{"id":1013924,"date":"2026-05-12T17:24:14","date_gmt":"2026-05-12T17:24:14","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1013924\/"},"modified":"2026-05-12T17:24:14","modified_gmt":"2026-05-12T17:24:14","slug":"millionen-investition-so-werden-jetzt-plaetze-in-wiesbaden-umgestaltet","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1013924\/","title":{"rendered":"Millionen-Investition: So werden jetzt Pl\u00e4tze in Wiesbaden umgestaltet"},"content":{"rendered":"<p>Seit zehn Jahren hat Wiesbaden aufgrund des bundesweiten F\u00f6rderprogramms \u201eWachstum und nachhaltige Erneuerung\u201c die M\u00f6glichkeit, seine Pl\u00e4tze und Gr\u00fcnanlagen im Rheingauviertel und Westend umfassend zu erneuern und sich so besser auf den Klimawandel vorzubereiten. Anl\u00e4sslich des bundesweiten Tags der St\u00e4dtebauf\u00f6rderung veranstaltete die Stadt nun einen Spaziergang durch die beiden Stadtteile, um zu zeigen, wo und wie das Geld \u2013 in Summe etwa zw\u00f6lf Millionen Euro \u2013 investiert wird.<\/p>\n<p><strong>Wallufer Platz<\/strong><\/p>\n<p>Los ging es am Wallufer Platz. Bereits im Herbst sollen dort die Bagger rollen, wie David Weidmann vom Gr\u00fcnfl\u00e4chenamt erkl\u00e4rte. Dabei sollen der Quartiersplatz in der Mitte sowie der Spielbereich f\u00fcr \u00e4ltere Kinder neben dem Bolzplatz komplett erneuert werden. 1,6 Millionen Euro seien hier bewilligt worden. Aus mehreren Beteiligungsformaten sei die Variante \u201erund &amp; bunt\u201c als Siegerin hervorgegangen. Diese beinhalte neue Riesenschaukeln, einen \u201eSt\u00e4bewald\u201c und ein gro\u00dfes neues Kletterelement mit Rutsche. Die Drehscheibe soll erhalten bleiben. Wiesbadener d\u00fcrfen sich zudem auf eine neue Tischtennisplatte sowie auf eine gro\u00dfe Calisthenics-Anlage f\u00fcr Krafttraining freuen.<\/p>\n<p>Der Quartiersplatz erh\u00e4lt ein gro\u00dfes Holzpodest als B\u00fchne und eine \u201elange Tafel\u201c als Sitzgelegenheit f\u00fcr gro\u00dfe Gruppen. Highlight k\u00f6nnten die neuen Wasservernebelungsstelen f\u00fcr mehr K\u00fchlung werden. Acht zus\u00e4tzliche B\u00e4ume sollen f\u00fcr gr\u00f6\u00dfere Schattenfl\u00e4chen sorgen. Alle Bestandsb\u00e4ume sowie die Freifl\u00e4che in der Mitte des Platze bleiben derweil erhalten, betont Weidmann. \u201eDer Platz funktioniert ja grunds\u00e4tzlich schon gut\u201c. Der bisherige Charakter solle daher weitestgehend erhalten bleiben und nur die bauliche Infrastruktur erneuert werden. Damit der Platz auch w\u00e4hrend der Bauphase genutzt werden k\u00f6nne, bleiben der Bolzplatz sowie der Kleinkinderbereich vorerst unangetastet. Im Fr\u00fchjahr 2027 soll der neue Platz er\u00f6ffnet werden.<\/p>\n<p><strong>Els\u00e4sser Park<\/strong><\/p>\n<p>N\u00e4chste Station des zweist\u00fcndigen Spaziergangs war die aktuelle Baustelle auf dem Els\u00e4sser Platz. Die Fl\u00e4che wurde seit den 1920ern stets als Parkplatz genutzt. Nun wird sie in einen Park umgewandelt. Ziel ist die Naherholung f\u00fcr das dicht besiedelte Westend, aber auch die bessere Versorgung mit k\u00fchler Frischluft sowie der Schutz vor Starkregen. Der Umbau begann bereits im vergangenen Fr\u00fchjahr, kurz nachdem ein neues Parkhaus in der Klarenthaler Stra\u00dfe alternative Stellpl\u00e4tze gew\u00e4hrleisten konnte.<\/p>\n<p>Warum die Baufortschritte noch eher klein aussehen, erkl\u00e4rte Baustellenleiter Christian Perringhaus: \u201eWir haben hier extrem schwierige Bodenverh\u00e4ltnisse. Das ist alles nasser, schwerer Lehm. Au\u00dferdem haben wir alte Luftschutzg\u00e4nge gefunden, da war unter anderem noch Brandmunition drin. Da darf man erst weiterbauen, wenn alles ger\u00e4umt wurde.\u201c Nach dem Krieg seien die Tunnel einfach zugesch\u00fcttet worden und mussten nun m\u00fchsam ausgehoben werden.<\/p>\n<p>Trotzdem rechne er fest mit der geplanten Fertigstellung im Herbst. Entlang der Klarenthaler Stra\u00dfe wurden mittlerweile sieben gro\u00dfe Platanen gepflanzt. Auch die Gehwege rund um den Platz seien bereits ganz neu gebaut worden. Das Kletterger\u00fcst an der Nordseite soll bereits im Juni stehen. Das entsprechende Sandbecken ist bereist fertig. Des Weiteren sind ein neuer Wasserspielplatz, ein WC sowie neue Beleuchtungsanlagen vorgesehen. Besonders hebt Perringhaus die unterirdische Regenwasser-Zisterne hervor, die k\u00fcnftig bis zu 200.000 Liter Wasser fassen soll, um die Innenstadt vor Starkregen-Ereignissen sch\u00fctzen zu k\u00f6nnen. Insgesamt soll das Projekt 7,6 Millionen Euro kosten.