{"id":1014819,"date":"2026-05-13T01:48:17","date_gmt":"2026-05-13T01:48:17","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1014819\/"},"modified":"2026-05-13T01:48:17","modified_gmt":"2026-05-13T01:48:17","slug":"washington-berichte-iran-besitzt-noch-grossteil-seines-raketenarsenals","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1014819\/","title":{"rendered":"Washington | Berichte: Iran besitzt noch Gro\u00dfteil seines Raketenarsenals"},"content":{"rendered":"<p>Washington (dpa) &#8211; Der Iran verf\u00fcgt US-Medienberichten zufolge immer noch \u00fcber den Gro\u00dfteil seiner Best\u00e4nde an mobilen Abschussrampen und Raketen. Die \u00abNew York Times\u00bb berichtet \u00fcber Erkenntnisse von US-Geheimdiensten, wonach der Iran noch etwa 70 Prozent seiner mobilen Abschussrampen sowie rund 70 Prozent des Raketenarsenals habe, das er vor dem Krieg hatte. Die Zeitung beruft sich dabei auf Personen, die mit den Geheimdiensterkenntnissen von Anfang dieses Monats vertraut sind. Demnach habe der Iran auch wieder Zugang zum Gro\u00dfteil seiner unterirdischen Raketenlager, hei\u00dft es.\u00a0<\/p>\n<p>Die \u00abWashington Post\u00bb hatte bereits vergangene Woche \u00fcber eine US-Geheimdienstanalyse berichtet und \u00e4hnliche Zahlen genannt. Der Iran verf\u00fcge noch \u00fcber etwa 75 Prozent seiner Vorkriegsbest\u00e4nde an mobilen Abschussrampen sowie etwa 70 Prozent seiner Raketen, zitierte die Zeitung einen US-Beamten. Dieser verwies demnach auch auf Hinweise, dass die iranische F\u00fchrung in der Lage gewesen sei, fast alle ihrer unterirdischen Lagerst\u00e4tten wieder in Betrieb zu nehmen, einige besch\u00e4digte Raketen zu reparieren sowie einige neue Raketen fertigzustellen.\u00a0<\/p>\n<p>Die \u00abNew York Times\u00bb berichtet dar\u00fcber hinaus, einige hochrangige Beamte seien besonders wegen Hinweisen alarmiert, dass der Iran den Zugang zu den meisten seiner Raketenstellungen wiederhergestellt habe, die er entlang der Stra\u00dfe von Hormus unterhalte. Aktuell herrscht im Iran-Krieg eine br\u00fcchige Waffenruhe, Verhandlungen um ein Kriegsende sind ins Stocken geraten.<\/p>\n<p>Trump kritisiert Berichterstattung und spricht von \u00abVERRAT\u00bb<\/p>\n<p>Trump kritisierte am Dienstag auf seiner Plattform Truth Social wieder einmal die mediale Berichterstattung \u00fcber den Iran-Krieg, ohne dabei konkrete Artikel zu nennen. \u00abWenn die Fake News behaupten, dass der iranische Feind milit\u00e4risch gut gegen uns abschneidet, ist das praktisch VERRAT, insofern als es sich um eine derart falsche und sogar absurde Behauptung handelt.\u00bb Sie unterst\u00fctzten den Feind, z\u00fcrnte der US-Pr\u00e4sident.<\/p>\n<p>Die Berichte der \u00abNew York Times\u00bb und \u00abWashington Post\u00bb stehen in starkem Kontrast zur Darstellung der US-Regierung, wonach der Iran durch den von Israel und den USA Ende Februar begonnenen Krieg milit\u00e4risch weitestgehend geschlagen sei. Sie fallen zudem in eine Zeit, in der die direkten und indirekten Kosten des Kriegs in den USA immer wieder Thema sind.\u00a0<\/p>\n<p>Sorge um Munitions- und Raketenverbrauch\u00a0<\/p>\n<p>US-Senator Mark Kelly etwa sagte j\u00fcngst, die Munitions- und Raketenvorr\u00e4te des US-Milit\u00e4rs seien stark aufgezehrt. Als Mitglied des Streitkr\u00e4fte-Ausschusses hatte das Pentagon den Demokraten \u00fcber bestimmte Munitionsarten informiert \u2013 nach Kellys Aussage geh\u00f6rten dazu etwa Angaben zu Raketen der Typen Tomahawk, ATACMS, SM-3 oder jene f\u00fcr die Flugabwehrsysteme vom Typ Patriot.\u00a0<\/p>\n<p>Generalstabschef Dan Caine betonte, dass ihm die Regionalkommandos des US-Milit\u00e4rs ausreichende Munitionsvorr\u00e4te f\u00fcr die derzeitigen Missionen meldeten. Skeptiker sorgen sich jedoch weniger um aktuelle Eins\u00e4tze, sondern mehr um die Frage, ob die Munitionsvorr\u00e4te des US-Milit\u00e4rs auch f\u00fcr einen weiteren m\u00f6glichen Gro\u00dfkonflikt, etwa um Taiwan, reichen w\u00fcrden.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Washington (dpa) &#8211; Der Iran verf\u00fcgt US-Medienberichten zufolge immer noch \u00fcber den Gro\u00dfteil seiner Best\u00e4nde an mobilen Abschussrampen&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":1014820,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1841],"tags":[1605,3364,29,30,345,8221,4046,451,1209,10565,64,4743],"class_list":{"0":"post-1014819","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-bielefeld","8":"tag-bielefeld","9":"tag-de","10":"tag-deutschland","11":"tag-germany","12":"tag-iran","13":"tag-konflikte","14":"tag-krieg","15":"tag-militaer","16":"tag-nordrhein-westfalen","17":"tag-parlament","18":"tag-usa","19":"tag-waffen"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/116564754867429510","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1014819","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=1014819"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1014819\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/1014820"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=1014819"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=1014819"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=1014819"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}