{"id":1012205,"date":"2026-05-12T01:18:33","date_gmt":"2026-05-12T01:18:33","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1012205\/"},"modified":"2026-05-12T01:18:33","modified_gmt":"2026-05-12T01:18:33","slug":"aktien-europa-schluss-iran-haengepartie-bremst-den-wochenauftakt-2","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1012205\/","title":{"rendered":"Aktien Europa Schluss: Iran-H\u00e4ngepartie bremst den Wochenauftakt"},"content":{"rendered":"<p>\n    PARIS\/LONDON\/Z\u00dcRICH (dpa-AFX) &#8211; Mangels Fortschritten in den Gespr\u00e4chen zur Beendigung des Iran-Kriegs hat der EuroStoxx 50 am Montag leicht nachgegeben. Der Weg zur Wieder\u00f6ffnung der f\u00fcr den Welthandel wichtigen Stra\u00dfe von Hormus bleibe ungewiss, schrieben die Experten der Gro\u00dfbank UBS um den Investmentchef Mark Haefele.<\/p>\n<p>    US-Pr\u00e4sident Donald Trump und der Iran hatten jeweils Friedensvorschl\u00e4ge der Gegenseite zur Beilegung des Konflikts als nicht akzeptabel zur\u00fcckgewiesen. Wieder anziehende \u00d6lpreise und damit erneut einhergehende Inflationssorgen waren die Folge.<\/p>\n<p>    Der Leitindex der Eurozone verlor 0,27 Prozent auf 5.895,45 Punkte. Au\u00dferhalb des gemeinsamen W\u00e4hrungsraums legte der schweizerische SMI minimal auf 13.101,33 Z\u00e4hler zu. Der Londoner FTSE 100 (Footsie ) zeigte sich dank Gewinnen bei den Rohstoffwerten robuster, indem er um 0,36 Prozent auf 10.269,43 Punkte stieg.<\/p>\n<p>    In der europ\u00e4ischen Sektorwertung waren die Telekom-Werte stark gefragt, die allgemein als defensivere Anlagevariante angesehen werden. Dabei stachen die im Stoxx Europe 600 Telecommunications und im FTSE 100 enthaltenen Titel von Airtel Africa positiv heraus, die an der &#8222;Footsie&#8220;-Spitze 14,5 Prozent h\u00f6her aus dem Handel gingen. Bei dem Unternehmen hatte es Spekulationen dar\u00fcber gegeben, dass Mehrheitsaktion\u00e4r Bharti Airtel seine Beteiligungsstruktur neu ordnen k\u00f6nnte.<\/p>\n<p>    Asos stiegen um 6,7 Prozent. Der Verkauf eines Logistikzentrums an die Supermarktkette Marks &amp; Spencer \u00fcberraschte positiv. Die Vereinbarung wird zu einem signifikanten einmaligen Vorsteuergewinn f\u00fchren. F\u00fcr die Aktien von Marks &amp; Spencer ging es um 2,8 Prozent nach unten.<\/p>\n<p>    Die Anteile von IAG zogen um 6,4 Prozent an. Die Fluggesellschaft-Holding hatte den Haltern einer Anleihe ein Wandlungsangebot unterbreitet.<\/p>\n<p>    Am EuroStoxx-Ende fielen die Aktien von LVMH um 4,4 Prozent. Das Wachstum in Europas Luxusbranche bleibe schwach, schrieb Analyst Nick Anderson von der Privatbank Berenberg. Er sieht die aktuelle Kurserholung als &#8222;B\u00e4renmarktrally&#8220; und r\u00e4t, sie zum Ausstieg zu nutzen.<\/p>\n<p>    Die Titel von Argenx zogen um drei Prozent an. Sie profitierten von einer Zulassungserweiterung in den USA f\u00fcr das Medikament Vyvgart gegen die Autoimmunkrankheit Myasthenia gravis.    <\/p>\n<p>    Die Streichung einer Kaufempfehlung durch Bank of America (BofA) lie\u00df den Kurs des franz\u00f6sischen Autobauers Renault um 2,3 Prozent sinken &#8211; etwas st\u00e4rker als bei den ebenfalls abgestuften Aktien von Stellantis, die aber auch \u00fcber dem Sektorschnitt um 1,8 Prozent fielen. Die Titel des Opel- und Peugeot-Mutterkonzerns bewertet die US-Bank nun mit &#8222;Underperform&#8220;. Damit sch\u00e4tzt BofA Stellantis als einen der am wenigsten attraktiven Werte in ihrem Beobachtungsuniversum ein. &#8222;Chinas Expansion in Europa beschleunigt sich&#8220;, schrieb Analyst Horst Schneider und verwies auf \u00d6lpreis-Risiken und das Thema Treibstoffeffizienz, das die Nachfrage zunehmend ver\u00e4ndere: &#8222;Gesamtbetriebskostenvorteile von Elektrofahrzeugen verst\u00e4rken den Druck auf den Massenmarkt.&#8220;\/la\/he<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"PARIS\/LONDON\/Z\u00dcRICH (dpa-AFX) &#8211; Mangels Fortschritten in den Gespr\u00e4chen zur Beendigung des Iran-Kriegs hat der EuroStoxx 50 am Montag&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":36551,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[3933],"tags":[331,332,665,548,663,158,3934,3935,13,14,15,12],"class_list":{"0":"post-1012205","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-eu","8":"tag-aktuelle-nachrichten","9":"tag-aktuelle-news","10":"tag-boerse","11":"tag-eu","12":"tag-europa","13":"tag-europaeische-union","14":"tag-europe","15":"tag-european-union","16":"tag-headlines","17":"tag-nachrichten","18":"tag-news","19":"tag-schlagzeilen"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/116558974826481174","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1012205","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=1012205"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1012205\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/36551"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=1012205"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=1012205"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=1012205"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}