{"id":1013589,"date":"2026-05-12T14:19:26","date_gmt":"2026-05-12T14:19:26","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1013589\/"},"modified":"2026-05-12T14:19:26","modified_gmt":"2026-05-12T14:19:26","slug":"olympia-in-berlin-die-meinen-das-ernst-eine-posse-aus-einem-paralleluniversum-der-freitag","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1013589\/","title":{"rendered":"Olympia in Berlin? Die meinen das ernst! Eine Posse aus einem Paralleluniversum \u2014 der Freitag"},"content":{"rendered":"<p>Irgendwie muss man sich ja an den Irrsinn gew\u00f6hnen, der einem in Berlin quasi t\u00e4glich begegnet. Und so konnte der vor Monaten verk\u00fcndete Plan, dass sich die infrastrukturell runtergerockte und strukturell dramatisch verschuldete Stadt um die Ausrichtung des <a href=\"https:\/\/www.freitag.de\/autoren\/the-guardian\/nach-tokio-sollte-mit-olympia-schluss-sein\" rel=\"noopener nofollow\" target=\"_blank\">teuersten und korruptesten Events<\/a> bewerben will, das der globale Profisport-Zirkus zu bieten hat, zun\u00e4chst nur wenig mehr <a href=\"https:\/\/www.freitag.de\/autoren\/lutz-herden\/glockenturm-und-totenkult\" rel=\"noopener nofollow\" target=\"_blank\">als ein erstauntes Kopfsch\u00fctteln<\/a> verursachen.<\/p>\n<p>Wir sperren bauf\u00e4llige Uni-Geb\u00e4ude, k\u00f6nnen aber \u201equasi morgen\u201c Olympia? <\/p>\n<p>Aber der Senat <a href=\"https:\/\/www.berlin.de\/aktuelles\/10364038-958090-berliner-senat-beschliesst-konzept-fuer-.html\" rel=\"noopener nofollow\" target=\"_blank\">meint das tats\u00e4chlich ernst<\/a>, und verk\u00fcndete am 8. Mai Einzelheiten seines Konzeptes f\u00fcr die Ausrichtung der Olympischen Sommerspiele in den Jahren <a href=\"https:\/\/www.freitag.de\/autoren\/guenter-klein\/warum-ein-berliner-olympia-2036-eine-schlechte-idee-ist\" rel=\"noopener nofollow\" target=\"_blank\">2036<\/a>, 2040 oder 2044. Also ausgerechnet an dem Tag, an dem zuvor verf\u00fcgt wurde, dass das <a href=\"https:\/\/www.rbb24.de\/panorama\/beitrag\/2026\/05\/Berlin-tu-technische-universitaet-hauptgebaeude-schliesst-bausubstanz.html\" rel=\"noopener nofollow\" target=\"_blank\">Hauptgeb\u00e4ude der Technischen Universit\u00e4t<\/a>, in dem sich nicht nur die Verwaltung, sondern auch sehr viele H\u00f6rs\u00e4le und Seminarr\u00e4ume befinden, wegen \u201egravierender Baum\u00e4ngel\u201c ger\u00e4umt werden muss und ab 22 Uhr f\u00fcr unbestimmte Zeit nicht mehr betreten werden darf.<\/p>\n<p>Aber Berlins Regierender B\u00fcrgermeister Kai Wegner (CDU), der derzeit wegen seiner merkw\u00fcrdigen Freizeitgestaltung w\u00e4hrend des gro\u00dfen Stromausfalls im Januar schwer unter Druck ist, bewegt sich mittlerweile offenbar in einem Paralleluniversum, und verk\u00fcndete am 8. Mai im Abgeordnetenhaus: \u201eWir k\u00f6nnen quasi morgen die Spiele ausrichten\u201c.<\/p>\n<p>Doch man hat ja noch ein bisschen Zeit und will es dann, wenn es so weit ist, auch so richtig krachen lassen. F\u00fcr die Er\u00f6ffnungsfeier und weitere Events soll dann eine goldene Zuschauer-Pyramide auf dem Tempelhofer Feld entstehen, als weitere Attraktion ist eine goldgelbe Gangway zum Brandenburger Tor bis zur H\u00f6he der Quadriga vorgesehen. Dazu noch ein aufwendig geschm\u00fcckter, nat\u00fcrlich auch goldgelber Rad- und Wanderweg quer durch die Stadt als Verbindung zwischen Olympiastadion und Tempelhofer Feld. Die Liste der skurrilen und sehr teuren Ideen f\u00fcr die Spiele lie\u00dfe sich noch lange fortsetzen.