{"id":1020361,"date":"2026-05-15T07:13:17","date_gmt":"2026-05-15T07:13:17","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1020361\/"},"modified":"2026-05-15T07:13:17","modified_gmt":"2026-05-15T07:13:17","slug":"konzert-im-theaterhaus-status-quo-frontmann-francis-rossi-flucht-in-stuttgart-und-kauft-in-ulm-ein","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1020361\/","title":{"rendered":"Konzert im Theaterhaus: Status-Quo-Frontmann Francis Rossi flucht in Stuttgart und kauft in Ulm ein"},"content":{"rendered":"<p>\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t      \t\t            \t\t             \t\t\t\t   \t\t\t\t\t   <img decoding=\"async\" id=\"article-image\" fetchpriority=\"high\" alt=\"Konzert im Theaterhaus: Status-Quo-Frontmann Francis Rossi flucht in Stuttgart und kauft in Ulm ein\" title=\"Konzert im Theaterhaus: Status-Quo-Frontmann Francis Rossi flucht in Stuttgart und kauft in Ulm ein\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/media.media.864ff745-e72d-468d-9677-0791b0e63c33.16x9_700.jpg\" data-linkto=\"https:\/\/www.stuttgarter-nachrichten.de\/javascript:void(0);\"\/>\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\tFrancis Rossi bei einem Auftritt in der Schweiz. Beim Konzert in Stuttgart waren keine Fotografen zugelassen.\u00a0Foto: IMAGO\/Just Pictures\t\t\t<\/p>\n<p>Francis Rossi, bekannt als Frontmann der Band Status Quo, hat im Stuttgarter Theaterhaus vom Musikantenleben erz\u00e4hlt und Songs seiner Band gespielt.<\/p>\n<p>Als Francis Rossi, der Sohn eines italienischen Eisverk\u00e4ufers und einer Irin, am Donnerstagabend auf der B\u00fchne des Theaterhauses erscheint, tr\u00e4gt er ein wei\u00dfes Hemd und eine schwarze Jacke \u2013 und nicht, wie sonst fast immer, wei\u00dfes T-Shirt und Weste. Er war in Ulm einkaufen. Die Erwartungen an seine Garderobe wird er erst in der zweiten H\u00e4lfte seines Programms erf\u00fcllen. Er ist nicht mehr jung, aber er m\u00f6chte es sein. \u201eIch identifiziere mich als 54-j\u00e4hriger\u201c, sagt der 76-J\u00e4hrige. \u201eDas m\u00fcsst ihr akzeptieren.\u201c<\/p>\n<p>Der S\u00e4nger und Gitarrist der Rockband <a href=\"https:\/\/www.stuttgarter-nachrichten.de\/thema\/Status_Quo\" title=\"Status Quo\" class=\"art_thema\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Status Quo<\/a> pflegt einen bissigen Humor. Er spielt ber\u00fchmte und weniger ber\u00fchmte Songs seiner Band und bewegt sich so, fast chronologisch, durch die Geschichte von Status Quo. Er beginnt mit \u201ePictures of Matchstick Men\u201c, das die Band im Jahr 1967 auf Platz sieben der deutschen und britischen Charts brachte. <\/p>\n<p>Status Quos \u201eIn The Army Now\u201c <\/p>\n<p>Zuvor schon klimpert er den Evergreen \u201eQue Sera\u201c und verr\u00e4t, dass die eigentliche musikalische Inspiration seiner Jugendzeit beim italienischen Schlager \u201ePoppa Piccolino\u201c von 1953 lag. Sp\u00e4ter wird er das <a href=\"https:\/\/www.stuttgarter-nachrichten.de\/thema\/Theaterhaus_Stuttgart\" title=\"Theaterhaus\" class=\"art_thema\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Theaterhaus<\/a> dazu bringen, heiteren Gem\u00fcts zu singen: \u201eValerie! Valera!\u201c. Am gl\u00fccklichsten ist dieses Publikum allerdings, wenn es, sehr sp\u00e4t am Abend, aus voller Kehle br\u00fcllen darf: \u201eStand up and fight!\u201c &#8211; als er Status Quos Version von \u201eIn The Army Now\u201c spielt.<\/p>\n<p>Herr Rossi fand das Gl\u00fcck bei einem stoischen Gitarren-Shuffle, der die halbe Welt hypnotisierte, zum Wippen und Flippen brachte. \u201eIch hatte das Gef\u00fchl, ich k\u00f6nnte das bis in alle Ewigkeit weiterspielen\u201c, sagt er. \u201eUnd das tat ich dann auch.\u201c Aber er zeigt gerne, dass er weit mehr kann, entlockt seinem Instrument blitzartig elegante Soli und spielt mit immer gr\u00f6\u00dferer Hingabe, je sp\u00e4ter der Abend und je mehr Songs er hervorholt. <\/p>\n<p>Francis RossI: \u201eIhr seht mir alle so \u00e4hnlich\u201c <\/p>\n<p>Er erz\u00e4hlt aus seinem Musikerleben, von Auftritten in Bielefeld, und bestreitet, dass dieser Ort nicht existiere. Er schw\u00e4rmt vom deutschen Essen, besonders von Br\u00f6tchen mit Butterk\u00e4se und Tomaten. Er sitzt in einem tiefen roten Sessel, Gitarren zu seiner Seite, trinkt Wasser und wird begleitet von dem Musiker und Produzenten Andy Brook.<\/p>\n<p>Der bohrende, treibende, mitrei\u00dfende Status Quo-Sound funktioniert auch heute noch, zumindest bei jenen Menschen, die den gro\u00dfen Saal des Theaterhauses f\u00fcllen. Rund 800 von 1000 Sitzen sind besetzt, das Publikum tr\u00e4gt T-Shirts mit Bandlogo, Kutten voller Patches. Francis Rossi ist sich sehr sicher, dass er nicht der einzige im Theaterhaus ist, der unter Prostataproblemen leidet. Er blickt ins Publikum und freut sich: \u201eYou all look so much like me\u201c \u2013 \u201eIhr seht mir alle so \u00e4hnlich.\u201c <\/p>\n<p>Finale mit \u201eDown Down\u201c und \u201eCaroline\u201c <\/p>\n<p>Der Brite, der in zwei Wochen seinen 77. Geburtstag feiern wird, genie\u00dft es, hin und wieder vernehmlich \u201eShit\u201c und \u201eFuck\u201c zu sagen, rebelliert also gewisserma\u00dfen noch im hohen Alter, wenn auch nur gegen seine Gebrechen. Mit \u201eDown Down\u201c (1974) und \u201eCaroline\u201c (1973) verabschiedet sich Francis Rossi vom tobenden Theaterhaus.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Francis Rossi bei einem Auftritt in der Schweiz. 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