{"id":1017439,"date":"2026-05-14T02:46:21","date_gmt":"2026-05-14T02:46:21","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1017439\/"},"modified":"2026-05-14T02:46:21","modified_gmt":"2026-05-14T02:46:21","slug":"gebaeudemodernisierungsgesetz-dvgw-begruesst-verabschiedung-im-bundeskabinett","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1017439\/","title":{"rendered":"Geb\u00e4udemodernisierungsgesetz: DVGW begr\u00fc\u00dft Verabschiedung im Bundeskabinett \/ &#8230;"},"content":{"rendered":"<p class=\"date\">13.05.2026 \u2013 13:14<\/p>\n<p class=\"customer\">\n                        <a class=\"story-customer\" title=\"weiter zum newsroom von DVGW-Dt. Verein  d. Gas- u. Wasserfaches e.V.\" href=\"https:\/\/www.presseportal.de\/nr\/162131\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">DVGW-Dt. Verein  d. Gas- u. Wasserfaches e.V.<\/a>\n                    <\/p>\n<p><a data-category=\"citylink-story-view\" data-action=\"click\" data-label=\"Citylink in Meldungsansicht\" class=\"story-city event-trigger\" href=\"https:\/\/www.presseportal.de\/regional\/Berlin\" title=\"News aus Berlin \" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Berlin<\/a> (ots)<\/p>\n<p> Der DVGW Deutscher Verein des Gas- und Wasserfaches e.V. bewertet den heute im Bundeskabinett verabschiedeten Gesetzesentwurf der Bundesregierung zum Geb\u00e4udemodernisierungsgesetz (GModG) als wichtigen Fortschritt f\u00fcr die W\u00e4rmewende. &#8222;Die Entscheidung war \u00fcberf\u00e4llig. Das Kabinett sorgt mit dem grundlegenden Systemwechsel im Geb\u00e4udesektor endlich auch formal f\u00fcr die dringend ben\u00f6tigte Planungssicherheit. Der Beschluss ist ein deutlicher Fortschritt gegen\u00fcber dem bisherigen Geb\u00e4udeenergiegesetz. Versorgungssicherheit und Bezahlbarkeit haben nun Vorrang, ohne den Klimaschutz zu vernachl\u00e4ssigen&#8220;, betont Prof. Dr. Gerald Linke, Vorstandsvorsitzender des DVGW. Insgesamt ist das Gesetz ein zentraler Schritt hin zu mehr Technologieoffenheit. Es setzt wichtige markt\u00f6ffnende Impulse f\u00fcr den Hochlauf klimaneutraler Gase. Diese haben nun endlich Marktperspektiven und k\u00f6nnen k\u00fcnftig einen relevanten Beitrag zur Dekarbonisierung leisten. <\/p>\n<p> Mit der Einf\u00fchrung einer Gr\u00fcngasquote schafft die Bundesregierung erstmals praxistaugliche Instrumente, die Wasserstoff und Biomethan als wesentliche erneuerbare Energietr\u00e4ger im Geb\u00e4udesektor erm\u00f6glichen. Die Bio-Treppe (10 bis 60 Prozent im Zeitraum 2029 bis 2040) und die Gr\u00fcngasquote korrigieren einen Fehler des alten GEG, das W\u00e4rmepumpen und Fernw\u00e4rme unabh\u00e4ngig vom tats\u00e4chlichen Energiemix privilegiert hatte. Der neue Ansatz ist sachgerechter und systemischer. Zudem sorgt der Kabinettsbeschluss f\u00fcr mehr Entscheidungsfreiheit f\u00fcr Geb\u00e4udeeigent\u00fcmer, indem er der Heterogenit\u00e4t des Geb\u00e4udebestands in Deutschland Rechnung