{"id":1017826,"date":"2026-05-14T06:28:26","date_gmt":"2026-05-14T06:28:26","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1017826\/"},"modified":"2026-05-14T06:28:26","modified_gmt":"2026-05-14T06:28:26","slug":"zweiter-report-ruhrgebiet-veroeffentlicht-halloherne-de","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1017826\/","title":{"rendered":"Zweiter &#8218;Report Ruhrgebiet&#8216; ver\u00f6ffentlicht | halloherne.de"},"content":{"rendered":"<p>                <img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"article__image__img\"   src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/52a1879ede76122be627a087eab61c7a.jpg\" width=\"812\" height=\"541\" alt=\"Die Insolvenz betrifft einige Unternehmen im Ruhrgebiet und auch in Herne: Creditreform stellt aktuelle Zahlen im \" report=\"\" ruhrgebiet=\"\" vor.=\"\"\/><\/p>\n<p>                    Foto:<br \/>\n                    Pixabay                <\/p>\n<p>                    Die Insolvenz betrifft einige Unternehmen im Ruhrgebiet und auch in Herne: Creditreform stellt aktuelle Zahlen im &#8222;Report Ruhrgebiet&#8220; vor.                <\/p>\n<p>\n    Creditreform beleuchtet aktuelle Wirtschaftslage im Mittelstand\n<\/p>\n<p>Zweiter &#8218;Report Ruhrgebiet&#8216; ver\u00f6ffentlicht<\/p>\n<p class=\"article__paragraph\">Wie steht es um den Mittelstand zwischen Dortmund und Duisburg? Dieser Frage sind Expertinnen und Experten des Verbands der Vereine Creditreform sowie von Creditreform Dortmund nachgegangen. Ihre Ergebnisse pr\u00e4sentierten sie am Donnerstag (23.4.2026) April bei der Vorstellung des \u201eReport Ruhrgebiet\u201c.<\/p>\n<p><a class=\"article__banner__link\" href=\"https:\/\/www.halloherne.de\/out\/blink\/1208\" target=\"blank\" rel=\"nofollow noopener\"><br \/>\n    <img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"article__banner__image\" width=\"470\" height=\"210\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/d285486f337a4b77a7412cf45c50e30f.gif\" alt=\"Anzeige: Sparkasse Privatkredit 2026\"\/><br \/>\n<\/a><\/p>\n<p class=\"article__paragraph\">Darin beleuchten Romina Scharf, Syndikusrechtsanw\u00e4ltin und Referentin der Gesch\u00e4ftsleitung bei Creditreform Dortmund, Hartmut Irmer, Leiter Vertrieb bei Creditreform Dortmund, und Patrik-Ludwig Hantzsch, Pressesprecher und Leiter der Wirtschaftsforschung beim Verband der Vereine Creditreform, bereits zum zweiten Mal die aktuelle Wirtschaftslage im Mittelstand der Region. Konkret liefert der Report Ruhrgebiet aktuelle Daten f\u00fcr Bochum, Bottrop, Dortmund, Duisburg, den Ennepe-Ruhr-Kreis, Essen, Gelsenkirchen, Herne, M\u00fclheim an der Ruhr, Oberhausen, Recklinghausen und Unna.<\/p>\n<p>Lage auf Bundes- und Landesebene<\/p>\n<p class=\"article__paragraph\">Um die Lage in der Region besser einsch\u00e4tzen zu k\u00f6nnen, gab Hantzsch zun\u00e4chst einen \u00dcberblick zur gesamtdeutschen Situation. Zwar starte der Mittelstand mit vorsichtigem Stimmungsumschwung ins Jahr und der Creditreform- Gesch\u00e4ftsklimaindex liegt mit 5,3 Punkten wieder im Plus, nachdem er zwei Jahre im negativen Bereich lag, so der Experte, jedoch solle man diese Werte nicht \u00fcberinterpretieren.<\/p>\n<p class=\"article__paragraph\">\u201eDenn die aktuelle Gesch\u00e4ftslage ist weiter negativ \u2013 und das im vierten Jahr in Folge\u201c, so Hantzsch und erg\u00e4nzte: \u201eDie wirtschaftliche Lage bleibt angespannt, Eigenkapitalquoten stehen unter Druck, die Kreditaufnahme wird schwieriger. Investitionen gehen zur\u00fcck und Zahlungsziele werden verl\u00e4ngert.\u201c Er f\u00fcgte an: \u201eTrotz aller schwierigen finanziellen Lagen, zeigen sich Mittelst\u00e4ndler dennoch eher bereit, in die Zukunft zu investieren.