{"id":1015978,"date":"2026-05-13T12:55:21","date_gmt":"2026-05-13T12:55:21","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1015978\/"},"modified":"2026-05-13T12:55:21","modified_gmt":"2026-05-13T12:55:21","slug":"haben-die-usa-diesen-frachter-aus-russland-versenkt-politik","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1015978\/","title":{"rendered":"Haben die USA diesen Frachter aus Russland versenkt? | Politik"},"content":{"rendered":"<p><a class=\"skip-content skip-content--link\" href=\"#in-content-skip-link-target-v-0-0\">TTS-Player \u00fcberspringen\u21b5<\/a><a id=\"in-content-skip-link-target-v-0-0\" class=\"skip-content--target-link-hidden skip-content skip-content--target-link\" href=\"#in-content-skip-link-target-v-0-0\">Artikel weiterlesen<\/a><\/p>\n<p>Cartagena (Spanien) \u2013 <b>Den Krimi um den russischen Frachter \u201eUrsa Major\u201c h\u00e4tte \u201eJames Bond\u201c-Erfinder Ian Fleming nicht spannender schreiben k\u00f6nnen. Das Schiff war im Dezember 2024 vor der K\u00fcste Spaniens gesunken. Schon l\u00e4nger gibt es Ger\u00fcchte, dass an Bord zwei Atomreaktoren f\u00fcr nordkoreanische U-Boote waren. Jetzt berichtet CNN, dass die \u201eUrsa Major\u201c wegen einer \u201eseltenen und folgenreichen Intervention eines westlichen Milit\u00e4rs\u201c untergegangen sein k\u00f6nnte!<\/b><\/p>\n<p>Demnach war der Frachter zwei Tage vor Weihnachten im Mittelmeer unterwegs. Laut Plan von Sankt Petersburg an der Ostsee nach Wladiwostok, <a href=\"https:\/\/www.bild.de\/politik\/ausland\/russland\/russland-alle-infos-79315672.bild.html\" class=\"text-link\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Russlands<\/a> wichtigstem Hafen am Pazifik. In spanischen Gew\u00e4ssern verlangsamte die \u201eUrsa Major\u201c ihre Fahrt pl\u00f6tzlich deutlich. Die K\u00fcstenwache funkte die Besatzung an, um zu pr\u00fcfen, ob das Schiff in Seenot geraten war. Antwort der Russen, die den ganzen Weg von gleich zwei ihrer Kriegsschiffe eskortiert wurden: Alles in Ordnung.<\/p>\n<p>Vier Explosionen \u2013 dann sank der Frachter<\/p>\n<p><b>Allerdings wich die \u201eUrsa Major\u201c rund 24 Stunden sp\u00e4ter massiv vom Kurs ab und setzte gegen 12 Uhr einen Notruf ab. Der Grund: Es habe drei <\/b><a href=\"https:\/\/www.bild.de\/themen\/ereignisse\/explosion\/nachrichten-news-fotos-videos-19931728.bild.html\" class=\"text-link\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\"><b>Explosionen<\/b><\/a><b> an Steuerbord gegeben. Die Spanier retteten daraufhin \u2013 gegen den Willen der russischen Eskorte \u2013 die Matrosen samt Kapit\u00e4n gegen 19.30 Uhr von der \u201eUrsa Major\u201c. Die war zu diesem Zeitpunkt stabil, ein baldiger Untergang schien unwahrscheinlich. <\/b><\/p>\n<p>Um kurz vor 22 Uhr feuerte eines der russischen Kriegsschiffe etwas ab, das CNN \u201emehrere rote Leuchtraketen\u201c nennt. Es folgten vier Explosionen, die \u2013 das belegen seismische Signale \u2013 dem Muster von Unterwasserminen \u00e4hneln. Nur rund eine Stunde sp\u00e4ter war der russische Frachter gesunken.