<\/p>\n<p><strong>Bl\u00fccherplatz erh\u00e4lt neue Spielger\u00e4te<\/strong><\/p>\n<p>Auf dem Bl\u00fccherplatz gab es hingegen im Fr\u00fchjahr einen R\u00fcckschritt: Hier mussten alle Spielger\u00e4te wegen Kernf\u00e4ule im Holz abgebaut werden. \u201eIm Juni gibt es neue\u201c, verspricht Weidmann vom Gr\u00fcnfl\u00e4chenamt. Auf jeden Fall solle es wieder ein Kletterger\u00fcst sowie Mehrfachschaukeln geben, nur etwas anders arrangiert. Die Beteiligungsformate f\u00fcr die Umgestaltung des gesamten Platzes sollen im Herbst beginnen. Mit einer Umsetzung d\u00fcrfe man aber eher erst 2028 rechnen. Dennoch habe man bereits eine Million Euro F\u00f6rderung beantragt.<\/p>\n<p><strong>Was aus dem B\u00fclowplatz wird<\/strong><\/p>\n<p>David Weidmann und seine Kollegin Eva Bender (SEG) f\u00fchrten die Gruppe weiter zum B\u00fclowplatz an der Seerobenstra\u00dfe. Seit Februar holen hier Bagger den Kesselbach auf etwa 50 Meter wieder ans Tageslicht. Entlang des B\u00fcrgersteigs wird man hier k\u00fcnftig an mehreren Sitzm\u00f6glichkeiten seine F\u00fc\u00dfe ins Wasser halten k\u00f6nnen. Die Kernfl\u00e4che des kleinen Platzes soll maximal vielf\u00e4ltig begr\u00fcnt werden. F\u00fcr Au\u00dfengastronomie am Rande des Platzes bleibe aber gen\u00fcgend Platz, versprechen die beiden.<\/p>\n<p><strong>Sedanplatz ist bereits fertiggestellt<\/strong><\/p>\n<p>Letzte Station war der Sedanplatz. Dessen neues Erscheinungsbild ist bereits seit einem Jahr fertig. Bis vor wenigen Jahren war der Platz nur eine wenig besuchte Wiese mit Zierpflanzen in der Mitte. Durch die private Initiative \u201eKiezgarten\u201c der anliegenden Gastronomie fand der Platz ab 2021 ein neues Leben. In gemeinsamer Absprache wurde der Platz schlie\u00dflich so umgebaut, dass Au\u00dfengastronomie weiterhin m\u00f6glich ist, aber auch neue konsumfreie Orte entstanden sind. Ein Abwasseranschluss sowie eine Stromversorgung wurden installiert. Aus R\u00fccksicht auf den Kiezgarten wurde der urspr\u00fcngliche Plan, auch hier den Kiezgarten auf ganzer L\u00e4nge offenzulegen, auf den Bau eines nat\u00fcrlichen Brunnens in der Platzmitte reduziert. Dieser funktioniert allein dank des hydraulischen Drucks des dem nat\u00fcrlichen Gef\u00e4lle folgenden Wassers. Man beobachte, ob der Platz weitere Investitionen ben\u00f6tige, etwa durch zus\u00e4tzliche Querungsm\u00f6glichkeiten \u00fcber den 1. Ring.<\/p>\n<p>Nach zehn Jahren l\u00e4uft das F\u00f6rderprogramm f\u00fcr die Wiesbadener Innenstadt nun in diesem Jahr aus. Allerdings seien bereits gen\u00fcgenden Gelder an Projekte gebunden, sodass noch einige Jahre weiter gebaut werden k\u00f6nne. Insgesamt werden etwa zw\u00f6lf Millionen Euro, verteilt \u00fcber etwa 17 Jahre, im Rheingauviertel und Westend verbaut worden sein, rechnet David Weidmann vor. Stillstand sei in Wiesbaden sowieso nicht zu bef\u00fcrchten: Der Stadtteil Kastel wurde gerade erst in der F\u00f6rderprogramm f\u00fcr die n\u00e4chsten zehn Jahre aufgenommen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Seit zehn Jahren hat Wiesbaden aufgrund des bundesweiten F\u00f6rderprogramms \u201eWachstum und nachhaltige Erneuerung\u201c die M\u00f6glichkeit, seine Pl\u00e4tze und&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":1013925,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1847],"tags":[3364,29,548,663,3934,30,13,2052,14,15,12,4544],"class_list":{"0":"post-1013924","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-wiesbaden","8":"tag-de","9":"tag-deutschland","10":"tag-eu","11":"tag-europa","12":"tag-europe","13":"tag-germany","14":"tag-headlines","15":"tag-hessen","16":"tag-nachrichten","17":"tag-news","18":"tag-schlagzeilen","19":"tag-wiesbaden"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/116562773221768659","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1013924","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=1013924"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1013924\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/1013925"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=1013924"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=1013924"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=1013924"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}