{"id":1016078,"date":"2026-05-13T13:50:16","date_gmt":"2026-05-13T13:50:16","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1016078\/"},"modified":"2026-05-13T13:50:16","modified_gmt":"2026-05-13T13:50:16","slug":"android-sicherheit-google-fuehrt-ki-basierte-echtzeit-ueberwachung-ein","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1016078\/","title":{"rendered":"Android-Sicherheit: Google f\u00fchrt KI-basierte Echtzeit-\u00dcberwachung ein"},"content":{"rendered":"<ol class=\"a-toc__list\">\n<li class=\"a-toc__item&#10;          &#10;            a-toc__item--counter&#10;          &#10;            a-toc__item--current\">\n<p>              Android-Sicherheit: Google f\u00fchrt KI-basierte Echtzeit-\u00dcberwachung ein<\/p>\n<\/li>\n<\/ol>\n<p>    close notice<\/p>\n<p class=\"notice-banner__text a-u-mb-0\">\n      This article is also available in<br \/>\n        <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/en\/news\/Android-Google-expands-AI-protection-against-fraud-and-malware-11293550.html\" class=\"notice-banner__link a-u-inline-link\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">English<\/a>.<\/p>\n<p>      It was translated with technical assistance and editorially reviewed before publication.\n    <\/p>\n<p class=\"notice-banner__link a-u-mb-0\">\n    Don\u2019t show this again.\n<\/p>\n<p>Am Rande der <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/news\/Google-kuendigt-Android-Show-2026-an-Fokus-auf-Android-17-11281725.html\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Android Show \u2013 I\/O Edition<\/a> hat Google neue Sicherheitsma\u00dfnahmen f\u00fcr Android angek\u00fcndigt. Neben <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/news\/Google-erweitert-Android-Sicherheitsfunktionen-gegen-Geraetediebstahl-11292680.html\" rel=\"external noopener nofollow\" target=\"_blank\">einem verst\u00e4rkten Diebstahlschutz<\/a> hat das Unternehmen einen gro\u00dfen Strau\u00df weiterer KI-basierter Schutzma\u00dfnahmen vorgestellt.<\/p>\n<p>        Weiterlesen nach der Anzeige<\/p>\n<p>Schutz vor Spoofing<\/p>\n<p>Wie Google in seinem <a href=\"https:\/\/blog.google\/security\/whats-new-in-android-security-privacy-2026\/\" rel=\"external noopener nofollow\" target=\"_blank\">Blogbeitrag erkl\u00e4rt<\/a>, arbeitet das Unternehmen mit ausgew\u00e4hlten Banken und Finanzinstituten zusammen, um deren Kunden mit sogenannten \u201eVerified Financial Calls\u201c zu sch\u00fctzen. Dabei handelt es sich um einen Schutz vor betr\u00fcgerischen Anrufen, der Geld und pers\u00f6nliche Daten der Nutzerinnen und Nutzer sicher halten soll. Die Funktion sch\u00fctzt laut Google vor Anrufen von gef\u00e4lschten Nummern, die sich als teilnehmende Finanz-Apps ausgeben. Anrufe von solchen Nummern werden automatisch beendet \u2013 hierf\u00fcr muss die jeweilige App der Bank auf dem Ger\u00e4t installiert sein. Erste Banken, die mit Google zusammenarbeiten, sind etwa Revolut, Ita\u00fa und Nubank, im Laufe des Jahres sollen weitere hinzukommen. Laut Google verursachen solche Betrugsanrufe weltweit Sch\u00e4den von sch\u00e4tzungsweise 980 Millionen US-Dollar pro Jahr. Die Funktion setzt mindestens Android 11 voraus.<\/p>\n<p>      <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/imgs\/18\/5\/0\/8\/2\/0\/7\/2\/android-verified-financial-calls-3c8dc3b9ccd18bbc.gif\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\"><\/p>\n<p>  <img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" alt=\"Animation Android-Warnung  bei Spoofing\" height=\"800\" src=\"data:image\/svg+xml,%3Csvg xmlns='http:\/\/www.w3.org\/2000\/svg' width='696px' height='391px' viewBox='0 0 696 391'%3E%3Crect x='0' y='0' width='696' height='391' fill='%23f2f2f2'%3E%3C\/rect%3E%3C\/svg%3E\" style=\"aspect-ratio: 800 \/ 800; object-fit: cover;\" width=\"800\"\/><\/p>\n<p>      <\/a><\/p>\n<p>Android warnt k\u00fcnftig bei Spoofing \u2013 zuerst bei wenigen Banken.<\/p>\n<p class=\"a-caption__source\">\n      (Bild:\u00a0Google)\n    <\/p>\n<p>Zudem weitet Google die Echtzeiterkennung von Bedrohungen aus: Die Funktion nutzt lokale KI auf dem Ger\u00e4t, um verd\u00e4chtiges App-Verhalten \u2013 etwa SMS-Weiterleitung oder Missbrauch von Bedienungshilfen \u2013 zu analysieren und den Nutzer zu warnen.