{"id":1017936,"date":"2026-05-14T07:29:21","date_gmt":"2026-05-14T07:29:21","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1017936\/"},"modified":"2026-05-14T07:29:21","modified_gmt":"2026-05-14T07:29:21","slug":"esc-2026-sarah-engels-macht-wolfram-weimer-berlin-fiebert-mit","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1017936\/","title":{"rendered":"ESC 2026: Sarah Engels macht Wolfram Weimer \u2013 Berlin fiebert mit"},"content":{"rendered":"<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\"> Germany, 12 Points? Das w\u00e4r was. Deutschlands ESC-Hoffnung <a href=\"https:\/\/rp-online.de\/thema\/sarah-engels\/\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Sarah Engels<\/a> hat mit ihrem Song \u201eFire\u201c im Halbfinale ein Ausrufezeichen gesetzt \u2013 und pl\u00f6tzlich wird wieder vom gro\u00dfen Punkte-Regen getr\u00e4umt. Sogar in der Politik. Doch der ESC in <a href=\"https:\/\/rp-online.de\/thema\/wien\/\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Wien<\/a> steht in diesem Jahr auch unter Spannung: Boykott, Proteste \u2013 und scharfe Kritik an Israels Teilnahme.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Die Bundesregierung dr\u00fcckt Engels die Daumen. Kulturstaatsminister Wolfram Weimer sagte unserer Redaktion, er sehe f\u00fcr die 33-J\u00e4hrige gute Chancen. \u201eNach ihrem sensationellen Auftritt beim Halbfinale bin ich sicher, dass Sarah Europa mit ihrer Stimme und ihrem Auftritt sehr positiv \u00fcberraschen kann.\u201c Engels habe \u201eeinen tollen Song\u201c und stehe \u201ef\u00fcr Lebensfreude und Frauen-Power aus Deutschland\u201c, erg\u00e4nzte Weimer. Mit ihrer Offenheit und positiven Ausstrahlung sei sie \u201eeine gro\u00dfartige Botschafterin unseres Landes beim ESC\u201c. In Wien sei bereits sp\u00fcrbar, wie der 33-J\u00e4hrigen \u201edie Herzen hier zufliegen\u201c, betonte der Kulturstaatsminister weiter.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Weimer ist zum Finale nach Wien gereist \u2013 auch, um ein Zeichen zu setzen. <a href=\"https:\/\/rp-online.de\/thema\/deutschland\/\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Deutschland<\/a> unterst\u00fctzt die Teilnahme Israels und lehnt einen Boykott ab. \u201eEs ist kein Ort, wo politische Dinge in dieser Dimension eine Rolle spielen sollten.\u201c F\u00fcr <a href=\"https:\/\/rp-online.de\/thema\/israel\/\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Israel<\/a> tritt der 28-j\u00e4hrige K\u00fcnstler Noam Bettan an, auch er steht im Finale. Wegen Israels Milit\u00e4roffensive in Gaza boykottieren diesmal f\u00fcnf L\u00e4nder den ESC: Spanien, die <a href=\"https:\/\/rp-online.de\/thema\/niederlande\/\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Niederlande<\/a>, <a href=\"https:\/\/rp-online.de\/thema\/irland\/\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Irland<\/a>, Island und Slowenien. Mit 35 Teilnehmern ist es der kleinste Wettbewerb seit 2003.<\/p>\n<p>Roth erinnert an Dana International      <\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Weimers Vorg\u00e4ngerin <a href=\"https:\/\/rp-online.de\/thema\/claudia-roth\/\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Claudia Roth<\/a> (Gr\u00fcne) h\u00e4lt den Boykott f\u00fcr den falschen Weg. Der ESC sei ein \u201eeinzigartiges Fest der Vielfalt\u201c, bei dem besonders die queere Community und die kulturelle Breite Europas und dar\u00fcber hinaus eine B\u00fchne bekommt, sagte Roth unserer Redaktion. Genau deshalb sei ein Boykott Israels falsch. \u201eUnd die israelischen K\u00fcnstlerinnen und K\u00fcnstler, die beim ESC aufgetreten sind, haben immer f\u00fcr das progressive Israel gestanden.\u201c<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Roth nannte Dana International, die 1998 mit \u201eDiva\u201c gewann, und Netta Barzilai, die 2018 den Sieg holte. Sie st\u00fcnden \u201ef\u00fcr ein diverses und pluralistisches Israel und eben nicht f\u00fcr Netanyahus Regierung und seine v\u00f6lkerrechtswidrige Politik\u201c. Roth bedauerte, dass L\u00e4nder wie Irland, das beim ESC Geschichte geschrieben habe, dem Wettbewerb fernbleiben. Politische Botschaften k\u00f6nne man beim ESC trotzdem senden: <a href=\"https:\/\/rp-online.de\/thema\/conchita-wurst\/\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Conchita Wurst<\/a> habe das gezeigt \u2013 und die <a href=\"https:\/\/rp-online.de\/thema\/ukraine\/\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Ukraine<\/a>, die nach Beginn des russischen Angriffskrieges mit ihrem Beitrag gewann, so Roth.<\/p>\n<p>Klein kritisiert Zwischenrufe      <\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Der Antisemitismusbeauftragte der Bundesregierung, Felix Klein, kritisierte die Zwischenrufe beim ersten Auftritt Bettans scharf. \u201eIch w\u00fcrde den Mitwirkenden des ESC ebenso wie dem Publikum w\u00fcnschen, dass die Musik, die Show und die Unterhaltung im Vordergrund stehen und damit eben das, was den ESC auch seit jeher ausmacht\u201c, sagte er unserer Redaktion. Er betonte: \u201eIch w\u00fcnsche mir breiten Widerspruch gegen eine ungerechte Vereinnahmung dieses fr\u00f6hlichen Festivals durch einzelne Politaktivisten und gegen eine unzul\u00e4ssige Haftbarmachung des israelischen Teilnehmers f\u00fcr das staatliche Handeln Israels.\u201c<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Israel ist fest im ESC verankert und Mitglied der Europ\u00e4ischen Rundfunkunion (EBU), die den Wettbewerb veranstaltet. Vier Mal haben israelische Songs gewonnen, zuletzt 2018. Doch der Gaza-Krieg hat die Lage ver\u00e4ndert: Schon beim Wettbewerb in Malm\u00f6 2024 und auch in <a href=\"https:\/\/rp-online.de\/thema\/basel\/\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Basel<\/a> 2025 gab es israelkritische Demonstrationen \u2013 sowie Pfiffe und Buhrufe im Saal.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Germany, 12 Points? Das w\u00e4r was. 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