{"id":1016065,"date":"2026-05-13T13:42:21","date_gmt":"2026-05-13T13:42:21","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1016065\/"},"modified":"2026-05-13T13:42:21","modified_gmt":"2026-05-13T13:42:21","slug":"kunst-in-neuhausen-zukunftsvisionen-junger-architekten","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1016065\/","title":{"rendered":"Kunst in Neuhausen: Zukunftsvisionen junger Architekten"},"content":{"rendered":"<p> Mit einem neuen Team an der Spitze startet der <a href=\"https:\/\/www.stuttgarter-zeitung.de\/thema\/Kunstverein\" title=\"Kunstverein\" class=\"art_thema\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Kunstverein<\/a> <a href=\"https:\/\/www.stuttgarter-zeitung.de\/thema\/Neuhausen\" title=\"Neuhausen\" class=\"art_thema\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Neuhausen<\/a> durch. In den kommenden Wochen arbeiten Studierende der Kunstakademie <a href=\"https:\/\/www.stuttgarter-zeitung.de\/thema\/Stuttgart\" title=\"Stuttgart\" class=\"art_thema\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Stuttgart<\/a> im Projektraum des Vereins, um die R\u00e4ume in der ehemaligen Jesuitenkapelle neu zu gestalten. \u201eDort soll eine Residenz f\u00fcr junge Kunstschaffende entstehen\u201c, bringt die neue Vorsitzende Brigitte Pihulak das Ziel der Zusammenarbeit auf den Punkt. Die angehenden Architekten und K\u00fcnstler entwickeln Pl\u00e4ne f\u00fcr das neue Nutzungskonzept.<\/p>\n<p>Studierende der Architektur setzen auf nachhaltiges Bauen <\/p>\n<p>Gemeinsam mit ihrem Stellvertreter Andreas <a href=\"https:\/\/www.stuttgarter-zeitung.de\/thema\/Wolf\" title=\"Wolf\" class=\"art_thema\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Wolf<\/a> will Pihulak frischen Wind in die Arbeit des Kunstvereins bringen. \u201eEs geht uns darum, mehr Menschen zu erreichen\u201c, fasst Andreas Wolf die Pl\u00e4ne zusammen. In Zeiten knapper Kassen will der Betriebswirt die Mitgliederzahlen \u201emit neuen Formaten steigern\u201c. Denn wie andere Vereine auch muss der Kunstverein mit K\u00fcrzungen der kommunalen Mittel von zehn Prozent leben. \u201eDa steuern wir mit gezieltem Marketing entgegen\u201c, sagt Wolf. Er ist \u00fcberzeugt, dass sich der Kunstverein auf eine solide finanzielle Basis stellen l\u00e4sst.<\/p>\n<p>Noch st\u00e4rker als bisher m\u00f6chte Brigitte Pihulak Br\u00fccken zwischen dem Publikum und den Kunstschaffenden bauen . \u201eDa setzen wir schon bei den Schulen an\u201c, sagt die Elektroingenieurin. Bei einem sogenannten Mut-Muskel-Training erarbeiteten die \u201eRadikalen T\u00f6chter\u201c aus <a href=\"https:\/\/www.stuttgarter-zeitung.de\/thema\/Berlin\" title=\"Berlin\" class=\"art_thema\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Berlin<\/a> mit Sch\u00fclern und Erwachsenen Strategien, wie man sich in die Gesellschaft einbringen kann.<\/p>\n<p>Nun arbeitet der KVN wieder mit Studierenden. \u201eWir wollen auch unsere Ausstellungsr\u00e4ume neu und offener gestalten\u201c, sagt Susanne Jakob. W\u00e4hrend der Aufbauphasen der Ausstellung arbeiten junge Kunstschaffenden eng mit der k\u00fcnstlerischen Leiterin des KVN zusammen. In der improvisierten K\u00fcche werden die G\u00e4ste verpflegt. \u201eR\u00fcckzugsm\u00f6glichkeiten gibt es kaum\u201c, bringt Jakob das Problem auf den Punkt. Neben zwei Bierbank-Garnituren auf der Veranda gibt es keinen Ruhe- oder Besprechungsraum. Da will sie mit den Studierenden nach neuen M\u00f6glichkeiten suchen, die Aufenthaltsqualit\u00e4t zu steigern. Nachhaltiges Bauen soll da im Fokus stehen.