{"id":1012632,"date":"2026-05-12T05:18:20","date_gmt":"2026-05-12T05:18:20","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1012632\/"},"modified":"2026-05-12T05:18:20","modified_gmt":"2026-05-12T05:18:20","slug":"warum-spricht-putin-ploetzlich-von-frieden-in-der-ukraine","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1012632\/","title":{"rendered":"Warum spricht Putin pl\u00f6tzlich von Frieden in der Ukraine?"},"content":{"rendered":"<p>            Artikel anh\u00f6ren<\/p>\n<p>            Kopiere den aktuellen Link<\/p>\n<p>          Zur Merkliste hinzuf\u00fcgen<\/p>\n<p>Ungewohnte T\u00f6ne von Wladimir Putin: Er meint, der Krieg n\u00e4here sich dem Ende. Eine Einladung zu Verhandlungen? Die EU-Au\u00dfenminister sind skeptisch.<\/p>\n<p class=\"typo-body-sc-md is-initial\">Lange schienen die Fronten im wahrsten Sinne des Wortes verh\u00e4rtet. Doch in den vergangenen Tagen wirkt es tats\u00e4chlich, als k\u00e4me eine neue Dynamik in den Ukrainekrieg. Nicht auf dem Schlachtfeld, dort hat sich seit Monaten nicht viel getan. Doch insbesondere Russlands Machthaber <a class=\"\" data-target-type=\"article\" href=\"https:\/\/www.stern.de\/politik\/ausland\/themen\/wladimir-putin-4539916.html\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Wladimir Putin<\/a> lie\u00df zuletzt aufhorchen und sorgte zumindest bei manchen f\u00fcr einen Funken Hoffnung.\u00a0<\/p>\n<p class=\"typo-body-sc-md\">Zum Jahrestag des Sieges \u00fcber Nazi-Deutschland am 9. Mai erkl\u00e4rte er, der Konflikt \u201eneigt sich dem Ende zu\u201c, und schlug Altkanzler <a class=\"\" data-target-type=\"article\" href=\"https:\/\/www.stern.de\/politik\/deutschland\/themen\/gerhard-schroeder-4540762.html\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Gerhard Schr\u00f6der<\/a> als Vermittler vor. Es sind neue T\u00f6ne von Putin, der ansonsten als isoliert und beratungsresistent gilt. Warum spricht der russische Machthaber pl\u00f6tzlich von Frieden?<\/p>\n<p>  Wirtschaft, Europa, Trump: Warum spricht Putin pl\u00f6tzlich von Frieden?<\/p>\n<p class=\"typo-body-sc-md\">Ein Grund k\u00f6nnte die zunehmend brenzlige Lage an der Heimatfront sein. In der Nacht zu Dienstag kappte <a class=\"taxonomy-entity place\" data-target-type=\"article\" href=\"https:\/\/www.stern.de\/politik\/ausland\/themen\/russland-4155004.html\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Russland<\/a> seine Prognose f\u00fcr das Wirtschaftswachstum im laufenden Jahr. Der Zuwachs werde nur noch 0,4 Prozent betragen, nach bislang vorhergesagten 1,3 Prozent, zitiert die Agentur Interfax den stellvertretenden Ministerpr\u00e4sidenten Alexander Nowak.\u00a0<\/p>\n<p class=\"typo-body-sc-md\">Wie genau es um die russische Wirtschaft bestellt ist, ist ein gut geh\u00fctetes Staatsgeheimnis. Klar scheint allerdings, dass das Regime unter Druck steht. Hohe Aufwendungen f\u00fcr Entsch\u00e4digung von Kriegsversehrten und die massiv ausgebaute R\u00fcstungswirtschaft f\u00fchrten in zur\u00fcckliegenden Konflikten praktisch immer zu einer galoppierenden <a class=\"taxonomy-entity keyword\" data-target-type=\"article\" href=\"https:\/\/www.stern.de\/wirtschaft\/news\/themen\/inflation-6268420.html\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Inflation<\/a> \u2013 egal wo auf der Welt. Auch Russland d\u00fcrfte damit ein Problem haben.\u00a0<\/p>\n<p class=\"typo-body-sc-md\">Auch wenn es nur ein kleiner Schritt war, die j\u00fcngst abgehaltene \u2013 und gro\u00dfteils durchgehaltene \u2013 Waffenruhe zwischen Russland und der <a class=\"taxonomy-entity place\" data-target-type=\"article\" href=\"https:\/\/www.stern.de\/politik\/ausland\/themen\/ukraine-4540764.html\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Ukraine<\/a> ist bemerkenswert. Und ebenso bemerkenswert ist, wer sie verk\u00fcndete: US-Pr\u00e4sident Donald Trump. Neben der dreit\u00e4gigen Feuerpause w\u00fcrden auch jeweils 1000 Kriegsgefangene ausgetauscht.\u00a0<\/p>\n<p>  EU-Au\u00dfenminister zeigen sich skeptisch<\/p>\n<p class=\"typo-body-sc-md\">Es ist nur eine kleine Ann\u00e4herung, dennoch zeigt sie zweierlei: Kontakt zwischen Washington und Moskau scheint weiterhin zu bestehen. Und: Der Einfluss der Amerikaner auf Kiew ist offenbar nach wie vor gro\u00df, war es doch die ukrainische F\u00fchrung, die sich zun\u00e4chst gegen eine Waffenruhe aussprach.