{"id":1017058,"date":"2026-05-13T22:53:14","date_gmt":"2026-05-13T22:53:14","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1017058\/"},"modified":"2026-05-13T22:53:14","modified_gmt":"2026-05-13T22:53:14","slug":"stuttgart-chemnitz-braut-braeutigam-gaeste-das-sind-die-hochzeitmoden-trends","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1017058\/","title":{"rendered":"Stuttgart\/Chemnitz | Braut, Br\u00e4utigam, G\u00e4ste: Das sind die Hochzeitmoden-Trends"},"content":{"rendered":"<p>Stuttgart\/Chemnitz (dpa\/tmn) &#8211; Zwischen Satinroben, T\u00fcllkleidern und Zweiteilern &#8211; wer heute ein Brautkleid sucht, hat eine riesige Auswahl. Besonders angesagt derzeit ist allerdings ein minimalistischer Stil.\u00a0<\/p>\n<p>\u00abClean Chic ist in aller Munde\u00bb, sagt Doris Nothnagel, die einen Podcast rund ums Brautkleid hat &#8211; und eine Brautmoden-Boutique in Stuttgart. Das hei\u00dft: Kleider mit klaren Linien und reduzierten Details sind gefragt. Statt \u00fcppiger Verzierungen stehen hochwertige Stoffe wie Satin, Mikado oder Seide im Mittelpunkt.\u00a0<\/p>\n<p>Spitze und Baskentaille<\/p>\n<p>Parallel dazu kehrt eine andere Silhouette zur\u00fcck: das gro\u00dfe Kleid mit weiten R\u00f6cken, teilweise sogar mit Reifrock oder mehreren Lagen T\u00fcll. H\u00e4ufig hier zu sehen: die sogenannte Baskentaille, mit V-Form, also vorn spitz zulaufend.\u00a0<\/p>\n<p>\u00abSolche Schnitte lassen die Taille schmaler erscheinen und heben die Silhouette besonders hervor\u00bb, sagt Jaqueline K\u00e4mpfe, Hochzeitsplanerin aus Chemnitz. H\u00e4ufig werden diese Saison auch die H\u00fcften st\u00e4rker betont, was an historische Ballkleider erinnert.<\/p>\n<p>Bei den Stoffen spielen neben Satin und Mikado auch Chiffon oder feine Spitzen eine gro\u00dfe Rolle, etwa die filigrane Chantilly-Spitze mit floralen Motiven. Teilweise experimentieren Designerinnen und Designer auch mit Drapierungen oder besonderen Webarten, sodass Stoffe strukturiert wirken oder dreidimensionale Effekte entstehen. Perlen, Pailletten oder Glitzerelemente tauchen ebenfalls h\u00e4ufiger auf und werden direkt in die Stoffe eingearbeitet, so K\u00e4mpfe.<\/p>\n<p>Kleidchen wechsel dich<\/p>\n<p>Bei allen angesagten Details: \u00abDie Branche ist heute weniger trendorientiert als fr\u00fcher, sondern stark von Individualit\u00e4t gepr\u00e4gt\u00bb, sagt Susan Lippe-Bernard, Chefredakteurin des \u00abBraut &amp; Br\u00e4utigam\u00bb-Magazins. Viele Hersteller setzen auf wandelbare Modelle mit abnehmbaren \u00c4rmeln, \u00dcberr\u00f6cken und Co. Und unter so manchem langen Rock ist ein k\u00fcrzeres Kleid verborgen, das sp\u00e4ter f\u00fcr die Party zum Vorschein kommt. \u00abMan kann an einem Tag zwei oder drei verschiedene Auftritte haben\u00bb, sagt Susan Lippe-Bernard.<\/p>\n<p>Ein weiterer Ansatz sind sogenannte Mix-and-Match-Kollektionen. Verschiedene Oberteile lassen sich hier mit unterschiedlichen R\u00f6cken kombinieren, etwa mit einem schlichten Etuirock, einem T\u00fcllrock oder einer volumin\u00f6sen Prinzessinnen-Variante.<\/p>\n<p>Und auch bei den Accessoires geht es um die Wandlungsf\u00e4higkeit: Capes oder Bolero-J\u00e4ckchen werden eingesetzt, um f\u00fcr die Zeremonie einen anderen Look zu schaffen, als etwa f\u00fcr die Feier am Abend. Statt klassischer wei\u00dfer Brautschuhe wird zu festlichen Schuhen in Gold, Silber oder Pastellt\u00f6nen gegriffen, die sich auch nach dem gro\u00dfen Tag noch tragen lassen.<\/p>\n<p>Auff\u00e4llig sind laut Doris Nothnagel au\u00dferdem lange Schleier, teilweise mehrere Meter lang. Und sogenannte Choker, also eng anliegende Halsb\u00e4nder f\u00fcr die Braut.