{"id":1020630,"date":"2026-05-15T09:51:16","date_gmt":"2026-05-15T09:51:16","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1020630\/"},"modified":"2026-05-15T09:51:16","modified_gmt":"2026-05-15T09:51:16","slug":"finanzpolitik-loch-im-dresdner-haushalt-bei-310-millionen-euro-bis-2031-panorama","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1020630\/","title":{"rendered":"Finanzpolitik &#8211; Loch im Dresdner Haushalt bei 310 Millionen Euro bis 2031 &#8211; Panorama"},"content":{"rendered":"<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1eosz7k\">Dresden (dpa\/sn) &#8211; Die Ergebnisse der Mai-Steuersch\u00e4tzung vergr\u00f6\u00dfern das Loch im Dresdner Haushalt. Bis 2031 zeichne sich ein Defizit von rund 310 Millionen Euro ab, teilte die Verwaltung mit. Damit versch\u00e4rfe sich die \u201eohnehin dramatische Haushaltslage der Landeshauptstadt\u201c. Die Experten senkten die Einnahmeprognose bei der Gewerbesteuer in diesem Jahr gegen\u00fcber 2025 von plus 3,5 Prozent (Oktober-Sch\u00e4tzung) auf minus 3,3 Prozent. Das bedeutet f\u00fcr Dresden einen R\u00fcckgang der Einnahmeerwartungen bei dieser Steuer um rund 33 Millionen Euro.\u00a0<\/p>\n<p>Gewerbesteuer wichtigste Einnahme der Kommune<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1eosz7k\">Nach Angaben der Stadt ist die Gewerbesteuer f\u00fcr die Kommune die wichtigste eigenst\u00e4ndige Steuereinnahmequelle und bildet das finanzielle R\u00fcckgrat f\u00fcr Investitionen in die st\u00e4dtische Infrastruktur und das vielf\u00e4ltige Kulturangebot.\u00a0<\/p>\n<p>Schwere Hypothek f\u00fcr Entscheidungen der Stadt<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1eosz7k\">\u201eAls ob eine nie dagewesene Ausgabendynamik, vor allem bei den Pflichtleistungen, noch nicht genug w\u00e4re, reduzieren sich nun auch die Einnahmen. Das engt unseren Handlungsspielraum noch einmal weiter ein (&#8230;)\u201c, erkl\u00e4rte Oberb\u00fcrgermeister Dirk Hilbert (FDP). Das nun prognostizierte Minus ist eine schwere Hypothek f\u00fcr alle weiteren Entscheidungen \u00fcber den Haushalt 2026 und die anstehenden Verhandlungen zum Doppelhaushalt 2027\/2028.\u00a0Die Stadt Dresden verwies auf Berechnungen des Finanzministeriums, wonach sich die Haushaltslage der Kommunen weiter versch\u00e4rfen wird. \u201eGegen\u00fcber der letzten Steuersch\u00e4tzung Ende 2025 werden die kommunalen Steuereinnahmen von 2026 bis 2030 um insgesamt mehr als 1,1 Milliarden Euro sinken. Dagegen werden sich die Steuereinnahmen des Landes im gleichen Zeitraum um gut 130 Millionen Euro verbessern\u201c, hie\u00df es.\u00a0<\/p>\n<p>OB fordert Reform der Finanzbeziehungen<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1eosz7k\">F\u00fcr Hilbert sind diese Zahlen ein weiterer Beleg daf\u00fcr, dass \u201edie Finanzkrise der Kommunen nur durch grundlegende Strukturreformen der Finanzbeziehungen zwischen den staatlichen Ebenen zu l\u00f6sen ist\u201c: \u201eIn den St\u00e4dten und Gemeinden zahlen wir nicht nur die Rechnungen f\u00fcr die Bestellungen von Bund und Land, sondern bekommen dann auch nur die Kr\u00fcmel vom Steuerkuchen.\u201c<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1eosz7k\">\u00a9 dpa-infocom, dpa:260515-930-83320\/1<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Dresden (dpa\/sn) &#8211; Die Ergebnisse der Mai-Steuersch\u00e4tzung vergr\u00f6\u00dfern das Loch im Dresdner Haushalt. 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