{"id":1015217,"date":"2026-05-13T05:42:16","date_gmt":"2026-05-13T05:42:16","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1015217\/"},"modified":"2026-05-13T05:42:16","modified_gmt":"2026-05-13T05:42:16","slug":"der-boersen-tag-mittwoch-13-mai-2026","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1015217\/","title":{"rendered":"Der B\u00f6rsen-Tag Mittwoch, 13. Mai 2026"},"content":{"rendered":"<p>07:40 UhrSiemens-Auftragseingang schnellt nach oben<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\"><b class=\"bold\">Siemens<\/b> ist im zweiten Quartal im operativen Gesch\u00e4ft hinter den Erwartungen zur\u00fcckgeblieben, h\u00e4lt an seinen Zielen f\u00fcr das laufende Gesch\u00e4ftsjahr 2025\/26 jedoch fest. Der Auftragseingang schnellte von Januar bis M\u00e4rz auf vergleichbarer Basis um 18 Prozent auf 24,1 Milliarden Euro, wie der Technologiekonzern mitteilte. Der Umsatz wuchs w\u00e4hrungsbereinigt nur um sechs Prozent auf 19,8 Milliarden Euro, w\u00e4hrend Analysten im Schnitt mit 20,1 Milliarden gerechnet hatten. <\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Das Ergebnis aus dem Industriegesch\u00e4ft lag mit 2,97 Milliarden Euro acht Prozent unter Vorjahr; weil Siemens im Vorjahr einen Gewinn von rund 300 Millionen Euro aus dem Verkauf einer Sparte verbucht hatte. Die Zug-Sparte Mobility und die Medizintechnik-Tochter Siemens Healthineers seien durch die US-Z\u00f6lle belastet worden, hie\u00df es.<\/p>\n<p>07:21 UhrUS-Tochter hilft Deutscher Telekom<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Gest\u00fctzt auf die optimistischeren Prognosen der US-Tochter T-Mobile hat die <b class=\"bold\">Deutsche<\/b> <b class=\"bold\">Telekom<\/b> ihre Jahresziele leicht angehoben. Im abgelaufenen Quartal \u00fcbertraf der Bonner Konzern die Markterwartungen dank einer robusten Nachfrage geringf\u00fcgig. &#8222;Weitgehend unbeeindruckt von den Ereignissen rund um den Globus l\u00e4uft unser Gesch\u00e4ft stabil&#8220;, sagte der Vorstandsvorsitzende Tim H\u00f6ttges.<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Die Telekom steigerte ihren Umsatz in den ersten drei Monaten des Jahres um 4,7 Prozent auf 29,9 Milliarden Euro und den bereinigten operativen Gewinn um 7,5 Prozent auf 11,5 Milliarden Euro. F\u00fcr das Gesamtjahr peilt sie ein Betriebsergebnis von 47,5 statt 47,4 Milliarden Euro an.<\/p>\n<p>07:07 UhrZwei Themen belasten Asien-B\u00f6rsen<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Die festgefahrenen Gespr\u00e4che zwischen Washington und Teheran sowie eine h\u00f6her als erwartete US-Inflation belasten die asiatischen B\u00f6rsen. Die anhaltenden Spannungen im Nahen Osten und die hartn\u00e4ckig hohen Energiepreise sorgen f\u00fcr Zur\u00fcckhaltung bei den Anlegern. US-Pr\u00e4sident Donald Trump hatte erkl\u00e4rt, er glaube nicht, Chinas Hilfe zur Beendigung des Krieges mit dem Iran zu ben\u00f6tigen. Ein Treffen mit dem chinesischen Pr\u00e4sidenten Xi Jinping ist f\u00fcr diese Woche geplant. <\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">&#8222;Die unerwartet hohe Inflation und die anhaltenden geopolitischen Spannungen erinnern die Anleger daran, dass hartn\u00e4ckige Preise und erh\u00f6hte Energiekosten nicht so schnell verschwinden werden&#8220;, sagt Tony Sycamore, Marktanalyst bei IG. <\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Die japanische B\u00f6rse zeigt sich uneinheitlich: In Tokio legt <b class=\"bold\">Nikkei<\/b>-Index 0,3 Prozent auf 62.930,20 Punkte zu. In S\u00fcdkorea bricht der <b class=\"bold\">Kospi<\/b> zeitweise 3,2 Prozent ein, bevor er einen Teil der Verluste wieder aufholt. Der <b class=\"bold\">Shanghai Composite<\/b> bleibt fast unver\u00e4ndert bei 4213,51 Stellen.