{"id":1012735,"date":"2026-05-12T06:14:23","date_gmt":"2026-05-12T06:14:23","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1012735\/"},"modified":"2026-05-12T06:14:23","modified_gmt":"2026-05-12T06:14:23","slug":"der-boersen-tag-dienstag-12-mai-2026","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1012735\/","title":{"rendered":"Der B\u00f6rsen-Tag Dienstag, 12. Mai 2026"},"content":{"rendered":"<p>08:03 UhrBayers Agrargesch\u00e4ft treibt Ergebnis<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Ein starkes Agrargesch\u00e4ft hat <b class=\"bold\">Bayer<\/b> zum Jahresstart \u00fcberraschend viel R\u00fcckenwind verliehen. Der bereinigte operative Gewinn (Ebitda) stieg im ersten Quartal um neun Prozent auf 4,45 Milliarden Euro, wie der Pharma- und Agrarkonzern mitteilte. Analysten hatten im Schnitt mit 3,93 Milliarden Euro gerechnet. Der Umsatz sank um mehr als zwei Prozent auf 13,41 Milliarden Euro, w\u00e4hrungsbereinigt wuchs Bayer aber um gut vier Prozent. <\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Die Agrarsparte profitierte von der Beilegung eines Lizenzstreits mit dem US-Konkurrenten Corteva und einer Erholung bei bestimmten Unkrautvernichtern in den USA. Im Pharmagesch\u00e4ft bekam Bayer dagegen die Patentabl\u00e4ufe von bisherigen Blockbuster-Medikamenten wie dem Gerinnungshemmer Xarelto und dem Augenmittel Eylea zu sp\u00fcren. Den w\u00e4hrungsbereinigten Ausblick f\u00fcr das laufende Jahr bekr\u00e4ftigte der Konzern. W<\/p>\n<p>07:44 UhrYen dr\u00e4mgt in den Fokus<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Am Devisenmarkt steigt der <b class=\"bold\">Dollar<\/b> auf 157,60 Yen. Es wird vermutet, dass Japan zuletzt mit Interventionen im Wert von fast zehn Billionen Yen (63,5 Milliarden Dollar) die eigene W\u00e4hrung gest\u00fctzt hat. <\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Vor diesem Hintergrund traf sich US-Finanzminister Scott Bessent mit seiner japanischen Amtskollegin Satsuki Katayama in Tokio. Japanische Politiker hoffen, dass eine Unterst\u00fctzung Bessents ihren Interventionen mehr Gewicht verleihen und den Verfall des Yen verlangsamen k\u00f6nnte. Katayama \u00e4u\u00dferte sich heute gegen\u00fcber Reportern jedoch nicht explizit zu einer Unterst\u00fctzung der USA f\u00fcr die japanischen W\u00e4hrungsinterventionen. &#8222;Wir sind uns einig, dass wir uns bei den j\u00fcngsten Marktbewegungen, einschlie\u00dflich der Wechselkurse, sehr gut abstimmen&#8220;, sagte die japanische Finanzministerin.<\/p>\n<p>07:26 UhrSiemens Energy zieht Aktienr\u00fcckkauf vor<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Angesichts der gl\u00e4nzend laufenden Gesch\u00e4fte kauft der Energietechnik-Konzern <b class=\"bold\">Siemens Energy<\/b> bis zum Herbst mehr eigene Aktien zur\u00fcck als bisher geplant. Wegen des unerwartet hohen operativen Mittelzuflusses werde der Konzern im laufenden Gesch\u00e4ftsjahr 2025\/26 (bis Ende September) bis zu eine Milliarde Euro mehr f\u00fcr Aktienr\u00fcckk\u00e4ufe ausgeben, teilte Siemens Energy mit. Den f\u00fcr 2025\/26 in Aussicht gestellten Aktienr\u00fcckkauf \u00fcber zwei Milliarden Euro hat das Unternehmen bis auf 200 Millionen bereits ausgesch\u00f6pft. Am Gesamtvolumen des bis 2028 geplanten R\u00fcckkaufprogramms von sechs Milliarden Euro \u00e4ndere sich nichts.<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Der Mittelzufluss (Cash-flow) vor Steuern war im zweiten Quartal (Januar bis M\u00e4rz) um 42 Prozent auf 1,98 Milliarden Euro nach oben geschnellt. Dazu h\u00e4tten auch Anzahlungen f\u00fcr Auftr\u00e4ge beigetragen, erkl\u00e4rte Siemens Energy. Der Boom bei Rechenzentren f\u00fcr K\u00fcnstliche Intelligenz und der Ausbau der Hochspannungsnetze hatten dem Konzern einen Rekord-Auftragseingang von 17,7 Milliarden Euro beschert, wie das Unternehmen bereits Ende April mitgeteilt hatte. Bis Ende September soll der Cash-flow demnach auf acht Milliarden Euro steigen, vorher hatte Siemens Energy vier bis f\u00fcnf Milliarden angepeilt.