{"id":1020810,"date":"2026-05-15T11:31:22","date_gmt":"2026-05-15T11:31:22","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1020810\/"},"modified":"2026-05-15T11:31:22","modified_gmt":"2026-05-15T11:31:22","slug":"neues-aus-der-muenchner-gastro-szene-muenchen-7","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1020810\/","title":{"rendered":"Neues aus der M\u00fcnchner Gastro-Szene &#8211; M\u00fcnchen"},"content":{"rendered":"<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1eosz7k\">Wenn <a href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/thema\/M%C3%BCnchen\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">M\u00fcnchen<\/a>, wie oft behauptet wird, die n\u00f6rdlichste Stadt Italiens ist, k\u00f6nnte Bozen genauso gut als die s\u00fcdlichste Stadt Bayerns durchgehen. Dass n\u00e4mlich S\u00fcdtirol nach wie vor ein beliebtes Ausflugsziel der M\u00fcnchner ist, kann Leonie Alber bezeugen. Ihre Eltern betreiben das Traditionswirtshaus V\u00f6gele in der Bozner Altstadt, und G\u00e4ste aus Bayern geh\u00f6rten dort zu ihrem Hauptkundenstamm, sagt Alber.<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1eosz7k\">So sei in ihrer Familie die Idee aufgekommen, die Kn\u00f6del und Schlutzkrapfen aus dem V\u00f6gele nach Bayern zu bringen. Als Wahl-M\u00fcnchnerin \u2013 urspr\u00fcnglich ist Alber f\u00fcr ihr BWL-Studium hierhergekommen \u2013 hat sie sich dieser Aufgabe gerne angenommen und vor wenigen Wochen in der Schwabinger Giselastra\u00dfe das Restaurant <strong>Bolzanino<\/strong> er\u00f6ffnet.<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1eosz7k\">Wie der Name schon andeutet, kommen hier Spezialit\u00e4ten aus Albers Heimat auf den Tisch. Sie bezieht unter anderem Speck, Kaminwurzen und K\u00e4se aus S\u00fcdtirol, aber auch Weine und frisch gepressten Apfelsaft vom Bauernhof. Dazu sorgen Burratina und Artischocke auf ihrem \u201eBrettel alla Bolzanina\u201c f\u00fcr italienische Frische. Denn im Vergleich zur bayerischen K\u00fcche, findet Alber, sei die S\u00fcdtiroler zwar auch deftig (man beachte die gemeinsame Vorliebe f\u00fcr Kn\u00f6del und Brotzeit), aber durch den Italien-Einfluss eben auch weniger schwer.<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1eosz7k\">Insofern darf im Bolzanino auch mal ein Pasta-Gericht auf der Karte stehen, etwa mittags unter der Woche im Lunch-Men\u00fc. Nachmittags kann man auf einen Kaffee, Snack oder Aperitif vorbeischauen und ab dann geht es flie\u00dfend in den Abendbetrieb \u00fcber, der unter dem Motto \u201eBolle, Bites, Beats\u201c steht. Wenn also in der Schwabinger Society bald nicht mehr von \u201eBubbly\u201c, sondern nur noch von \u201eBolle\u201c die Rede ist, sei hiermit erkl\u00e4rt, wo der Trend seinen Ursprung nahm (Bolzanino, Giselastra\u00dfe 10, Telefon 015229500947, Montag bis Freitag 11 bis 23 Uhr, Samstag 14 bis 1 Uhr).<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1eosz7k\">\u201eBolle, Bites, Beats\u201c k\u00f6nnte genauso gut der Slogan des neuen <a href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/thema\/Gastronomie\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Gastronomie<\/a>-Konzepts <strong>Super*<\/strong> sein, das diese Woche im Herzog-Max-Geb\u00e4ude am Karlstor Er\u00f6ffnung feierte. Das ehemalige Karstadt-Sports-Kaufhaus wurde vergangenen Sommer nach dreij\u00e4hriger Renovierung wiederer\u00f6ffnet. Jetzt will ein Kollektiv aus Gastronomen, DJs, K\u00fcnstlern und Designern das Erdgeschoss dieses denkmalgesch\u00fctzten Hauses wiederbeleben.<\/p>\n<p>Eine Mischung aus Restaurant und Concept-Store<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1eosz7k\">Das Lokal im Retro-Stil begreift sich als eine Mischung aus Restaurant, Listening Bar und Concept-Store. Alle Kunst- und Design-Objekte in der Einrichtung sind verk\u00e4uflich. Lichtprojektionen, rote Samtpolster und ein professionelles Sound-System samt DJ-Pult lassen Club-Atmosph\u00e4re aufkommen, doch das Super* hat auch tags\u00fcber ge\u00f6ffnet.<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1eosz7k\">Die Betreiber wollen das gastronomische Angebot bewusst offen halten. Ob man zum Essen oder nur auf ein Getr\u00e4nk an der rundum begehbaren Inselbar vorbeikommt, wolle man nicht vorgeben. Auf der Speisekarte steht eine Mischung aus franz\u00f6sischer Brasserie-K\u00fcche und italienischen Klassikern, von Hummer und Steak Frites \u00fcber Vitello Tonnato bis Tarte Tatin und Tiramisu. Ab der kommenden Woche soll es auch einen Mittagstisch geben (Super*, Herzog-Max-Stra\u00dfe 4, Telefon 01723900694, Dienstag bis Donnerstag 8 bis 23 Uhr, Freitag und Samstag 8 bis 1 Uhr).<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1eosz7k\">W\u00e4hrend die Initiatoren des Super* zur Er\u00f6ffnung ihrer Terrasse wohl gerne auf die k\u00fchlen Temperaturen der Eisheiligen verzichtet h\u00e4tten, sorgt die steife Brise in dieser Woche zumindest auf dem Wittelsbacherplatz f\u00fcr eine passende Atmosph\u00e4re. Dort ist n\u00e4mlich ab sofort der <strong>Hamburger Fischmarkt<\/strong> zu Gast, und wie lie\u00dfen sich Fischbr\u00f6tchen aus der Hansestadt in M\u00fcnchen authentischer genie\u00dfen als im Freien bei b\u00f6igen zehn Grad? Bis zum Pfingstmontag kann man sich dort durch Matjes, Krabben und Flammlachs probieren. Ein paar warme Tage sollen bis dahin auch dabei sein, dann schmeckt das k\u00fchle Pils zum Fisch noch besser (Hamburger Fischmarkt auf dem Witteslbacherplatz von 14. bis 25. Mai, Montag bis Samstag von 10 bis 22 Uhr, sonn- und feiertags von 11 bis 22 Uhr).<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Wenn M\u00fcnchen, wie oft behauptet wird, die n\u00f6rdlichste Stadt Italiens ist, k\u00f6nnte Bozen genauso gut als die s\u00fcdlichste&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":1020811,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1827],"tags":[772,29,8504,8507,6763,30,1268,22526,115695,149],"class_list":{"0":"post-1020810","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-muenchen","8":"tag-bayern","9":"tag-deutschland","10":"tag-essen-und-trinken-in-muenchen","11":"tag-gastronews","12":"tag-gastronomie","13":"tag-germany","14":"tag-muenchen","15":"tag-restaurants-in-muenchen","16":"tag-restaurants-in-schwabing","17":"tag-sueddeutsche-zeitung"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/116578372066006410","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1020810","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=1020810"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1020810\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/1020811"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=1020810"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=1020810"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=1020810"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}