\u201c<\/p>\n<p>So sieht es in NRW aus<\/p>\n<p class=\"article__paragraph\">Diese risikobehaftete Entwicklung zeigt sich auch in NRW. Im Vergleich mit dem ersten Quartal des Jahres 2025 haben beispielsweise die Unternehmensinsolvenzen im bev\u00f6lkerungsreichsten Bundesland im ersten Quartal 2026 um 9,93 Prozent zugenommen. Besorgniserregend ist auch der Wert im Bereich des Ausfallrisikos.<\/p>\n<p class=\"article__paragraph\">Irmer erkl\u00e4rte: \u201eDieser Wert beschreibt die Wahrscheinlichkeit, mit der mit einem Zahlungsausfall beziehungsweise einer Insolvenz bei einem Unternehmen zu rechnen ist.\u201c Hier liegt die Ausfallrate im Bundesschnitt bei 1,88 Prozent, in NRW allerdings bei 2,16 Prozent. Nur in Bremen (2,54 Prozent) und Berlin (3,04 Prozent) ist das Risiko, dass eine Forderung nicht bezahlt wird, noch h\u00f6her.<\/p>\n<p>Die Situation im Ruhrgebiet<\/p>\n<p class=\"article__paragraph\">Ein im Vergleich zum Landesschnitt noch h\u00f6herer Wert zeigt sich mit einer Ausfallrate von 2,64 Prozent im Ruhrgebiet. Betrachtet man die Insolvenzquote, so liegt diese bei 1,76 Prozent (1,34 Prozent in NRW). Allerdings steigen beide Quoten seit Jahren an und lagen beispielsweise 2020 noch bei 0,70 Prozent in NRW und 0,98 Prozent im Ruhrgebiet.<\/p>\n<p>                <img decoding=\"async\" class=\"article__image__img\"   src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/7cad8deca7bc020019e70b0e0678275a.jpg\" width=\"812\" height=\"507\" alt=\"Pr\u00e4sentierten den zweiten \u201eReport Ruhrgebiet\u201c (v.l.): Patrik-Ludwig Hantzsch, Pressesprecher und Leiter der Wirtschaftsforschung beim Verband der Vereine Creditreform, Romina Scharf, Syndikusrechtsanw\u00e4ltin und Referentin der Gesch\u00e4ftsleitung bei Creditreform Dortmund, sowie Hartmut Irmer, Leiter Vertrieb bei Creditreform Dortmund.\" loading=\"lazy\"\/><\/p>\n<p>                    Foto:<br \/>\n                    Misael Lenhart, Verband der Vereine Creditreform                <\/p>\n<p>                    Pr\u00e4sentierten den zweiten \u201eReport Ruhrgebiet\u201c (v.l.): Patrik-Ludwig Hantzsch, Pressesprecher und Leiter der Wirtschaftsforschung beim Verband der Vereine Creditreform, Romina Scharf, Syndikusrechtsanw\u00e4ltin und Referentin der Gesch\u00e4ftsleitung bei Creditreform Dortmund, sowie Hartmut Irmer, Leiter Vertrieb bei Creditreform Dortmund.                <\/p>\n<p class=\"article__paragraph\">Betrachtet man die Entwicklung vom ersten Quartal 2025 zum gleichen Zeitraum in diesem Jahr, so ergibt sich eine Steigerung von 9,4 Prozent. So gingen im ersten Quartal des letzten Jahres 351 und in diesem Jahr 384 Unternehmen insolvent. \u201eProzentual besonders massiv ist die Zunahme im Baugewerbe. Hier haben wir im ersten Quartal 2025 63, im ersten Quartal 2026 aber leider 84 Insolvenzen feststellen m\u00fcssen \u2013 das entspricht einer Steigerung von rund 34 Prozent\u201c, so Scharf und erg\u00e4nzt: \u201eBesorgniserregend ist die Entwicklung hingegen bei den Dienstleistungsunternehmen. Zwar nahmen die Insolvenzen nur um gut neun Prozent zu, jedoch ist dieser Wert im Vergleich zu den Vorjahren sehr hoch.<\/p>\n<p class=\"article__paragraph\">Nur geringe Insolvenzzunahmen verzeichnen wir mit gut f\u00fcnf Prozent hingegeben beim Handel. Entspannung gibt es im verarbeitenden Gewerbe, wo die Unternehmensinsolvenzen um rund 40 Prozent abgenommen haben.