{"id":1014353,"date":"2026-05-12T21:29:15","date_gmt":"2026-05-12T21:29:15","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1014353\/"},"modified":"2026-05-12T21:29:15","modified_gmt":"2026-05-12T21:29:15","slug":"aachen-wm-video-sorgt-fuer-kritik-in-der-reitsportszene-equestrian-worldwide-pferdesport-weltweit","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1014353\/","title":{"rendered":"Aachen-WM-Video sorgt f\u00fcr Kritik in der Reitsportszene &#8211; Equestrian Worldwide | Pferdesport weltweit"},"content":{"rendered":"<p>Pferdesport \u2013 100 Tage vor Beginn der Weltmeisterschaft in Aachen wollte der Veranstalter offenbar einen emotionalen Countdown-Moment schaffen \u2014 doch stattdessen sorgt ein KI-generiertes Promo-Video aktuell f\u00fcr heftige Diskussionen in der internationalen Reitsportszene. <\/p>\n<p>Im Video zu sehen: Pferde im Springparcours, im Gel\u00e4nde, vor der Kutsche und im Dressurviereck \u2014 allerdings ausschlie\u00dflich ohne Reiter:innen. An einer Stelle sitzt stattdessen ein Shetlandpony auf einem Gro\u00dfpferd. Die Bewegungen der Tiere wirken teils anatomisch falsch und erinnern deutlich an typische KI-generierte Sequenzen.<\/p>\n<p>Viele Zuschauer:innen reagierten irritiert oder entt\u00e4uscht. Denn gerade im Pferdesport gilt die Verbindung zwischen Mensch und Pferd als zentraler Kern der Disziplinen \u2014 emotional, sportlich und historisch. Genau diese Beziehung fehlt in dem Clip fast vollst\u00e4ndig.<\/p>\n<p>Dabei haben offenbar nur wenige das Video bis zum Ende angesehen: Dort wird aufgel\u00f6st, dass die Szenen den \u201eTraum eines Pferdes\u201c darstellen sollen. Dennoch bleibt die Kritik bestehen. Denn f\u00fcr viele Fans wirkt die Kampagne wie ein Bruch mit den Werten, f\u00fcr die Aachen seit Jahrzehnten steht: Authentizit\u00e4t, echte Emotionen und ikonische sportliche Momente.<\/p>\n<p class=\"brlbs-cmpnt-cb-description\">Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von <strong>YouTube<\/strong>. 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Au\u00dferdem ist es extrem schlecht f\u00fcr die Umwelt \u2014 etwas, das direkte Auswirkungen auf Reiter:innen und ihre Pferde haben wird. Wir sind auf Gr\u00fcnfl\u00e4chen und nat\u00fcrliche Ressourcen angewiesen, um diesen Sport auszu\u00fcben; f\u00fcr mich ergibt es \u00fcberhaupt keinen Sinn, zu ihrem Niedergang im Namen von Social-Media-Content beizutragen. Ich liebe Aachen so sehr und ich wei\u00df, dass Aachen besser ist als das. Ich hoffe, ihr denkt eure Kampagnen f\u00fcr diese Weltmeisterschaft noch einmal neu: Lasst den Sport und euren wundersch\u00f6nen, geschichtstr\u00e4chtigen Austragungsort f\u00fcr sich sprechen. Das ist so viel besser.\u201c<br \/>@tillyberendt<\/p>\n<p>\u201eEs ist zutiefst entt\u00e4uschend zu sehen, dass eine so prestigetr\u00e4chtige Institution wie der CHIO Aachen \u2014 das buchst\u00e4bliche Mekka des Pferdesports \u2014 f\u00fcr seine Werbung auf KI-generierte Bilder zur\u00fcckgreift. Aachen ist ein Ort, der vielleicht mehr atemberaubende echte Aufnahmen liefert als jeder andere Veranstaltungsort der Welt. Indem man k\u00fcnstliche Bilder der authentischen Sch\u00f6nheit des Sports vorzieht, verlieren wir genau die Seele, die diesen Wettbewerb legend\u00e4r macht. In einer Zeit voller K\u00fcnstlichkeit sollte die gr\u00f6\u00dfte Pferdesportveranstaltung der Welt der letzte Ort sein, an dem Authentizit\u00e4t geopfert wird.\u201c<br \/>@andychansel<\/p>\n<p>\u201eIch finde das so respektlos gegen\u00fcber den Reitern und ihren echten Emotionen \u2026 und gegen\u00fcber den K\u00fcnstlern, die diese Emotionen mit ihren Kameras einfangen. Habt ihr Angst vor schlechten Kommentaren, weil irgendjemand irgendwo wieder Tierqu\u00e4lerei sehen k\u00f6nnte? Tja \u2014 jetzt gibt es ausschlie\u00dflich negative Kommentare f\u00fcr wirklich ganz schlechtes Marketing f\u00fcr DIE Veranstaltung des Jahres. Gut gemacht \u2026\u201c<br \/>@lauragoetsch<\/p>\n<p>++ Was meinst DU? Schicke uns eine Nachricht oder ein Kommentar auf unseren Social Media Kan\u00e4len oder eine E-Mail via media@eqwo.net! ++<\/p>\n<p><strong>Weiterf\u00fchrende Links:<br \/><\/strong><a href=\"https:\/\/www.aachen2026.com\/de\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener nofollow\">&gt;&gt; Aachen 2026 Website<br \/><\/a><a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=oOvNodFsQjc\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener nofollow\">&gt;&gt; Big dreams deserve a big stage: 100 days to go before the FEI World Championships Aachen 2026! <\/a><\/p>\n<p>Dieser Text wurde von\u00a0EQUESTRIAN WORLDWIDE \u2013 EQWO.net\u00a0verfasst und ist keine Pressemitteilung. Das Kopieren des Text- und Bildmaterials ist nicht gestattet.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Pferdesport \u2013 100 Tage vor Beginn der Weltmeisterschaft in Aachen wollte der Veranstalter offenbar einen emotionalen Countdown-Moment schaffen&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":1014354,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1853],"tags":[1424,3364,29,20397,548,663,3934,30,13,14,15,1209,12,20398],"class_list":{"0":"post-1014353","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-aachen","8":"tag-aachen","9":"tag-de","10":"tag-deutschland","11":"tag-dressur","12":"tag-eu","13":"tag-europa","14":"tag-europe","15":"tag-germany","16":"tag-headlines","17":"tag-nachrichten","18":"tag-news","19":"tag-nordrhein-westfalen","20":"tag-schlagzeilen","21":"tag-springen"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/116563736684018800","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1014353","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=1014353"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1014353\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/1014354"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=1014353"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=1014353"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=1014353"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}