{"id":1017316,"date":"2026-05-14T01:30:18","date_gmt":"2026-05-14T01:30:18","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1017316\/"},"modified":"2026-05-14T01:30:18","modified_gmt":"2026-05-14T01:30:18","slug":"blumenthal-wie-eine-umfrage-zur-sanierung-des-zentrums-ausfaellt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1017316\/","title":{"rendered":"Blumenthal: Wie eine Umfrage zur Sanierung des Zentrums ausf\u00e4llt"},"content":{"rendered":"<ul>\n<li>Ergebnisse einer Umfrage zur Sanierung des Stadtteilzentrums Blumenthal wurden von Wissenschaftlern der Uni Bremen ausgewertet; sie liefern Grundlagen f\u00fcr Vergleiche mit anderen St\u00e4dten.<\/li>\n<li>Die Mehrheit der Befragten f\u00fchlt sich mit Blumenthal verbunden, bem\u00e4ngelt aber Missst\u00e4nde wie schlechte Radwege, zu wenige soziale Treffs, unsichere Bereiche nachts, M\u00fcll und L\u00e4rm.<\/li>\n<li>Demn\u00e4chst finden Interviews mit bestimmten Gruppen statt, jeweils im Quartierstreff, Kapit\u00e4n-Dallmann-Stra\u00dfe 18, ab 15 Uhr bzw. f\u00fcr \u00c4ltere ab 10.30 Uhr; Anmeldung unter 0421\/21868862.<\/li>\n<\/ul>\n<p>            Mehr anzeigen<br \/>\n            Weniger anzeigen<\/p>\n<p>\n    . Die Umfrage lief mehrere Monate, jetzt haben Wissenschaftler der Uni Bremen sie ausgewertet: Sie wollten von Blumenthalern erfahren, wie es sich im Stadtteilzentrum lebt, ob sie sich mit ihm identifizieren und was sie sich von <a href=\"https:\/\/www.weser-kurier.de\/bremen\/stadtteil-blumenthal\/entwicklung-in-blumenthal-wie-das-zentrum-zum-sanierungsgebiet-wurde-doc7lqaomtcsdk133soy8rs\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">dessen Sanierung<\/a> erhoffen \u2013 als erster Teil einer Analyse, die es so f\u00fcr ein Bremer Stadtgebiet noch nicht gegeben hat. Die Forscher wollen herausfinden, ob Stadtumbauprogramme wirklich die Situation von Menschen vor Ort verbessern. Darum werden sie das Millionenvorhaben in Blumenthal noch zwei Jahre lang begleiten.\n<\/p>\n<p>Justus T\u00f6nnies sagt es gleich: Die Ergebnisse, die er an diesem Dienstagabend den Blumenthaler Beiratsfraktionen vorstellen will, sind Grundlagen-Ergebnisse. Sie sollen die Basis f\u00fcr Vergleiche bilden \u2013 auch Vergleiche mit anderen Sanierungsgebieten in anderen St\u00e4dten und mit Stadtteilen, in denen es keine Stadtumbauprojekte gibt. T\u00f6nnies arbeitet f\u00fcr das Institut f\u00fcr Public Health und Pflegeforschung an der Bremer Uni. Er leitet das Projekt, bei dem es einerseits um eine Analyse des Zentrums und andererseits um eine Evaluation des Entwicklungskonzepts der Stadt geht, mit dem sie den alten Ortskern voranbringen will.<\/p>\n<p>T\u00f6nnies und ein Team von Wissenschaftlern wollen ausloten, inwieweit beim Umbau der fr\u00fcheren Gesch\u00e4ftsstra\u00dfe und der Quartiere drumherum drei Aspekte ber\u00fccksichtigt werden \u2013 Gesundheit, \u00f6kologische Nachhaltigkeit und soziale Gerechtigkeit. 8087 Blumenthaler sind von den Forschern angeschrieben worden, 838 haben am Ende auf die Fragen geantwortet. Macht 6,7 Prozent der Menschen, die im Stadtteilzentrum leben. Und weil mehr Bewohner erreicht werden sollen, plant das Institut der Uni demn\u00e4chst Interviews, vor allem mit Gruppen, die sie bisher nicht erreicht haben: Erwachsene ab 65 Jahren, junge M\u00e4nner, Frauen, M\u00e4dchen, Migranten.<\/p>\n<p>\n    Die Antworten der Befragten spiegeln das wider, wor\u00fcber Blumenthaler Politiker immer wieder diskutieren: schlechte Radwege, zu wenige soziale Treffs, unsichere Bereiche, vor allem nachts. Au\u00dfer Probleme werden aber auch Potenziale benannt. Zum Beispiel, dass die Haltestellen gut erreichbar sind, genauso wie die verbliebenen Gesch\u00e4fte. Herausgekommen ist aber auch, dass sich die Mehrheit der Blumenthaler mit dem Stadtteil verbunden f\u00fchlt, obwohl es vieles gibt, was sie st\u00f6rt. Der <a href=\"https:\/\/www.weser-kurier.de\/bremen\/stadtteil-vegesack\/bremen-nord-wie-viele-muell-hotspots-es-gibt-und-wo-sie-sind-doc85r5lubnqljkrlqq8xn\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">M\u00fcll in den Quartieren<\/a> etwa, der L\u00e4rm vom Nachbarn, der zunehmende Stra\u00dfenverkehr.