{"id":1015711,"date":"2026-05-13T10:29:21","date_gmt":"2026-05-13T10:29:21","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1015711\/"},"modified":"2026-05-13T10:29:21","modified_gmt":"2026-05-13T10:29:21","slug":"tui-chef-iran-krise-wirkt-sich-auf-buchungsverhalten-aus","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1015711\/","title":{"rendered":"TUI-Chef: Iran-Krise wirkt sich auf Buchungsverhalten aus"},"content":{"rendered":"<p>        <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/tui-154.webp\" alt=\"Ein Flugzeug der Fluggesellschaft TUI, Boeing 737-8K5, in der Luft.\" title=\"Ein Flugzeug der Fluggesellschaft TUI, Boeing 737-8K5, in der Luft. | picture alliance\/Rene Traut Fotografie, Rene Traut\" class=\"responsive\"\/><\/p>\n<p>AUDIO: TUI-Chef: Kunden buchen wegen Iran-Krise kurzfristiger (1 Min)<\/p>\n<p>\n                Stand: 13.05.2026 11:43 Uhr<\/p>\n<p class=\"preface\">Der Reisekonzern TUI aus Hannover sieht sich trotz vieler weltweiten Krisen gut gewappnet f\u00fcr den Rest des Jahres. Bei den Preisen gibt es je nach Urlaubsregion aber gro\u00dfe Unterschiede &#8211; vor allem wegen der Iran-Krise.<\/p>\n<p class=\"textauthor\">von <a href=\"https:\/\/www.ndr.de\/nachrichten\/niedersachsen\/annette-deutskens,annettedeutskens100.html\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Annette Deutskens<\/a><\/p>\n<p class=\"\">Es ist ein Trend, der sich jetzt noch einmal versch\u00e4rft hat: Kundinnen und Kunden buchen ihre Reisen immer kurzfristiger, oft mit einem Vorlauf von nur wenigen Wochen. Es sei deutlich zu beobachten, dass Reisende z\u00f6gerten, sich mehrere Monate im Voraus festzulegen, sagt TUI-Chef Sebastian Ebel bei der Vorstellung der Zahlen f\u00fcr das erste Gesch\u00e4ftshalbjahr. Durch die Iran-Krise seien die Urlaubsregionen zudem sehr unterschiedlich nachgefragt. Hotels in L\u00e4ndern wie Spanien, Portugal, Italien oder Griechenland seien stark ausgelastet, die Preise dementsprechend teilweise gestiegen.<\/p>\n<p>    Iran-Krise kostet TUI 40 Millionen<\/p>\n<p class=\"\">Schn\u00e4ppchen d\u00fcrfte es dagegen in L\u00e4ndern wie der T\u00fcrkei, in \u00c4gypten oder auf Zypern geben, dort gebe es noch viele freie Kapazit\u00e4ten. Einen drohenden <a href=\"https:\/\/www.ndr.de\/nachrichten\/info\/urlaubsfluege-in-gefahr-fragen-und-antworten-zum-kerosin-mangel,kerosin-100.html\" title=\"Urlaubsfl\u00fcge in Gefahr? Fragen und Antworten zum Kerosin-Mangel\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Kerosinmangel<\/a>, wie ihn viele bef\u00fcrchten, sieht Ebel nicht. Andere L\u00e4nder seien in die L\u00fccke gesprungen, die die Krise im Nahen Osten verursacht habe. Zudem h\u00e4tten viele \u00d6lraffinerien ihre Produktion hochgefahren. Bei allem Optimismus ist aber auch klar: Die Iran-Krise hat TUI sehr viel Geld gekostet: 40 Millionen Euro musste das Unternehmen in die Hand nehmen, um unter anderem Passagiere von <a href=\"https:\/\/www.ndr.de\/nachrichten\/niedersachsen\/hannover_weser-leinegebiet\/tui-holt-letzte-touristen-aus-krisenregion-im-nahen-osten,tui-176.html\" title=\"TUI holt letzte Touristen aus Krisenregion im Nahen Osten\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">festsitzenden Kreuzfahrtschiffen oder aus Hotels in der Krisenregion<\/a> zur\u00fcckzuholen.<\/p>\n<p>        <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/hintergrundbilder-1104.webp\" alt=\"Leichte Sonne \u00fcber der Nordsee.\" title=\"Der Anblick von ein paar Sonnenstrahlen \u00fcber dem Wattenmeer bei Braderup erfreut Cornelia G\u00f6ricke-Penquitt aus Sylt. | Cornelia G\u00f6ricke-Penquitt\" class=\"responsive\" loading=\"lazy\"\/><\/p>\n<p>Spritpreise steigen, Reisen wird teurer. Wir fragen: Was bedeutet das f\u00fcr Ihren Urlaub? Und: Profitieren heimische Urlaubsgebiete?