{"id":1010744,"date":"2026-05-11T11:09:23","date_gmt":"2026-05-11T11:09:23","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1010744\/"},"modified":"2026-05-11T11:09:23","modified_gmt":"2026-05-11T11:09:23","slug":"nach-dem-superwahltag-angezaehlter-premier-starmers-krisenrede-in-drei-zitaten","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1010744\/","title":{"rendered":"Nach dem Superwahltag: Angez\u00e4hlter Premier: Starmers Krisenrede in drei Zitaten"},"content":{"rendered":"<p>            Kopiere den aktuellen Link<\/p>\n<p>          Zur Merkliste hinzuf\u00fcgen<\/p>\n<p>Der britische Premierminister Keir Starmer \u00fcbernimmt die Verantwortung f\u00fcr das Wahldebakel seiner Partei &#8211; will aber nicht gehen. In einer Rede wendet er sich an das Vereinigte K\u00f6nigreich.<\/p>\n<p class=\"typo-body-sc-md is-initial\">Der britische Premierminister <a class=\"\" data-target-type=\"article\" href=\"https:\/\/www.stern.de\/kultur\/themen\/keir-starmer-31642968.html\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Keir Starmer<\/a> will mit aller Macht im Amt bleiben. In einer mit Spannung erwarteten Krisenansprache richtete sich der 63-J\u00e4hrige an seine Partei und das gesamte Vereinigte K\u00f6nigreich. Starmer \u00fcbernahm die Verantwortung f\u00fcr das Wahldebakel seiner Labour-Partei am vergangenen Donnerstag &#8211; und k\u00fcndigte an, jetzt alles besser zu machen. Drei Kernaussagen im Detail:<\/p>\n<p class=\"typo-body-sc-md\">\u00a0&#8222;Ich wei\u00df, dass ich meine Zweifler habe, und ich wei\u00df, dass ich ihnen das Gegenteil beweisen muss &#8211; und das werde ich.&#8220;<\/p>\n<p class=\"typo-body-sc-md\">Starmer war in den vergangenen Monaten nicht nur von den Rechtspopulisten von Reform UK und von den Konservativen vor sich hergetrieben worden, sondern auch von den eigenen Reihen und W\u00e4hlern. Viele Menschen, die den Labour-Mann im Sommer 2024 zu dessen triumphalem Wahlsieg verholfen hatten, wendeten sich ab. Dem Premier werden etliche Fehlentscheidungen vorgeworfen. Er trage die Verantwortung, sagt Starmer. &#8222;Aber ich trage auch die Verantwortung, den Wandel umzusetzen, f\u00fcr den wir gew\u00e4hlt wurden &#8211; und ich werde das liefern.&#8220;<\/p>\n<p class=\"typo-body-sc-md\">&#8222;Nat\u00fcrlich haben wir, wie jede Regierung, Fehler gemacht, aber bei den gro\u00dfen politischen Entscheidungen lagen wir richtig.&#8220;<\/p>\n<p class=\"typo-body-sc-md\">Starmer verteidigt seinen Kurs unter anderem mit der Entscheidung, sich nicht an den amerikanisch-israelischen Angriffen im Iran-Krieg zu beteiligen. Zudem verweist er auf die seiner Meinung nach sichtbaren Verbesserungen beim maroden Gesundheitssystem NHS sowie sinkende Migrationszahlen. Allerdings r\u00e4umt der Premier auch ein: &#8222;Das reicht nicht aus.&#8220; F\u00fcr die Britinnen und Briten, die den Status quo satth\u00e4tten, k\u00e4me der Wandel nicht schnell genug.<\/p>\n<p class=\"typo-body-sc-md\">&#8222;&#8230;wir stehen nicht nur vor gef\u00e4hrlichen Zeiten, sondern auch vor gef\u00e4hrlichen Gegnern &#8211; sehr gef\u00e4hrlichen Gegnern.&#8220;<\/p>\n<p class=\"typo-body-sc-md\">Was passiert, wenn nicht mehr Labour die Regierung stellt? Starmer baut die Drohkulisse der politischen Gegner auf. Insbesondere vor den Rechtspopulisten warnt der <a class=\"taxonomy-entity keyword\" data-target-type=\"article\" href=\"https:\/\/www.stern.de\/politik\/themen\/premierminister-6778078.html\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Premierminister<\/a>. Wenn seine Partei es nicht hinbekomme, werde das Land &#8222;einen sehr dunklen&#8220;\u00a0Weg einschlagen. Unter anderem warnt Starmer vor einer f\u00fcr diesen Samstag angek\u00fcndigten Rechtsdemo mitten in London. &#8222;Wir k\u00f6nnen nicht gewinnen, indem wir eine schw\u00e4chere Version von Reform oder den Gr\u00fcnen sind&#8220;, sagt er. &#8222;Wir k\u00f6nnen nur gewinnen, indem wir eine st\u00e4rkere Version von Labour sind.&#8220; Es gehe um nichts Geringeres als &#8222;die Seele der Nation&#8220;, sagt Starmer.<\/p>\n<p class=\"typo-body-sc-md\">Zum Hintergrund: Labour hatte bei den Regional- und Parlamentswahlen in England, Wales und Schottland am vergangenen Donnerstag massive Verluste hinnehmen m\u00fcssen. Profitieren konnte davon in erster Linie die rechtspopulistische Partei Reform UK von Brexit-Vork\u00e4mpfer Nigel Farage, die aus dem Stand mehr als 1.400 Sitze in Regionalgremien gewann. Zwar wird das britische Parlament (Stand jetzt) erst 2029 neu gew\u00e4hlt &#8211; das Wahlergebnis bedeutet aber eine enorme innenpolitische Schw\u00e4chung f\u00fcr den Premierminister.<\/p>\n<p>\n    dpa\n  <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Kopiere den aktuellen Link Zur Merkliste hinzuf\u00fcgen Der britische Premierminister Keir Starmer \u00fcbernimmt die Verantwortung f\u00fcr das Wahldebakel&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":1010745,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[3976],"tags":[331,332,13,14,15,12,3992,3993,3994,3995,3996,3997],"class_list":{"0":"post-1010744","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-vereinigtes-koenigreich","8":"tag-aktuelle-nachrichten","9":"tag-aktuelle-news","10":"tag-headlines","11":"tag-nachrichten","12":"tag-news","13":"tag-schlagzeilen","14":"tag-uk","15":"tag-united-kingdom","16":"tag-united-kingdom-of-great-britain-and-northern-ireland","17":"tag-vereinigtes-koenigreich","18":"tag-vereinigtes-koenigreich-grossbritannien-und-nordirland","19":"tag-vereinigtes-koenigreich-von-grossbritannien-und-nordirland"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/116555636387848670","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1010744","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=1010744"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1010744\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/1010745"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=1010744"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=1010744"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=1010744"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}