tr\u00e4gt und den faktischen Zwang zu einzelnen Heiztechnologien beendet. <\/p>\n<p> Kritisch sieht der DVGW die Kostenaufteilung speziell f\u00fcr Gasheizungen zwischen Mietern und Vermietern, die au\u00dferhalb des GModG &#8211; im CO2-Kostenaufteilungsgesetz &#8211; verankert werden soll. Die dort festgeschriebene Differenzierung erschwert die W\u00e4rmeversorgung durch Gas &#8211; und wird nicht auf andere W\u00e4rmel\u00f6sungen wie Strom oder Fernw\u00e4rme angewendet. &#8222;Dass hier vor allem die Gasversorgung benachteiligt wird, widerspricht dem Prinzip der Technologieneutralit\u00e4t und setzt ordnungspolitisch falsche Signale. Damit entsteht der Eindruck, dass \u00fcber das Mietrecht ein indirekter Steuerungsmechanismus zulasten der Gasversorgung etabliert wird, der den positiven Grundansatz des Geb\u00e4udemodernisierungsgesetzes konterkariert&#8220;, kritisiert DVGW-Chef Linke. <\/p>\n<p><b>Neue DVGW-W\u00e4rmekostenstudie: Wirtschaftliche Heizl\u00f6sungen h\u00e4ngen stark von Geb\u00e4ude und Standort ab<\/b><\/p>\n<p> Der Geb\u00e4udesektor spielt bei der Energiewende eine zentrale Rolle: Fast 16 Prozent aller CO2-Emissionen werden in diesem Sektor verursacht. Gleichzeitig ist fast jede zweite Heizung in Deutschland \u00e4lter als 15 Jahre. Da Heizungen in der Regel nach 20 bis 25 Jahren das Ende ihrer Lebensdauer erreichen, wird in den kommenden zehn Jahren \u00fcber die H\u00e4lfte der Anlagen ersetzt werden m\u00fcssen. F\u00fcr die Verbraucherinnen und Verbraucher ist dabei vor allem entscheidend, wie hoch die Gesamtkosten sein werden. Dazu z\u00e4hlen nicht nur die Anschaffungskosten f\u00fcr eine neue Heizungsanlage, sondern auch notwendige Sanierungsma\u00dfnahmen sowie die langfristigen Kosten f\u00fcr Energietr\u00e4ger und Wartung. <\/p>\n<p> Die neue W\u00e4rmekostenstudie des DVGW zeigt, dass eine Brennwerttherme mit gr\u00fcnem Gas je nach Ort, Geb\u00e4udeart und -zustand eine wirtschaftliche Alternative darstellen kann. <\/p>\n<p> Die Studie analysiert die Gesamtkosten verschiedener W\u00e4rmeversorgungsl\u00f6sungen und vergleicht diese f\u00fcr exemplarische Ein- und Mehrfamilienh\u00e4user mit unterschiedlichen Effizienzklassen im Zeitraum von 2026 bis 2045. Ziel ist es, Transparenz \u00fcber die relevanten Kostenkomponenten zu schaffen und Marktentwicklungen zu analysieren. Untersucht werden Brennwertthermen mit Erdgas, Wasserstoff und Biomethan, W\u00e4rmepumpen und Fernw\u00e4rme. In die Berechnungen flie\u00dfen sowohl Energiekosten als auch Investitions-, Betriebs- und Wartungskosten ein. <\/p>\n<p> Die Ergebnisse der Studie zeigen deutlich, dass keine Heiztechnologie pauschal wirtschaftlich \u00fcberlegen ist. Welche W\u00e4rmeversorgungsl\u00f6sung wirtschaftlich sinnvoll ist, h\u00e4ngt stark vom jeweiligen Geb\u00e4ude, der Region, sowie von regulatorischen und technologischen Entwicklungen ab. Entscheidend f\u00fcr die Wirtschaftlichkeit sind der