{"id":1021244,"date":"2026-05-15T15:25:19","date_gmt":"2026-05-15T15:25:19","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1021244\/"},"modified":"2026-05-15T15:25:19","modified_gmt":"2026-05-15T15:25:19","slug":"royal-kennerin-catrin-bartenbach-royals-zwischen-glanz-und-skandalen-koenigshaus-expertin-in-fellbach","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1021244\/","title":{"rendered":"Royal-Kennerin Catrin Bartenbach: Royals zwischen Glanz und Skandalen: K\u00f6nigshaus-Expertin in Fellbach"},"content":{"rendered":"<p>Sie geh\u00f6rt zu den wenigen Journalistinnen und Journalisten in Deutschland, die sich mit der Welt des Adels bestens auskennen: Catrin Bartenbach, in Stuttgart-Bad Cannstatt aufgewachsen, ist Fachfrau f\u00fcr K\u00f6nigsh\u00e4user. Im Rahmen des Europ\u00e4ischen Kultursommers in <a href=\"https:\/\/www.stuttgarter-nachrichten.de\/thema\/Fellbach\" title=\"Fellbach\" class=\"art_thema\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Fellbach<\/a> mit den Gastl\u00e4ndern Schweden, D\u00e4nemark und Norwegen l\u00e4dt sie ein zu einer Reise in die royale Welt: Am Montag, 18. Mai, gibt sie um 19 Uhr im Fellbacher Ratsaal Einblicke in die offiziellen Residenzen und die verborgenen Sch\u00e4tze der drei nordischen K\u00f6nigsh\u00e4user. Vorab stellt sie sich den Fragen unserer Redaktion.<\/p>\n<p class=\"interviewQuestion\">Frau Bartenbach, Ihre mir bisher unbekannte Berufsbezeichnung lautet: K\u00f6nigshaus-Expertin. Ich vermute, mit diesem Portfolio gibt es in Deutschland vielleicht eine Handvoll?<\/p>\n<p class=\"interviewAnswer\">Ein Kollege hat mal nachgez\u00e4hlt und ist auf so sechs bis sieben TV-Adelsjournalisten gekommen. Ich bin allerdings eine der wenigen K\u00f6nigshaus-Experten und -Expertinnen, die nicht nur im Fernsehen pr\u00e4sent sind, sondern auch f\u00fcr Magazine schreiben und Podcasts machen: Ich betreibe das konsequent multimedial.<\/p>\n<p class=\"interviewQuestion\">Wobei, eine Sp\u00e4tentwicklerin waren Sie wohl nicht, auf ihrer Homepage hei\u00dft es, in jungen Jahren h\u00e4tten Sie sich schon mit den europ\u00e4ischen K\u00f6nigsh\u00e4usern befasst. Dichtung oder Wahrheit?<\/p>\n<p class=\"interviewAnswer\">Mein Alleinstellungsmerkmal ist tats\u00e4chlich, dass ich mich schon seit \u00fcber 40 Jahren mit der Materie befasse, davon sehr lange Zeit privat, aber eben auch sehr intensiv. Also wenn andere Kinder zum Fu\u00dfballspielen gegangen sind, lag ich im Wohnzimmer auf dem Teppichboden auf dem Bauch und hab\u2019 Stammb\u00e4ume gemalt. Das war schon immer meine gro\u00dfe Passion. Ich denke, ich bin wohl die Einzige, die seit Kindertagen royale Biografien gelesen, Zeitungsausschnitte gesammelt und sich in diesem Segment immer und immer weitergebildet hat.<\/p>\n<p class=\"interviewQuestion\">Und in Ihrer Kindheit waren Sie im Cannstatter Fasching als Prinzessin unterwegs?<\/p>\n<p class=\"interviewAnswer\">Als Klein- und Grundschulkind habe ich mit meinen Eltern noch in Wiesbaden gelebt. Und dort bin ich tats\u00e4chlich ein paar Mal als Prinzessin gegangen. Meine Gro\u00dfmutter war eine sehr gute Schneiderin und hat mir ein wunderbares rosa-blau mit Spitze besetztes Satin-Prinzessinnenkleid gen\u00e4ht. Sp\u00e4ter bin ich umgeschwenkt zu K\u00f6nigin Kleopatra, um mal was anderes auszuprobieren.