<\/p>\n<p class=\"typo-body-sc-md\">Stellt sich die Frage, wie Europa mit dieser Situation umgeht. EU-Au\u00dfenbeauftragte Kaja Kallas sprach von einer sich ver\u00e4ndernden \u201eDynamik des Krieges\u201c. Die Ukraine sei in einer \u201eviel besseren Position als vor einem Jahr\u201c, Putin hingegen befinde sich in einer \u201eschw\u00e4cheren Position als je zuvor\u201c, sagte Kallas nach einem Treffen der EU-Au\u00dfenminister in Br\u00fcssel am Montag. Putins Vorschlag, Altkanzler Gerhard Schr\u00f6der als Vermittler in Friedensgespr\u00e4chen mit der Ukraine einzusetzen, stie\u00df bei den europ\u00e4ischen Unterst\u00fctzern Kiews auf starke Vorbehalte.<\/p>\n<p class=\"typo-body-sc-md\">Die \u201erekordverd\u00e4chtigen\u201c Verluste Moskaus auf dem Schlachtfeld, die weitreichenden Angriffe der Ukraine auf Russland und die \u201eimmer kleiner werdende Milit\u00e4rparade in Moskau\u201c zeigten, \u201edass sich die Dynamik des Krieges ver\u00e4ndert\u201c, so Kallas. \u201eWir haben auch analysiert, was diese \u00c4u\u00dferungen Putins bedeuten \u2013 denn sie unterscheiden sich von dem, was er zuvor gesagt hat.\u201c<\/p>\n<p class=\"typo-body-sc-md\">Putins Vorschlag, Schr\u00f6der als Vermittler einzusetzen, wiesen die Au\u00dfenminister der EU bei einem Treffen in Br\u00fcssel am Montag jedoch zur\u00fcck. Sie \u00e4u\u00dferten Zweifel daran, dass Russland tats\u00e4chlich bereit sei, den Krieg zu beenden und ernsthaft \u00fcber Frieden und Sicherheit f\u00fcr Europa zu verhandeln.\u00a0<\/p>\n<p class=\"typo-body-sc-md\">Mit Blick auf Gespr\u00e4che hatte der russische Machthaber hatte: \u201ePers\u00f6nlich bevorzuge ich den fr\u00fcheren Kanzler der Bundesrepublik Deutschland, Herrn Schr\u00f6der.\u201c Die Europ\u00e4er k\u00f6nnten aber selbst jemanden ausw\u00e4hlen, \u201ezu dem sie Vertrauen haben und der keine unfreundlichen Dinge uns gegen\u00fcber gesagt hat\u201c, f\u00fcgte Putin hinzu. Zugleich versicherte er, dass Russland sich \u201enie Verhandlungen verschlossen\u201c habe. \u201eDas waren nicht wir, die das abgelehnt haben, das waren sie.\u201c<\/p>\n<p>  Pistorius bef\u00fcrchtet Finte<\/p>\n<p class=\"typo-body-sc-md\">Ein faires Verhandlungsangebot? Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius zeigte sich skeptisch und nannte Putins Aussagen eine m\u00f6gliche Finte. \u201eEs steht zu bef\u00fcrchten (&#8230;), dass es wieder mal ein weiteres T\u00e4uschungsman\u00f6ver ist\u201c, sagte Pistorius am Montag bei einem Besuch in Kiew. Er f\u00fcgte unter Bezug auf den russischen Pr\u00e4sidenten hinzu: \u201eEs scheint Teil seiner hybriden Kriegsf\u00fchrung zu sein.\u201c<\/p>\n<p class=\"typo-body-sc-md\">\u201eIch glaube, dass Putin am Ende mit diesem Vorgehen jetzt aktuell von der eigenen Schw\u00e4che ablenken will\u201c, sagte Pistorius weiter. Wenn der russische Pr\u00e4sident das Ende dieses Krieges aufziehen sehe, k\u00f6nne er diesen Krieg ja auch einfach beenden, so Pistorius weiter. In der Vergangenheit habe Putin bei Gespr\u00e4chen \u00fcber einen Waffenstillstand oder Frieden \u201eam Ende mit gezinkten Karten gespielt\u201c<\/p>\n<p>\n    DPA \u00b7 AFP \u00b7 Reuters\n  <\/p>\n<p>\n    pgo\n  <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Artikel anh\u00f6ren Kopiere den aktuellen Link Zur Merkliste hinzuf\u00fcgen Ungewohnte T\u00f6ne von Wladimir Putin: Er meint, der Krieg&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":1012633,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[4012],"tags":[331,332,13,14,15,12,317],"class_list":{"0":"post-1012632","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-ukraine","8":"tag-aktuelle-nachrichten","9":"tag-aktuelle-news","10":"tag-headlines","11":"tag-nachrichten","12":"tag-news","13":"tag-schlagzeilen","14":"tag-ukraine"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/116559918362630084","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1012632","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=1012632"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1012632\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/1012633"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=1012632"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=1012632"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=1012632"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}