{"id":1013621,"date":"2026-05-12T14:39:19","date_gmt":"2026-05-12T14:39:19","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1013621\/"},"modified":"2026-05-12T14:39:19","modified_gmt":"2026-05-12T14:39:19","slug":"braunschweig-verhandlungsrunden-im-handel-morgen-gibts-erste-warnstreiks","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1013621\/","title":{"rendered":"Braunschweig Verhandlungsrunden im Handel: Morgen gibt&#8217;s erste Warnstreiks"},"content":{"rendered":"<p>Symbolbild. | Foto: via dts Nachrichtenagentur<\/p>\n<p class=\"datum\">12.05.2026, 15:30 Uhr<\/p>\n<p><strong>Braunschweig. Am morgigen Mittwoch kann es zu Streiks im Einzel- und Gro\u00dfhandel <a class=\"redlink\" href=\"https:\/\/regionalheute.de\/braunschweig\/\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">in Braunschweig<\/a> kommen. Das teilt die Gewerkschaft ver.di mit, die dazu aufgerufen hat. Grund sei eine ergebnislose erste Verhandlungsrunde mit dem Handelsverband.<br \/><\/strong><br \/>\n<\/p>\n<p>Die ersten Verhandlungsrunden zwischen der Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) und dem Handelsverband Niedersachsen-Bremen sowohl f\u00fcr den Einzel-, als auch f\u00fcr den Gro\u00dfhandel seien ohne Ergebnis geblieben, erkl\u00e4rt ver.di in einer Pressemitteilung. Deshalb rufe die Gewerkschaft die Besch\u00e4ftigten am morgigen Mittwoch, 13. Mai, zu ersten Warnstreiks auf. <\/p>\n<p>\nArbeitsniederlegungen gibt es unter anderem in Braunschweig und im Edeka-Lager in Lauenau, teilt ver.di mit. \u201eDie Arbeitgeber sind jeweils ohne Angebot in diese Runde gegangen und haben daran festgehalten. Das ist ein klares Signal mangelnder Wertsch\u00e4tzung an die Besch\u00e4ftigten. Damit bleiben die Erwartungen der Kolleg*innen zun\u00e4chst unbeantwortet\u201c, sagt ver.di-Verhandlungsf\u00fchrerin Sabine Gatz.<\/p>\n<p>In diesem Zusammenhang verweist ver.di auf die anhaltende Belastung durch steigende Lebenshaltungskosten. Die Inflation lag im April 2026 in Niedersachsen insgesamt bei 3 Prozent gegen\u00fcber dem Vorjahresmonat. Energie verteuerte sich um 11 Prozent. Diese Entwicklung wirkt sich unmittelbar auf den Alltag der Besch\u00e4ftigten aus. \u201eMehr als 60 Prozent der Besch\u00e4ftigten arbeiten in Teilzeit, oftmals Frauen, viele von ihnen sind alleinerziehend. Steigende Kosten, etwa f\u00fcr Mobilit\u00e4t, f\u00fchren dazu, dass an anderer Stelle eingespart werden muss. Das betrifft auch den Einkauf von Lebensmitteln und damit die Qualit\u00e4t der Ern\u00e4hrung im Alltag. Es braucht jetzt ein Angebot, das diese Realit\u00e4t ber\u00fccksichtigt\u201c, sagt Gatz weiter.<br \/>ver.di fordert f\u00fcr die Besch\u00e4ftigten im Einzelhandel eine tabellenwirksame Erh\u00f6hung der L\u00f6hne und Geh\u00e4lter um 7 Prozent, mindestens jedoch um 225 Euro. Dar\u00fcber hinaus setzt sich die Gewerkschaft f\u00fcr einen rentenfesten Mindeststundenlohn von 14,90 Euro ein sowie f\u00fcr eine Erh\u00f6hung der Ausbildungsverg\u00fctungen um 150 Euro. Die Laufzeit der Tarifvertr\u00e4ge soll 12 Monate betragen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Symbolbild. | Foto: via dts Nachrichtenagentur 12.05.2026, 15:30 Uhr Braunschweig. 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