<\/p>\n<p>Die treibende Kraft hinter dem Projekt \u201eResiDensity\u201c basiert nach Jakobs Worten auf der Vision \u201eUtopias of Change for the 21st Century to Save Our Earth\u201c. In seinem \u201eBaukunst Studio\u201c besch\u00e4ftigt sich der Stuttgarter Professor Mark Blaschitz mit diesem Thema. Es unterstreicht nach Susanne Jakobs Worten die Rolle und Verantwortung von K\u00fcnstlern und Architekten f\u00fcr den gesellschaftlichen Wandel.<\/p>\n<blockquote class=\"zitat\">\n<p>\u201eDie junge Szene braucht Ausstellungsr\u00e4ume.\u201c<\/p>\n<p>   Susanne Jakobs, Hochschullehrerin und Kuratorin  <\/p><\/blockquote>\n<p>Die Nachhaltigkeitsprojekte des Kunstvereins wie etwa das Oud-Haus der K\u00fcnstlerin und Hochschullehrerin Folke K\u00f6bberling sto\u00dfen auch \u00fcberregional auf gro\u00dfes Interesse. Deshalb plant auch die Internationale Bauausstellung IBA eine Kooperation mit dem Kunstverein. Netzwerke wie dieses zu kn\u00fcpfen, ist Susanne Jakobs gro\u00dfe St\u00e4rke. Dass das neue Vorstandsteam ihr hilft, die ambitionierten Projekte finanziell m\u00f6glich zu machen, ist f\u00fcr die Kuratorin ein Gewinn. Brigitte Pihulak und Andres Wolf wollen neue Menschen f\u00fcr die Ausstellungen, Vortr\u00e4ge und Kunstprojekte begeistern.<\/p>\n<p>   <img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/media.media.0627b5e7-90fb-45a0-8039-a9711ffc6520.original1024.media.jpeg\"\/>     Im Garten des Kunstvereins Neuhausen wachsen auch Tr\u00fcffel.    Foto: Markus Br\u00e4ndli    <\/p>\n<p>Als Hochschullehrerin hat die Kuratorin Jakob viel Erfahrung mit Studierenden an Kunsthochschulen. \u201eDie junge Szene braucht Ausstellungsr\u00e4ume\u201c, ist sie \u00fcberzeugt. Den K\u00fcnstlerinnen und K\u00fcnstlern, die am Anfang ihrer Karriere stehen, M\u00f6glichkeiten zu er\u00f6ffnen, das ist ihr wichtig. Im Rahmen von \u201eResiDensity\u201c planen die jungen Architekten innovative L\u00f6sungen f\u00fcr die R\u00e4ume. Eine Fachjury entscheidet dann, welcher Entwurf umgesetzt wird. Dieses Feedback von Fachleuten findet sie wichtig.<\/p>\n<p> Innovative Projekte einem kunstfernen Publikum vermitteln <\/p>\n<p>Mit der Kunst die Demokratie zu st\u00e4rken, das beginnt f\u00fcr Brigitte Pihulak auf lokaler Ebene. Da findet es die promovierte Elektroingenieurin wichtig, \u201edass wir ein breites Publikum erreichen.\u201c Den Spagat, junge Kunstschaffende zu f\u00f6rdern und ihre Arbeit gerade eher kunstfernen Menschen zu vermitteln, das reizt die Unternehmensberaterin. Zwischen Kunst und Wirtschaft gibt es aus ihrer Sicht viele Bez\u00fcge. Da die Rolle einer Vermittlerin zu \u00fcbernehmen, findet Brigitte Pihulak spannend.<\/p>\n<p>Die Unternehmensberaterin hat Kontakte zu Wirtschaft und Wissenschaft. Seit Jahren hat sie da mit ihrem Innovationsclub, der Teil des KVN ist, Vortr\u00e4ge und Diskussionsformate m\u00f6glich gemacht. \u201eDer gegenseitige Austausch ist f\u00fcr alle wichtig.\u201c Dass Kunst ein wichtiger Standortfaktor f\u00fcr Kommunen ist, steht f\u00fcr Andreas Wolf au\u00dfer Frage. Viele Unternehmen vergessen aus seiner Sicht, dass das kulturelle Angebot f\u00fcr viele den Ausschlag gebe, wo sie wohnen m\u00f6chten.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Mit einem neuen Team an der Spitze startet der Kunstverein Neuhausen durch. 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