{"id":1013198,"date":"2026-05-12T10:43:18","date_gmt":"2026-05-12T10:43:18","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1013198\/"},"modified":"2026-05-12T10:43:18","modified_gmt":"2026-05-12T10:43:18","slug":"alumni-im-interview-mit-christian-fink-aktuell-uni-bielefeld","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1013198\/","title":{"rendered":"\u201eAlumni im Interview\u201c mit Christian Fink \u2013 Aktuell Uni Bielefeld"},"content":{"rendered":"<p><strong>Christian Fink hat 2010 seinen Master in Interdisziplin\u00e4rer Medienwissenschaft an der Universit\u00e4t Bielefeld abgeschlossen. Seit \u00fcber vier Jahren leitet er die Abteilung Web-Content-Service im Referat f\u00fcr Kommunikation an der Universit\u00e4t Bielefeld. Dort hat er schon w\u00e4hrend seines Studiums als Hilfskraft gearbeitet. Dieses Wissen hilft ihm heute noch bei seiner Arbeit. Zu seinen Aufgaben z\u00e4hlt alles rund um die Website der Uni, wie Support, Weiterentwicklung, Schulungen und SEO.<\/strong><\/p>\n<p class=\"question\">Wenn Sie an Ihre Zeit an der Uni Bielefeld zur\u00fcckdenken, was ist Ihnen besonders im Ged\u00e4chtnis geblieben?<\/p>\n<p class=\"answer\">Zu Beginn des Studiums fand ich die schiere Gr\u00f6\u00dfe der Uni sehr beeindruckend: So viele Menschen, so viele S\u00e4le und R\u00e4ume, so viele Themen \u2026 wie eine kleine Stadt mit einem ganz eigenen Flair.<\/p>\n<p class=\"question\">Was nehmen Sie aus Ihrem Studium der Medienwissenschaften f\u00fcr Ihre jetzige Arbeit mit?<\/p>\n<p class=\"answer\">Aus dem MeWi-Studium nehme ich mit, dass ich eher ein Techniker als ein Theoretiker bin. Ich fand die freie Wahl des Schwerpunkts mit den Modulen und der Art des Masters sehr spannend und konnte so genau auf meine Interessen abgestimmt die Kurse ausw\u00e4hlen, die f\u00fcr mich wichtig waren. Trotzdem habe ich immer wieder mit Studierenden mit anderen Schwerpunkten zusammengearbeitet, was einem die Augen f\u00fcr andere Herangehensweisen \u00f6ffnet. Besonders das interdisziplin\u00e4re Arbeiten und der permanente Blick \u00fcber den Tellerrand im Master habe ich sp\u00e4ter bei meiner Arbeit daher gut einsetzen k\u00f6nnen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"gallery-item\" alt=\"Portr\u00e4tbild von Christian Fink\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/230823-Uni-Portrait-Fink-05-_1_-1024x683.jpeg\"\/><\/p>\n<p class=\"copyright\">\u00a9 Universit\u00e4t Bielefeld<\/p>\n<p>Christian Fink, Leiter der Abteilung Web-Content-Service im Referat f\u00fcr Kommunikation an der<br \/>\nUniversit\u00e4t Bielefeld<\/p>\n<p class=\"question\">Sie haben w\u00e4hrend Ihres Studiums bereits als studentische Hilfskraft im gleichen Referat, in dem sie jetzt arbeiten, gearbeitet. Wie war es am gleichen Ort zu arbeiten und zu studieren? Und welche Vorteile hat das f\u00fcr Ihre Arbeit heute?<\/p>\n<p class=\"answer\">Ich fand es damals schon super, meine Studienzeit an der Uni Bielefeld zu verbringen \u2013 egal ob mit dem Studium, mit Kommiliton*innen oder mit der Arbeit. Durch die Arbeit im Referat f\u00fcr Kommunikation \u2013 eine recht heterogene Truppe mit verschiedensten Aufgaben und Arbeitsfeldern \u2013 konnte ich so mein Wissen aus dem Studium direkt und sehr praktisch anwenden, sowohl den technischen Teil als auch den interdisziplin\u00e4ren Teil. Das Wissen aus meiner Zeit als Hilfskraft hilft mir heute noch immer in der Kommunikation mit anderen Organisationseinheiten und bei der L\u00f6sung von technischen Herausforderungen.<\/p>\n<p class=\"question\">Bevor Sie Leiter der Web-Redaktion in der Uni wurden, hatten Sie nach Ihrem Studium verschiedene berufliche Stationen, unter anderem bei Territory. Was nehmen Sie aus dieser Zeit mit?<\/p>\n<p class=\"answer\">Meine Zeit bei Territory, einer gro\u00dfen Agentur im Bertelsmann-Konzern, hat meine Kommunikationsf\u00e4higkeiten und organisatorischen Skills nochmal deutlich gesch\u00e4rft. Die Agenturwelt dreht sich extrem schnell, wenn man da nicht mit der Zeit geht, verliert man schnell den Anschluss. Trotzdem produziert man leider auch extrem viel f\u00fcr die Tonne wie bei eingestellten Kundenprojekten und \u00e4hnlichem. Meine letztendliche Erkenntnis aus dieser Zeit ist, dass man sich von Zeit zu Zeit die Fokus- und Sinnfrage stellen sollte.