{"id":1013823,"date":"2026-05-12T16:29:19","date_gmt":"2026-05-12T16:29:19","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1013823\/"},"modified":"2026-05-12T16:29:19","modified_gmt":"2026-05-12T16:29:19","slug":"spendenaktion-fuer-querschnittsgelaehmten-stefan-ich-kann-nirgendwo-dabei-sein","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1013823\/","title":{"rendered":"Spendenaktion f\u00fcr Querschnittsgel\u00e4hmten \u2013 Stefan: \u201eIch kann nirgendwo dabei sein\u201c"},"content":{"rendered":"<p data-tts-first-paragraph=\"\" class=\"rich-text expressive-copy-lg-body my-6\">Das Leben verl\u00e4uft manchmal in Schleifen, von denen man sagt: Nein, nicht das auch noch. Als w\u00e4re nicht schon genug passiert. Bei Stefan Gro\u00df ist es ein Auto, das nun nach einigen Jahren den Geist aufgegeben hat. Nur ein Fahrzeug, mag man meinen. F\u00fcr den 39-J\u00e4hrigen ist es aber mehr als das. Der VW Caddy ist ein spezielles Fahrzeug, das ihn zusammen mit seinem Elektrorollstuhl transportieren kann. Ohne das Auto wird es schwierig bis unm\u00f6glich, weitere Strecken zur\u00fcckzulegen. Stefan ist seit 2012 nach einem Badeunfall auf Mallorca schulterabw\u00e4rts querschnittsgel\u00e4hmt.<\/p>\n<p>            Moers-Newsletter: Jetzt kostenlos anmelden!<\/p>\n<p>Nachrichten, Service, Reportagen: Jeden Tag wissen, was in unserer Stadt los ist.<\/p>\n<p>            <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/1778603359_71_newsletter-envelope.png\" alt=\"Newsletter Illustration\" class=\"h-full w-full max-w-full object-cover md:max-w-[226px] lg:max-w-[234px]\" loading=\"lazy\"\/><\/p>\n<p>              Moers-Newsletter: Jetzt kostenlos anmelden!<\/p>\n<p>Nachrichten, Service, Reportagen: Jeden Tag wissen, was in unserer Stadt los ist.<\/p>\n<p>              Mit meiner Anmeldung zum Newsletter stimme ich der<br \/>\n              <a href=\"https:\/\/www.nrz.de\/service\/newsletter-adconsent\" class=\"text-copy-accent underline decoration-solid underline-offset-1 hover:text-primary-700\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Werbevereinbarung<\/a><br \/>\n              zu.<\/p>\n<p class=\"rich-text expressive-copy-lg-body my-6\">Der Mann aus Moers ist ein echter K\u00e4mpfer. <a href=\"https:\/\/www.nrz.de\/lokales\/moers-und-umland\/article410997737\/stefan-ist-gelaehmt-und-geniesst-familienglueck-bin-mehr-als-nur-behindert.html\" data-category-full-path=\"https:\/\/www.nrz.de\/lokales\/moers-und-umland\/\" data-paid-status=\"premium\" data-article-publish-date=\"1769092200\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Wir hatten uns Anfang des Jahres in Moers mit ihm getroffen. <\/a>Seinerzeit stand gerade ein TV-Auftritt beim K\u00f6lner Treff bevor, bei dem er den Fernsehzuschauerinnen und \u2011zuschauern von seinem Schicksal berichten wollte. Davon, wie er sich zur\u00fcck ins Leben gek\u00e4mpft hat. Wie es ihm, dem einstigen Sportler und Lebemann, damit erging, pl\u00f6tzlich f\u00fcr jede Kleinigkeit auf fremde Hilfe angewiesen zu sein. <\/p>\n<p>  Das zeichnet Stefan aus Moers aus<\/p>\n<p class=\"rich-text expressive-copy-lg-body my-6\">Stefan erz\u00e4hlte von seinem festen Willen, seinen k\u00f6rperlichen Zustand sukzessive zu verbessern. Er rackerte, er ackerte, er arbeitete an sich. Und: Er verlor nie den Lebensmut. Das Glas blieb f\u00fcr ihn immer halb voll. 2012 war es ein Wunder, dass er den Sturz \u00fcberhaupt \u00fcberlebt hatte. Heute kann er beide Arme etwas bewegen, kann mit links den Steuerhebel seines Hightechrollstuhls bedienen und \u201emit der rechten Hand am Kopf kratzen\u201c, wie er seinerzeit sagte. <\/p>\n<p class=\"rich-text expressive-copy-lg-body my-6\">Mithilfe des Rollstuhls kann er sich nicht nur fortbewegen. Er kann den Kinderwagen seines T\u00f6chterchens schieben. Das funktioniert mithilfe eines per Kopf und Joystick steuerbaren k\u00fcnstlichen