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" width=\"992\" height=\"558\" alt=\"Auf dieser Aufnahme hat das Schiff bereits Schlagseite\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/25d1f33b4e7ed32385fdbc15d8d17db9,192a49a5.jpeg\"   class=\"landscape\" loading=\"lazy\"\/><\/p>\n<p class=\"fig__caption__text\">Auf dieser Aufnahme hat das Schiff bereits Schlagseite<\/p>\n<p>Foto: Privat<\/p>\n<p>Was in der Zeit und seitdem geschah, versucht CNN zu rekonstruieren. Der Kapit\u00e4n Igor Anisimov gestand im spanischen Verh\u00f6r, dass an Bord Bauteile f\u00fcr zwei <a href=\"https:\/\/www.bild.de\/politik\/inland\/atomkraft\/thema-atomkraft-alle-infos-80825622.bild.html\" class=\"text-link\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Atomreaktoren<\/a> vom Typ VM-4SG geladen waren. Angeblich ohne Brennstoffe. Die Fracht sollte \u00fcber Umwege nach <a href=\"https:\/\/www.bild.de\/news\/ausland\/nordkorea\/thema-nordkorea-alle-infos-80032926.bild.html\" class=\"text-link\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Nordkorea<\/a> gelangen und aller Wahrscheinlichkeit nach f\u00fcr Kim Jong-uns feuchten U-Boot-Traum genutzt werden. Anisimov ist inzwischen wieder in Russland und verweigert jede Aussage. <\/p>\n<p>Loch in der \u201eUrsa Major\u201c soll von Spezial-Torpedo stammen<\/p>\n<p><b>Die Reederei der \u201eUrsa Major\u201c, Oboronlogistics, nannte den Vorfall einen \u201egezielten Terroranschlag\u201c. Im Rumpf sei ein ca. 50 mal 50 Zentimeter gro\u00dfes Loch gewesen, dessen R\u00e4nder nach innen gezeigt h\u00e4tten. Dieses Loch k\u00f6nnte laut <\/b><a href=\"https:\/\/edition.cnn.com\/2026\/05\/12\/world\/a-russian-ship-sank-in-mysterious-circumstances-it-may-have-been-carrying-nuclear-reactors-to-north-korea\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\" class=\"text-link\"><b>CNN<\/b><\/a><b> von einem seltenen Torpedo-Typ geschlagen worden sein: einem sogenannten Barracuda (Fachbegriff: Superkavitierender Unterwasserlaufk\u00f6rper). Diese Geschosse sind mit fast 400 km\/h so schnell, dass sie nicht zwingend eine Sprengladung brauchen, um ein Schiff mindestens man\u00f6vrierunf\u00e4hig zu machen. \u00dcber diese Hightech-Waffen verf\u00fcgen nur wenige L\u00e4nder \u2013 darunter die <\/b><a href=\"https:\/\/www.bild.de\/news\/ausland\/usa\/thema-usa-alle-infos-80032950.bild.html\" class=\"text-link\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\"><b>USA<\/b><\/a><b>.<\/b><\/p>\n<p>Die Vereinigten Staaten waren es auch, die die Ungl\u00fccksstelle seit dem Vorfall zweimal mit dem Spionageflugzeug WC135-R \u00fcberflogen haben. Die Boeing ist darauf spezialisiert, die Luft auf Radioaktivit\u00e4t zu untersuchen. Wo die Amerikaner sind, sind in Zeiten geopolitischer Spannungen seit jeher auch die Russen nicht weit: Das als Forschungsschiff getarnte Spionageboot \u201eYantar\u201c hielt sich f\u00fcnf Tage in den Gew\u00e4ssern rund 60 Meilen vor der K\u00fcste auf. Dabei registrierte die Schifffahrtsbeh\u00f6rde mit Sitz in Cartagena vier weitere Detonationen. <\/p>\n<p><img decoding=\"async\" width=\"992\" height=\"558\" alt=\"Ein angeblich bereits atomgetriebenes U-Boot von Nordkorea-Diktator Kim Jong-un. Experten bezweifeln, dass das Land bereits \u00fcber diese Art von Antrieb verf\u00fcgt\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/dd1d573dc9e5d596a0244c148306bf37,10122589.jpeg\"   class=\"landscape\" loading=\"lazy\"\/><\/p>\n<p class=\"fig__caption__text\">Ein angeblich bereits atomgetriebenes U-Boot von Nordkorea-Diktator Kim Jong-un. Experten bezweifeln, dass das Land bereits \u00fcber diese Art von Antrieb verf\u00fcgt<\/p>\n<p>Foto: via REUTERS<\/p>\n<p>Die spanische