<\/p>\n<p class=\"interviewQuestion\">Und sp\u00e4ter in Stuttgart?<\/p>\n<p class=\"interviewAnswer\">Dort war ich, nachdem ich den Disney-Film gesehen hatte, auch mal Mary Poppins. Oder wo wir bei Film- und Fernsehfiguren sind: Meine Miss-Piggy-Verkleidung war auch sehr gelungen.<\/p>\n<p class=\"interviewQuestion\">Als Miss Piggy auf Tour durch Cannstatt \u2013 erstaunlich, das macht auch nicht jede.<\/p>\n<p class=\"interviewAnswer\">Ich hatte eine Miss Piggy-Maske mitgebracht, als ich mit meinen Eltern kurz davor zum ersten Mal in Amerika war, und dann haben meine Mutter und ich ein Betttuch rosa gef\u00e4rbt und daraus so eine Art Miss-Piggy-Kleid gen\u00e4ht.<\/p>\n<p>   <img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/media.media.66b0b84c-7a26-4bd5-9f5e-56ec3e4f3d01.original1024.media.jpeg\"\/>     Catrin Bartenbach betreibt auch den Podcast \u201eThronfolgen\u201c.    Foto: privat    <\/p>\n<p class=\"interviewQuestion\">Royales Personal ist das aber nicht.<\/p>\n<p class=\"interviewAnswer\">Na ja, die Queen hat ja \u00fcber sich selbst mal gesagt, wenn ihr das Gesicht vom L\u00e4cheln wehtut nach einem langen Tag in der \u00d6ffentlichkeit und sie dann so ein bisschen grumpy guckt, das w\u00fcrde Prinz Philip dann ihr Miss-Piggy-Face nennen. Da haben wir also doch ein bisschen die royale Verkn\u00fcpfung. <\/p>\n<p class=\"interviewQuestion\">Royale Talks, gekr\u00f6nte H\u00e4upter, blaues Blut: Was ist eigentlich so faszinierend an dieser Welt, die ja heutzutage noch die wenigsten in ihrem b\u00fcrgerlichen Dasein selbst erleben?<\/p>\n<p class=\"interviewAnswer\">Ich kann ja im Grunde nur von mir selbst sprechen, und da hat es eben die Andersartigkeit spannend gemacht. Ich habe auch als Kind schon gerne Schl\u00f6sser besichtigt mit meinen Eltern, weil die auch sehr kulturinteressiert waren und viel gereist sind. Und da blieb es nat\u00fcrlich nicht aus, dass man dann sieht: Okay, die vergoldeten M\u00f6bel sind offensichtlich anders als zu Hause, hier ist ein gro\u00dfes Service f\u00fcr 1000 G\u00e4nge mit 30 Weingl\u00e4sern. Und dieses Zeremonielle, wann man sich was anzieht, wann man sich vor wem verbeugt. Und was uns alle verbindet, ist ja doch, dass wir als Kinder praktisch alle Grimms M\u00e4rchen gelesen haben, und in ganz vielen davon spielen ja Prinzen, Prinzessinnen, K\u00f6nige und Adelige oder der Sohn des F\u00fcrsten mit: Der F\u00fcrst reitet in den Krieg und die F\u00fcrstin bleibt weinend zur\u00fcck, es gibt gute Feen und b\u00f6se Hexen, vor denen der Prinz die Heldin retten muss. Manche vergessen diese Geschichten dann oder finden sie nicht mehr wichtig, aber andere bleiben an dem Zauber h\u00e4ngen. Wenn dann mal wieder gro\u00dfe Ereignisse kommen wie royale Hochzeiten, dann ist eigentlich jeder wieder in diesem Zauber gefangen. In meinem j\u00fcngsten Podcast ging es um William und <a href=\"https:\/\/www.stuttgarter-nachrichten.de\/thema\/Prinzessin_Kate\" title=\"Kate\" class=\"art_thema\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Kate<\/a> und ihren 15. Hochzeitstag jetzt im April: Zwei Milliarden Zuschauer hatten damals 2011 die Hochzeit weltweit im TV verfolgt, Wahnsinn.