energetische Zustand des Geb\u00e4udes, die Infrastrukturkosten und Netzentgelte, sowie der Zeitpunkt des Heizungstauschs. Vor diesem Hintergrund ist ein diversifizierter Transformationspfad erforderlich, der regionale und geb\u00e4udespezifische Unterschiede in der W\u00e4rmeversorgung ber\u00fccksichtigt. <\/p>\n<p> Wie stark die Kosten variieren k\u00f6nnen, zeigt das Beispiel eines teilsanierten Einfamilienhauses. Bei einem Heizungstausch noch in diesem Jahr reichen die Gesamtkosten, also die des j\u00e4hrlichen Energiebezugs einschlie\u00dflich der anteiligen Anschaffungskosten, von rund 2.700 Euro (Erdgas-Brennwerttherme) bis zu 5.900 Euro. Die Kostenspannen sind dabei erheblich: Erdgas-Brennwerttherme (ca. 2.700 bis 3.300 Euro p. a.), Biomethan (ca. 3.200 bis 4.600 Euro p. a.), W\u00e4rmepumpe (ca. 4.000 bis 4.700 Euro p. a., mit staatlicher F\u00f6rderung 3.000 bis 3.700 Euro p. a.) sowie Fernw\u00e4rme (ca. 3.000 bis 5.900 Euro p. a.). <\/p>\n<p> Auch wenn Wasserstoff aktuell nicht die g\u00fcnstigste Alternative im W\u00e4rmemarkt ist, kann er mit sinkenden Bereitstellungskosten eine Option f\u00fcr die Zukunft sein. Regulatorische Entwicklungen, wie zum Beispiel die Bio-Treppe, k\u00f6nnen den Markthochlauf gr\u00fcner Gase unterst\u00fctzen und sich positiv auf deren Verf\u00fcgbarkeit und Preisentwicklung auswirken. <\/p>\n<p> Die Analyse der W\u00e4rmekosten erfolgt in einer Phase gro\u00dfer Verunsicherung bei Endkunden und Entscheidungstr\u00e4gern, insbesondere mit Blick auf k\u00fcnftige Energietr\u00e4ger und Kostenentwicklungen. Die Studie des DVGW soll hier Orientierung bieten und die Entscheidungsfindung im W\u00e4rmemarkt unterst\u00fctzen. Die Ver\u00f6ffentlichung der gesamten DVGW-W\u00e4rmekostenstudie erfolgt Anfang Juni. <\/p>\n<p class=\"contact-headline\">Pressekontakt:<\/p>\n<p class=\"contact-text\">DVGW Deutscher Verein des Gas- und Wasserfaches e.V.<br \/>Presse- und \u00d6ffentlichkeitsarbeit<br \/><a href=\"https:\/\/www.presseportal.de\/pm\/162131\/mailto: presse@dvgw.de\" class=\"uri-mailto\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\"> presse@dvgw.de<\/a><br \/><a target=\"_blank\" class=\"uri-ext outbound\" rel=\"noopener nofollow\" href=\"https:\/\/www.dvgw.de\">www.dvgw.de<\/a><\/p>\n<p>Hauptgesch\u00e4ftsstelle<br \/>Josef-Wirmer-Stra\u00dfe 1-3, 53123 Bonn<br \/>B\u00fcro Berlin<br \/>Hannoversche Stra\u00dfe 19, 10115 Berlin<\/p>\n<p>Lars Wagner<br \/>Leiter Presse- und \u00d6ffentlichkeitsarbeit \/ Pressesprecher<br \/>Telefon: (030) 79 47 36 &#8211; 64<br \/>Sabine W\u00e4chter<br \/>Pressesprecherin<br \/>Telefon: (0228) 91 88 &#8211; 609<\/p>\n<p class=\"originator\">Original-Content von: DVGW-Dt. Verein  d. Gas- u. Wasserfaches e.V., \u00fcbermittelt durch news aktuell<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"13.05.2026 \u2013 13:14 DVGW-Dt. Verein d. Gas- u. Wasserfaches e.V. 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