<\/p>\n<p class=\"question\">Jetzt sind Sie Leiter der Web-Redaktion der Uni. Was macht Ihre Arbeit aus?<\/p>\n<p class=\"answer\">Wir arbeiten in einem kleinen, agilen und sehr schlagkr\u00e4ftigen Team, indem wir fast alle Gewerke selbst ausf\u00fchren k\u00f6nnen. Das macht uns zu einer Art Schnellboot, wenn wir erste Ideen zu Prototypen und dann zu fertigen Produkten auf unserer Webseite entwickeln.<\/p>\n<p class=\"question\">Neben der Arbeit spielt Sport in Ihrem Leben eine wichtige Rolle. Sie sind schon mehrfach den Herrmannlauf mitgelaufen. Ist das ein guter Ausgleich zum B\u00fcro-Alltag?<\/p>\n<p class=\"answer\">Der Hermannslauf ist ein tolles Event, an dem ich nun etwas mehr als zehn Mal teilgenommen habe. Das ganzj\u00e4hrige Training daf\u00fcr und f\u00fcr andere L\u00e4ufe ist f\u00fcr mich der perfekte Ausgleich zu der vielen Zeit, die ich bei der Arbeit im Sitzen verbringe. Auch wenn ich im B\u00fcro einen h\u00f6henverstellbaren Schreibtisch habe und jeden Tag mit dem Rad zur Arbeit komme, muss ich mich jeden Tag noch etwas \u201ezu Fu\u00df\u201c in der Natur bewegen \u2013 das ist mir sehr wichtig. Ich merke, dass es meinem K\u00f6rper und meiner Arbeit guttut.<\/p>\n<p class=\"question\">Sie haben ein Semester in Neuseeland studiert. Was bedeutet diese Reise f\u00fcr Sie?<\/p>\n<p class=\"answer\">Mein Auslandssemester in Neuseeland hat mir die Augen ge\u00f6ffnet f\u00fcr andere Kulturen und Lebensweisen, die ich bis dahin noch nicht kannte. Es hat mich gepr\u00e4gt und mir Orientierung gegeben f\u00fcr das, was wirklich wichtig.<\/p>\n<p class=\"question\">Wenn Sie heute nochmal studieren k\u00f6nnten, w\u00fcrden Sie irgendetwas anders machen?<\/p>\n<p class=\"answer\">Auch wenn ich an meinem Weg bisher nichts bereue, kann ich retrospektiv heute sagen, dass ich mich damals schon etwas mehr ins Studium h\u00e4tte reinknien k\u00f6nnen. Das denke ich aber genauso \u00fcber meine Schulzeit. Ich brauchte nach dem Abitur\/Studienbeginn etwas, bis ich meinen Fokus gefunden hatte und habe meine Studienzeit vielleicht etwas zu viel genossen. Besonders am Anfang h\u00e4tte etwas mehr Fokussierung nicht geschadet. Vermutlich w\u00fcrde ich im Bachelor auch nicht erneut Bioinformatik und Genomforschung studieren, sondern eher Computerlinguistik. Aber so ist das eben mit der Retrospektive.<\/p>\n<p class=\"question\">Man kann nicht in Bielefeld studiert haben, ohne\u2026<\/p>\n<p class=\"answer\">\u2026 sich einmal im Hauptgeb\u00e4ude verlaufen zu haben.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/aktuell.uni-bielefeld.de\/wp-content\/plugins\/wp-unibi-plugins-2021\/assets\/icons\/FaktenBox_Weitere.svg\" class=\"uni-factbox__icon\"\/><\/p>\n<p>\u201eAlumni im Interview\u201c ist eine Reihe des Ehemaligennetzwerks der Uni Bielefeld, die verschiedene Absolvent*innen und ihre Werdeg\u00e4nge vorstellt: <a href=\"http:\/\/uni-bielefeld.de\/alumni\" data-type=\"link\" data-id=\"uni-bielefeld.de\/alumni\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">uni-bielefeld.de\/alumni <\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Christian Fink hat 2010 seinen Master in Interdisziplin\u00e4rer Medienwissenschaft an der Universit\u00e4t Bielefeld abgeschlossen. Seit \u00fcber vier Jahren&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":1013199,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1841],"tags":[1605,3364,29,30,1209],"class_list":{"0":"post-1013198","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-bielefeld","8":"tag-bielefeld","9":"tag-de","10":"tag-deutschland","11":"tag-germany","12":"tag-nordrhein-westfalen"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/116561196606110752","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1013198","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=1013198"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1013198\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/1013199"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=1013198"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=1013198"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=1013198"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}