<\/p>\n<p class=\"interviewQuestion\">Sie haben ein Diplom f\u00fcr Protokoll, Etikette, Tischkultur, stimmt\u2019s?<\/p>\n<p class=\"interviewAnswer\">In meiner Jugend habe ich mal einen Ratgeber aus den 1950er Jahren geschenkt bekommen, da ist der Funke \u00fcbergesprungen: Was macht die Hausfrau von Welt, wenn die G\u00e4ste kommen, und so weiter. Nach dem Abitur und vor dem BWL-Studium war ich drei Monate in der Schweiz auf dieser Finishing School und habe dort gelernt, wie man den perfekten Tisch f\u00fcr zehn Personen deckt, auch wenn dabei drei K\u00f6nige eingeladen sind. Auch Kochen und Saubermachen haben wir gelernt \u2013 und ich habe dazu das Diplom. Damit h\u00e4tte ich mich irgendwo in einem Hotel bewerben k\u00f6nnen. Nat\u00fcrlich waren das beste Voraussetzungen f\u00fcr mich, auch jetzt als K\u00f6nigshaus-Expertin. Wenn ich Interviews f\u00fchre mit Adeligen, dann hilft es nat\u00fcrlich auch, dass ich wei\u00df, wie ich die richtig anspreche, dass ich mich in deren Welt gut hineindenken kann, dass sie mir nicht alles von vorne bis hinten erkl\u00e4ren m\u00fcssen. <\/p>\n<p class=\"interviewQuestion\">Jetzt kommen Sie nach Fellbach zum Europ\u00e4ischen Kultursommer mit den drei skandinavischen K\u00f6nigreichen im Fokus. Welches Land ist das anst\u00e4ndigste, ergiebigste? Haben Sie ein Lieblingsk\u00f6nigshaus in Skandinavien?<\/p>\n<p class=\"interviewAnswer\"> Man muss vorausschicken, dass die drei L\u00e4nder verwandtschaftlich und historisch sehr, sehr eng verbunden sind. Deswegen sind sie nat\u00fcrlich auch ein wenig \u00e4hnlich. Welches \u00fcber die letzten 10, 20, 30 Jahre das skandal\u00f6seste K\u00f6nigshaus war, das wechselte immer wieder. Es gab den Skandal um den K\u00f6nig von Schweden, als herauskam, dass er eine Aff\u00e4re mit dieser Army of Lovers-Pops\u00e4ngerin gehabt hatte. Und dass er gerne mal in Striplokalen verkehrte. Damals gab es gro\u00dfe Aufregung \u2013 stimmt das wirklich und wird K\u00f6nigin Silvia reagieren? \u2013 und entsprechend viel zu berichten. Und jetzt zuletzt ist es nat\u00fcrlich Norwegen, mit dem Marius-Prozess und mit Kronprinzessin Mette-Marits Epstein-Kontakten, die kommen ja aus den Skandalen gar nicht mehr raus. D\u00e4nemark hat es gerade einfach, das neue K\u00f6nigspaar Frederik und Mary hat gerade einen guten Lauf, zu Hause und auch international, zuletzt jetzt beim Staatsbesuch in Australien. <\/p>\n<p class=\"interviewQuestion\">Sie waren auch beim Prozess gegen Marius Borg H\u00f8iby dabei: Der Medienauflauf war sicher gigantisch?<\/p>\n<p class=\"interviewAnswer\">Tats\u00e4chlich war es der Prozess in Norwegen, der am allermeisten ausl\u00e4ndische Presse angezogen hat, noch mehr als der Breivik-Prozess damals. Fast 200 Journalisten waren dort, und ich habe mich jeden Morgen durch die Sicherheitskontrolle gek\u00e4mpft. Und im Saal sa\u00dfen die Hauptakteure des Prozesses: Richter, Staatsanwalt, Verteidiger, Angeklagter, Zeugen, Opfer. Der Rest war alles nur Presse. Es durften immer 20, 30 normale B\u00fcrger sich morgens wegen Zuschauertickets anstellen, aber das hat fast niemand in Anspruch genommen. Es f\u00fchlte sich im Grunde wirklich an wie ein Schauprozess f\u00fcr die Presse.