<\/p>\n<p>      <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/imgs\/18\/5\/0\/8\/2\/0\/7\/2\/android-Live_Threath_Detection-38bfc68653d9db91.png\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\"><\/p>\n<p>  <img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" alt=\"Screenshot Android Live Threath Detection\" height=\"2160\" src=\"data:image\/svg+xml,%3Csvg xmlns='http:\/\/www.w3.org\/2000\/svg' width='696px' height='391px' viewBox='0 0 696 391'%3E%3Crect x='0' y='0' width='696' height='391' fill='%23f2f2f2'%3E%3C\/rect%3E%3C\/svg%3E\" style=\"aspect-ratio: 3840 \/ 2160; object-fit: cover;\" width=\"3840\"\/><\/p>\n<p>      <\/a><\/p>\n<p>Google warnt k\u00fcnftig in Echtzeit vor sch\u00e4dlichen Apps.<\/p>\n<p class=\"a-caption__source\">\n      (Bild:\u00a0Google)\n    <\/p>\n<p>Mit <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/thema\/Android-17\" rel=\"external noopener nofollow\" target=\"_blank\">Android 17<\/a> wird die Interaktion von Apps mit dem System in Echtzeit \u00fcberwacht, um sch\u00e4dliche Muster zu erkennen, wie das Verstecken oder Ver\u00e4ndern von App-Icons oder das Ausf\u00fchren von Anwendungen im Hintergrund. Google nennt diese Funktion dynamische Signal\u00fcberwachung. Das Unternehmen k\u00f6nne zudem \u201eRegeln dynamisch ausrollen, um einen besseren Schutz vor neuen und aufkommenden Bedrohungsverhalten zu gew\u00e4hrleisten\u201c. Die dynamische Signal\u00fcberwachung soll in der zweiten Jahresh\u00e4lfte eingef\u00fchrt werden.<\/p>\n<p>Neu ist zudem \u201eChrome App Safety\u201c: Dabei soll die App-Sicherheit auf Android durch eine zus\u00e4tzliche Schutzebene beim Herunterladen erh\u00f6ht werden. Wenn Nutzer \u201eSafe Browsing\u201c aktiviert haben und eine App herunterladen wollen, \u00fcberpr\u00fcft Google die APK-Datei auf bekannte Malware und verhindert gegebenenfalls den Download.<\/p>\n<p>        Weiterlesen nach der Anzeige<\/p>\n<p>Google erweitert mit Android 17 au\u00dferdem die Android-Schutzfunktionen, indem allen Apps, die nicht als Barrierefreiheits-Tools gekennzeichnet sind, der Zugriff auf den Barrierefreiheitsdienst entzogen wird. \u00dcberdies deaktiviert Google die Entsperrung von Ger\u00e4t zu Ger\u00e4t sowie die Chrome-WebGPU-Unterst\u00fctzung. Au\u00dferdem integriert das Unternehmen eine Betrugserkennung f\u00fcr Chat-Benachrichtigungen. Im Laufe des Jahres soll Android Enterprise Unterst\u00fctzung f\u00fcr \u201eAdvanced Protection\u201c erhalten, sodass Unternehmen diesen Schutz per Richtlinie f\u00fcr verwaltete Ger\u00e4te aktivieren k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Mehr Kontrolle bei Standortfreigabe<\/p>\n<p>Mit Android 17 erhalten Nutzer auch mehr Kontrolle \u00fcber die Standortfreigabe von Apps: In das System zieht eine neue Standortschaltfl\u00e4che ein, mit der Nutzerinnen und Nutzer ihren genauen Standort vor\u00fcbergehend f\u00fcr bestimmte Aufgaben freigeben k\u00f6nnen, solange eine bestimmte App ge\u00f6ffnet ist. Dies sei ideal f\u00fcr schnelle Aufgaben, wie die Suche nach einem Caf\u00e9 in der N\u00e4he. Die Berechtigung werde nach der Nutzung sofort wieder entzogen und verhindere unn\u00f6tiges Tracking. Diese Neuerung hatte <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/news\/Android-17-Beta-3-App-Bubbles-getrennte-WLAN-Kacheln-und-mehr-11226957.html\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Google schon mit der Beta 3 von Android 17<\/a> angek\u00fcndigt.<\/p>\n<p>      <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/imgs\/18\/5\/0\/8\/2\/0\/7\/2\/android-17-location-sharing-control-7bb5ce20a0220ab1.gif\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\"><\/p>\n<p>  <img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" alt=\"Screenshot der neuen Standorteinstellungen nter Android 17\" height=\"800\" src=\"data:image\/svg+xml,%3Csvg xmlns='http:\/\/www.w3.org\/2000\/svg' width='696px' height='391px' viewBox='0 0 696 391'%3E%3Crect x='0' y='0' width='696' height='391' fill='%23f2f2f2'%3E%3C\/rect%3E%3C\/svg%3E\" style=\"aspect-ratio: 800 \/ 800; object-fit: cover;\" width=\"800\"\/><\/p>\n<p>      <\/a><\/p>\n<p>Unter Android 17 k\u00f6nnen Nutzer einer App vor\u00fcbergehend Zugriff auf den Standort gew\u00e4hren.<\/p>\n<p class=\"a-caption__source\">\n      (Bild:\u00a0Google)\n    <\/p>\n<p>Zudem wird am oberen Bildschirmrand ein Standort-Indikator eingeblendet, wenn der Standort aktiv genutzt wird. Neu ist ferner ein sogenannter Kontakt-Picker, der Apps den Zugriff nur auf ausgew\u00e4hlte Kontaktdaten erlaubt, statt auf das gesamte Adressbuch.