<\/p>\n<p>Kostensch\u00e4tzungen aus einem Paralleluniversum<\/p>\n<p>Quasi nebenbei will man noch alle geplanten Austragungsst\u00e4tten umfassend modernisieren und einige auch neu errichten. Und nat\u00fcrlich soll es auch massive Investitionen in die Infrastruktur geben. Wie viele Milliarden Euro dieses ganze Spektakel kosten w\u00fcrde, ist derzeit nicht mal ann\u00e4hernd zu beziffern, die vorgelegten Kostensch\u00e4tzungen des Senats stammen ebenfalls aus dem bereits erw\u00e4hnten Paralleluniversum. Zumal einige Posten, wie etwa Sicherheit, noch gar nicht beziffert wurden.<\/p>\n<p>Placeholder image-1<\/p>\n<p>Aber egal, wie hoch die Zeche dann wirklich w\u00e4re: Wie soll die eigentlich beglichen werden? Der Senat besch\u00e4ftigt sich \u2013 wenn er mal kurz sein Paralleluniversum verl\u00e4sst \u2013 intensiv mit weiteren strukturellen Sparma\u00dfnahmen, denn die Wirtschaft lahmt, Betriebsschlie\u00dfungen und damit die Arbeitslosigkeit steigen und die Steuereinnahmen sinken.<\/p>\n<p>Der Kurs der Konsolidierung sei \u201enoch lange nicht beendet\u201c, und m\u00fcsse auch in den kommenden Legislaturperioden vorangetrieben werden, betont Finanzsenator Stefan Evers (CDU) in Dauerschleife. W\u00e4hrend sich die statistische fiskalische Pro-Kopf-Verschuldung in Berlin der 20.000-Euro-Marke n\u00e4hert, liegt sie in der Mitbewerberstadt M\u00fcnchen bei knapp 3500 Euro.<\/p>\n<p>Vielleicht braucht diese Stadt gar keine goldene Zuschauer-Pyramide<\/p>\n<p>Aber selbst, wenn man nicht am Rande der Pleite lavieren w\u00fcrde: G\u00e4be es in einer Stadt, die von wachsender Armut, dramatischer Wohnungsnot, maroder Verkehrsinfrastruktur und der zunehmenden Verwahrlosung des \u00f6ffentlichen Raums gepr\u00e4gt ist, nicht wesentlich dr\u00e4ngendere Aufgaben als den Bau einer goldenen Zuschauer-Pyramide? Wie etwa Sanierung oder gar Neubau von bis zu 300 bauf\u00e4lligen Br\u00fccken bis 2040. Oder die Aufl\u00f6sung des riesigen Investitionsstaus bei den \u00fcber 4000 Anlagen und Hallen des Schul- und Breitensports.<\/p>\n<p>Und was ist mit der Wohnungsnot? Laut offiziellen Zahlen des Senats gibt es in Berlin derzeit rund 56.000 Wohnungslose, von denen der Gro\u00dfteil beh\u00f6rdlich untergebracht ist (also ohne ein Mietverh\u00e4ltnis), und ein kleinerer, aber deutlich sichtbar wachsender Teil, der ganz oder teilweise auf der Stra\u00dfe lebt. Und der Senat r\u00e4umt auch freim\u00fctig ein, dass die Zahl der Wohnungslosen bis 2030 voraussichtlich auf bis zu 100.000 wachsen wird.<\/p>\n<p>Lustige <a href=\"https:\/\/www.freitag.de\/autoren\/susanne-berkenheger\/bvg-in-berlin-plant-busse-ohne-feste-farhplaene-schlimmbesser-geht-immer\" rel=\"noopener nofollow\" target=\"_blank\">Anekdoten lie\u00dfen sich \u00fcber den Zustand der maroden Verkehrsinfrastruktur<\/a> erz\u00e4hlen. Abgesehen vom allt\u00e4glichen Chaos bei S- und U-Bahn sieht es auch f\u00fcr die Realisierung bereits gut gereifter Ausbaupl\u00e4ne ziemlich bitter aus. Wie etwa bei der Verbindungslinie S21 zwischen Hauptbahnhof, Ringbahn und Nord-S\u00fcd-Trasse, die urspr\u00fcnglich bereits 2006 in Betrieb gehen sollte \u2013 und immer noch nicht f\u00e4hrt.