{"id":1013280,"date":"2026-05-12T11:26:15","date_gmt":"2026-05-12T11:26:15","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1013280\/"},"modified":"2026-05-12T11:26:15","modified_gmt":"2026-05-12T11:26:15","slug":"muenchen-darum-sollten-sie-rhabarber-nie-in-alutoepfen-kochen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1013280\/","title":{"rendered":"M\u00fcnchen | Darum sollten Sie Rhabarber nie in Alut\u00f6pfen kochen"},"content":{"rendered":"<p>M\u00fcnchen (dpa\/tmn) &#8211; Kochgeschirr aus Aluminium hat eine Menge Vorteile: Es ist leicht, preiswert, leitet W\u00e4rme schnell weiter und reagiert auch sofort, wenn man die Hitze von Herd oder Campingkocher hoch oder runter dreht. Doch wer Rhabarber zubereiten will, sollte auf Alup\u00f6tte besser verzichten, r\u00e4t die Verbraucherzentrale Bayern.<\/p>\n<ul class=\"list-normal\">\n<li>Grund ist die im Rhabarber enthaltene S\u00e4ure. \u00abSie kann das Aluminium aus dem Kochgeschirr l\u00f6sen\u00bb, sagt Katharina Holthausen, Ern\u00e4hrungsexpertin der Verbraucherzentrale.\u00a0<\/li>\n<li>Nehme man das auf Dauer in zu gro\u00dfen Mengen zu sich, k\u00f6nne es sich unter Umst\u00e4nden im K\u00f6rper anreichern und m\u00f6glicherweise das Nervensystem, die Fruchtbarkeit oder die Knochenentwicklung sch\u00e4digen, so die Verbraucherzentrale.<\/li>\n<li>Ern\u00e4hrungsexpertin Holthausen r\u00e4t, bei der Zubereitung von Rhabarber besser auf Aluminiumgeschirr zu verzichten.\u00a0<\/li>\n<li>Auch wer Rhabarberkuchen oder -kompott abdecken m\u00f6chte, verwendet ebenfalls besser Frischhaltefolie anstelle von Aluminiumfolie.<\/li>\n<li>Katharina Holthausen empfiehlt stattdessen Glas- oder Edelstahlgeschirr zu verwenden, das sei sicher und zudem geschmacksneutral.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Der <a href=\"https:\/\/www.verbraucherzentrale.de\/wissen\/lebensmittel\/auswaehlen-zubereiten-aufbewahren\/alufolie-und-aluschalen-gefahr-fuer-die-gesundheit-17347\" target=\"_blank\" class=\"externalLink\" rel=\"noreferrer nofollow noopener\">Tipp<\/a> gilt \u00fcbrigens f\u00fcr alle s\u00e4urehaltigen Lebensmittel oder auch Produkten, denen man S\u00e4ure wie Zitrone oder Essig hinzusetzt.<\/p>\n<p>Wie man der Oxals\u00e4ure im Rhabarber ein Schnippchen schl\u00e4gt<\/p>\n<p>Wenn es sich um Rhabarber dreht, gilt es, noch eine weitere S\u00e4urefalle zu entsch\u00e4rfen. Denn die r\u00f6tlich-gr\u00fcnen Stangen, die gern im Kompott, Kuchen oder Chutney landen, z\u00e4hlen zusammen mit Mangold und Spinat zu den Spitzenreitern im Gehalt an Oxals\u00e4ure.\u00a0<\/p>\n<p>Das T\u00fcckische an Oxals\u00e4ure ist, dass sie die Aufnahme von Mineralstoffen wie Eisen, Magnesium und Calcium aus der Nahrung hemmen. \u00abDoch durch Sch\u00e4len und Kochen der Stangen l\u00e4sst sich der Oxals\u00e4uregehalt deutlich reduzieren\u00bb, erkl\u00e4rt Holthausen. F\u00fcr sie ist es wichtig, auch das Kochwasser anschlie\u00dfend wegzusch\u00fctten und nicht weiterzuverwenden. Denn darin sammele sich ein Gro\u00dfteil der Oxals\u00e4ure.\u00a0<\/p>\n<p>Wer zu Nierensteinen neigt, sollte Rhabarber und Co. meiden\u00a0<\/p>\n<p>Empfehlenswert sei es auch, Rhabarber mit calciumreichen Lebensmitteln zu kombinieren \u2212 etwa mit Milch, Joghurt, Quark oder calciumangereicherten Pflanzendrinks.\u00a0<\/p>\n<p>\u00abCalcium bindet die Oxals\u00e4ure im Darm, sodass weniger davon im K\u00f6rper aufgenommen wird\u00bb, sagt Katharina Holthausen. Da Oxals\u00e4ure die Bildung von Nierensteinen beg\u00fcnstigen kann, sollten Patienten mit Nierenerkrankungen oder der Neigung zu Harnsteinen oxals\u00e4urereiche Lebensmittel vorsorglich meiden.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"M\u00fcnchen (dpa\/tmn) &#8211; Kochgeschirr aus Aluminium hat eine Menge Vorteile: Es ist leicht, preiswert, leitet W\u00e4rme schnell weiter&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":1013281,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1827],"tags":[218116,940,772,2632,29,5763,4974,30,141,1268,218117,624,218115,21009],"class_list":{"0":"post-1013280","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-muenchen","8":"tag-alufolie","9":"tag-aluminium","10":"tag-bayern","11":"tag-brcmj","12":"tag-deutschland","13":"tag-ernaehrung","14":"tag-essen-und-trinken","15":"tag-germany","16":"tag-gesundheit","17":"tag-muenchen","18":"tag-oxalsaeure","19":"tag-ratgeber","20":"tag-rhabarber","21":"tag-tmn0001"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/116561365530323111","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1013280","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=1013280"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1013280\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/1013281"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=1013280"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=1013280"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=1013280"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}