\u201c<\/p>\n<p>So viele Insolvenzen gab es in Herne<\/p>\n<p class=\"article__paragraph\">Beim Blick auf die St\u00e4dte und Kreise f\u00e4llt auf, dass die Anzahl der Insolvenzen im gleichen Zeitraum zwar fast \u00fcberall anstieg, insgesamt aber sehr heterogen ist. Besonders nahm sie in Gelsenkirchen mit einem Plus von 50 Prozent und in Duisburg mit plus 30 Prozent zu. Absolut gesehen verzeichneten Recklinghausen, Dortmund und Essen im ersten Quartal 2026 mit 65, 61 und 56 F\u00e4llen die meisten Insolvenzen.<\/p>\n<p class=\"article__paragraph\">In Herne gab es nach Angaben von Creditreform im Jahr 2025 46 Insolvenzen zu verzeichnen, ein Jahr zuvor waren es noch 51. Das sind aber noch deutlich mehr als in den Jahren davor. 2022 waren es 29, ein Jahr sp\u00e4ter 37.<\/p>\n<p>Gewerbean- und abmeldungen<\/p>\n<p class=\"article__paragraph\">Wie entwickelt sich die besonders klein- und mittelst\u00e4ndisch gepr\u00e4gte Wirtschaft im Ruhrgebiet? \u201eHier lohnt ein Blick auf die Gewerbean- und &#8211; abmeldungen. Im Jahr 2025 konnten wir mit 36.540 neu gegr\u00fcndeten Unternehmen einen absoluten Spitzenwert verzeichnen. Gleichzeitig sank die Zahl der Gewerbeabmeldungen auf 28.232, was zu einer positiven Scherenentwicklung f\u00fchrt\u201c, so Scharf. Das ist der Expertin zufolge als positives Signal zu deuten: \u201eDie Entwicklung zeigt, dass der Markt in Bewegung bleibt, es weiterhin wirtschaftliche Dynamik gibt und es sich aktuell nicht um eine blo\u00dfe Abw\u00e4rtsbewegung handelt.<\/p>\n<p class=\"article__paragraph\">Viele der derzeit beobachtbaren Entwicklungen, so die Experten, seien keine kurzfristigen Ph\u00e4nomene. Denn bereits seit einigen Jahren zeichne sich bundesweit eine Abschw\u00e4chung der wirtschaftlichen Dynamik ab \u2013 im Ruhrgebiet tritt es allerdings noch einmal deutlicher zutage.<\/p>\n<p class=\"article__paragraph\">\u201eDie vergleichsweise hohen Ausfall- und Insolvenzquoten zeigen vor allem, dass sich Unternehmen im Ruhrgebiet aktuell in einem Umfeld mit erh\u00f6htem Risiko bewegen. Die Wahrscheinlichkeit von Zahlungsausf\u00e4llen steigt. Durch die angespannte finanzielle Situation der Unternehmen wird es daher zunehmend wichtiger, Risiken fr\u00fchzeitig zu erkennen und m\u00f6glichst aktiv gegenzusteuern\u201c, appelliert Scharf und erg\u00e4nzt: \u201eF\u00fcr 2026 erwarten wir zwar keine deutliche Versch\u00e4rfung, jedoch wird sich die Zahl der Insolvenzen zun\u00e4chst voraussichtlich auf einem hohen Niveau stabilisieren.\u201c<\/p>\n<p>\n    Donnerstag, 14. Mai 2026<br \/>\n         | Quelle: Marcel Gruteser\/Creditreform<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Foto: Pixabay Die Insolvenz betrifft einige Unternehmen im Ruhrgebiet und auch in Herne: Creditreform stellt aktuelle Zahlen im&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":1017827,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1848],"tags":[3364,29,548,663,3934,3658,30,13,14,15,1209,12],"class_list":{"0":"post-1017826","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-gelsenkirchen","8":"tag-de","9":"tag-deutschland","10":"tag-eu","11":"tag-europa","12":"tag-europe","13":"tag-gelsenkirchen","14":"tag-germany","15":"tag-headlines","16":"tag-nachrichten","17":"tag-news","18":"tag-nordrhein-westfalen","19":"tag-schlagzeilen"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/116571518470256537","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1017826","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=1017826"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1017826\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/1017827"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=1017826"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=1017826"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=1017826"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}