<\/p>\n<p>Die gute Nachricht: Das wird wohl eh nicht klappen<\/p>\n<p>Zum Schluss die gute Nachricht: Die Gefahr, dass Berlin vom Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB) am 27. September 2026 tats\u00e4chlich als Bewerber f\u00fcr die Spiele 2036, 2040 oder 2044 nominiert wird, ist relativ gering. Und das aus mehreren Gr\u00fcnden: Zum einen haben die Mitbewerber <a href=\"https:\/\/www.sportschau.de\/regional\/br\/br-buergerentscheid-muenchen-sagt-klar-ja-zu-olympia-104.html\" rel=\"noopener nofollow\" target=\"_blank\">M\u00fcnchen<\/a> und <a href=\"https:\/\/www.sportschau.de\/regional\/wdr\/wdr-nrw-stimmt-fuer-olympia-bewerbung-die-ergebnisse-im-ueberblick-100.html\" rel=\"noopener nofollow\" target=\"_blank\">Rhein-Ruhr-Region<\/a> durch erfolgreiche Pro-Olympia-Volksentscheide kr\u00e4ftig R\u00fcckenwind.<\/p>\n<p>In Berlin wollte der Senat so eine Abstimmung lieber vermeiden \u2013 kann er aber nicht. Am 22. April startete das <a href=\"https:\/\/www.rbb24.de\/sport\/beitrag\/2026\/04\/berlin-sport-olympia-nolympia-volksbegehren-bewerbung.html\" rel=\"noopener nofollow\" target=\"_blank\">NOlympia-B\u00fcndnis<\/a>, das von den Gr\u00fcnen, den Linken, den Jusos, der GEW und diversen Umwelt-, Mieter- und Sozialverb\u00e4nden und -vereinen unterst\u00fctzt wird, die erste Stufe eines Volksbegehrens gegen die Bewerbung. Der DOSB wird wohl kaum eine Stadt ins internationale Rennen schicken, die m\u00f6glicherweise in einer sp\u00e4teren Phase wegen eines entsprechenden Volksentscheids wieder aussteigt.<\/p>\n<p>Doch es gibt noch einen weiteren Stolperstein. Eine Woche vor der DOSB-Entscheidung finden in Berlin die Wahlen zum Abgeordnetenhaus statt. Der Ausgang ist zwar weitgehend offen, aber eines ist wohl sicher: Der derzeit amtierende \u201ePro Olympia-Senat\u201c aus CDU und SPD wird dann keine Mehrheit mehr haben. Wie sich eine k\u00fcnftige Stadtregierung zu der Bewerbung verhalten wird, ist ungewiss. Auch diese Unw\u00e4gbarkeit d\u00fcrfte den DOSB davon abhalten, Berlin ins Rennen zu schicken.<\/p>\n<p>Es spricht also einiges daf\u00fcr, dass dieser Kelch an Berlin vorbeigeht. Dem Regierenden B\u00fcrgermeister Kai Wegner und seinen Getreuen seien hiermit jedenfalls noch ein paar fr\u00f6hliche Wochen und Monate in ihrem olympischen Paralleluniversum gew\u00fcnscht. <\/p>\n<p>\n    meint das tats\u00e4chlich ernst, und verk\u00fcndete am 8. Mai Einzelheiten seines Konzeptes f\u00fcr die Ausrichtung der Olympischen Sommerspiele in den Jahren 2036, 2040 oder 2044. Also ausgerechnet an dem Tag, an dem zuvor verf\u00fcgt wurde, dass das Hauptgeb\u00e4ude der Technischen Universit\u00e4t, in dem sich nicht nur die Verwaltung, sondern auch sehr viele H\u00f6rs\u00e4le und Seminarr\u00e4ume befinden, wegen \u201egravierender Baum\u00e4ngel\u201c ger\u00e4umt werden muss und ab 22 Uhr f\u00fcr unbestimmte Zeit nicht mehr betreten werden darf.Aber Berlins Regierender B\u00fcrgermeister Kai Wegner (CDU), der derzeit wegen seiner merkw\u00fcrdigen Freizeitgestaltung w\u00e4hrend des gro\u00dfen Stromausfalls im Januar schwer