{"id":1012940,"date":"2026-05-12T08:16:19","date_gmt":"2026-05-12T08:16:19","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1012940\/"},"modified":"2026-05-12T08:16:19","modified_gmt":"2026-05-12T08:16:19","slug":"die-deutsche-oper-am-rhein-stellt-die-neue-saison-2026-2027-vor","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1012940\/","title":{"rendered":"Die Deutsche Oper am Rhein stellt die neue Saison 2026\/2027 vor"},"content":{"rendered":"<p class=\"text_ohne_einzug richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\"> Das Leitungsteam der Deutschen Oper am Rhein hat bei ihrer Bewertung von Zahlen und Tabellen eine Analyse ganz besonders gefreut. Es gebe einen auff\u00e4llig hohen Anteil von Besucherinnen und Besuchern, \u201edie die Vorstellungen des Hauses zum ersten Mal oder nach langer Zeit wieder besuchen\u201c. Diese Neueinsteiger und Wiederkehrer seien vielseitig interessiert: \u201eSie kommen zu Klassikern wie ,Nabucco\u2018, ,Zauber\u00adfl\u00f6te\u2018 und ,Dornr\u00f6schen\u2018 genauso wie zu Genrespringern wie ,Mar\u00eda de Buenos Aires\u2018 oder mehr\u00adtei\u00adli\u00adgen Ballettabenden wie ,Soir\u00e9e Ravel\u2018\u201c, sagt Alexandra Stampler-Brown, die gesch\u00e4ftsf\u00fchrende Direktorin.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Dieser Zuspruch best\u00e4tigt das Haus in seiner Entscheidung \u201ezu besonderen Klangfarben und einer weiteren \u00d6ffnung des Repertoires: Einzig\u00adartige, selten zu h\u00f6rende Werke und unterhaltsames Musiktheater werden die kommende Saison genauso pr\u00e4gen wie die aufmerksame Repertoirepflege und unser Ensemble als tragende S\u00e4ule\u201c, erg\u00e4nzt Marwin Wendt, der kommissarische k\u00fcnstlerische Leiter des Hauses.<\/p>\n<p class=\"text_ohne_einzug richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Zum Beginn der Spielzeit liegt die Latte f\u00fcr alle Beteiligten hoch: Die erste gro\u00dfe Neuproduktion im Opernhaus D\u00fcsseldorf am 11. Oktober gilt Wagners \u201eMeistersingern aus N\u00fcrnberg\u201c in der Regie von Daniel Kramer; der langj\u00e4hrige Generalmusikdirektor Axel Kober kehrt daf\u00fcr ans Pult der D\u00fcsseldorfer Symphoniker zur\u00fcck. Puccinis \u201eManon Lescaut\u201c (Premiere am 13. Februar 2027 in D\u00fcsseldorf) wird nach langer Zeit wieder in einer Neuinszenierung von Matthew Wild im Reper\u00adtoire vertreten sein, wogegen Arrigo Boitos \u201eMefistofele\u201c in der Regie von Philipp Rosendahl noch nie hier zu h\u00f6ren war.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Vor den diversen \u00dcbernahmen von D\u00fcsseldorf nach Duisburg und umgekehrt abgesehen (so kommt \u201eJenufa\u201c am 14. Mai 2027 nach D\u00fcsseldorf), sind als weitere Neuigkeiten im Opernfach \u201eAufstieg und Fall der Stadt Mahagonny\u201c von Kurt Weill und Bertolt Brecht zu verbuchen (Regie: Elisabeth St\u00f6ppler, Premiere ist am 17. April 2027 in Duisburg). Ins leichtere Fach geh\u00f6rt der von Felix Seiler neu inszenierte Broadway-Klassiker \u201eMy Fair Lady\u201c: Das Musical feiert am 6. November 2026 in Duisburg Premiere.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Als konzertante Auff\u00fchrung laufen zwei franz\u00f6sische Werke: Jules Massenets Oper \u201eLa Navarraise\u201c und Gustave Charpentiers Kantate \u201eDidon\u201c feiern am 9. Ju\u00adli 2027 in D\u00fcsseldorf und am 16. Juli 2027 in Duisburg Premiere; Benjamin Reiners dirigiert die Duisburger Philharmoniker. Unter den Sonderproduktionen ragt eine heraus: Die D\u00fcsseldorfer Band Kreidler erstellt einen Soundtrack zu Fritz Langs Stummfilm \u201eMetropolis\u201c (28. Januar 2027 in D\u00fcsseldorf).<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Mit zwei Neuproduktionen wird das junge Publikum bedacht: Mizgin Bilmen inszeniert \u201eDie Mitternachtst\u00fcr\u201c von James Reynolds (als Urauff\u00fchrung am 14. November 2026 in D\u00fcsseldorf). Am 15. Januar 2027 feiert in Duisburg \u201eDie verzauberte Stadt\u201c von Samuel Pender\u00adbayne in der Regie von Louisa Proske Premiere.