<\/p>\n<p>06:51 UhrTech-Schwergewicht st\u00fcrzt ab<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">In Seoul st\u00fcrzen die Aktien von <b class=\"bold\">Samsung Electronics<\/b> um 5,7 Prozent ab. Der Elektronikkonzern hatte keine Einigung mit seiner s\u00fcdkoreanischen Gewerkschaft \u00fcber Lohnforderungen erzielt. Mehr als 50.000 Besch\u00e4ftigte k\u00f6nnten nun in einen Vollstreik treten, der die Produktion von KI- und anderen Chips zu st\u00f6ren droht.<\/p>\n<p>06:33 UhrDas ist los im fr\u00fchen Devisenhandel<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Im asiatischen Devisenhandel gewinnt der <b class=\"bold\">Dollar<\/b> geringf\u00fcgig auf 157,67 Yen und legt leicht auf 6,7914 Yuan zu. Die japanische W\u00e4hrung war gestern kurzzeitig gestiegen &#8211; H\u00e4ndler spekulierten auf m\u00f6gliche Interventionen Tokios zur St\u00fctzung des Yen. Zur Schweizer W\u00e4hrung r\u00fcckt der Dollar etwas auf 0,7803 Franken vor. Der <b class=\"bold\">Euro<\/b> bleibt fast unver\u00e4ndert bei 1,1736 Dollar.<\/p>\n<p>06:15 UhrAutoindustrie rechnet mit massivem Jobabbau<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Der Verband der Automobilindustrie rechnet mit einem zus\u00e4tzlichen <b class=\"bold\">massiven Stellenabbau<\/b> in der Autoindustrie. &#8222;Wir m\u00fcssen leider nach aktuellen Berechnungen von einem Besch\u00e4ftigungsverlust von 225.000 Arbeitspl\u00e4tzen bis 2035 ausgehen, also etwa 35.000 Arbeitspl\u00e4tze mehr als bisher angenommen&#8220;, sagte VDA-Pr\u00e4sidentin Hildegard M\u00fcller dem Redaktionsnetzwerk Deutschland. Davon seien von 2019 bis 2025 schon 100.000 Arbeitspl\u00e4tze verloren gegangen, sagte M\u00fcller weiter. Urspr\u00fcnglich war laut VDA der Abbau von 190.000 Arbeitspl\u00e4tzen im Zeitkorridor von 2019 bis 2035 vorhergesagt worden. &#8222;Betroffen sind insbesondere die Zulieferbetriebe, weil auf dem Weg vom Verbrennermotor zur Elektromobilit\u00e4t gerade in der Zulieferindustrie viele Arbeitspl\u00e4tze verloren gehen werden&#8220;, erkl\u00e4rte die VDA-Chefin.<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Als Ursache f\u00fcr die negative Entwicklung nannte M\u00fcller auch &#8222;eine gravierende und anhaltende Standortkrise&#8220; in Deutschland und Europa. &#8222;Und die Bedingungen verschlechtern sich zusehends. Hohe Steuern und Abgaben, teure Energie, hohe Lohnkosten, \u00fcberbordende B\u00fcrokratie &#8211; die Liste der Herausforderung lie\u00dfe sich fortf\u00fchren&#8220;, sagte sie.<\/p>\n<p>06:00 UhrVon Schwergewichten, Energie &#8211; und Kursfantasie<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Der Dax hat sich im gestrigen Gesch\u00e4ft volatil gezeigt. Der deutsche B\u00f6rsenleitindex hielt sich lange \u00fcber der 24.000er-Marke auf, auch deutlich, am Ende schloss er aber mit 23.955 Z\u00e4hlern doch darunter. Das Tagesminus betrug 1,6 Prozent. Marktteilnehmer verwiesen unter anderem auf die br\u00fcchige Waffenruhe im Iran-Krieg. Gleichzeitig hatte sich die Teuerung in den USA sp\u00fcrbar erh\u00f6ht \u2013 im Rahmen der Erwartungen.<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Und heute? Steht einiges auf der Agenda: Da kommt etwa vor dem mit Spannung erwarteten <b class=\"bold\">Gipfeltreffen<\/b> von US-Pr\u00e4sident Donald Trump und seinem chinesischen Amtskollegen Xi Jinping US-Finanzminister Scott Bessent in S\u00fcdkorea mit dem chinesischen Vizeministerpr\u00e4sidenten He Lifeng zu Handelsgespr\u00e4chen zusammen. Auf der Agenda d\u00fcrfte die zuletzt gegen\u00fcber China weniger aggressive US-Zollpolitik stehen, ebenso wie eine Verl\u00e4ngerung des Abkommens \u00fcber Seltene Erden. Beim Treffen von Trump und Xi werden auch Zusagen Chinas f\u00fcr den Kauf von Boeing-Flugzeugen und US-Agrarprodukten erwartet.