{"id":1017226,"date":"2026-05-14T00:31:16","date_gmt":"2026-05-14T00:31:16","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1017226\/"},"modified":"2026-05-14T00:31:16","modified_gmt":"2026-05-14T00:31:16","slug":"berlin-saisonal-und-regional-tipps-fuer-den-obst-und-gemuesekauf","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1017226\/","title":{"rendered":"Berlin | Saisonal und regional: Tipps f\u00fcr den Obst- und Gem\u00fcsekauf"},"content":{"rendered":"<p>Berlin (dpa\/tmn) &#8211; Erdbeeren gibt es mittlerweile ganzj\u00e4hrig zu kaufen &#8211; wie fast jedes andere Obst oder Gem\u00fcse auch. Moderne Anbau- und Lagermethoden sowie schnelle Transportwege machen es m\u00f6glich.<\/p>\n<p>Oft verbraucht das aber viel Energie und belastet das Klima &#8211; laut Naturschutzbund Deutschland (NABU) insbesondere, wenn die Ware aus fernen L\u00e4ndern mit dem Flugzeug transportiert wird.<\/p>\n<p>Aber ist regionales und saisonales Obst und Gem\u00fcse automatisch besser? Wer Umwelt und dem Klima etwas Gutes tun will, sollte beim Einkauf auf Details achten.\u00a0<\/p>\n<p>Regional &#8211; der Begriff ist nicht gesch\u00fctzt<\/p>\n<p>Bei Obst und Gem\u00fcse muss zwar das Herkunftsland gekennzeichnet sein. Der Begriff \u00abregional\u00bb oder \u00abaus der Region\u00bb ist laut NABU aber gesetzlich nicht gesch\u00fctzt. Die Bezeichnung kann also meinen, dass die Ware direkt um die Ecke &#8211; oder irgendwo in Deutschland &#8211; angebaut wurde.\u00a0<\/p>\n<p>Bei der Suche nach regionaler Ware kann man sich laut Bundeszentrum f\u00fcr Ern\u00e4hrung (BZfE) etwa am <a href=\"https:\/\/www.regionalfenster.de\/\" target=\"_blank\" class=\"externalLink\" rel=\"noreferrer nofollow noopener\">Regionalfenster<\/a> orientieren. Die freiwillige Lebensmittelkennzeichnung findet sich meist auf der Verpackung. Das blaue Informationsfeld gibt unter anderem Auskunft \u00fcber die Herkunftsregion und Kontrollstelle.\u00a0<\/p>\n<p>Einziger Nachteil: Die Ware ist oft in Plastik verpackt. Alternativ kann man eigene Beutel mitbringen und Obst und Gem\u00fcse etwa im Bio-Laden oder auf Bauern- und Wochenm\u00e4rkten kaufen, r\u00e4t der NABU. Dort kann man direkt nach dem Erzeuger, Anbauort und der Anbaumethode fragen. Denn der Transportweg ist nur ein Aspekt beim Thema Regionalit\u00e4t.<\/p>\n<p>Aus der Region hei\u00dft nicht automatisch auch alles gut<\/p>\n<p>Auch regionale Ware k\u00f6nnen aus beheizten Gew\u00e4chsh\u00e4usern stammen und so sch\u00e4dliche Treibhausgase verursachen oder Pflanzenschutzmittel enthalten, so die Verbraucherzentrale. Obst und Gem\u00fcse aus der Region bedeutet nicht automatisch, dass es hochwertiger oder nachhaltiger ist.\u00a0<\/p>\n<p>Wer das umgehen will, kann zu Freilandgem\u00fcse greifen. Denn es verursacht im Vergleich zu Ware aus beheizten Gew\u00e4chsh\u00e4usern in der Regel weniger sch\u00e4dliche Emissionen, so die Verbraucherzentrale.<\/p>\n<p>Wer noch mehr f\u00fcr die Umwelt tun will, kann auf Bio-Siegel achten. Die Ware ist zwar oft teurer. Doch wenn Obst und Gem\u00fcse mit dem Bio-Siegel gekennzeichnet ist, sind bestimmte Umweltschutzstandards garantiert, so der Bund f\u00fcr Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND). Bei Bio-Produkten sind laut Verbrauchersch\u00fctzern zum Beispiel \u00fcberwiegend keine Pestizidr\u00fcckst\u00e4nde nachweisbar.