Regierung mauert<\/p>\n<p><b>Haben die Amis den Frachter ohne eine Sprengladung torpediert, um zu verhindern, dass Nordkorea-Diktator <\/b><a href=\"https:\/\/www.bild.de\/politik\/leute\/kim-jong-un\/thema-kim-jong-un-alle-infos-80014538.bild.html\" class=\"text-link\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\"><b>Kim Jong-un<\/b><\/a><b> seine dieselbetriebenen U-Boote aufr\u00fcsten und unbemerkt vor die US-K\u00fcste schippern kann? Haben die Russen, um nicht mit zwei Atomreaktoren erwischt zu werden, die \u201eUrsa Major\u201c nach dem Angriff m\u00f6glicherweise selbst versenkt? Und haben sie sp\u00e4ter weitere Beweise auf dem Meeresgrund vernichtet?<\/b><\/p>\n<p>Dort liegen die \u00dcberreste des Russen-Frachters und mit ihm <a href=\"https:\/\/www.bild.de\/politik\/ausland-und-internationales\/explosion-auf-russischem-frachtschiff-ursa-major-sinkt-im-mittelmeer-676a87e751377971417887ed\" class=\"text-link\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">zwei deutsche Kr\u00e4ne<\/a> bis heute. Geht es nach der spanischen Regierung, bleibt das Geheimnis auch in etwa 2500 Metern Tiefe: Stellungnahmen zu dem Hergang sind mehr als d\u00fcrftig, die Opposition spricht bereits von Verheimlichung. <\/p>\n<p>Brisanter Bericht zu gesunkenem Schiff: Transportierte Russen-Frachter Atomreaktoren f\u00fcr Nordkorea?<a class=\"anchor video-teaser__anchor\" href=\"https:\/\/www.bild.de\/news\/ausland\/versenkt-vor-spanien-russen-schiff-gibt-raetsel-auf-6a0462c335916b2930edc477\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\"><img decoding=\"async\" width=\"992\" height=\"558\" alt=\"Versenkt vor Spanien: Russen-Schiff gibt R\u00e4tsel auf\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/58af555b48d32a12b70aaa9acf3539e1,9a81cbb8.jpeg\"   class=\"landscape teaser__image\" loading=\"lazy\"\/><\/a><\/p>\n<p>Quelle: Reuters; x.com13.05.2026<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"TTS-Player \u00fcberspringen\u21b5Artikel weiterlesen Cartagena (Spanien) \u2013 Den Krimi um den russischen Frachter \u201eUrsa Major\u201c h\u00e4tte \u201eJames Bond\u201c-Erfinder Ian&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":1015979,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[4013],"tags":[331,332,13,700,14,15,885,69889,3082,4043,4044,850,307,6402,12,138370,19519,18472,64],"class_list":{"0":"post-1015978","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-russland","8":"tag-aktuelle-nachrichten","9":"tag-aktuelle-news","10":"tag-headlines","11":"tag-mittelmeer","12":"tag-nachrichten","13":"tag-news","14":"tag-nordkorea","15":"tag-nuklearwaffe","16":"tag-putin-wladimir","17":"tag-russia","18":"tag-russian-federation","19":"tag-russische-foederation","20":"tag-russland","21":"tag-schiff","22":"tag-schlagzeilen","23":"tag-team-first","24":"tag-u-boot","25":"tag-un-jong-kim","26":"tag-usa"},"share_on_mastodon":{"url":"","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1015978","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=1015978"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1015978\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/1015979"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=1015978"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=1015978"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=1015978"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}