<\/p>\n<p>   <img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/media.media.637214a4-3e6d-4cd8-bebf-a9e62e24e5dc.original1024.media.jpeg\"\/>     Journalisten warten Anfang Februar 2026 in dem Gericht in Oslo, in dem der Prozess gegen den Sohn der norwegischen Kronprinzessin Mette-Marit, Marius Borg H\u00f8iby, stattfindet.    Foto: Julia W\u00e4schenbach\/dpa    <\/p>\n<p class=\"interviewQuestion\">Wie haben Sie die Situation empfunden?<\/p>\n<p class=\"interviewAnswer\">Ja, es war belastend. Ich war zum ersten Mal in meiner Karriere royale Gerichtsreporterin, ich hatte auch nie erwartet, dass ich mal dazu kommen w\u00fcrde. Jeden Morgen bin ich ins Gericht marschiert, um zu gucken, wie verhalten die sich, um in den Gesten zu lesen, zuzuh\u00f6ren, was wer wie sagt, ob es emotionale Reaktionen gibt. Marius hat keinerlei Reue gezeigt, war zu keiner Selbstkritik oder Einsicht f\u00e4hig. Das hat mich besonders ersch\u00fcttert, so ein verschwendetes Leben eines gut aussehenden jungen Mannes, der theoretisch mit diesem Hintergrund alle Chancen gehabt h\u00e4tte, und so gar nichts draus gemacht hat. Wirklich eine Trag\u00f6die.<\/p>\n<p class=\"interviewQuestion\">Wie eng sind Sie in Ihrer Arbeit eigentlich dran am Adel? Kann man sich da so eine journalistische, vielleicht auch leicht ironische Distanz bewahren?<\/p>\n<p class=\"interviewAnswer\">Ich strebe zumindest nach gesunder Distanz. Manche Leute in meinem Umfeld sagen, du fandest die ja schon immer so toll, und du musst doch auch sehen, dass die Monarchie ein veraltetes System ist, um in Privilegien hineingeboren zu werden. Aber ich glaube schon, dass ich es geschafft habe, das Thema mit genug Abstand zu betrachten. Man kann etwas spannend finden und sehr viel dar\u00fcber wissen und sich sehr gerne in dem Umfeld bewegen und trotzdem kritisch hinsehen. Und ich erkenne, glaube ich, auch die Komik in bestimmten Situationen. Leute fragen mich \u00f6fter: Du bist doch selbst gar nicht adelig, wie kannst du denn da K\u00f6nigshaus-Expertin sein? Und dann antworte ich immer, umgekehrt wird ein Schuh draus. Es gibt einige wenige Adelige, die sich selbst beruflich als Journalisten oder Autoren mit ihresgleichen befassen, die haben nat\u00fcrlich sehr viel Ahnung. Aber da habe ich schon auch mal das Gef\u00fchl, dass denen etwas die Distanz fehlen k\u00f6nnte. Denn wenn die irgendwo am Wochenende auf dem Schloss ihrer Verwandten eingeladen sind, dann bekommen sie vielleicht \u00c4rger, weil sie zu viele Interna nach au\u00dfen verraten oder irgendeine Anekdote erz\u00e4hlt haben, die sie nicht h\u00e4tten erz\u00e4hlen sollen. Oder sie erfahren etwas Spannendes \u00fcber einen prominenten Cousin, was sie eigentlich f\u00fcr ihr Medium berichten sollten, wenn sie ihren Job gut machen w\u00fcrden, aber aus famili\u00e4rer Loyalit\u00e4t machen sie es nicht.<\/p>\n<p class=\"interviewQuestion\">Gerade die skandinavischen L\u00e4nder gelten doch als sehr demokratisch und fortschrittlich, und gleichzeitig erhalten sie die Staatsform Monarchie aufrecht \u2013 ist das kein Widerspruch?