<\/p>\n<p>    Verlust im ersten Halbjahr verringert<\/p>\n<p class=\"\">Dennoch hat TUI im ersten Gesch\u00e4ftshalbjahr weniger Verlust gemacht als im Vergleichszeitraum. Traditionell f\u00e4llt im Winterhalbjahr saisonbedingt ein Verlust an, w\u00e4hrend die Menschen im zweiten Halbjahr mehr reisen und dadurch mehr Geld in die TUI-Kasse flie\u00dft. F\u00fcr das laufende Jahr hatte TUI seine Erwartungen bereits im April nach unten korrigiert, eine erneute Korrektur gab es nicht. Der um Sondereffekte bereinigte Gewinn soll weiterhin zwischen 1,1 und 1,4 Milliarden Euro liegen und damit m\u00f6glichst nah an das Vorjahresniveau von 1,4 Milliarden Euro herankommen.<\/p>\n<p>    KI soll bei TUI an Bedeutung gewinnen<\/p>\n<p class=\"\">Einiges wird f\u00fcr TUI auch davon abh\u00e4ngen, wie sich der Sommer in Deutschland entwickelt: K\u00fchles, regnerisches Wetter gilt als gut f\u00fcrs Gesch\u00e4ft. Positive Effekte erhofft sich TUI-Chef Ebel auch vom zunehmenden Einsatz k\u00fcnstlicher Intelligenz (KI) in allen Bereichen des Unternehmens. &#8222;K\u00fcnstliche Intelligenz sehen wir als Chance f\u00fcr die Reise- und Tourismusbranche&#8220;, sagt Ebel. &#8222;Wir nutzen sie heute schon konzernweit.&#8220; TUI-Reiseb\u00fcros sollen aber nicht ersetzt werden, so das Versprechen, sondern vielmehr KI in ihre Beratung einbeziehen.<\/p>\n<p>        <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/zapfsaeule-126.webp\" alt=\"Zapfpistolen f\u00fcr Kraftstoff h\u00e4ngen an einer Tankstelle in der Halterung.\" title=\"Zapfpistolen f\u00fcr Kraftstoff h\u00e4ngen an einer Tankstelle in der Halterung. | dpa, Peter Kneffel\" class=\"responsive\" loading=\"lazy\"\/><\/p>\n<p>Benzin und Diesel kosten weit \u00fcber zwei Euro &#8211; trotz neuer Preisregeln und Tankrabatts. Auch f\u00fcr Gas und Lebensmittel m\u00fcssen Verbraucher mehr bezahlen.<\/p>\n<p>        <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/04\/meinschiff-108.webp\" alt=\"Das Kreuzfahrtschiffs &quot;Mein Schiff 5&quot; des Reiseveranstalters TUI im Hafen von Palma.\" title=\"Das Kreuzfahrtschiffs &quot;Mein Schiff 5&quot; des Reiseveranstalters TUI im Hafen von Palma. | picture alliance \/ Panama Pictures | Christoph Hardt\" class=\"responsive\" loading=\"lazy\"\/><\/p>\n<p>Je nachdem, wie lange die TUI-Kreuzfahrtschiffe noch in der Golfregion feststecken, m\u00fcssen weitere Reisen abgesagt werden. <\/p>\n<p>        <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/julianreif-100.webp\" alt=\"Portr\u00e4tfoto von Tourismusprofessor Julian Reif.\" title=\"Portr\u00e4tfoto von Tourismusprofessor Julian Reif. | Deutsches Institut f\u00fcr Tourismusforschung, FH Westk\u00fcste\" class=\"responsive\" loading=\"lazy\"\/><\/p>\n<p>F\u00fcr Deutsche sei die Urlaubsreise ein sehr wichtiges Konsumgut. Auch die Motive seien gleich geblieben, sagt Julian Reif vom Deutschen Institut f\u00fcr Tourismusforschung auf NDR Info.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"AUDIO: TUI-Chef: Kunden buchen wegen Iran-Krise kurzfristiger (1 Min) Stand: 13.05.2026 11:43 Uhr Der Reisekonzern TUI aus Hannover&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":1015712,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1836],"tags":[3364,29,30,218496,46,345,4046,669,1411,4562,1163,1249,631],"class_list":{"0":"post-1015711","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-hannover","8":"tag-de","9":"tag-deutschland","10":"tag-germany","11":"tag-geschaeftshalbjahr","12":"tag-hannover","13":"tag-iran","14":"tag-krieg","15":"tag-krise","16":"tag-niedersachsen","17":"tag-reise","18":"tag-tourismus","19":"tag-tui","20":"tag-urlaub"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/116566804481149088","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1015711","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=1015711"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1015711\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/1015712"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=1015711"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=1015711"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=1015711"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}