{"id":1014637,"date":"2026-05-13T00:06:40","date_gmt":"2026-05-13T00:06:40","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1014637\/"},"modified":"2026-05-13T00:06:40","modified_gmt":"2026-05-13T00:06:40","slug":"marktbericht-dax-faellt-unter-24-000er-marke","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1014637\/","title":{"rendered":"Marktbericht: DAX f\u00e4llt unter 24.000er-Marke"},"content":{"rendered":"<p>            <img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"ts-image\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/boerse-468.jpg\" alt=\"B\u00f6rsenh\u00e4ndler an der Frankfurter B\u00f6rse.\" title=\"B\u00f6rsenh\u00e4ndler an der Frankfurter B\u00f6rse. | picture alliance \/ Caro\"\/><\/p>\n<p>                    <strong>marktbericht<\/strong><\/p>\n<p class=\"metatextline\">Stand: 12.05.2026 \u2022 18:12 Uhr<\/p>\n<p class=\"article-head__shorttext\">\n        <strong>Die Situation im Nahen Osten scheint festgefahren. Je l\u00e4nger der Konflikt anh\u00e4lt, desto prek\u00e4rer wird die Lage. \u00d6l wird teurer. An der B\u00f6rse br\u00f6ckeln die Kurse. Der DAX f\u00e4llt unter 24.000 Punkte. <\/strong>\n    <\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Es bleibt das gro\u00dfe Gespr\u00e4chsthema an der B\u00f6rse: Wann kommt es endlich zu einer Friedensl\u00f6sung in Nahen Osten? Wann wird die Stra\u00dfe von Hormus wieder ge\u00f6ffnet? Am Tag vor dem Gipfeltreffen von US-Pr\u00e4sident Donald Trump und Chinas Staatspr\u00e4sident Xi Jinping ruhen die Hoffnungen nun auf einer Deeskalation in Nahost.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">&#8222;Die Hoffnungen ruhen jetzt darauf, dass China als erfolgreicher Vermittler zwischen den Kriegsparteien agieren wird&#8220;, kommentierte Portfoliomanager Thomas Altmann vom Verm\u00f6gensverwalter QC Partners. Trump wird China am Mittwoch besuchen. Dabei soll es zwar haupts\u00e4chlich um die Beilegung des Handelsstreits der zwei weltweit gr\u00f6\u00dften Volkswirtschaften gehen, am Markt erhofft man sich aber auch positive Impulse in Sachen Iran-Krieg.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">In der vergangenen Woche noch hatte Zuversicht \u00fcber eine Einigung zwischen den USA und Iran den DAX mit etwas \u00fcber 25.150 Punkten auf den h\u00f6chsten Stand seit Kriegsbeginn getrieben. Von so viel Zuversicht ist in dieser Woche wenig zu sp\u00fcren. Der DAX beendet den Handel bei 23.954 Punkten. Das ist ein Minus von 1,62 Prozent.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Timo Emden von Emden Research weist auf den Unterschied zwischen den Aktienm\u00e4rkten in den USA und Deutschland hin: &#8222;Der DAX d\u00fcrfte im Spannungsfeld aus Konjunktursorgen, Energiepreisen und geopolitischer Unsicherheit gefangen bleiben. F\u00fcr den deutschen Markt reicht die KI-Story allein derzeit nicht aus, um geopolitische Risiken vollst\u00e4ndig auszublenden und damit anders als in den USA, wo Technologie-Investitionen weiterhin als Wachstumsmotor gefeiert werden&#8220;, kommentiert er.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Nach dem j\u00fcngsten Inflationsbericht werden Anleger in den USA jedoch pessimistischer. Die US-Verbraucherpreise stiegen im April um 3,8 Prozent zum Vorjahresmonat. Von Reuters befragte Volkswirte hatten mit einem Wert von 3,7 Prozent gerechnet. &#8222;Wir sind der Ansicht, dass die Finanzm\u00e4rkte nur langsam den wirtschaftlichen Schaden erkennen, der durch h\u00f6here Preise f\u00fcr \u00d6l und andere Rohstoffe entsteht &#8211; alles Faktoren, die die globale Inflation beschleunigen k\u00f6nnten&#8220;, so Doug Beath, Stratege beim Wells Fargo Investment Institute.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Der Dow-Jones-Index der Standardwerte und der breiter gefasste S&amp;P 500 notierten am Dienstag zuletzt jeweils knapp ein halbes Prozent tiefer bei 49.539 und 7.346 Punkten. Der Index der Technologieb\u00f6rse Nasdaq verlor gut ein halbes Prozent auf 26.119 Punkte.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Die Kriegssorgen schlagen sich erneut im \u00d6lpreis nieder. Die Nordseesorte Brent und US-Leicht\u00f6l WTI verteuern sich am Nachmittag jeweils \u00fcber drei Prozent auf 107,92 und 101,41 Dollar je Barrel (159 Liter). US-Pr\u00e4sident Donald Trump sagte zuletzt, die Waffenruhe mit Iran h\u00e4nge am seidenen Faden, und bezeichnete Teherans Reaktion auf einen US-Vorschlag zur Beendigung des Krieges als &#8222;M\u00fcll&#8220;.