<\/p>\n<p class=\"interviewAnswer\">Auf den ersten Blick vielleicht, aber wenn man sich die L\u00e4nder in Europa anguckt, die konstitutionelle Monarchien sind, wo ja immer eine gew\u00e4hlte Regierung und ein Parlament die politische Macht haben und nicht der Monarch, sind das mit die stabilsten Gesellschaften und die nach Befragung gl\u00fccklichsten und auch wirtschaftlich am besten aufgestellten. Diesen Monarchien geht es insgesamt gut, die sind stabil und man lebt dort gerne. Und es steht ja jedem Land frei, \u00fcber das Parlament die Monarchie abzuschaffen, wenn es nicht mehr will.Ich habe es mal ausgerechnet, es ist auch nicht so, dass diese Monarchien im Unterhalt so wahnsinnig viel teurer w\u00e4ren f\u00fcr ihre L\u00e4nder, als wir mit nicht nur dem aktuellen Bundespr\u00e4sidenten, den wir aus Steuergeldern unterhalten m\u00fcssen, sondern zeitweise noch zwei bis drei ehemalige Bundespr\u00e4sidenten, meist auf Lebenszeit, jeweils immer mit Chauffeur, B\u00fcro in Berlin und Polizeischutz. Das ist jetzt am Ende auch nicht viel billiger, als ein schlankes K\u00f6nigshaus zu finanzieren. <\/p>\n<p class=\"interviewQuestion\">Zur\u00fcck zu Fellbach beziehungsweise seiner unmittelbaren Nachbarschaft: Sie sind ja in Bad Cannstatt aufgewachsen, haben dort als Jugendliche gelebt?<\/p>\n<p class=\"interviewAnswer\">Ja, w\u00e4hrend der ganzen Gymnasialzeit. Ich bin im Elly-Heuss-Knapp-Gymnasium eingeschult worden und habe dort auch Abitur gemacht. Unser Abiturjahrgang hat damals einen Obelisken aus Beton gegossen, wir hatten den Sohn eines Bauunternehmers in unserem Jahrgang. Der Obelisk stand neben dem Schuleingang, und unten war so ein tiefblaues Schild angebracht, auf dem alle unsere Namen standen. Das war so die Pilgerst\u00e4tte, wo ich fr\u00fcher gelegentlich noch hingegangen bin, wenn ich zu Besuch war. Wenn ich jetzt da bin, muss ich wirklich mal wieder am Elly vorbeifahren und gucken, wie der Neubau aussieht. <\/p>\n<p>   <img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/media.media.9bff34c3-f8ee-4ecd-92e2-8bbc5583ba97.original1024.media.jpeg\"\/>     Ein Kuss vor zwei Milliarden Zuschauerinnen und Zuschauern: Hochzeit von Prinzessin Kate und   <a href=\"https:\/\/www.stuttgarter-nachrichten.de\/thema\/Prinz_William\" title=\"Prinz William\" class=\"art_thema\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Prinz William<\/a> Ende April 2011.    Foto: dpa    <\/p>\n<p class=\"interviewQuestion\">Haben Sie denn noch Bezug nach Fellbach?<\/p>\n<p class=\"interviewAnswer\">Meine Familie ist urspr\u00fcnglich aus beruflichen Gr\u00fcnden von Hessen nach Baden-W\u00fcrttemberg gezogen. Mein Vater war erst bei der SEL in Stuttgart, dann ging er sp\u00e4ter als Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer zu einem mittelst\u00e4ndischen Unternehmen in Fellbach, der GEA \u2013 Gesellschaft f\u00fcr Elektrische Anlagen. Die Firma gibt es schon lange nicht mehr, aber ich erinnere mich noch, dass mir mein Vater damals samstags auf dem leeren Firmenparkplatz den ersten Fahrunterricht gab, als ich f\u00fcr meinen F\u00fchrerschein \u00fcbte.<\/p>\n<p class=\"interviewQuestion\">Gab\u2019s oder gibt\u2019s Lieblingsspots hier in der N\u00e4he?