\n<\/p>\n<p>\n    Festgestellt haben die Wissenschaftler au\u00dferdem, dass vielen Menschen die Beteiligung an Prozessen wichtig ist, sie sich aber nur selten beteiligen. Dass die meisten Anwohner nicht wissen, was genau im Zentrum geplant ist, um es zu entwickeln. Und dass sich eine Mehrheit gro\u00dfe Impulse f\u00fcr den Ortskern erhofft, wenn der <a href=\"https:\/\/www.weser-kurier.de\/bremen\/stadtteil-blumenthal\/kaemmerei-quartier-wie-sich-der-plan-fuer-den-campus-veraendert-hat-doc7vtjoteghas4wow3c1y\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Campus mit f\u00fcnf Schulen im nahen K\u00e4mmerei-Quartier<\/a> fertig ist. Die Antworten sollen jetzt mit denen aus noch folgenden Umfragen verglichen werden \u2013 und eben mit denen aus anderen Sanierungsgebieten und Stadtteilen ohne Umbauprogramm.\n<\/p>\n<p>T\u00f6nnies geht deshalb davon aus, dass er im n\u00e4chsten Jahr wieder im Beirat berichten wird. Und dass dann Tendenzen erkennbar sein werden, ob die Bewohner des Zentrums tats\u00e4chlich von den Projekten des Entwicklungskonzeptes profitieren.<\/p>\n<p>                Info<\/p>\n<p>Die Interviews mit Blumenthalern sind f\u00fcr diesen und n\u00e4chsten Monat geplant: Der erste Termin am 28. Mai richtet sich an Migranten, der zweite am 1. Juni an Menschen \u00fcber 65 Jahren, der dritte am 2. Juni an M\u00e4dchen und Frauen und der vierte am 3. Juni an junge M\u00e4nner. Die Interviews dauern jeweils 90 Minuten und werden mit 30 Euro verg\u00fctet. Veranstaltungsort ist jeweils der Quartierstreff, Kapit\u00e4n-Dallmann-Stra\u00dfe 18. Fast alle Interviews beginnen ab 15 Uhr, nur die mit den \u00e4lteren Menschen nicht. Sie starten ab 10.30 Uhr. Anmeldungen werden ab sofort unter der Telefonnummer 0421\/21868862 entgegengenommen.<\/p>\n<p>                Diese Fragen und Antworten wurden mit KI basierend auf unseren Artikeln erstellt.<br \/>\n                <a class=\"more-btn\" href=\"https:\/\/www.weser-kurier.de\/generative-ki\/\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\"><br \/>\n                    \u2192 Mehr Infos<br \/>\n                <\/a><\/p>\n<p>                        <a href=\"https:\/\/www.weser-kurier.de\/\" id=\"home\" class=\"button primary-primary font-size-15_1 m-0a customEvent\" data-layer-event-name=\"customEvent\" data-layer-trigger=\"click\" data-layer-category=\"artikelscoring\" data-layer-action=\"startseite_button\" data-layer-label=\"doc85tszz1sop1zvomufq4\" data-layer-value=\"https:\/\/www.weser-kurier.de\/bremen\/stadtteil-blumenthal\/1\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Zur Startseite<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Ergebnisse einer Umfrage zur Sanierung des Stadtteilzentrums Blumenthal wurden von Wissenschaftlern der Uni Bremen ausgewertet; sie liefern Grundlagen&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":1017317,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1824],"tags":[2420,3364,29,30],"class_list":{"0":"post-1017316","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-bremen","8":"tag-bremen","9":"tag-de","10":"tag-deutschland","11":"tag-germany"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/116570346444041026","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1017316","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=1017316"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1017316\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/1017317"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=1017316"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=1017316"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=1017316"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}