{"id":1020354,"date":"2026-05-15T07:09:33","date_gmt":"2026-05-15T07:09:33","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1020354\/"},"modified":"2026-05-15T07:09:33","modified_gmt":"2026-05-15T07:09:33","slug":"surfing-ein-spiel-mit-dem-tod-%c2%b7-leipziger-zeitung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1020354\/","title":{"rendered":"Surfing\u201c &#8211; Ein Spiel mit dem Tod \u00b7 Leipziger Zeitung"},"content":{"rendered":"<p>Vergangenen Sonntag wurde durch eine Streife der Leipziger Bundespolizei zwei \u201eTrittbrettfahrer\u201c festgestellt. Die zwei vermummten Jugendlichen fuhren in den sp\u00e4ten Abendstunden auf dem Trittbrett einer S-Bahn vom Bahnhof-Borsdorf in Richtung Leipzig-Engelsdorf mit. Als die Einsatzkr\u00e4fte die beiden Jugendlichen am Bahnhof Borsdorf festgestellt hatten, wurden umgehend die Erziehungsberechtigten Personen informiert. Bei der Durchsuchung wurden mehrere Tatmittel sichergestellt, darunter ein Smartphone mit diversen Videoaufnahmen und Fotos, welche bei der Aktion gefertigt wurden. <\/p>\n<p>Auch in den fr\u00fchen Montagabendstunden wurden wieder zwei unbekannte \u201eSubway-Surfer\u201c festgestellt. Diese kletterten am Haltepunkt Plagwitz auf die Kupplung einer S-Bahn. Dabei wurden sich durch einen Bahnmitarbeiter erwischt. Dieser hielt zun\u00e4chst eine Person fest, jedoch riss sich der Tatverd\u00e4chtige los. Anschlie\u00dfend konnten beide Personen fl\u00fcchten. <\/p>\n<p>Hinweise von Zeugen nimmt die Bundespolizeiinspektion Leipzig gern telefonisch unter <strong>0341 99799 0<\/strong> oder per E-Mail unter <a href=\"https:\/\/www.l-iz.de\/melder\/polizeimelder\/2026\/05\/mailto:bpoli.leipzig@polizei.bund.de\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener nofollow\">bpoli.leipzig@polizei.bund.de<\/a> entgegen. <\/p>\n<p>Bereits vor einigen Monaten berichteten wir \u00fcber den t\u00f6dlichen Trend des S-Bahn-Surfens, der vor allem in sozialen Netzwerken gefeiert wird. Dabei kommt es immer wieder zu tragischen Unf\u00e4llen. <\/p>\n<p>Die Bundespolizei weist daher noch einmal auf die erheblichen Gefahren, die damit einhergehen hin: Es sind nicht nur die offensichtlichen Risiken, wie das Herabst\u00fcrzen vom Zug, welche das S-Bahn-Surfen so gef\u00e4hrlich machen. Auch Hindernisse, wie Tunnel oder Querbalken k\u00f6nnen zu schweren oder t\u00f6dlichen Verletzungen f\u00fchren. Zudem bieten die Oberleitungen Gefahren f\u00fcr Leib und Leben. Selbst ohne direkte Ber\u00fchrung k\u00f6nnen Strom\u00fcberschl\u00e4ge den Surfer treffen und zu schwersten, oftmals auch t\u00f6dlichen Verletzungen f\u00fchren.<\/p>\n<p>In der Regel leitet die Bundespolizei Ermittlungsverfahren ein. M\u00f6glich ist aber auch die Verfolgung vom S-Bahn-Surfen als Ordnungswidrigkeit. Hier kann ein Bu\u00dfgeld von bis zu 50.000 Euro erhoben werden.<\/p>\n<p>Die Bundespolizei warnt eindringlich vor dem lebensgef\u00e4hrlichen Trend und hat gegen die beiden Vermummten ein Strafverfahren eingeleitet. Die Ermittlungen dauern an.<\/p>\n<p>\u201eTrain-Surfing\u201c ist kein Trendsport, sondern ein Spiel mit dem Tod!<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Vergangenen Sonntag wurde durch eine Streife der Leipziger Bundespolizei zwei \u201eTrittbrettfahrer\u201c festgestellt. 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