<\/p>\n<p>Zur\u00fcck zum wei\u00dfen Klassiker<\/p>\n<p>Farblich zeigt sich die Branche vergleichsweise zur\u00fcckhaltend. W\u00e4hrend in vergangenen Jahren h\u00e4ufig zarte Ros\u00e9- oder Blusht\u00f6ne zu sehen waren, dominiert aktuell wieder eine klassische Farbpalette. \u00abDer Hauptanteil der Kleider ist in Ivory oder Creme\u00bb, sagt Jacqueline K\u00e4mpfe. Auch Susan Lippe-Bernard beobachtet eine R\u00fcckkehr zu schmeichelnden Wei\u00df- und Cremet\u00f6nen. Internationale Laufstege zeigen zwar immer wieder farbige Modelle, etwa hellblaue Brautkleider, doch solche Ideen schaffen es laut K\u00e4mpfe nur selten in die Verkaufsr\u00e4ume.<\/p>\n<p>Bei den Herren sind laut Lippe-Bernard derzeit \u00fcbrigens Beige- und Gr\u00fcnt\u00f6ne vertreten. Olive etwa, Tanne oder Waldgr\u00fcn. Auch hellere Blaut\u00f6ne oder sanfte Braun- und Beiget\u00f6ne werden jetzt h\u00e4ufiger vom Br\u00e4utigam gew\u00e4hlt.\u00a0<\/p>\n<p>Und es geht weg von sehr traditionellen Hochzeitsanz\u00fcgen mit Brokatstoff &#8211; hin zu modernen Anz\u00fcgen mit klarer Schnittf\u00fchrung, die sie auch sp\u00e4ter noch zu anderen Anl\u00e4ssen getragen werden k\u00f6nnen, beobachtet Jaqueline K\u00e4mpfe. Dabei greifen laut Doris Nothnagel viele zur schlichten Krawatte statt zur klassischen Fliege. Auch Zweireiher sind nach ihrer Beobachtung h\u00e4ufiger zu sehen.<\/p>\n<p>Farbwahl f\u00fcr Festg\u00e4ste<\/p>\n<p>Und bei den G\u00e4sten? W\u00e4hrend in den vergangenen Jahren h\u00e4ufig Farbkonzepte oder abgestimmte Outfits vorgegeben wurden, etwa bei Brautjungfern, wird die Kleiderwahl inzwischen wieder freier. \u00abEs wird bunter und flexibler\u00bb, so Doris Nothnagel. G\u00e4ste orientieren sich st\u00e4rker an ihrem eigenen Stil statt an einem festen Farbschema.<\/p>\n<p>Ganz in Wei\u00df zu erscheinen, das bleibt aber weiterhin tabu, schlie\u00dflich ist diese Farbe traditionell der Braut vorbehalten. Auch komplett schwarze Outfits gelten nach Einsch\u00e4tzung von Doris Nothnagel und Susan Lippe-Bernard bei vielen Hochzeiten als eher unpassend \u2013 besonders bei sommerlichen Feiern im Freien.<\/p>\n<p>Daf\u00fcr gibt es eine Tendenz zu l\u00e4ngeren Kleidern bei der Hochzeitsgesellschaft. Kurze Cocktailkleider werden seltener getragen, beobachtet Susan Lippe-Bernard. Ein beliebtes Element: der Schlitz am Kleid.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Stuttgart\/Chemnitz (dpa\/tmn) &#8211; Zwischen Satinroben, T\u00fcllkleidern und Zweiteilern &#8211; wer heute ein Brautkleid sucht, hat eine riesige Auswahl.&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":1017059,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1830],"tags":[1634,2632,3364,29,30,1292,350,624,1441,41876,149917,2241],"class_list":{"0":"post-1017058","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-stuttgart","8":"tag-baden-wuerttemberg","9":"tag-brcmj","10":"tag-de","11":"tag-deutschland","12":"tag-germany","13":"tag-hochzeit","14":"tag-mode","15":"tag-ratgeber","16":"tag-stuttgart","17":"tag-themenpaket-hochzeit","18":"tag-tmn1900","19":"tag-trends"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/116569729135941231","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1017058","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=1017058"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1017058\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/1017059"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=1017058"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=1017058"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=1017058"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}