unter Druck ist, bewegt sich mittlerweile offenbar in einem Paralleluniversum, und verk\u00fcndete am 8. Mai im Abgeordnetenhaus: \u201eWir k\u00f6nnen quasi morgen die Spiele ausrichten\u201c.Doch man hat ja noch ein bisschen Zeit und will es dann, wenn es so weit ist, auch so richtig krachen lassen. F\u00fcr die Er\u00f6ffnungsfeier und weitere Events soll dann eine goldene Zuschauer-Pyramide auf dem Tempelhofer Feld entstehen, als weitere Attraktion ist eine goldgelbe Gangway zum Brandenburger Tor bis zur H\u00f6he der Quadriga vorgesehen. Dazu noch ein aufwendig geschm\u00fcckter, nat\u00fcrlich auch goldgelber Rad- und Wanderweg quer durch die Stadt als Verbindung zwischen Olympiastadion und Tempelhofer Feld. Die Liste der skurrilen und sehr teuren Ideen f\u00fcr die Spiele lie\u00dfe sich noch lange fortsetzen.Kostensch\u00e4tzungen aus einem ParalleluniversumQuasi nebenbei will man noch alle geplanten Austragungsst\u00e4tten umfassend modernisieren und einige auch neu errichten. Und nat\u00fcrlich soll es auch massive Investitionen in die Infrastruktur geben. Wie viele Milliarden Euro dieses ganze Spektakel kosten w\u00fcrde, ist derzeit nicht mal ann\u00e4hernd zu beziffern, die vorgelegten Kostensch\u00e4tzungen des Senats stammen ebenfalls aus dem bereits erw\u00e4hnten Paralleluniversum. Zumal einige Posten, wie etwa Sicherheit, noch gar nicht beziffert wurden.Placeholder image-1Aber egal, wie hoch die Zeche dann wirklich w\u00e4re: Wie soll die eigentlich beglichen werden? Der Senat besch\u00e4ftigt sich \u2013 wenn er mal kurz sein Paralleluniversum verl\u00e4sst \u2013 intensiv mit weiteren strukturellen Sparma\u00dfnahmen, denn die Wirtschaft lahmt, Betriebsschlie\u00dfungen und damit die Arbeitslosigkeit steigen und die Steuereinnahmen sinken.Der Kurs der Konsolidierung sei \u201enoch lange nicht beendet\u201c, und m\u00fcsse auch in den kommenden Legislaturperioden vorangetrieben werden, betont Finanzsenator Stefan Evers (CDU) in Dauerschleife. W\u00e4hrend sich die statistische fiskalische Pro-Kopf-Verschuldung in Berlin der 20.000-Euro-Marke n\u00e4hert, liegt sie in der Mitbewerberstadt M\u00fcnchen bei knapp 3500 Euro.Vielleicht braucht diese Stadt gar keine goldene Zuschauer-PyramideAber selbst, wenn man nicht am Rande der Pleite lavieren w\u00fcrde: G\u00e4be es in einer Stadt, die von wachsender Armut, dramatischer Wohnungsnot, maroder Verkehrsinfrastruktur und der zunehmenden Verwahrlosung des \u00f6ffentlichen Raums gepr\u00e4gt ist, nicht wesentlich dr\u00e4ngendere Aufgaben als den Bau einer goldenen Zuschauer-Pyramide? Wie etwa Sanierung oder gar Neubau von bis zu 300 bauf\u00e4lligen Br\u00fccken bis 2040. Oder die Aufl\u00f6sung des riesigen Investitionsstaus bei den \u00fcber 4000 Anlagen und Hallen des Schul- und Breitensports.Und was ist mit der Wohnungsnot? Laut offiziellen Zahlen des Senats gibt es in Berlin derzeit rund 56.000 Wohnungslose, von denen der Gro\u00dfteil beh\u00f6rdlich untergebracht ist (also ohne ein Mietverh\u00e4ltnis), und ein kleinerer, aber deutlich sichtbar wachsender Teil, der ganz oder teilweise auf der Stra\u00dfe lebt. Und der Senat r\u00e4umt auch freim\u00fctig ein, dass die Zahl der Wohnungslosen bis 2030 voraussichtlich auf bis zu 100.000 