{"id":1020314,"date":"2026-05-15T06:45:16","date_gmt":"2026-05-15T06:45:16","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1020314\/"},"modified":"2026-05-15T06:45:16","modified_gmt":"2026-05-15T06:45:16","slug":"elf-jahres-tief-europas-unternehmen-investieren-immer-weniger","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1020314\/","title":{"rendered":"Elf-Jahres-Tief: Europas Unternehmen investieren immer weniger"},"content":{"rendered":"<p>  Von&amp;nbsp<a href=\"https:\/\/de.euronews.com\/profile\/1970\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Alessio Dell&#8217;Anna<\/a>&amp;nbsp&amp;&amp;nbsp<b>video by Loredana Dumitru<\/b><\/p>\n<p>\n         Zuerst ver\u00f6ffentlicht am<br \/>\n            15\/05\/2026 &#8211; 7:30 MESZ\n            <\/p>\n<p>Die Investitionsquote der Unternehmen in der EU ist auf den niedrigsten Stand seit mehr als zehn Jahren gefallen. Sie lag im vierten Quartal 2025 bei 21,8 %, wie aus neuen <a href=\"https:\/\/ec.europa.eu\/eurostat\/web\/products-eurostat-news\/w\/ddn-20260430-2\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer nofollow noopener\">Eurostat-Daten<\/a> hervorgeht.<\/p>\n<p>          <img decoding=\"async\" class=\"c-ad__placeholder__logo\" src=\"https:\/\/static.euronews.com\/website\/images\/logos\/logo-euronews-stacked-outlined-72x72-grey-9.svg\" width=\"72\" height=\"72\" alt=\"\" loading=\"lazy\"\/><br \/>\n          WERBUNG<\/p>\n<p>          <img decoding=\"async\" class=\"c-ad__placeholder__logo\" src=\"https:\/\/static.euronews.com\/website\/images\/logos\/logo-euronews-stacked-outlined-72x72-grey-9.svg\" width=\"72\" height=\"72\" alt=\"\" loading=\"lazy\"\/><br \/>\n          WERBUNG<\/p>\n<p>Die Quote misst im Wesentlichen, wie viel Geld die Unternehmen in Dinge wie Maschinen und Geb\u00e4ude im Verh\u00e4ltnis zu ihrer gesamten Wertsch\u00f6pfung investieren.<\/p>\n<p>Der Index ber\u00fccksichtigt keine Banken und Finanzunternehmen, sondern &#8222;normale Unternehmen&#8220; wie Hotels, Fabriken, Superm\u00e4rkte, Fluggesellschaften usw.<\/p>\n<p>Die Investitionsquote in der EU hatte unmittelbar vor Ausbruch der COVID-19-Pandemie, im vierten Quartal 2019 mit 26,7 % ihren H\u00f6hepunkt erreicht, was laut Eurostat auf verst\u00e4rkte Investitionen in geistiges Eigentum, also Urheberrechte und Patente auf die Globalisierungsdynamik zur\u00fcckzuf\u00fchren ist. Die Quote vom letzten Quartal 2025 lag nur einen Punkt \u00fcber dem tiefsten Stand der Aufzeichnungen, der mit 20,93 % (erstes Quartal 2010) im Anschluss an die letzte gro\u00dfe Finanzkrise verzeichnet wurde.<\/p>\n<p>Wo investieren die Unternehmen am wenigsten?<\/p>\n<p>Auffallend ist, dass einige der niedrigsten Investitionsquoten aus wichtigen europ\u00e4ischen Wirtschaftsnationen stammen: Luxemburg, Irland und die Niederlande weisen alle weniger als 17 % f\u00fcr das Jahr 2024 auf.<\/p>\n<p>Die Quote in Luxemburg war aufgrund des kleinen Industriesektors schon immer niedrig, Irland hat hingegen in weniger als einem Jahrzehnt 27 Prozentpunkte verloren.<\/p>\n<p>Ungarn und Kroatien hatten 2024 mit jeweils mehr als 28 % die h\u00f6chsten Investitionsquoten.<\/p>\n<p>&#8222;Unternehmensinvestitionen sind eine wichtige Determinante f\u00fcr das BIP-Wachstum. Investitionen in Ausr\u00fcstungen, Software, Fabriken &#8230; stehen eindeutig hinter dem Wachstumsmotor der Produktivit\u00e4t&#8220;, erkl\u00e4rt Antonio Fatas, Professor an der Wirtschaftshochschule INSEAD, gegen\u00fcber Europe in Motion.