{"id":1014101,"date":"2026-05-12T19:07:18","date_gmt":"2026-05-12T19:07:18","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1014101\/"},"modified":"2026-05-12T19:07:18","modified_gmt":"2026-05-12T19:07:18","slug":"ukraine-news-russland-testet-sarmat-interkontinentalrakete","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1014101\/","title":{"rendered":"Ukraine-News: Russland testet Sarmat-Interkontinentalrakete"},"content":{"rendered":"<p>20:47 Uhr | Selensky: Gasanlagen tief in Russland angegriffen\n<\/p>\n<p>Die Ukraine hat nach Angaben von Pr\u00e4sident Wolodymyr Selenskyj Gasanlagen in der russischen Region Orenburg angegriffen. Die getroffenen Ziele liegen mehr als 1.500 Kilometer von der ukrainischen Grenze entfernt, sagte Selenskyj in seiner t\u00e4glichen Videoansprache. Zudem arbeite Kiew mit europ\u00e4ischen Verb\u00fcndeten an Technologien zur Abwehr ballistischer Raketen. An entsprechenden Gespr\u00e4chen h\u00e4tten sich 13 L\u00e4nder sowie Vertreter der Nato beteiligt. &#8222;Insgesamt ist die aktuelle Position der Ukraine (&#8230;) auf dem h\u00f6chsten Stand seit Jahren&#8220;, erkl\u00e4rt der Pr\u00e4sident. Dieses Niveau m\u00fcsse gehalten werden. (Quelle: Reuters)<\/p>\n<p>20:20 Uhr | Russland testet Sarmat-Interkontinentalrakete\n<\/p>\n<p>Der russische Pr\u00e4sident Wladimir Putin hat einen erfolgreichen Test der seit Jahren angek\u00fcndigten Interkontinentalrakete vom Typ Sarmat bekanntgegeben.\u00a0Es handle sich um das &#8222;m\u00e4chtigste Raketensystem der Welt&#8220;, sagte Putin nach dem Test. Eine Sarmat-Rakete k\u00f6nne mehr als viermal so schwere Sprengk\u00f6pfe tragen wie jegliches westliche System und habe eine Reichweite von 35.000 Kilometern. &#8222;Bis Jahresende&#8220; werde die Sarmat einsatzbereit sein, f\u00fcgte der Kreml-Chef an. Sarmat-Raketen k\u00f6nnen mit mehreren Atomsprengk\u00f6pfen bewaffnet werden.<\/p>\n<p>Die Interkontinentalrakete vom Typ Sarmat ist im Westen auch unter dem Namen &#8222;Satan II&#8220; bekannt. Es handelt sich um das erste nach dem Kalten Krieg entwickelte russische Raketensystem, das als &#8222;superschwer&#8220; klassifiziert wird. (Quelle: AFP)<\/p>\n<p>\t\tStart der Rakete<br \/>\nBildrechte: picture alliance\/dpa\/Russian Defense Ministry Press Service | Uncredited<\/p>\n<p>18:16 Uhr | Kallas sieht nach Putins \u00c4u\u00dferungen &#8222;Gelegenheit&#8220; zur Beendigung des Krieges\n<\/p>\n<p>Die EU-Au\u00dfenbeauftragte Kaja Kallas sieht in Aussagen des russischen Pr\u00e4sidenten Wladimir Putin zu einem m\u00f6glichen Kriegsende ein Anzeichen f\u00fcr eine Schw\u00e4chung Moskaus. Putins \u00c4u\u00dferung zeige, dass er sich nicht in einer starken Position befinde. &#8222;Ich glaube, dass es eine Gelegenheit gibt, diesen Krieg zu beenden&#8220;, f\u00fcgte sie hinzu. Putin hatte bei einer Pressekonferenz am Rande der Feierlichkeiten zum Jahrestag des Siegs \u00fcber Nazi-Deutschland im Zweiten Weltkrieg am Samstag gesagt, der Krieg mit der Ukraine neige sich &#8222;dem Ende&#8220; zu. (Quelle: AFP)<\/p>\n<p>17:45 Uhr | Ukraine meldet russische Drohnenangriffe\n<\/p>\n<p>Nach dem Auslaufen einer Waffenruhe zwischen Russland und der Ukraine gehen die Angriffe weiter. Die Ukraine meldete in der Nacht zum Dienstag mehr als 200 Drohnenangriffe auf verschiedene St\u00e4dte. Auch w\u00e4hrend der Waffenruhe hatten sich beide Seiten immer wieder Verst\u00f6\u00dfe vorgeworfen.<\/p>\n<p>13:29 Uhr | Ukraine setzt Russland mit &#8222;Deep Strikes&#8220; unter Druck\n<\/p>\n<p>Die Ukraine setzt Russland mit sogenannten &#8222;Deep Strikes&#8220; \u2013 also Angriffen tief im russischen Hinterland \u2013 zunehmend unter Druck. Nachdem die Ukraine bei Langstreckenwaffen zun\u00e4chst von westlichen Verb\u00fcndeten abh\u00e4ngig war, produziert sie nun selbst solche Waffen. Immer wieder schafft sie es, russische \u00d6lanlagen, H\u00e4fen und R\u00fcstungsfabriken zu treffen, zuletzt zum Beispiel in der Stadt Tscheboksary, die etwa 1.000 Kilometer von der Front entfernt liegt.