{"id":101369,"date":"2025-05-11T05:29:28","date_gmt":"2025-05-11T05:29:28","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/101369\/"},"modified":"2025-05-11T05:29:28","modified_gmt":"2025-05-11T05:29:28","slug":"the-smarter-e-europe-messe-tu-ilmenau-praesentiert-nachhaltiges-ladekonzept-fuer-e-fahrzeuge-technische-universitaet-ilmenau-story","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/101369\/","title":{"rendered":"\u201eThe smarter E Europe\u201c-Messe: TU Ilmenau pr\u00e4sentiert nachhaltiges Ladekonzept f\u00fcr E-Fahrzeuge, Technische Universit\u00e4t Ilmenau, Story"},"content":{"rendered":"<p><b>Die Technische Universit\u00e4t Ilmenau pr\u00e4sentiert auf Europas gr\u00f6\u00dfter Messe f\u00fcr die Energiewirtschaft \u201eThe smarter E Europe\u201c in M\u00fcnchen vom 7. bis zum 9. Mai eine neue, ganzheitliche L\u00f6sung f\u00fcr klimaneutrale individuelle Mobilit\u00e4t. Das innovative System erm\u00f6glicht es, Elektrofahrzeuge mit lokal erzeugter Solarenergie besonders g\u00fcnstig aufzuladen. Dabei hat das Inselnetz keine Verbindung zum \u00f6ffentlichen Stromnetz, ist also vollkommen autark. Im Messebereich \u201eees \u2013 electrical energy storage\u201c in Halle B2 der \u201eThe smarter E Europe\u201c-Messe zeigt die TU Ilmenau am Th\u00fcringer Gemeinschaftstand, Stand 260, wie E-Auto-Fahrerinnen und -Fahrern der Universit\u00e4t bereits heute ein nahezu CO2-neutraler Betrieb ihres Fahrzeugs erm\u00f6glicht wird.<\/b><\/p>\n<p>Schon heute verursacht der Klimawandel mehr extreme Wetterereignisse, steigende Meeresspiegel und zunehmende Umweltbelastungen \u2013 der Aussto\u00df an\u00a0Kohlendioxyd muss also so rasch wie m\u00f6glich drastisch gesenkt werden. Da der Verkehrssektor einer der gr\u00f6\u00dften Verursacher von Treibhausgasemissionen weltweit ist, braucht es neue, ganzheitliche L\u00f6sungen, um die individuelle Mobilit\u00e4t nachhaltiger zu gestalten.<\/p>\n<p>Das Forschungsprojekt MIGRO (Microgrid-Forschungs- und Experimentierplattform f\u00fcr zuk\u00fcnftige Netze) des Th\u00fcringer Energieforschungsinstituts ThEFI, das an der TU Ilmenau koordiniert wird, kombiniert die Mobilit\u00e4t Berufst\u00e4tiger mit sonnenbasierter Stromerzeugung. Dabei stellt die TU Ilmenau Probandinnen und Probanden der Universit\u00e4t acht Ladestationen f\u00fcr Elektrofahrzeuge zur Verf\u00fcgung, die mit sauberer Solarenergie betrieben werden, gewonnen aus Photovoltaik-Paneelen, die auf dem Universit\u00e4tscampus installiert sind. Das Inselstromnetz erm\u00f6glicht das Laden mit einer Leistung von bis zu 3,7 Kilowatt \u2013 was f\u00fcr die t\u00e4gliche Fahrstrecke zum Beispiel zur Arbeit vollkommen ausreicht und gleichzeitig die wirtschaftlichste Anlagenkonfiguration erm\u00f6glicht.<\/p>\n<p>MIGRO-Projektleiter Dr. Steffen Schlegel, Oberingenieur am Fachgebiet Elektrische Energieversorgung, einem von drei am Th\u00fcringer Energieforschungsinstitut beteiligten Fachgebieten der TU Ilmenau, sieht in dem autarken Ladepark gro\u00dfe Vorteile: \u201eDa das Inselnetz nicht vom \u00f6ffentlichen Versorgungsnetz abh\u00e4ngig ist, kann ein solches System an beliebigen Standorten betrieben werden: auf Parkpl\u00e4tzen oder auch in Gebieten mit schwachen Netzen. Mit dem MIGRO-Projekt wollen wir zeigen, dass CO2-freie Mobilit\u00e4t auch wirtschaftlich sein kann.\u201c<\/p>\n<p>Da das System aber die Energie der Sonne ben\u00f6tigt, um geladen zu werden, ist es auch wetterabh\u00e4ngig. Nach mehreren Schlechtwettertagen kann es sein, dass Fahrzeuge nur eingeschr\u00e4nkt oder gar nicht geladen werden k\u00f6nnen. Um es den Nutzerinnen und Nutzern der EV-Ladestationen dennoch zu erm\u00f6glichen, das Aufladen ihrer Fahrzeuge zu planen, k\u00f6nnen sie alle daf\u00fcr notwendigen Informationen \u00fcber eine Open Source-Onlineplattform in Echtzeit abrufen: die freien Ladestationen, wie viel Sonnenstrom aktuell erzeugt wird, wie viel davon genutzt wird und die voraussichtliche Ladeleistung des Tages. Nach einer Umfrage des Fachgebiets Empirische Medienforschung und Politische Kommunikation der TU Ilmenau sind die bisherigen Teilnehmerinnen und Teilnehmer des MIGRO-Projekts mit der smarten Ladeinfrastruktur sehr zufrieden.<\/p>\n<p>Der Ladepark an der TU Ilmenau ist Teil einer Langzeitstudie bis 2029. Dabei wird das System stetig technisch verbessert. In den kommenden Jahren gilt es, neue Systemf\u00fchrungskonzepte zu testen, die Kapazit\u00e4t des Systems zu erh\u00f6hen, indem zus\u00e4tzliche Solarpaneele hinzugef\u00fcgt werden, und die Gesamteffizienz zu steigern. Damit w\u00fcrde den E-Auto-Fahrerinnen und -Fahrern der TU Ilmenau eine nahezu CO2-neutrale Nutzung ihrer E-Fahrzeuge erm\u00f6glicht. Schon heute haben sie in 45 Monaten insgesamt \u00fcber 85.000 Kilometer nahezu emissionsfrei zur\u00fcckgelegt.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Die Technische Universit\u00e4t Ilmenau pr\u00e4sentiert auf Europas gr\u00f6\u00dfter Messe f\u00fcr die Energiewirtschaft \u201eThe smarter E Europe\u201c in M\u00fcnchen&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":101370,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[3933],"tags":[331,332,12700,20094,548,663,158,3934,3935,13,27119,23944,40343,47,40341,14,15,5565,1523,12,40344,17622,40345,40342,21815,5162],"class_list":{"0":"post-101369","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-eu","8":"tag-aktuelle-nachrichten","9":"tag-aktuelle-news","10":"tag-co2","11":"tag-energy","12":"tag-eu","13":"tag-europa","14":"tag-europaeische-union","15":"tag-europe","16":"tag-european-union","17":"tag-headlines","18":"tag-ilmenau","19":"tag-ladeinfrastruktur","20":"tag-ladepark","21":"tag-messe","22":"tag-microgrid","23":"tag-nachrichten","24":"tag-news","25":"tag-open","26":"tag-photovoltaik","27":"tag-schlagzeilen","28":"tag-source","29":"tag-system","30":"tag-systems","31":"tag-thefi","32":"tag-thueringer","33":"tag-universitaet"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/114487555896717410","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/101369","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=101369"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/101369\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/101370"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=101369"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=101369"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=101369"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}