<\/p>\n<p>Schutz f\u00fcr Einmalpassw\u00f6rter<\/p>\n<p>Auch in weiteren Bereichen sichert Google sein System ab: Betr\u00fcger versuchten oft, Einmalpassw\u00f6rter (OTPs \u2013 One Time Passwords) aus SMS-Nachrichten zu stehlen, um damit private Konten zu kapern. Um Nutzer davor zu sch\u00fctzen, blendet Android die Sicherheitscodes fortan f\u00fcr drei Stunden automatisch vor den meisten Apps aus. Damit will Google sicherstellen, dass OTPs w\u00e4hrend ihrer G\u00fcltigkeitsdauer vor unbefugtem Zugriff gesch\u00fctzt bleiben.<\/p>\n<p>Ferner baut Google mit Android 17 einen Schalter zum Deaktivieren des 2G-Mobilfunks (GSM) ein. Mobilfunkanbieter h\u00e4tten die M\u00f6glichkeit, diese Einstellung so zu konfigurieren, dass 2G standardm\u00e4\u00dfig deaktiviert ist, wodurch Kunden proaktiv vor Sicherheitsl\u00fccken \u00e4lterer Technologien in Gebieten gesch\u00fctzt werden, in denen die 2G-Infrastruktur nicht mehr gewartet werde.<\/p>\n<p>      <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/imgs\/18\/5\/0\/8\/2\/0\/7\/2\/android-os-verification-ef2af54e0fd87f28.png\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\"><\/p>\n<p>  <img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" alt=\"Screenshot Andropid OS Verification\" height=\"2160\" src=\"data:image\/svg+xml,%3Csvg xmlns='http:\/\/www.w3.org\/2000\/svg' width='696px' height='391px' viewBox='0 0 696 391'%3E%3Crect x='0' y='0' width='696' height='391' fill='%23f2f2f2'%3E%3C\/rect%3E%3C\/svg%3E\" style=\"aspect-ratio: 3840 \/ 2160; object-fit: cover;\" width=\"3840\"\/><\/p>\n<p>      <\/a><\/p>\n<p>Google f\u00fchrt mit Android 17 eine Betriebssystem-Verifizierung ein.<\/p>\n<p class=\"a-caption__source\">\n      (Bild:\u00a0Google)\n    <\/p>\n<p>Auf Systemebene integriert Google mit Android 17 eine Betriebssystem-Verifizierung. Diese sei mittlerweile notwendig, da einige Kriminelle damit begonnen h\u00e4tten, inoffizielle, modifizierte Versionen des Betriebssystems zu verbreiten, die wie legitime Software aussehen sollen. \u201eDiese b\u00f6sartigen Versionen wurden entwickelt, um Nutzer zu t\u00e4uschen, indem sie das offizielle Betriebssystem imitieren, w\u00e4hrend sie heimlich die Integrit\u00e4t Ihres Ger\u00e4ts gef\u00e4hrden\u201c, erl\u00e4utert Google. Diese neue Schutzfunktion landet zun\u00e4chst auf Pixel-Ger\u00e4ten.<\/p>\n<p>(<a class=\"redakteurskuerzel__link\" href=\"https:\/\/www.heise.de\/news\/mailto:afl@heise.de\" title=\"Andreas Floemer\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">afl<\/a>)<\/p>\n<p>\n      Dieser Link ist leider nicht mehr g\u00fcltig.\n    <\/p>\n<p>Links zu verschenkten Artikeln werden ung\u00fcltig,<br \/>\n      wenn diese \u00e4lter als 7\u00a0Tage sind oder zu oft aufgerufen wurden.\n    <\/p>\n<p><strong>Sie ben\u00f6tigen ein heise+ Paket, um diesen Artikel zu lesen. Jetzt eine Woche unverbindlich testen \u2013 ohne Verpflichtung!<\/strong><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Android-Sicherheit: Google f\u00fchrt KI-basierte Echtzeit-\u00dcberwachung ein close notice This article is also available in English. It was translated&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":1016079,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[135],"tags":[5356,196859,1743,29,30,4149,196,11850,190,189,1687,769,194,191,193,192],"class_list":{"0":"post-1016078","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-wissenschaft-technik","8":"tag-android","9":"tag-android-17","10":"tag-datenschutz","11":"tag-deutschland","12":"tag-germany","13":"tag-google","14":"tag-it","15":"tag-malware","16":"tag-science","17":"tag-science-technology","18":"tag-security","19":"tag-smartphone","20":"tag-technik","21":"tag-technology","22":"tag-wissenschaft","23":"tag-wissenschaft-technik"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/116567593982697375","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1016078","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=1016078"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1016078\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/1016079"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=1016078"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=1016078"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=1016078"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}