<\/p>\n<p>07:11 UhrBGH entscheidet zu Sammelklage bei LKW-Kartell<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Im millionenschweren <b class=\"bold\">Schadenersatzprozess gegen ein LKW-Kartell<\/b> will der Bundesgerichtshof (BGH) heute eine Entscheidung verk\u00fcnden. Im Fokus stand die Frage, ob die Ersatzanspr\u00fcche wegen kartellbedingter Sch\u00e4den geb\u00fcndelt durch ein Inkassounternehmen geltend gemacht werden k\u00f6nnen. Der Rechtsdienstleister Financialright Claims tritt in dem Verfahren als alleiniger Kl\u00e4ger auf.<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Die EU-Kommission hatte gegen die LKW-Konzerne DAF, Daimler, Iveco, Scania und Volvo\/Renault Bu\u00dfgelder von fast vier Milliarden Euro verh\u00e4ngt, weil sie von 1997 bis 2011 Verkaufspreise ausgetauscht hatten. MAN war als Kronzeuge straffrei ausgegangen. Die K\u00e4ufer von etwa 70.000 angeblich \u00fcberteuert verkauften Lastwagen fordern von den Herstellern rund 500 Millionen Euro Schadenersatz. Ihre Anspr\u00fcche haben sie dazu an Financialright Claims abgetreten. Das Unternehmen erh\u00e4lt im Erfolgsfall 33 Prozent Provision.<\/p>\n<p>06:56 UhrRally bei Chip-Aktien l\u00e4uft aus<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Schwindende Hoffnungen auf eine Deeskalation im Iran-Konflikt treiben die \u00d6lpreise in Asien hoch und st\u00fctzen den Dollar. Gleichzeitig k\u00fchlt sich der j\u00fcngste H\u00f6henflug bei Chip-Aktien ab. Die Anleger blicken nun auf die kommenden US-Inflationsdaten. In Tokio legt der <b class=\"bold\">Nikkei<\/b>-Index 0,6 Prozent auf 62.805,44 Punkte zu und der breiter gefasste <b class=\"bold\">Topix<\/b> notiert 0,6 Prozent h\u00f6her bei 3865,67 Z\u00e4hlern. Der <b class=\"bold\">Shanghai Composite<\/b> bleibt fast unver\u00e4ndert bei 4227,76 Stellen. Der Index der wichtigsten Unternehmen in <b class=\"bold\">Shanghai und Shenzhen<\/b> steigt 0,3 Prozent auf 4968,44 Punkte. <\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">&#8222;Anleger verkauften Chip-Aktien, nachdem sie einen starken Einbruch am s\u00fcdkoreanischen Markt gesehen hatten, der von Kursverlusten bei Chip-Werten angef\u00fchrt wurde&#8220;, sagt Kazuaki Shimada, Chefstratege bei IwaiCosmo Securities. Die Aktien von Advantest und Tokyo Electron fallen um jeweils 0,3 Prozent. Die Papiere des Uniqlo-Eigent\u00fcmers Fast Retailing geben um 3,2 Prozent nach.<\/p>\n<p>06:35 UhrRussland streicht Prognosen zusammen<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Russland hat seine <b class=\"bold\">Prognosen f\u00fcr das Wirtschaftswachstum<\/b> in der kommenden Zeit deutlich gesenkt. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) werde 2026 voraussichtlich nur noch um 0,4 Prozent wachsen, sagte der stellvertretende Ministerpr\u00e4sident Alexander Nowak der Zeitung &#8222;Wedomosti&#8220;. Zuvor war die Regierung in Moskau von einem Plus von 1,3 Prozent ausgegangen. Auch f\u00fcr 2027 nahm Nowak die Erwartungen zur\u00fcck: Die Wirtschaft werde dann voraussichtlich noch um 1,4 Prozent zulegen, nach zuvor prognostizierten 2,8 Prozent. F\u00fcr 2029 rechne die Regierung mit einem Wachstum von 2,4 Prozent. Die der Haushaltsplanung zugrunde liegende Prognose f\u00fcr den \u00d6lpreis bleibe f\u00fcr 2026 unver\u00e4ndert bei 59 Dollar pro Barrel. F\u00fcr die Jahre 2027 bis 2029 sei sie auf 50 Dollar gesenkt worden.\u00a0<\/p>\n<p>06:17 UhrTexas verklagt Netflix<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Der US-Bundesstaat Texas wirft dem Streamingdienst <b class=\"bold\">Netflix<\/b> vor, seine Kunden auszusp\u00e4hen und von sich abh\u00e4ngig zu machen. Die Plattform spioniere Kinder und andere Nutzer aus, indem sie deren Daten ohne Einwilligung sammle und so gestaltet sei, dass die Nutzer s\u00fcchtig nach ihr w\u00fcrden, so der texanische Generalstaatsanwalt Ken Paxton in seiner Klage. Netflix habe den Verbrauchern jahrelang vorgegaukelt, keine Nutzerdaten zu sammeln oder weiterzugeben, habe in Wirklichkeit jedoch Sehgewohnheiten und Pr\u00e4ferenzen nachverfolgt, die Daten weiterverkauft und damit j\u00e4hrlich Milliarden von Dollar verdient. &#8222;Wenn Sie Netflix schauen, schaut Netflix Sie&#8220;, hei\u00dft es in der Klage, die beim Bezirksgericht in Collin County eingereicht wurde.