<\/p>\n<p>Vorteile saisonaler Ware<\/p>\n<p>Wenn Obst und Gem\u00fcse auf heimischen Feldern w\u00e4chst, hat dies \u00fcbrigens noch weitere Vorteile: Saisonale Produkte von heimischen Erzeugern k\u00f6nnen zum optimalen Zeitpunkt geerntet werden. Dadurch sind sie nicht nur frischer und schmecken besser, sondern enthalten laut BZfE oft auch mehr Vitamine und Mineralstoffe &#8211; als etwa Ware mit langen Transportwegen und K\u00fchlung.<\/p>\n<p>Weitere positive Effekte: Durch die zeitlich begrenzte Verf\u00fcgbarkeit der Saisonware gestaltet sich der Speiseplan laut BZfE aufs Jahr gesehen oft abwechslungsreicher. H\u00e4ufig genie\u00dft man Rhabarber, Spargel, Beeren und Co. bewusster. Vielleicht entdeckt man sogar Gem\u00fcsearten, die man bislang nicht gekauft hat, etwa Schwarzwurzeln oder Mangold.<\/p>\n<p>Saisonkalender helfen<\/p>\n<p>Wann welches Obst und Gem\u00fcse hierzulande w\u00e4chst, zeigen Saisonkalender. Ab Juni gibt es etwa die ersten Himbeeren, Johannisbeeren und Kirschen sowie Mangold, Buschbohnen und Rote Bete von heimischen Erzeugern. Saisonkalender findet man online etwa auf der Internetseite des <a href=\"https:\/\/www.nabu.de\/imperia\/md\/content\/nabude\/konsumressourcenmuell\/200810-nabu-saisonkalender.pdf\" target=\"_blank\" class=\"externalLink\" rel=\"noreferrer nofollow noopener\">NABU<\/a>, der <a href=\"https:\/\/www.verbraucherzentrale.de\/sites\/default\/files\/2023-01\/vz-saisonkalender.pdf\" target=\"_blank\" class=\"externalLink\" rel=\"noreferrer nofollow noopener\">Verbraucherzentrale<\/a> oder der <a href=\"https:\/\/geerntet-in-deutschland.de\/saisonkalender\/\" target=\"_blank\" class=\"externalLink\" rel=\"noreferrer nofollow noopener\">BVEO<\/a> &#8211; einem Zusammenschluss nationaler Obst und Gem\u00fcse-Erzeuger.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Berlin (dpa\/tmn) &#8211; Erdbeeren gibt es mittlerweile ganzj\u00e4hrig zu kaufen &#8211; wie fast jedes andere Obst oder Gem\u00fcse&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":1017227,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1825],"tags":[296,21609,218756,2632,29,5763,4974,870,30,867,624,4061,58957,212969,383,625],"class_list":{"0":"post-1017226","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-berlin","8":"tag-berlin","9":"tag-bio","10":"tag-bioware","11":"tag-brcmj","12":"tag-deutschland","13":"tag-ernaehrung","14":"tag-essen-und-trinken","15":"tag-gemuese","16":"tag-germany","17":"tag-obst","18":"tag-ratgeber","19":"tag-regional","20":"tag-saisonal","21":"tag-tmn2121","22":"tag-umwelt","23":"tag-verbraucher"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/116570114511295824","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1017226","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=1017226"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1017226\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/1017227"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=1017226"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=1017226"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=1017226"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}