<\/p>\n<p class=\"interviewAnswer\">Da geh\u00f6rt vor allem das Freibad in Fellbach dazu, da bin ich im Sommer nach der Schule immer von Cannstatt aus mit dem Fahrrad hingefahren, durch die Felder und an der G\u00e4rtnerei Schneck vorbei. Und nat\u00fcrlich, f\u00fcr mich als Jungroyalistin ist die Katharinen-Kapelle auf dem W\u00fcrttemberg ein ganz wichtiger Ort. Und wo ich auch sicher wieder hinfahre: die Weing\u00e4rtner der Genossenschaft Fellbach. Meine Eltern haben da fr\u00fcher immer Wein gekauft, und bis heute lasse ich mir von dort regelm\u00e4\u00dfig den feinen Sekt und Wei\u00dfwein schicken. Ich habe tats\u00e4chlich auch immer noch einen lieben Freundeskreis in Fellbach, Cannstatt, auf dem Killesberg und in Altdorf bei Neckartenzlingen. Die ersten zwei Reihen am 18. Mai im Fellbacher Rathaussaal werden bestimmt gut gef\u00fcllt sein mit meinen Freunden.<\/p>\n<p> Hinter den Kulissen der europ\u00e4ischen Herrscherh\u00e4user <\/p>\n<p class=\"infobox\"> <strong>Anf\u00e4nge<\/strong><br \/>Schon in jungen Jahren hat sich Catrin Bartenbach intensiv mit der Geschichte der europ\u00e4ischen K\u00f6nigsh\u00e4user besch\u00e4ftigt. Sp\u00e4ter haben ihre Recherchen sie unter anderem ins \u201eRoyal Archive\u201c auf Schloss Windsor gef\u00fchrt.<\/p>\n<p class=\"infobox\"> <strong>Journalistin<\/strong><br \/>Nach einer langj\u00e4hrigen Journalisten-Karriere in gro\u00dfen deutschen Verlagsh\u00e4usern, darunter fast 20 Jahre beim \u201eStern\u201c, schreibt sie mittlerweile als selbstst\u00e4ndige K\u00f6nigshaus-Expertin f\u00fcr \u201eStern\u201c, \u201eGala\u201c, \u201eBild\u201c und \u201eFalstaff\u201c.<\/p>\n<p class=\"infobox\"> <strong>Einblicke<\/strong><br \/>J\u00fcngst ist ihr erstes Buch erschienen: \u201eDer Royale Reisef\u00fchrer \u2013 Europas Monarchien entdecken\u201c \u2013 Delius Klasing Verlag\/Edition Rose, 29,90 Euro.\u00a0<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Sie geh\u00f6rt zu den wenigen Journalistinnen und Journalisten in Deutschland, die sich mit der Welt des Adels bestens&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":1021245,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1830],"tags":[1634,219529,3364,29,6725,30,2134,219530,9758,33614,8206,1441],"class_list":{"0":"post-1021244","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-stuttgart","8":"tag-baden-wuerttemberg","9":"tag-catrin-bartenbach","10":"tag-de","11":"tag-deutschland","12":"tag-fellbach","13":"tag-germany","14":"tag-interview","15":"tag-koenigshaus-expertin","16":"tag-prinz-william","17":"tag-prinzessin-kate","18":"tag-royals","19":"tag-stuttgart"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/116579292437006123","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1021244","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=1021244"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1021244\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/1021245"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=1021244"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=1021244"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=1021244"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}