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Unterdessen nimmt die Hauptversammlungssaison Fahrt auf. Auf dem Aktion\u00e4rstreffen der Lufthansa hat Vorstandschef Carsten Spohr ein straffes Tempo bei der \u00dcbernahme der Mehrheit an der italienischen Ita angek\u00fcndigt. Schon im Sommer soll der Anteil an der fr\u00fcheren italienischen Staatsfluglinie auf 90 Prozent steigen.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Aktion\u00e4rsvertreter appellierten bei der Versammlung an das Management und die Gewerkschaften, ihre Tarifkonflikte nicht zum Schaden des Unternehmens auf die Spitze zu treiben. Nach Angaben der Lufthansa haben die streikbedingten Ausf\u00e4lle und Kundenentsch\u00e4digungen in diesem Jahr bislang 190 Millionen Euro gekostet.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Ein starkes Agrargesch\u00e4ft hat Bayer zum Jahresstart \u00fcberraschend viel R\u00fcckenwind verliehen. Der bereinigte operative Gewinn (Ebitda) stieg im ersten Quartal um neun Prozent auf 4,45 Milliarden Euro, wie der Pharma- und Agrarkonzern mitteilte. Analysten hatten im Schnitt mit 3,93 Milliarden Euro gerechnet.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Die Agrarsparte profitierte im ersten Quartal von der Beilegung eines Lizenzstreits mit dem US-Konkurrenten Corteva, die eine fast eine halbe Milliarde Euro zum Umsatz beitrug. Au\u00dferdem erholten sich die Preise beim Unkrautvernichter Dicamba in den USA.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Zu den gro\u00dfen Verlierern im DAX geh\u00f6ren Aktien der Munich Re. Zwar hat der M\u00fcnchner R\u00fcckversicherer im ersten Quartal deutlich mehr verdient als im Vorjahreszeitraum. In diesem Zeitraum ereigneten sich aber auch keine Katastrophen, die auch nur ansatzweise so teure Zerst\u00f6rungen hinterlassen haben wie die Feuer in Los Angeles. Mit rund 40 Milliarden US-Dollar (rund 34 Mrd. Euro) hatte die Branche f\u00fcr diese Sch\u00e4den geradestehen m\u00fcssen.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Allerdings gab es bei der Vertragserneuerung im Schaden- und Unfallgesch\u00e4ft zum 1. April weitere Preisr\u00fcckg\u00e4nge. Bereinigt um Inflation und ver\u00e4nderte Risiken gingen die Preise bei der Munich Re um 3,1 Prozent zur\u00fcck.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Angesichts der positiv laufenden Gesch\u00e4fte kauft der Energietechnik-Konzern Siemens Energy bis zum Herbst mehr eigene Aktien zur\u00fcck als bisher geplant. Wegen des unerwartet hohen operativen Mittelzuflusses werde der Konzern im laufenden Gesch\u00e4ftsjahr 2025\/26 (bis Ende September) bis zu eine Milliarde Euro mehr f\u00fcr Aktienr\u00fcckk\u00e4ufe ausgeben, teilte Siemens Energy mit.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"marktbericht Stand: 12.05.2026 \u2022 18:12 Uhr Die Situation im Nahen Osten scheint festgefahren. Je l\u00e4nger der Konflikt anh\u00e4lt,&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":1014638,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[134],"tags":[665,175,170,169,1384,29,7126,30,171,5800,174,173,172],"class_list":{"0":"post-1014637","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-unternehmen-maerkte","8":"tag-boerse","9":"tag-business","10":"tag-companies","11":"tag-companies-markets","12":"tag-dax","13":"tag-deutschland","14":"tag-dow-jones","15":"tag-germany","16":"tag-markets","17":"tag-marktbericht","18":"tag-maerkte","19":"tag-unternehmen","20":"tag-unternehmen-maerkte"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/116564354058223034","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1014637","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=1014637"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1014637\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/1014638"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=1014637"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=1014637"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=1014637"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}