{"id":1011315,"date":"2026-05-11T16:36:16","date_gmt":"2026-05-11T16:36:16","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1011315\/"},"modified":"2026-05-11T16:36:16","modified_gmt":"2026-05-11T16:36:16","slug":"wie-die-wandgemaelde-wuppertal-veraendern","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1011315\/","title":{"rendered":"Wie die Wandgem\u00e4lde Wuppertal ver\u00e4ndern"},"content":{"rendered":"<p class=\"text_ohne_einzug richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">\u00dcber die 50 Wandgem\u00e4lde (Murals), die vom Urbanen Kunstraum Wuppertal (UKW) in Auftrag gegeben wurden, ist schon gro\u00df und breit berichtet worden. Die Geschichten hinter den Kunstwerken interessieren die Menschen weiterhin. So auch jetzt in der Machbar.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Im Obergeschoss des gemeinschaftsorientierten Ortes mit Reparatur- und N\u00e4h-Caf\u00e9, sitzen rund 100 Menschen dicht an dicht, um dem Vortrag von Stefan K\u00fchn zu folgen. Das \u00dcberraschendste ist dabei wohl das recht hohe Durchschnittsalter von gesch\u00e4tzt 55 bis 60\u00a0Jahren. Immerhin geht es heute um eher junge Themen wie Streetart und Graffiti. Beim genauen Hinsehen entdeckt man Menschen, die ihre eigenen Fotob\u00fccher mit Bildern der Murals erstellt und mitgebracht haben. Ein weiterer Beleg f\u00fcr den Erfolg des Projektes, mit dem Valentina Manojlov und ihr Team die Stadt im wahrsten Sinne des Wortes bereichert haben. <\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Frank Wolta sitzt in einer der hinteren Reihen und tr\u00e4gt zwei seiner Fotob\u00fccher in einem Beutel bei sich. \u201eIch habe alle 50 Murals abgefahren und fotografiert. Daraus sind diese beiden Fotob\u00fccher entstanden.\u201d, erkl\u00e4rt Wolta. Doch was begeistert ihn so an diesen Kunstwerken? \u201eDiese Aktion hat der Stadt Wuppertal unfassbar gutgetan. Ich habe beim Fotografieren immer wieder Menschen aus anderen St\u00e4dten getroffen. Mittlerweile gibt es ja sogar Reisef\u00fchrer \u00fcber die Murals. Ganz toll.\u201d<\/p>\n<p>Hintergr\u00fcndiges vom \u201eLaberbeauftragten des UKW\u201c      <\/p>\n<p class=\"text_ohne_einzug richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Claudia Kettler sieht das \u00e4hnlich. \u201eIch finde toll, dass diese Kunst f\u00fcr alle zug\u00e4nglich ist. Auch f\u00fcr Menschen, die sonst nie in ein Museum gehen w\u00fcrden. Ich selbst bin durch die Murals definitiv offener f\u00fcr diese Art der Kunst geworden.\u201d <\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Stefan K\u00fchn muss erst einmal erkl\u00e4ren, wie man als Bezirksb\u00fcrgermeister von Heckinghausen einen Vortrag \u00fcber Streetart halten kann. \u201eValentina, die Herz und Seele des Projektes ist, hat sich dar\u00fcber beklagt, dass sie gar nicht alle Termine wahrnehmen kann, w\u00e4hrend sie sich um die K\u00fcnstlerinnen und K\u00fcnstler, die Abrechnung und die Organisation k\u00fcmmert. Sie fragte mich, ob ich nicht ein paar Vortr\u00e4ge \u00fcbernehmen k\u00f6nne, weil ich ja sowieso den ganzen Tag labere. Und so wurde ich zum offiziellen Laberbeauftragten des UKW.\u201d<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Als dieser hat K\u00fchn einige Fotos aus der Entstehungsphase der 50 Murals mit Hintergrundinformationen angereichert. So zum Beispiel, dass das Mural \u201eMasurca Fogo\u201d aus der Pina-Bausch-Reihe, gemalt von Tamara Alves aus Lissabon an der Kasinostra\u00dfe 27, einen gro\u00dfen Zeitdruck ausl\u00f6ste. Die Zustimmung der damaligen Pina-Bausch-T\u00e4nzerin Julie Shanahan traf erst in letzter Sekunde ein. Sie hatte die Anfrage schlicht \u00fcbersehen, erlaubte dann aber sofort, dass ihr Gesicht ins Bild eingearbeitet werden darf.<\/p>\n<p>Impulse f\u00fcr eine positive Stadtentwicklung geben      <\/p>\n<p class=\"text_ohne_einzug richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">K\u00fchn erkl\u00e4rt den Antrieb des UKW-Teams w\u00e4hrend des Projektes. \u201eEs ging immer auch um Stadtentwicklung. Mit Kunst im \u00f6ffentlichen Raum sollen Impulse f\u00fcr eine positive Entwicklung gesetzt werden. Das motiviert nicht nur die Eigent\u00fcmer, sondern auch die gesamte Nachbarschaft. Durch die Murals sind Treffpunkte entstanden, an denen Menschen ins Gespr\u00e4ch kommen, w\u00e4hrend sie sich Kunst ansehen. Hier wurden R\u00e4ume f\u00fcr Begegnung geschaffen.\u201d Kunst kann Menschen zusammenbringen, wie dieser Abend mitten in Ronsdorf wunderbar unter Beweis gestellt hat.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"\u00dcber die 50 Wandgem\u00e4lde (Murals), die vom Urbanen Kunstraum Wuppertal (UKW) in Auftrag gegeben wurden, ist schon gro\u00df&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":1011316,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1840],"tags":[3364,29,114702,30,123803,2075,18947,217802,11646,81318,1209,1678,18349,42087,2621,101769,121082,10423,4418],"class_list":{"0":"post-1011315","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-wuppertal","8":"tag-de","9":"tag-deutschland","10":"tag-dicht","11":"tag-germany","12":"tag-kuehn","13":"tag-kunst","14":"tag-kunstraum","15":"tag-kunstraums","16":"tag-kunstwerken","17":"tag-mural","18":"tag-nordrhein-westfalen","19":"tag-raum","20":"tag-ronsdorf","21":"tag-stefan","22":"tag-ukw","23":"tag-urbanen","24":"tag-wandgemaelde","25":"tag-werken","26":"tag-wuppertal"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/116556921807201370","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1011315","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=1011315"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1011315\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/1011316"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=1011315"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=1011315"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=1011315"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}