<\/p>\n<p>\t\tMarschflugk\u00f6rper Flamingo<br \/>\nBildrechte: picture alliance\/dpa\/AP | Efrem Lukatsky<\/p>\n<p>ARD-Korrespondentin Rebecca Barth ordnet bei MDR AKTUELL ein, inwiefern diese Angriffe den Kriegsverlauf beeinflussen k\u00f6nnten.<\/p>\n<p>Das ganze Interview zum Nachh\u00f6ren:<\/p>\n<p>08:47 Uhr | Deutschland finanziert Milit\u00e4rausbildung in der Ukraine\n<\/p>\n<p>Deutschland beteiligt sich mit mehr als zehn Millionen Euro an einer EU-Initiative zum Aufbau milit\u00e4rischer Ausbildungszentren in der Ukraine. Das erkl\u00e4rte Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius am Rande eines Besuchs in der ukrainischen Hauptstadt Kiew. Danach finanziert die Bundesrepublik mit dem Beitrag die Infrastruktur f\u00fcr eine komplette Ausbildungseinrichtung. Bislang sind laut Pistorius fast 27.000 ukrainische Soldaten in Deutschland ausgebildet worden. (Quelle: dpa)<\/p>\n<p>03:54 Uhr | Erster Luftalarm in Kiew nach Ende der Feuerpause\n<\/p>\n<p>Kurz nach dem Ende der dreit\u00e4gigen Waffenruhe hat Kiew am fr\u00fchen Dienstagmorgen erneut Luftalarm ausgel\u00f6st. Nach Angaben des Leiters der Milit\u00e4rverwaltung, Tymur Tkatschenko, befanden sich russische Drohnen \u00fcber der Hauptstadt. Die Bev\u00f6lkerung wurde aufgerufen, Schutz zu suchen. Es war der erste Luftalarm in Kiew seit Freitag. Beide Kriegsparteien hatten sich w\u00e4hrend der Feuerpause gegenseitig Verst\u00f6\u00dfe vorgeworfen. (Quelle: AFP)<\/p>\n<p>03:14 Uhr | Ukraine bietet Deutschland weitreichende Waffen an\n<\/p>\n<p>Die Ukraine hat Deutschland laut einem Medienbericht die Lieferung weitreichender Drohnen und Raketen angeboten. Die ukrainische Nato-Botschafterin Alonya Getmanchuk sagte der &#8222;Welt&#8220;, Kiew k\u00f6nne k\u00fcnftig F\u00e4higkeitsl\u00fccken der Nato bei Pr\u00e4zisionsschl\u00e4gen schlie\u00dfen. Die Ukraine verf\u00fcge \u00fcber Erfahrungen und wirksame Systeme f\u00fcr Angriffe auf gro\u00dfe Distanz. Diese k\u00f6nnten nach Angaben Getmanchuks auch westlichen Partnern angeboten werden \u2013 als Alternative zu F\u00e4higkeiten, die bisher vor allem von den USA erwartet wurden. (Quelle: Reuters)<\/p>\n<p>01:01 Uhr | Korruptionsermittlungen gegen fr\u00fcheren Selenskyj-Vertrauten\n<\/p>\n<p>Die ukrainischen Antikorruptionsbeh\u00f6rden ermitteln gegen den fr\u00fcheren Leiter des Pr\u00e4sidentenb\u00fcros, Andrij Jermak. Er steht im Verdacht, Teil einer Gruppe zu sein, die Gelder aus einem Luxusbauprojekt nahe Kiew gewaschen haben soll. Die Ermittler sprechen von einem Schaden in Millionenh\u00f6he. Jermak weist die Vorw\u00fcrfe zur\u00fcck. Der langj\u00e4hrige Vertraute von Pr\u00e4sident Wolodymyr Selenskyj war Ende vergangenen Jahres im Zuge eines Korruptionsskandals zur\u00fcckgetreten. (Quellen: dpa, Reuters)<\/p>\n<p>00:36 Uhr | Russland senkt Wachstumsprognose deutlich\n<\/p>\n<p>Russland hat seine Prognose f\u00fcr das Wirtschaftswachstum 2026 stark nach unten korrigiert. Vize-Regierungschef Alexander Novak zufolge erwartet Moskau nur noch ein Plus von 0,4 Prozent statt bislang 1,3 Prozent. Die russische Wirtschaft steht wegen hoher Zinsen, westlicher Sanktionen und steigender Kriegskosten zunehmend unter Druck. (Quelle: Reuters)<\/p>\n<p>00:05 Uhr | Die Ereignisse\u00a0gestern\u00a0\u2013 11. Mai 2026\n<\/p>\n<p>Die EU hat wegen der Verschleppung ukrainischer Kinder nach Russland neue Sanktionen verh\u00e4ngt. Betroffen sind 16 Personen und sieben Einrichtungen, darunter mehrere Kinderheime. Nach Angaben der EU-Kommission wurden seit Beginn des russischen Angriffskriegs rund 20.000 ukrainische Kinder nach Russland oder in besetzte Gebiete gebracht. Die EU wirft den Einrichtungen unter anderem prorussische Indoktrinierung vor.