<\/p>\n<p>&#8222;Dies ist f\u00fcr Europa umso wichtiger, als es in den vergangenen Jahren beim Produktivit\u00e4tswachstum hinter die USA zur\u00fcckgefallen ist&#8220; erl\u00e4utert er weiter, und bezeichnet den Abstand von fast 2 % als &#8222;schockierend&#8220;.<\/p>\n<p>Gleichzeitig verzeichnete zum Beispiel Griechenland mit fast 10 % einen der schnellsten Produktivit\u00e4tszuw\u00e4chse in der gesamten Europ\u00e4ischen Union seit 2015. <\/p>\n<p>Warum ziehen sich die Unternehmen zur\u00fcck? Kann die Verteidigung neue Investitionen bringen?<\/p>\n<p>Die Europ\u00e4ische Zentralbank (EZB) hat einige Antworten parat, nachdem sie 64 f\u00fchrende Unternehmen im Euroraum zu ihren j\u00fcngsten und erwarteten Investitionsentscheidungen befragt hat und zu den Faktoren, die sie antreiben oder ausbremsen.<\/p>\n<p>Etwa 90 % der befragten Gro\u00dfunternehmen machen die derzeitige Nachfrageschw\u00e4che f\u00fcr ihre Zur\u00fcckhaltung bei den Ausgaben verantwortlich.<\/p>\n<p>Aber sie sind auch sehr besorgt \u00fcber die geringe Rentabilit\u00e4t, die Belastung durch Vorschriften und die Arbeitskosten, die von mehr als 80 % der Unternehmen genannt werden.<\/p>\n<p>Auch die geopolitischen Spannungen forderten ihren Tribut, insbesondere bei den Herstellern, die von Z\u00f6llen und kriegsbedingten Lieferengp\u00e4ssen betroffen sind.<\/p>\n<p>Viele Befragte gaben auch an, dass unvorhersehbare Klimavorschriften ihre langfristigen Pl\u00e4ne belasteten, und zwar noch mehr als die aktuelle Energiekrise.<\/p>\n<p>Gleichzeitig werde die erwartete Erh\u00f6hung der Verteidigungsausgaben weithin als potenzieller Katalysator f\u00fcr Investitionen wahrgenommen, so die EZB, denn die H\u00e4lfte der befragten Industrieunternehmen und ein F\u00fcnftel der befragten Dienstleistungsunternehmen erwarteten, dass h\u00f6here Verteidigungsausgaben ihre Investitionen in den n\u00e4chsten drei Jahren unterst\u00fctzen w\u00fcrden.<\/p>\n<p>Die Untersuchung wurde bei 39 Unternehmen durchgef\u00fchrt, die im Industriesektor t\u00e4tig sind, w\u00e4hrend sich die anderen 25 Unternehmen haupts\u00e4chlich auf den Dienstleistungssektor konzentrieren.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Von&amp;nbspAlessio Dell&#8217;Anna&amp;nbsp&amp;&amp;nbspvideo by Loredana Dumitru Zuerst ver\u00f6ffentlicht am 15\/05\/2026 &#8211; 7:30 MESZ Die Investitionsquote der Unternehmen in der&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":1020315,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[3933],"tags":[331,332,548,663,158,3934,3935,875,13,9951,14,15,12,924,173],"class_list":{"0":"post-1020314","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-eu","8":"tag-aktuelle-nachrichten","9":"tag-aktuelle-news","10":"tag-eu","11":"tag-europa","12":"tag-europaeische-union","13":"tag-europe","14":"tag-european-union","15":"tag-ezb","16":"tag-headlines","17":"tag-investitionen","18":"tag-nachrichten","19":"tag-news","20":"tag-schlagzeilen","21":"tag-statistik","22":"tag-unternehmen"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/116577247771507177","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1020314","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=1020314"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1020314\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/1020315"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=1020314"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=1020314"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=1020314"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}