich bin der festen \u00dcberzeugung, dass Quereinsteiger dem Politikbetrieb guttun. Wenn es gelingt, Fachleute von au\u00dfen f\u00fcr politische \u00c4mter zu gewinnen, dient das der Demokratie.<\/p>\n<p><strong>Was soll im Wahlkampf ein Alleinstellungsmerkmal der CDU sein?<\/strong><\/p>\n<p class=\"p1 sm:p1-medium items-start pb-[20px]\" data-selector=\"body-paragraph\" data-external-selector=\"body-elements-paragraph\" data-v-e6712ff7=\"\" data-v-308ce35d=\"\">Die CDU ist die einzige stabile Kraft der Mitte. Und sie sorgt daf\u00fcr, dass Berlin besser funktioniert. Berlin hat dank uns das konsequenteste Polizeirecht Deutschlands. Nach der Wahl m\u00f6chte ich das Versammlungsfreiheitsgesetz \u00e4ndern. Das ist ein Alleinstellungsmerkmal, die SPD findet aktuell nicht die Kraft dazu. Wenn Gewalt bei Versammlungen droht, muss es f\u00fcr die Versammlungsbeh\u00f6rde einfacher werden, Demonstrationen zu untersagen. Seit die CDU 2023 das Bildungsressort \u00fcbernommen hat, hat sich Berlin im deutschlandweiten Bildungsranking vom Schlusslicht auf Platz 11 verbessert. Wir sind gegen ideologische Schulexperimente und wollen noch besser werden. Drittens sind wir die einzige Partei, die in Berlin konsequent bauen will, um bezahlbaren neuen Wohnraum zu schaffen. Das gilt auch f\u00fcr die Randbebauung am Tempelhofer Feld.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" alt=\"\u201eBerlin ist Stadt der Freiheit\u201c: Bunte Socken von Berlins Regierendem B\u00fcrgermeister Kai Wegner.\" height=\"6500\" loading=\"lazy\"   src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/berlin-ist-stadt-der-freiheit.webp\" width=\"4335\" class=\"sm:w-content-xs w-full\" tabindex=\"0\"\/>\u201eBerlin ist Stadt der Freiheit\u201c: Bunte Socken von Berlins Regierendem B\u00fcrgermeister Kai Wegner.Jens Gyarmaty<\/p>\n<p class=\"p1 sm:p1-medium items-start pb-[20px]\" data-selector=\"body-paragraph\" data-external-selector=\"body-elements-paragraph\" data-v-e6712ff7=\"\" data-v-308ce35d=\"\">Wir sind komplett im Zeitplan. Uns ist es gelungen, im vergangenen Sommer eine Verfassungs\u00e4nderung durchzusetzen, die das Beh\u00f6rden-Pingpong zwischen Land und Bezirken in Berlin endlich beendet \u2013 gemeinsam mit der demokratischen Opposition. Danach haben wir alle 4500 staatlichen Aufgaben, die in Berlin erledigt werden, zusammengestellt und die Zust\u00e4ndigkeiten neu verteilt. Dadurch ist es gelungen, die Zahl auf 2200 Aufgaben zu verringern \u2013 ohne dass etwas weggefallen ist. In den Protokollerkl\u00e4rungen geht es vor allem um technische Fragen. Ich bin zuversichtlich, dass das Abgeordnetenhaus dem Aufgabenkatalog vor der Sommerpause zustimmen wird.<\/p>\n<p><strong>Warum ist keine Aufgabe weggefallen? Muss der Staat nicht schlanker werden?<\/strong><\/p>\n<p class=\"p1 sm:p1-medium items-start pb-[20px]\" data-selector=\"body-paragraph\" data-external-selector=\"body-elements-paragraph\" data-v-e6712ff7=\"\" data-v-308ce35d=\"\">Der Staat muss schlanker und vor allem digitaler werden.  In der kommenden Wahlperiode m\u00fcssen wir festlegen, welche Aufgaben wegfallen k\u00f6nnen. Schon wegen der Pensionierungswelle der Babyboomer m\u00fcssen wir da ran. Wir brauchen auch mehr Automatisierung und K\u00fcnstliche Intelligenz in der Verwaltung.<\/p>\n<p><strong>Wenn Sie sagen, die Verwaltungsreform sei mit den Stimmen der \u201edemokratischen Opposition\u201c beschlossen worden, sagen Sie indirekt, die AfD sei undemokratisch. Ist das so? Ist die Linke wirklich demokratischer?<\/strong><\/p>\n<p class=\"p1 sm:p1-medium items-start pb-[20px]\" data-selector=\"body-paragraph\" data-external-selector=\"body-elements-paragraph\" data-v-e6712ff7=\"\" data-v-308ce35d=\"\">Bei der Verwaltungsreform habe ich mit den Fraktionen, auch mit der Linken, gut und vertrauensvoll zusammengearbeitet. Die Linke hat sich aber stark radikalisiert und ist in Teilen antisemitisch und polizeifeindlich. Ich schlie\u00dfe sowohl eine Zusammenarbeit mit der AfD als auch mit der Linken nach der Wahl aus. SPD und Gr\u00fcne sollten das auch tun.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" alt=\"Arbeitsplatz eines Regierenden B\u00fcrgermeisters: Kai Wegners B\u00fcro im Rothen Rathaus.\" height=\"4326\" loading=\"lazy\"   src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/arbeitsplatz-eines-regierenden.webp\" width=\"6500\" class=\"sm:w-content-sm w-full\" tabindex=\"0\"\/>Arbeitsplatz eines Regierenden B\u00fcrgermeisters: Kai Wegners B\u00fcro im Rothen Rathaus.Jens Gyarmaty<\/p>\n<p><strong>Die Berliner CDU grenzt die AfD parlamentarisch aus \u2013 sie ist weder im Parlamentspr\u00e4sidium noch im Untersuchungsausschuss zur F\u00f6rdergeldaff\u00e4re vertreten. Ist diese Strategie erfolgreich?<\/strong><\/p>\n<p class=\"p1 sm:p1-medium items-start pb-[20px]\" data-selector=\"body-paragraph\" data-external-selector=\"body-elements-paragraph\" data-v-e6712ff7=\"\" data-v-308ce35d=\"\">Der Umgang mit der AfD in den letzten Jahren auf allen Ebenen hat nicht den Erfolg gebracht, den sich alle erhofften. Es ist nicht schlau, einfach so weiterzumachen. Die AfD ist l\u00e4ngst kein rein ostdeutsches Problem mehr. Wir sollten alle gemeinsam dar\u00fcber nachdenken, was wir tun k\u00f6nnen, um das Ausgrenzungsgef\u00fchl der AfD-W\u00e4hler nicht zu verst\u00e4rken. Wir m\u00fcssen konsequent die Themen, die die Menschen derzeit bewegen, angehen und l\u00f6sen. Zum Beispiel m\u00fcssen Energie und Sprit in Deutschland wieder bezahlbar werden. Polen und Belgien machen das vor. Die Bundesregierung muss wirksame Ma\u00dfnahmen auf den Weg bringen. Dazu z\u00e4hlt f\u00fcr mich die Aussetzung der CO\u2082-Steuer.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Herr Regierender B\u00fcrgermeister, Berlin galt einmal als Metropole des Aufbruchs und kultureller Vielfalt. 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