{"id":1017433,"date":"2026-05-14T02:43:15","date_gmt":"2026-05-14T02:43:15","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1017433\/"},"modified":"2026-05-14T02:43:15","modified_gmt":"2026-05-14T02:43:15","slug":"gehalts-schock-deutschland-schlusslicht-bei-der-gehaltstransparenz-in-der-eu-das-sind-die-gruende","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1017433\/","title":{"rendered":"Gehalts-Schock: Deutschland Schlusslicht bei der Gehaltstransparenz in der EU \u2013 Das sind die Gr\u00fcnde!"},"content":{"rendered":"<p class=\"dm-paragraph leading-[1.5em] mb-8 my-8 dm-article-content-width\" index=\"0\" should-collapse-on-mobile=\"true\" has-padding=\"\" data-v-8f90ed31=\"\">Wer in Deutschland einen neuen Job sucht, tappt oft im Dunkeln, was das Gehalt angeht. Eine neue Untersuchung der Jobseite Indeed best\u00e4tigt dieses frustrierende Gef\u00fchl: Nur in 12,5 Prozent der deutschen Stellenanzeigen finden sich konkrete Zahlen zur Bezahlung. Damit ist Deutschland das Schlusslicht unter sieben untersuchten europ\u00e4ischen L\u00e4ndern.<\/p>\n<p class=\"dm-paragraph leading-[1.5em] mb-8 my-8 dm-article-content-width\" index=\"1\" should-collapse-on-mobile=\"true\" has-padding=\"\" data-v-8f90ed31=\"\">Doch woran liegt diese Geheimniskr\u00e4merei? Lisa Feist, \u00d6konomin bei Indeed, hat eine klare Antwort. \u201eStatt eines pr\u00e4ventiven Anstiegs verzeichnen wir aktuell sogar einen R\u00fcckgang der Transparenzquote in Deutschland\u201c, erkl\u00e4rt sie.<\/p>\n<p>Arbeitgeber wieder am l\u00e4ngeren Hebel<\/p>\n<p class=\"dm-paragraph leading-[1.5em] mb-8 my-8 dm-article-content-width\" index=\"3\" should-collapse-on-mobile=\"true\" has-padding=\"\" data-v-8f90ed31=\"\">Der Grund: \u201eDiese Entwicklung verl\u00e4uft parallel zu einem Arbeitsmarkt, der sp\u00fcrbar abk\u00fchlt und auf dem sich die Verhandlungsmacht wieder zugunsten der Arbeitgeber verschiebt.\u201c Der Druck auf die Firmen l\u00e4sst nach und etliche verfallen wieder in alte Gewohnheiten. Eine echte Ver\u00e4nderung erwartet die Expertin erst, wenn die Gesetze es vorschreiben.<\/p>\n<p class=\"dm-paragraph leading-[1.5em] mb-8 my-8 dm-article-content-width\" index=\"4\" should-collapse-on-mobile=\"true\" has-padding=\"\" data-v-8f90ed31=\"\">Und genau das steht kurz bevor. Eine EU-Vorgabe zur Lohntransparenz muss bis zum 7. Juni in nationales Recht gegossen werden. Ihr Ziel ist es unter anderem, die Lohnl\u00fccke zwischen M\u00e4nnern und Frauen zu schlie\u00dfen. Au\u00dferdem werden Firmen verpflichtet, die Bezahlung bereits vor einem Vorstellungsgespr\u00e4ch offenzulegen.<\/p>\n<p>In diesen Branchen wird am meisten gemauert<\/p>\n<p class=\"dm-paragraph leading-[1.5em] mb-8 my-8 dm-article-content-width\" index=\"6\" should-collapse-on-mobile=\"true\" has-padding=\"\" data-v-8f90ed31=\"\">Aktuell gilt in der Bundesrepublik: Je h\u00f6her die Bezahlung, desto gr\u00f6\u00dfer die Geheimniskr\u00e4merei. W\u00e4hrend in Jobs bei Reinigungsfirmen (34,8 Prozent) oder im Transportsektor (22,3 Prozent) noch vergleichsweise h\u00e4ufig eine Verg\u00fctung angegeben wird, herrscht anderswo Totenstille.<\/p>\n<p class=\"dm-paragraph leading-[1.5em] mb-8 my-8 dm-article-content-width\" index=\"7\" should-collapse-on-mobile=\"true\" has-padding=\"\" data-v-8f90ed31=\"\">In der Architektur nennen nur sechs Prozent der Ausschreibungen eine Lohnspanne, in der IT sind es sogar nur f\u00fcnf Prozent. Das ist ein echtes \u201eWie bitte?!\u201c-Moment, wenn man bedenkt, was sich Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer eigentlich w\u00fcnschen: Eine Indeed-Befragung ergab, dass \u00fcber 60 Prozent von euch klare Lohnangaben fordern und sich mit dieser Info auch viel eher bewerben w\u00fcrden.<\/p>\n<p>Andere L\u00e4nder sind schon viel weiter<\/p>\n<p class=\"dm-paragraph leading-[1.5em] mb-8 my-8 dm-article-content-width\" index=\"9\" should-collapse-on-mobile=\"true\" has-padding=\"\" data-v-8f90ed31=\"\">Ein Blick \u00fcber die Grenzen beweist, dass es auch anders funktioniert. In Gro\u00dfbritannien (56 Prozent), den Niederlanden (48 Prozent) und auch in Frankreich (43 Prozent) ist die Offenlegung von Geh\u00e4ltern weitaus \u00fcblicher. Besonders Italien macht einen gewaltigen Sprung: Dort stieg der Anteil der Inserate mit Lohninfo binnen eines Jahres von 22 auf 36 Prozent. (dpa\/red)<\/p>\n<p class=\"dm-paragraph leading-[1.5em] mb-8 my-8 dm-article-content-width\" index=\"10\" should-collapse-on-mobile=\"true\" has-padding=\"\" data-v-8f90ed31=\"\">Dieser Inhalt wurde mit <a target=\"_blank\" href=\"https:\/\/www.express.de\/redaktion\/unsere-redaktionellen-richtlinien-fuer-den-umgang-mit-ki-597701\" rel=\"nofollow noopener\">Hilfe von KI<\/a> erstellt.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Wer in Deutschland einen neuen Job sucht, tappt oft im Dunkeln, was das Gehalt angeht. Eine neue Untersuchung&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":1017434,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[3933],"tags":[331,332,548,663,158,3934,3935,13,14,15,12],"class_list":{"0":"post-1017433","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-eu","8":"tag-aktuelle-nachrichten","9":"tag-aktuelle-news","10":"tag-eu","11":"tag-europa","12":"tag-europaeische-union","13":"tag-europe","14":"tag-european-union","15":"tag-headlines","16":"tag-nachrichten","17":"tag-news","18":"tag-schlagzeilen"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/116570634132668538","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1017433","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=1017433"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1017433\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/1017434"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=1017433"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=1017433"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=1017433"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}