{"id":1018726,"date":"2026-05-14T14:58:19","date_gmt":"2026-05-14T14:58:19","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1018726\/"},"modified":"2026-05-14T14:58:19","modified_gmt":"2026-05-14T14:58:19","slug":"hantavirus-kontaktfaelle-in-frankreich-und-niederlanden-negativ-diepresse-com","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1018726\/","title":{"rendered":"Hantavirus: Kontaktf\u00e4lle in Frankreich und Niederlanden \u201enegativ\u201c \u2013 DiePresse.com"},"content":{"rendered":"<p class=\"lead\">Nach dem Hantavirus-Ausbruch auf dem Kreuzfahrtschiff \u201eHondius\u201c mit drei Todesf\u00e4llen sind bisher alle untersuchten Kontaktf\u00e4lle in Frankreich und den Niederlanden negativ getestet worden. Die EU k\u00fcndigte an, den Informationsaustausch zwischen den Mitgliedstaaten zu verst\u00e4rken.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"figure__image\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/imago images 0856160799.webp\" alt=\"Alle Kontaktf\u00e4lle, die sich in Frankreich in Isolation bef\u00e4nden, seien \u201eausnahmslos negativ getestet worden\u201c. \" width=\"600\" height=\"400\"\/><\/p>\n<p>Alle Kontaktf\u00e4lle, die sich in Frankreich in Isolation bef\u00e4nden, seien \u201eausnahmslos negativ getestet worden\u201c. \u2003Imago \/ Andres Gutierrez<\/p>\n<p>                    14.05.2026 um 15:48<\/p>\n<p>Frankreichs Gesundheitsministerium hat zum Zustand der in Frankreich untersuchten Kontaktf\u00e4lle nach dem Hantavirus-Ausbruch auf dem Kreuzfahrtschiff \u201eHondius\u201c eine erste Entwarnung gegeben. Alle Kontaktf\u00e4lle, die sich in Frankreich in Isolation bef\u00e4nden, seien \u201eausnahmslos negativ getestet worden\u201c, teilte Gesundheitsministerin St\u00e9phanie Rist am Donnerstag im Onlinedienst X mit.<\/p>\n<p>Darunter waren demnach neben vier Franzosen auch 22 Kontaktpersonen einer sp\u00e4ter an einer Hantavirus-Infektion gestorbenen Niederl\u00e4nderin. Als Vorsichtsma\u00dfnahme sowie angesichts der langen Inkubationszeit seien \u201ealle 26 Personen in Krankenhaus-Isolation gebracht\u201c worden. Sie w\u00fcrden \u201eweiterhin medizinisch \u00fcberwacht und dreimal pro Woche getestet\u201c. Eine vorherige Ansteckung weiterer Menschen k\u00f6nne \u201ezum gegenw\u00e4rtigen Stand der wissenschaftlichen Untersuchungen ausgeschlossen\u201c werden. Au\u00dfer im Falle eines m\u00f6glichen positiven Tests w\u00fcrden die Gesundheitsbeh\u00f6rden von nun an keine weiteren Informationen zu diesen Ergebnissen ver\u00f6ffentlichen.<\/p>\n<p>Auch ein \u00d6sterreicher war kurz mit einer mit dem Hantavirus infizierten Frau in einem Flugzeug und gilt nun als Niedrigrisiko-Kontaktperson. Dar\u00fcber informierte das Gesundheitsministerium am Mittwoch. Die Frau war damals bereits schwer erkrankt, weshalb die Crew entschied, dass sie nicht mitfliegen durfte. Die Niederl\u00e4nderin starb wenig sp\u00e4ter in Johannesburg. Eine Ansteckung des \u00d6sterreichers gilt als \u00e4u\u00dferst unwahrscheinlich. Der Mann hat keine Symptome.<\/p>\n<p>An Bord der \u201eHondius\u201c war es w\u00e4hrend einer Kreuzfahrt von Argentinien zu den Kapverden zu einem Hantavirus-Ausbruch gekommen. Drei Passagiere starben: ein niederl\u00e4ndisches Ehepaar und eine Deutsche. Bei zwei von ihnen wurde das Virus nachgewiesen, bei dem dritten Todesopfer gilt eine Hantavirus-Infektion nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation (WHO) als wahrscheinlich.<\/p>\n<p>F\u00fcnf franz\u00f6sische Passagiere der \u201eHondius\u201c waren unmittelbar nach ihrer Ankunft in Paris am Samstag isoliert worden. Eine von ihnen wurde positiv auf das Hantavirus getestet und ist inzwischen schwer erkrankt. 22 weitere Kontaktpersonen der sp\u00e4ter verstorbenen Niederl\u00e4nderin wurden auf franz\u00f6sische Krankenh\u00e4user verteilt. Die niederl\u00e4ndischen Beh\u00f6rden teilten ihrerseits mit, dass alle in dieser Woche in den Niederlanden eingetroffenen Evakuierten ebenfalls negativ getestet worden seien.<\/p>\n<p>In der Europ\u00e4ischen Union soll derweil der Mechanismus f\u00fcr den Informationsaustausch zwischen den 27 Mitgliedstaaten gest\u00e4rkt werden, um das Hantavirus besser bek\u00e4mpfen zu k\u00f6nnen. Die Aktivierung dieses Mechanismus werde nun \u201eden Informationsaustausch zwischen den Mitgliedstaaten und den EU-Institutionen erleichtern\u201c, erkl\u00e4rte die zyprische Ratspr\u00e4sidentschaft am Donnerstag. Auf einer Plattform sollten \u201ealle relevanten Informationen sowie alle laufenden Ma\u00dfnahmen geb\u00fcndelt werden\u201c. Nach den derzeit verf\u00fcgbaren Daten sch\u00e4tze die EU das Risiko f\u00fcr die allgemeine Bev\u00f6lkerung in Europa als \u201esehr gering\u201c ein, hie\u00df es. (APA\/AFP)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Nach dem Hantavirus-Ausbruch auf dem Kreuzfahrtschiff \u201eHondius\u201c mit drei Todesf\u00e4llen sind bisher alle untersuchten Kontaktf\u00e4lle in Frankreich und&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":1018727,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[3974],"tags":[331,332,548,663,3934,3980,156,13,14,15,12],"class_list":{"0":"post-1018726","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-frankreich","8":"tag-aktuelle-nachrichten","9":"tag-aktuelle-news","10":"tag-eu","11":"tag-europa","12":"tag-europe","13":"tag-france","14":"tag-frankreich","15":"tag-headlines","16":"tag-nachrichten","17":"tag-news","18":"tag-schlagzeilen"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/116573525164175743","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1018726","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=1018726"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1018726\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/1018727"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=1018726"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=1018726"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=1018726"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}