Arms an seinem Rollstuhl. Damals hatte er gesagt, wie sehr das sein Leben noch einmal bereichert hatte. Die Geburt der kleinen Mila Ende November 2025 hatte das Gl\u00fcck von Stefan und seiner Frau Annika komplett gemacht. <\/p>\n<p class=\"rich-text expressive-copy-lg-body my-6\"><strong>Weitere aktuelle Nachrichten aus Moers, Kamp-Lintfort und Neukirchen-Vluyn:<\/strong><\/p>\n<p class=\"rich-text expressive-copy-lg-body my-6\">Nun der n\u00e4chste Tiefschlag. \u201eWir haben 7000 Euro in den letzten zwei Jahren in das Auto gesteckt\u201c, sagt Stefan. Jetzt ist der Caddy wieder in der Werkstatt gewesen. Diagnose: Getriebeschaden. Eine Reparatur w\u00fcrde abermals eine hohe Summe verschlingen. Das Paar hat sich bereits nach gebrauchten Autos umgesehen. Aber: \u201eMein Rollstuhl passt nicht in jedes Auto rein\u201c, erkl\u00e4rt der junge Mann. Und selbst Gebrauchtfahrzeuge seien unfassbar teuer. F\u00fcr Stefan und Anika kaum zu stemmen. <\/p>\n<p class=\"rich-text expressive-copy-lg-body my-6\">Jetzt hat eine Bekannte der beiden eine Spendenaktion initiiert. \u201eMein Name ist Meike und ich habe diese Spendenaktion f\u00fcr zwei bzw. drei Menschen gestartet, die mir unglaublich am Herzen liegen. Stefan, Annika und nun auch Mila geh\u00f6ren zu den st\u00e4rksten und liebevollsten Menschen, die ich kenne\u201c, hei\u00dft es auf der Spendenplattform gofundme. Und weiter schreibt Meike dort: \u201eSeit Jahren machen sie Menschen Mut und zeigen auf beeindruckende Weise, dass das Leben trotz schwerer Schicksalsschl\u00e4ge lebenswert bleibt \u2014 voller Liebe, Hoffnung und sch\u00f6ner Momente. Und das alles, ohne jemals etwas daf\u00fcr zu verlangen. Doch heute braucht diese wundervolle Familie selbst Hilfe.\u201c<\/p>\n<p class=\"rich-text expressive-copy-lg-body my-6\"><strong>Folgt der Redaktion Moers auch auf Social Media:<\/strong><\/p>\n<p class=\"rich-text expressive-copy-lg-body my-6\">Auf der Plattform wird den Nutzern benannt, dass der Caddy nach vielen teuren Reparaturen nun leider endg\u00fcltig nicht mehr fahrt\u00fcchtig ist. Seitdem sei die Familie oft zu Hause gefangen, weil ein normales Auto weder Stefan noch seinen Elektrorollstuhl transportieren kann. \u201eIch kann nirgendwo dabei sein\u201c, sagt Stefan im Gespr\u00e4ch mit der Redaktion. \u201eDas ist das Schlimmste.\u201c So sei er noch nie mit seinem T\u00f6chterchen beim Kinderarzt gewesen, auch nicht bei der Gro\u00dfmutter, die etwas entfernt wohnt. Wie sehr diese Immobilit\u00e4t einschr\u00e4nkt, k\u00f6nnen sich viele Menschen sicher nicht vorstellen. <\/p>\n<p>  Hier geht es zum Spendenaufruf<\/p>\n<p class=\"rich-text expressive-copy-lg-body my-6\">Meike Fuhrmann m\u00f6chte mit ihrem GoFundMe-Spendenaufruf helfen. Sie schreibt: \u201eEin geeignetes Fahrzeug mit Rampe oder Umbau kostet selbst gebraucht oft noch 20.000 Euro oder mehr \u2013 Summen, die f\u00fcr die junge Familie momentan einfach nicht erreichbar sind.\u201c Und trotzdem versuche das Paar seit Monaten, alles alleine zu schaffen. 20.000 Euro sollen am Ende zusammenkommen. Rund 3700 Euro sind bereits \u00fcberwiesen worden. Wer Stefan und seine Familie unterst\u00fctzen m\u00f6chte, klickt auf <a href=\"https:\/\/www.gofundme.com\/f\/pnhjw-hoffnung-auf-vier-radern\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">www.gofundme.com\/f\/pnhjw-hoffnung-auf-vier-radern<\/a>. <\/p>\n<p>Stefan k\u00e4mpft unerm\u00fcdlich darum, wieder arbeiten zu k\u00f6nnen. Er hat keinen Weg unversucht gelassen\u00a0\u2013 Jobcenter, Arbeitsamt, LVR\u00a0\u2013, doch bisher leider ohne Erfolg. Gleichzeitig macht die Elternzeit es nahezu unm\u00f6glich, ausreichend Geld zur Seite zu legen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Das Leben verl\u00e4uft manchmal in Schleifen, von denen man sagt: Nein, nicht das auch noch. 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