wachsen wird.Lustige Anekdoten lie\u00dfen sich \u00fcber den Zustand der maroden Verkehrsinfrastruktur erz\u00e4hlen. Abgesehen vom allt\u00e4glichen Chaos bei S- und U-Bahn sieht es auch f\u00fcr die Realisierung bereits gut gereifter Ausbaupl\u00e4ne ziemlich bitter aus. Wie etwa bei der Verbindungslinie S21 zwischen Hauptbahnhof, Ringbahn und Nord-S\u00fcd-Trasse, die urspr\u00fcnglich bereits 2006 in Betrieb gehen sollte \u2013 und immer noch nicht f\u00e4hrt.Die gute Nachricht: Das wird wohl eh nicht klappenZum Schluss die gute Nachricht: Die Gefahr, dass Berlin vom Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB) am 27. September 2026 tats\u00e4chlich als Bewerber f\u00fcr die Spiele 2036, 2040 oder 2044 nominiert wird, ist relativ gering. Und das aus mehreren Gr\u00fcnden: Zum einen haben die Mitbewerber M\u00fcnchen und Rhein-Ruhr-Region durch erfolgreiche Pro-Olympia-Volksentscheide kr\u00e4ftig R\u00fcckenwind.In Berlin wollte der Senat so eine Abstimmung lieber vermeiden \u2013 kann er aber nicht. Am 22. April startete das NOlympia-B\u00fcndnis, das von den Gr\u00fcnen, den Linken, den Jusos, der GEW und diversen Umwelt-, Mieter- und Sozialverb\u00e4nden und -vereinen unterst\u00fctzt wird, die erste Stufe eines Volksbegehrens gegen die Bewerbung. Der DOSB wird wohl kaum eine Stadt ins internationale Rennen schicken, die m\u00f6glicherweise in einer sp\u00e4teren Phase wegen eines entsprechenden Volksentscheids wieder aussteigt.Doch es gibt noch einen weiteren Stolperstein. Eine Woche vor der DOSB-Entscheidung finden in Berlin die Wahlen zum Abgeordnetenhaus statt. Der Ausgang ist zwar weitgehend offen, aber eines ist wohl sicher: Der derzeit amtierende \u201ePro Olympia-Senat\u201c aus CDU und SPD wird dann keine Mehrheit mehr haben. Wie sich eine k\u00fcnftige Stadtregierung zu der Bewerbung verhalten wird, ist ungewiss. Auch diese Unw\u00e4gbarkeit d\u00fcrfte den DOSB davon abhalten, Berlin ins Rennen zu schicken.Es spricht also einiges daf\u00fcr, dass dieser Kelch an Berlin vorbeigeht. Dem Regierenden B\u00fcrgermeister Kai Wegner und seinen Getreuen seien hiermit jedenfalls noch ein paar fr\u00f6hliche Wochen und Monate in ihrem olympischen Paralleluniversum gew\u00fcnscht.\n  <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Irgendwie muss man sich ja an den Irrsinn gew\u00f6hnen, der einem in Berlin quasi t\u00e4glich begegnet. Und so&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":1013590,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1825],"tags":[296,29,30],"class_list":{"0":"post-1013589","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-berlin","8":"tag-berlin","9":"tag-deutschland","10":"tag-germany"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/116562045899452418","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1013589","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=1013589"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1013589\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/1013590"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=1013589"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=1013589"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=1013589"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}