{"id":1020605,"date":"2026-05-15T09:38:22","date_gmt":"2026-05-15T09:38:22","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1020605\/"},"modified":"2026-05-15T09:38:22","modified_gmt":"2026-05-15T09:38:22","slug":"bildungsniveau-der-migranten-in-europa-steigt-auf-rekordniveau","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1020605\/","title":{"rendered":"Bildungsniveau der Migranten in Europa steigt auf Rekordniveau"},"content":{"rendered":"<p class=\"bodytext\">\n\t\t\t\t\t<b>Das Bildungsniveau von Migranten in der Europ\u00e4ischen Union ist seit 2017 kontinuierlich gestiegen. EU-weite Durchschnittswerte verdecken jedoch erhebliche Unterschiede zwischen Herkunftsgruppen, Ziell\u00e4ndern und Geschlechtern. <\/b>\n\t\t\t\t<\/p>\n<p>\t\t\t\t\t\t15.05.2026<\/p>\n<p>\t\t\t\t\t\t\t\t<a href=\"https:\/\/bildungsklick.de\/bundeslaender\/bundesland\/bundesweit\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\"><br \/>\n\t\t\t\t\t\t\t\t\tBundesweit<br \/>\n\t\t\t\t\t\t\t\t<\/a><\/p>\n<p>\t\t\t\t\t\t\t\tPressemeldung<\/p>\n<p>\t\t\t\t\t\t\t\t<a href=\"https:\/\/bildungsklick.de\/anbieter\/rockwool-foundation-berlin\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\"><br \/>\n\t\t\t\t\t\t\t\t\tRockwool Foundation Berlin<br \/>\n\t\t\t\t\t\t\t\t<\/a><\/p>\n<ul class=\"m-news-swiper__wrapper swiper-wrapper\">\n<li class=\"m-news-swiper__item swiper-slide\">\n<p>\t\t<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/csm_Buecher_Apfel_Pixabay_db9ace776f.jpg\" width=\"637\" height=\"358\" alt=\"\" title=\"Bildungsniveau-Migranten-Europa\"\/><\/p>\n<p>\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\u00a9\u00a0www.pixabay.de<\/p>\n<p>\t\t\t\t\t\t\t\t\t\tDer Anteil von Personen mit terti\u00e4rem Bildungsabschluss ist in allen Bev\u00f6lkerungsgruppen gestiegen. <\/p>\n<p><\/p>\n<\/li>\n<\/ul>\n<p>\t\t\t<a class=\"m-news-swiper__left prev h\"\/><br \/>\n\t\t\t<a class=\"m-news-swiper__right next h\"\/><\/p>\n<p>Zu diesem Ergebnis kommt ein neuer Bericht des Centre for Research and Analysis on Migration (CReAM) an der ROCKWOOL Foundation Berlin (RFBerlin), der auf Eurostat-Daten von Erwachsenen im Alter von 25 bis 64 Jahren in der EU basiert.<\/p>\n<p>Der Anteil von Personen mit terti\u00e4rem Bildungsabschluss ist in allen Bev\u00f6lkerungsgruppen gestiegen. Bei Migranten, die in der EU geboren wurden, stieg er von 29,4 Prozent auf 36,0 Prozent, bei au\u00dferhalb der EU geborenen Zuwandern von 26,0 Prozent auf 32,6 Prozent. Bei den Einheimischen erh\u00f6hte sich der Anteil von 30,3 Prozent im Jahr 2017 auf 37,7 Prozent im Jahr 2025.<\/p>\n<p>\u201eDas Bildungsniveau steigt nicht nur unter Einheimischen, sondern auch unter Migrantinnen und Migranten aus EU- und Nicht-EU-L\u00e4ndern\u201c, sagt Tommaso Frattini, Direktor von CReAM@RFBerlin und Professor f\u00fcr Volkswirtschaftslehre an der Universit\u00e4t Mailand. \u201eDas deutet darauf hin, dass sich das Qualifikationsprofil der europ\u00e4ischen Bev\u00f6lkerung \u00fcber alle Herkunftsgruppen hinweg verbessert \u2013 auch wenn weiterhin erhebliche Unterschiede bestehen.