<\/p>\n<p>06:00 UhrEs ist Druck auf dem Kessel<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Der Dax-Wochenstart l\u00e4sst noch eine Menge Luft nach oben. Die vergangene Handelswoche hatte der deutsche B\u00f6rsenleitindex bereits kaum ver\u00e4ndert mit 24.339 Punkten beendet. Gestern schloss er mit einem Stand von 24.350 Z\u00e4hlern. Die Anleger hielten sich zur\u00fcck, kommentierte ntv-B\u00f6rsenkorrespondentin Corinna Wohlfeil das gestrige Handelsgeschehen. Sie verwies auf die nach wie vor schwierige Lage rund um den Iran und die Stra\u00dfe von Hormus sowie wieder einmal gestiegene \u00d6lpreise.<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Heute gibt es einige Termine, die am Markt f\u00fcr Impulse sorgen k\u00f6nnten. So d\u00fcrfte die deutsche <b class=\"bold\">Inflation<\/b> im April weiter zugelegt haben. Klarheit bringen die endg\u00fcltigen Daten des Statistischen Bundesamtes. Vorl\u00e4ufigen Zahlen zufolge stieg die Teuerungsrate auf 2,9 Prozent, nach 2,7 Prozent im M\u00e4rz.<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Es folgen Daten zur deutschen Konjunktur: Das vom Mannheimer <b class=\"bold\">ZEW<\/b> ermittelte Barometer der <b class=\"bold\">Konjunkturerwartungen<\/b> f\u00fcr die kommenden sechs Monate wird nach Einsch\u00e4tzung der \u00d6konomen weiter sinken &#8211; und zwar auf minus 19,8 Punkte, nach minus 17,2 Z\u00e4hlern im April.<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Und auch in den USA stehen heute <b class=\"bold\">Inflationsdaten<\/b> auf der Agenda. Experten erwarten f\u00fcr April einen Anstieg der Teuerungsrate auf 3,7 Prozent. Im M\u00e4rz hatte sie bei 3,3 Prozent gelegen. Die US-Notenbank, die Vollbesch\u00e4ftigung f\u00f6rdern und Preisstabilit\u00e4t sichern soll, hat den Leitzins zuletzt konstant gehalten. <\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Unternehmensseitig legt <b class=\"bold\">Bayer<\/b> die Bilanz f\u00fcr das erste Quartal vor. Analysten erwarten im Schnitt einen R\u00fcckgang des bereinigten operativen Gewinns (Ebitda) auf 3,93 Milliarden Euro. F\u00fcr das Gesamtjahr prognostiziert das Leverkusener Unternehmen bislang einen Umsatz von 44 bis 46 Milliarden Euro sowie ein sinkendes Ebitda von 9,1 bis 9,6 Milliarden Euro. <\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Zudem hat die <b class=\"bold\">Lufthansa<\/b> die Aktion\u00e4re in diesem Jahr anl\u00e4sslich des 100. Jubil\u00e4ums der Firmengr\u00fcndung zur Pr\u00e4senz-Hauptversammlung in Frankfurt eingeladen. Die Feierlaune unter den Investoren weicht nach der Serie von Streiks bei der Hauptmarke Lufthansa und wegen der Folgen des Iran-Krieges auf den Luftverkehr Sorgen \u00fcber eine neue Krise. Mit dem geplanten Wechsel im Aufsichtsratsvorsitz von Karl-Ludwig Kley zum fr\u00fcheren E.ON-Chef Johannes Teyssen hat Lufthansa-Chef Carsten Spohr k\u00fcnftig einen neuen Aufseher beim Navigieren durch ein turbulentes Umfeld.<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Die komplette Wirtschaftstermin\u00fcbersicht f\u00fcr diese Woche finden Sie <a class=\"inline_link\" href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/wirtschaft\/termine\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\">hier.<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"08:03 UhrBayers Agrargesch\u00e4ft treibt Ergebnis Ein starkes Agrargesch\u00e4ft hat Bayer zum Jahresstart \u00fcberraschend viel R\u00fcckenwind verliehen. 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