<\/p>\n<p class=\"text_ohne_einzug richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Seit 2024 leiten Chefchoreografin Bridget Breiner und Direktor Rafa\u00ebl Coumes-Marquet nun gemeinsam das Ballett am Rhein und haben bis jetzt f\u00fcr jede Spielzeit ein ausgewogenes Tanzprogramm gestrickt, das mit Klassikern, Star-Choreografen und neuen Perspektiven aufwartet. Und so gestaltet sich auch die Spielzeit 2026\/ 2027 mit zwei abendf\u00fcllenden Handlungsballetten und zwei abstrakten Mehrteilern.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Den Anfang macht am 30. Oktober in D\u00fcsseldorf der abstrakte Abend mit den beiden renommierten zeitgen\u00f6ssischen Choreografen William Forsythe und Sharon Eyal. Gezeigt werden Forsythes \u201eIn the Middle, Somewhat Elevated\u201c und Eyals \u201eStrong\u201d. Ab 12. Dezember kommt dieser Tanz-Doppeldecker nach Duisburg. Der zweite neue Mehrteiler ab 23. Januar in D\u00fcsseldorf im Programm tr\u00e4gt den Titel \u201eRituale\u201c. Er b\u00fcndelt Choreografien von Ohad Naharin, Martin Chaix und Neshama Nashman.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Na endlich, m\u00f6chte man fast sagen, wenn man von dieser Urauff\u00fchrung liest: Bridget Breiner, bekennende Shakespeare-Freundin, widmet sich erstmals in der Rheinoper dem angeblich nach der Bibel meistzitierten Dramatiker. \u201eAntony and Cleopatra\u201c kommt am 2. April als Urauff\u00fchrung auf die B\u00fchne in Duisburg. Breiner will die ber\u00fchmte Liebesgeschichte und ihre politischen Verstrickungen t\u00e4nzerisch neu erz\u00e4hlen und \u00fcberraschende Facetten freilegen.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Ein Ballettklassiker im neuen Gewand beehrt ab 5. Juni 2027 das D\u00fcsseldorfer Opernhaus: Marius Petipa schuf 1869 den Tanzklassiker \u201eDon Quijote\u201c. Marcelo Gomes, Starchoreograf aus Brasilien und langj\u00e4hriger T\u00e4nzer des American Ballet Theatre, wagt nun am Rhein eine Neufassung, indem er den Fokus auf die Liebesgeschichte in Cervantes\u2018 Ritterroman legt.<\/p>\n<p class=\"text_ohne_einzug richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Ein Wiedersehen gibt es in der kommenden Spielzeit mit \u201eGrey Area\u201c, ab 27. September in Duisburg und ab 5. M\u00e4rz in D\u00fcsseldorf. Der dreiteilige Abend \u201eOrgelpassion\u201c ist ebenfalls in Duisburg zu sehen. Auch die Abschiedsgala der kommenden Saison ist schon geplant: am 6. und 7. Juli 2027 in D\u00fcsseldorf.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Das Leitungsteam der Deutschen Oper am Rhein hat bei ihrer Bewertung von Zahlen und Tabellen eine Analyse ganz&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":1012941,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":"","_share_on_mastodon":"0"},"categories":[1838],"tags":[6824,242,4453,3364,29,3715,3405,59902,30,5213,22238,1209,97,148699,5210,6003,38647,5206,5207,94],"class_list":["post-1012940","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","category-duisburg","tag-musiktheater","tag-242","tag-4453","tag-de","tag-deutschland","tag-duisburg","tag-duesseldorf","tag-fach","tag-germany","tag-haus","tag-laenger","tag-nordrhein-westfalen","tag-oper","tag-opernfach","tag-opernhaus","tag-premiere","tag-regie","tag-rhein","tag-rheinoper","tag-theater"],"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/116560618197598355","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1012940","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=1012940"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1012940\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/1012941"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=1012940"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=1012940"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=1012940"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}