<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Unternehmensseitig liegt der Fokus heute klar auf dem Dax: Bei <b class=\"bold\">Siemens<\/b> gibt es dabei eine Premiere, denn die neue Finanzvorst\u00e4ndin Veronika Bienert darf mit Vorstandschef Roland Busch die Zahlen f\u00fcr das zweite Quartal pr\u00e4sentieren. Dabei wird sich zeigen, ob und wie der schwache Dollar und die Folgen des Iran-Kriegs den M\u00fcnchner Technologiekonzern belasten. Der operative Gewinn aus dem Industriegesch\u00e4ft d\u00fcrfte nach Analystensch\u00e4tzungen zwischen Januar und M\u00e4rz um sechs Prozent auf 3,05 Milliarden Euro zur\u00fcckgegangen sein. Doch f\u00fcr das Gesamtjahr 2025\/26 trauen die Experten Siemens im Schnitt weiter ein Umsatzwachstum von 7,3 Prozent auf vergleichbarer Basis zu, Siemens selbst hatte die Prognose im Februar auf sieben bis acht Prozent angehoben. Das Betriebsergebnis d\u00fcrfte dann nochmals um neun Prozent steigen.<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Nach der Anhebung der Jahresziele durch die US-Tochter T-Mobile erwarten B\u00f6rsianer einen \u00e4hnlichen Schritt der <b class=\"bold\">Deutschen Telekom<\/b>. Wegen der Spekulationen um eine m\u00f6gliche Fusion des Dax-Schwergewichts mit T-Mobile spielen die Gesch\u00e4ftszahlen jedoch nur eine untergeordnete Rolle. Analysten rechnen f\u00fcr das erste Quartal mit einem Telekom-Umsatz von 29,7 Milliarden Euro und einem operativen Gewinn von 11,35 Milliarden Euro.<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Auch die beiden Energiekonzerne <b class=\"bold\">EON<\/b> und RWE legen Zahlen f\u00fcr das erste Quartal vor. EON, der gr\u00f6\u00dfte europ\u00e4ische Betreiber von Energienetzen, hatte angek\u00fcndigt, von 2026 bis 2030 insgesamt 48 Milliarden Euro zu investieren. Rund 40 Milliarden davon sollen auf das Netzgesch\u00e4ft entfallen. Aber auch sein Gesch\u00e4ft in Gro\u00dfbritannien hat der Konzern j\u00fcngst mit einer \u00dcbernahme ausgebaut. Der Versorger RWE, der als Erzeuger von Strom und Gas die Verbraucher nicht mehr direkt beliefert, setzt dagegen verst\u00e4rkt auf das Gesch\u00e4ft in den USA.<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Die komplette Wirtschaftstermin\u00fcbersicht f\u00fcr diese Woche finden Sie <a class=\"inline_link\" href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/wirtschaft\/termine\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\">hier.<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"07:40 UhrSiemens-Auftragseingang schnellt nach oben Siemens ist im zweiten Quartal im operativen Gesch\u00e4ft hinter den Erwartungen zur\u00fcckgeblieben, h\u00e4lt&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":1015218,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[134],"tags":[175,170,169,29,30,171,174,173,172],"class_list":{"0":"post-1015217","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-unternehmen-maerkte","8":"tag-business","9":"tag-companies","10":"tag-companies-markets","11":"tag-deutschland","12":"tag-germany","13":"tag-markets","14":"tag-maerkte","15":"tag-unternehmen","16":"tag-unternehmen-maerkte"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/116565675123539787","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1015217","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=1015217"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1015217\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/1015218"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=1015217"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=1015217"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=1015217"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}