{"id":1011167,"date":"2026-05-11T15:09:15","date_gmt":"2026-05-11T15:09:15","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1011167\/"},"modified":"2026-05-11T15:09:15","modified_gmt":"2026-05-11T15:09:15","slug":"solingen-remscheid-wuppertal-ihk-zeichnet-duesteres-lagebild-der-heimischen-wirtschaft","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1011167\/","title":{"rendered":"Solingen, Remscheid, Wuppertal: IHK zeichnet d\u00fcsteres Lagebild der heimischen Wirtschaft"},"content":{"rendered":"<p class=\"text_ohne_einzug richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\"> Die Industrie im Bergischen St\u00e4dtedreieck hat binnen eines Jahres mehr als 3100 Arbeitspl\u00e4tze abgebaut. Dies ist laut Bergischer Industrie- und Handelskammer (IHK) ein R\u00fcckgang von knapp 6 Prozent. \u201eDie Deindustrialisierung setzt sich unvermindert fort\u201c, sagte IHK-Pr\u00e4sident Henner Pasch an diesem Montag (11. Mai) bei der Vorstellung des aktuellen Konjunkturberichts f\u00fcr Solingen, Remscheid und <a href=\"https:\/\/rp-online.de\/thema\/wuppertal\/\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Wuppertal<\/a>.<\/p>\n<p class=\"text_ohne_einzug richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Pasch zeichnet ein d\u00fcsteres Lagebild. Es fu\u00dft auf der j\u00fcngsten Konjunkturumfrage der Bergischen IHK. 492 Unternehmen mit rund 19.200 Besch\u00e4ftigten haben sich daran beteiligt. Besonders schlecht ist das Konjunkturklima demnach beim Gro\u00dfhandel. Der Einzelhandel leide unter dem zus\u00e4tzlich verschlechterten Konsumklima aufgrund des Energiepreisschocks, so die IHK. \u201eDie Strukturkrise der Industrie h\u00e4lt unvermindert an\u201c, hei\u00dft es in dem Bericht, auch mit Blick auf die im internationalen Vergleich hohen Arbeitskosten. Das Verkehrsgewerbe (Transport und Logistik) sei wegen der massiv gestiegenen Treibstoffkosten \u201eerheblich unzufriedener\u201c als noch vor vier Monaten. Einzig die Dienstleistungsbranchen wie etwa Unternehmensberatungen, Marketingagenturen oder IT \u00e4u\u00dferten sich \u201enach wie vor positiver \u00fcber die Konjunktur\u201c. Diese Schlaglichter aus dem Bericht untermauern das Lagebild:<\/p>\n<p class=\"text_ohne_einzug richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Die Differenz zwischen den positiven und den negativen Einsch\u00e4tzungen durch die Unternehmen liegt nahezu unver\u00e4ndert bei minus 13,4 Punkten \u2013 und verharrt damit seit Herbst 2023 im negativen Bereich.<\/p>\n<p class=\"text_ohne_einzug richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">74 Prozent der Umfrageteilnehmer bef\u00fcrchten, dass der Anstieg der Energie- und Rohstoffpreise infolge des Irak-Kriegs ihren Unternehmenserfolg 2026 gef\u00e4hrden k\u00f6nnte \u2013 23 Prozentpunkte mehr als zu Jahresbeginn.<\/p>\n<p class=\"text_ohne_einzug richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Mehr als die H\u00e4lfte der Industriebetriebe beabsichtigt, ihre Ausgaben f\u00fcr Maschinen und Anlagen im laufenden Jahr einzuschr\u00e4nken.<\/p>\n<p class=\"text_ohne_einzug richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Ann\u00e4hernd zwei Drittel der Unternehmen z\u00e4hlen die wirtschaftspolitischen Rahmenbedingungen zu den wichtigsten Risikofaktoren f\u00fcr ihre Gesch\u00e4ftsentwicklung. Der Wert markiert laut IHK einen neuen H\u00f6chststand in der Konjunkturumfrage.<\/p>\n<p>Zweifel an Inlandsnachfrage      <\/p>\n<p class=\"text_ohne_einzug richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Sechs von zehn Unternehmen sorgen sich um die schwache Entwicklung der Inlandsnachfrage \u2013 so viele wie seit Corona nicht mehr.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">35 Prozent der bergischen Unternehmen rechnen in den kommenden Monaten mit einer Verschlechterung der Lage, nur 14 Prozent mit einer Verbesserung. Der Indikator f\u00fcr die Gesch\u00e4ftserwartungen sinkt damit auf den niedrigsten Stand seit Herbst 2023.<\/p>\n<p class=\"text_ohne_einzug richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Nur sieben Prozent der befragten IHK Unternehmen beabsichtigen, in diesem Jahr zus\u00e4tzliche Arbeitspl\u00e4tze zu schaffen. Dagegen will rund ein Viertel Stellen streichen; vor allem die Industrie baut weiter ab. Davon betroffen sind auch Ausbildungspl\u00e4tze.<\/p>\n<p class=\"text_ohne_einzug richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Bei jedem zweiten Unternehmen sind die Produktionskapazit\u00e4ten nicht ausgelastet. \u201eBesonders viele negative R\u00fcckmeldungen kommen derzeit aus der Werkzeugindustrie und dem Maschinenbau\u201c, so die IHK.<\/p>\n<p class=\"text_ohne_einzug richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Der Effekt durch den zum 1. Januar 2026 verringerten Mehrwertsteuersatz ist offenbar verpufft, \u00fcberlagert vom Energiepreisschock. \u201eMehr als die H\u00e4lfte der Gastst\u00e4tten berichtet, dass die Zahl ihrer Besucher in diesem Jahr gegen\u00fcber dem Vorjahr gesunken ist\u201c, schreibt die IHK.<\/p>\n<p class=\"text_ohne_einzug richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Dieser Bereich \u201estabilisiert die Konjunktur\u201c, stellt die Kammer fest. Die positiven Einsch\u00e4tzungen zur Gesch\u00e4ftslage \u00fcberwiegen bei den Dienstleistern die negativen (26 Prozent gegen\u00fcber 18).<\/p>\n<p class=\"text_ohne_einzug richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">IHK-Pr\u00e4sident Pasch \u00fcber die kurz- bis mittelfristigen Gesamtaussichten der Wirtschaft im St\u00e4dtedreieck: \u201eDer erhoffte Aufschwung r\u00fcckt in weite Ferne. Die wirtschaftlichen Folgen des Konflikts im Nahen Osten treffen nahezu alle Branchen.\u201c<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Die Industrie im Bergischen St\u00e4dtedreieck hat binnen eines Jahres mehr als 3100 Arbeitspl\u00e4tze abgebaut. 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