\u201c<\/p>\n<p>Der Bericht zeigt gro\u00dfe Unterschiede zwischen den europ\u00e4ischen L\u00e4ndern. In Irland, Luxemburg, D\u00e4nemark, Estland, Lettland, Malta, Portugal und Tschechien besitzen Migranten h\u00e4ufiger einen terti\u00e4ren Bildungsabschluss als Einheimische. In den meisten anderen EU-L\u00e4ndern ist der Anteil unter Migranten niedriger, wobei das Ausma\u00df der Unterschiede stark variiert.<\/p>\n<p>\u201eEs gibt nicht die eine Bildungsl\u00fccke zwischen Migranten und Einheimischen in Europa\u201c, sagt Christian Dustmann, Direktor von RFBerlin und Professor f\u00fcr Volkswirtschaftslehre am University College London. \u201eDas Bildungsprofil von Migranten h\u00e4ngt stark davon ab, wer migriert, woher die Menschen kommen und in welchem Land sie sich niederlassen. Integrations- und Qualifizierungspolitik muss deshalb an nationale Gegebenheiten angepasst werden und kann sich nicht allein an EU-Durchschnittswerten orientieren.\u201c<\/p>\n<p>Irland ist ein besonders anschauliches Beispiel daf\u00fcr, wie Migrationspolitik die Bildungszusammensetzung von Zuwanderung beeinflussen kann. Im Jahr 2025 lag der Anteil terti\u00e4rer Bildungsabschl\u00fcsse bei Einheimischen und in der EU geborenen Migrantinnen und Migranten jeweils bei 55,1 Prozent, w\u00e4hrend er unter au\u00dferhalb der EU geborenen Migrantinnen und Migranten 70,7 Prozent erreichte (im Vergleich zum EU-Durchschnitt von 32,6 Prozent). Der Bericht f\u00fchrt dieses zur\u00fcck auf Irlands gezielte Politik zur Anwerbung hochqualifizierter Arbeitskr\u00e4fte. Dazu geh\u00f6ren die \u201eCritical Skills Employment Permits\u201c, die qualifizierte Nicht-EWR-Arbeitskr\u00e4fte anziehen sollen in Mangelberufen wie IT, Ingenieurwesen, Gesundheitswesen und spezialisierten Dienstleistungen.<\/p>\n<p>\u201eIrland zeigt, dass Bildungsprofile von Migranten nicht nur davon abh\u00e4ngen, wer migrieren m\u00f6chte, sondern auch davon, welche Migrationswege Staaten schaffen\u201c, erg\u00e4nzt Dustmann. \u201eSpezielle Visa-Programme f\u00fcr Hochqualifizierte k\u00f6nnen die Zusammensetzung der Nicht-EU-Zuwanderung erheblich beeinflussen. Deshalb spielt die Ausgestaltung der Politik eine entscheidende Rolle f\u00fcr das Qualifikationsprofil von Migration.\u201c<\/p>\n<p>Der Bericht zeigt au\u00dferdem deutliche Unterschiede zwischen den Geschlechtern. Frauen weisen in allen gro\u00dfen Herkunftsgruppen in der EU h\u00f6here terti\u00e4re Bildungsabschl\u00fcsse auf als M\u00e4nner. Vergleicht man jedoch Frauen und M\u00e4nner jeweils getrennt, so sind die Bildungsunterschiede zwischen Migrantinnen und Einheimischen insbesondere bei au\u00dferhalb der EU geborenen Frauen am gr\u00f6\u00dften \u2013 mit besonders ausgepr\u00e4gten Nachteilen in L\u00e4ndern wie Slowenien, Finnland und Spanien.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Das Bildungsniveau von Migranten in der Europ\u00e4ischen Union ist seit 2017 kontinuierlich gestiegen. 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