<\/p>\n<p>F\u00fcr Diskussionen sorgte zudem der Vorschlag von Kremlchef Wladimir Putin, Altkanzler Gerhard Schr\u00f6der als Vermittler im Ukraine-Krieg einzusetzen. Der ukrainische Botschafter in Deutschland, Oleksii Makeiev, sprach Schr\u00f6der daf\u00fcr die moralische und politische Legitimation ab. Auch die Bundesregierung und die EU-Au\u00dfenbeauftragte Kaja Kallas \u00e4u\u00dferten Zweifel an seiner Eignung als neutraler Vermittler. Unterst\u00fctzung erhielt Schr\u00f6der dagegen vom SPD-Au\u00dfenpolitiker Ralf Stegner, der daf\u00fcr pl\u00e4dierte, jede Chance f\u00fcr Gespr\u00e4che zu nutzen. FDP-Politikerin Marie-Agnes Strack-Zimmermann bezeichnete den Vorsto\u00df hingegen als T\u00e4uschungsman\u00f6ver Putins.<\/p>\n<p>Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius k\u00fcndigte bei einem Besuch in Kiew eine engere deutsch-ukrainische Zusammenarbeit bei der Entwicklung und Produktion von Drohnen an. Geplant sind gemeinsame Projekte f\u00fcr unbemannte Systeme mit Reichweiten von bis zu 1.500 Kilometern. Zudem sagte Pistorius weitere Ausbildungsunterst\u00fctzung f\u00fcr ukrainische Soldaten zu und betonte die strategische milit\u00e4rische Partnerschaft zwischen beiden L\u00e4ndern.<\/p>\n<p>00:00 Uhr | Ukraine-News von Dienstag, 12. Mai 2026\n<\/p>\n<p>Guten Tag! In unseren Ukraine-News halten wir Sie weiterhin \u00fcber die Entwicklungen im Krieg gegen die Ukraine auf dem aktuellen Stand. Alle wichtigen Nachrichten dazu erscheinen hier im Lauf des Tages.<\/p>\n<p>Die Berichterstattung \u00fcber den Russland-Ukraine-Krieg ist komplex. Angaben zu Kriegsverlauf, Beschuss und Opfern durch offizielle Stellen der russischen und der ukrainischen Konfliktparteien k\u00f6nnen in der aktuellen Lage nicht unmittelbar von unabh\u00e4ngiger Stelle \u00fcberpr\u00fcft werden. Es gibt eine Vielzahl von Medienvertretern vor Ort, darunter auch unabh\u00e4ngige Journalisten aus verschiedenen L\u00e4ndern. Bei der Bewertung von Informationen sind verschiedene Quellen und eine kritische Haltung unerl\u00e4sslich, um ein m\u00f6glichst umfassendes Bild zu erhalten. Alles das ber\u00fccksichtigt der MDR in seinen Berichten \u00fcber den Russland-Ukraine-<a name=\"Krieg\">Krieg<\/a>.<\/p>\n<p class=\"broadcastHint\"><strong class=\"title\">Dieses Thema im Programm:<\/strong>MDR AKTUELL | Das Nachrichtenradio | 12. Mai 2026 | 09:07 Uhr<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"20:47 Uhr | Selensky: Gasanlagen tief in Russland angegriffen Die Ukraine hat nach Angaben von Pr\u00e4sident Wolodymyr Selenskyj&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":1014102,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[4012],"tags":[331,332,13,14,15,12,317],"class_list":{"0":"post-1014101","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-ukraine","8":"tag-aktuelle-nachrichten","9":"tag-aktuelle-news","10":"tag-headlines","11":"tag-nachrichten","12":"tag-news","13":"tag-schlagzeilen","14":"tag-ukraine"},"share_on_mastodon":{"url":"","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1014101","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=1014101"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1014101\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/1014102"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=1014101"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=1014101"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=1014101"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}